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Zuzahlung in der Pflege explodiert und der Staat sieht zu

Porträt Bild Adolf Bauer, SoVD-Präsident
Bild Adolf Bauer, SoVD-Präsident
Foto: SoVD

Berlin (kobinet) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) weist auf eine Schreckensnachricht für alle Pflegebedürftigen hin: Die Zuzahlungen für die Pflege im Heim sind weiter gestiegen – im Schnitt auf einen monatlichen Eigenanteil von 2.179 Euro. Das sind nach Angaben des SoVD 111 Euro mehr als im Vorjahr. SoVD-Präsident Adolf Bauer daher sieht hier äußerst dringenden Handlungsbedarf.

Inklusion vom Rand- zum Leitthema machen

Portraitfoto des Bundestagsabgeordneten Sören Pellmann
Sören Pellmann, Die Linke, MdB
Foto: Inga Haar / Deutscher Bundestag

Berlin (kobinet) „Inklusion ist für die Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag und mich ein gesellschaftliches Kern- und Leitthema und fristet noch zu oft ein Nischendasein. Aufgrund der Wichtigkeit dieses Themas werde ich auch künftig für die Linksfraktion den Sprecherbereich ‚Inklusion und Teilhabe‘ übernehmen. Denn noch immer werden vielerorts Menschen von Barrieren im Alltag eingeschränkt oder sind von real existierender Exklusion betroffen.“ Dies erklärte Sören Pellmann, der auch in der letzten Legislaturperiode die Funktion des Sprechers für Inklusion und Teilhabe der Linksfraktion im Bundestag ausübte.

IGEL-Podcast zur Ausnutzung der Experten in eigener Sache

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) In der aktuellen Ausgabe des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben beschäftigt sich Sascha Lang mit der Ausnutzung der Expert*innen in eigener Sache. Dabei kritisiert er, dass die Einbringung der Expertise behinderter Menschen oft als selbstverständlich und ohne entsprechende Vergütung genommen und erwartet wird.

Jahresbericht 2021 zur Beratung öffentlicher Stellen für Leichte Sprache

Symbol leichte Sprache
Signet von Inclusion Europe für Texte in Leichter Sprache
Foto: © European Easy-to-Read Logo: Inclusion Europe. More information at www.inclusion-europe.eu/easy-to-read

Berlin (kobinet) Auf der im Aufbau befindlichen Webseite der Tandem-Beratung Leichte Sprache wurde der Jahresbericht 2021 veröffentlicht.

Gustavo im Schloss Biesdorf

Foto aus der Gustavo-Ausstellung in Schloss Biesddorf
GUSTAVO – gracias BERLIN
Foto: sch

Berlin (kobinet) Noch bis zum 4. März zeigt das Schloss Biesdorf beeindruckende Werke des spanischen Künstlers Gustavo. Der 83-Jährige, der auf seinem Landsitz bei Capdepera auf Mallorca lebt und arbeitet, war lange an der Spree zu Hause.

20.000 potentielle Budgets für Arbeit

Plakat: Budget für Arbeit nutzen
Logo: Budget für Arbeit nutzen
Foto: NW3

Berlin (kobinet) Nach Informationen der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM) arbeiten derzeit ca. 20.000 Werkstattbeschäftigte auf ausgelagerten Arbeitsplätzen. Für das NETZWERK ARTIKEL 3 sind dies 20.000 behinderte Menschen, von denen für viele relativ schnell ein gerechteres sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis mit der Nutzung des Instruments des Budget für Arbeit geschaffen werden könnte.

Thema Triage vorrangig ethische, juristische und soziale Frage

Logo: BODYS
Logo: BODYS Bochumer Zentrum für Disability Studies
Foto: BODYS

Bochum (kobinet) Das breite mediale Echo zur Triage-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts hat nach Ansicht von Franziska Witzmann und Prof. Dr. Theresia Degener vom Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) gezeigt: „Das Thema Triage ist keineswegs nur eine medizinische, sondern in erster Linie eine ethische, juristische und soziale Frage.“ Es bedürfe daher einer gesamtgesellschaftlichen Debatte, die der Umsetzung des Beschlusses durch den Gesetzgeber vorausgehe.

Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein öffnet wieder am 24. Januar

Opferbiografien im Gedenkbereich der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein
Opferbiografien im Gedenkbereich der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein
Foto: Juergen Loesel

Pirna (kobinet) Ab dem 24. Januar öffnet die Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein wieder für Besucherinnen und Besucher zu den gewohnten Öffnungszeiten. Wie in anderen Kultureinrichtungen im Freistaat Sachsen gilt auch hier die 2G-Regel, also die Pflicht zum Nachweis einer vollständigen Corona-Schutzimpfung oder der vollständigen Genesung von einer COVID-19-Erkrankung.

Ideen für Sehbehindertensonntag Kirche mit anderen Augen sehen

Button: Mensch mit Taststock
Button: Person mit Blindenstock
Foto: privat

Berlin (kobinet) Die Kirche im wahrsten Sinne des Wortes mit anderen Augen sehen – dazu lädt der „Sehbehindertensonntag“ ein. Der bundesweite Aktionsmonat findet vom 1. bis zum 30. Juni 2022 statt. Ein Bündnis aus Kirchen und Selbsthilfe hat dafür eine ganze Reihe von Aktionsideen rund um das Thema „Kirche und Sehbehinderung“ veröffentlicht, wie der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) mitteilt.

Kompetenzzentrum für ein barrierefreies Hamburg

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Foto: Susanne Göbel

Hamburg (kobinet) Das Kompetenzzentrum für ein barrierefreies Hamburg vermittelt Beratungsleistungen beim Thema Barrierefreiheit für Behörden, Verkehrsbetriebe, Bauherren, Planer, Architekten, Webagenturen und IT-Experten, Vereine, Verbände und die Privatwirtschaft. In allen diesen Bereichen bietet das Kompetenzzentrum umfangreiche Beratungen. Darauf weist Hertha-Margarethe Kerz aus Hamburg in einem Beitrag für die kobinet-nachrichten hin.

Laden ohne Hindernisse

Eine Frau im Rollstuhl steht neben einem Auto und öffnet die Tür an der Fahrerseite.
Eine Frau im Rollstuhl steht neben einem Auto und öffnet die Tür an der Fahrerseite.
Foto:

Berlin (Sozialhelden)

Berlin (Sozialhelden) Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur und Berliner Verein Sozialheld*innen treiben barrierefreie Infrastruktur für E-Ladesäulen voran.

In den kommenden Jahren werden in Kommunen, an Autobahnen und in städtischen Quartieren hunderttausende neue Ladepunkte für E-Fahrzeuge entstehen. Um diese neue Infrastruktur von Beginn an für alle Menschen zugänglich machen zu können, haben sich die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur und der Berliner Verein Sozialheld*innen, der sich für Disability Mainstreaming einsetzt, zusammengetan. Nach einem ersten Austausch mit Ladeeinrichtungs-Herstellern sowie Ladestationsbetreibern (CPOs) startet jetzt die Einbindung von Menschen mit Behinderung und Verbänden als Expertinnen und Experten in eigener Sache. Das Ziel ist es, konkrete Anforderungen für barrierefreie E-Ladeinfrastruktur zu definieren.

Ein Notfallpass für alle

Deckblatt dieses Nothilfepasses in der Hand eines Helfers
Deckblatt dieses Nothilfepasses
Foto: Deutsches Taubblindenwerk

HANNOVER / FISCHBECK (kobinet) Das Deutsche Taubblindenwerk hat einen Notfallpass entwickelt, der auch auf die Ansprüche von Menschen mit Taubblindheit oder Hörsehbehinderung ausgerichtet ist. Dieser Ausweis passt in jede Tasche und kann im Notfall lebensrettend sein. Er enthält alle wichtigen Informationen für Helfer, um im Notfall schnell und richtig handeln zu können. Zudem ist er speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit einer doppelten Sinnesbeeinträchtigung zugeschnitten.

Jana Zöll erhält Dr. Otto Kasten-Preis

Portrait von Jana Zöll während ihres Vortrages
Jana Zöll
Foto: Steven Solbrig

LEIPZIG (kobinet) Für ihre am Theater der Jungen Welt (TDJW) entstandene Zoom-Performance „Ich bin“ erhält die Performerin Jana Zöll den Dr. Otto Kasten-Preis 2021. Der mit 10.000 € dotierte Preis ist der bedeutendste Nachwuchsförderpreis der deutschen Theaterlandschaft. Er wird für das Jahr 2021 zu gleichen Teilen an fünf Einzelkünstlerinnen und Künstler sowie Gruppen für ihre digitalen Projekte verliehen.

Kritik an ungerechter Vermögensverteilung

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich weiter dramatisch. Einer Studie der Organisation Oxfam zufolge haben allein in Deutschland die zehn reichsten Menschen ihr Vermögen von 144 Milliarden Dollar auf 256 Milliarden steigern können. Dies sei ein Anstieg um etwa 78 Prozent. Laut der Studie „Ungleichheit tötet“ hat die Konzentration von Vermögen auch in Deutschland weiter zugenommen. Während der Corona-Pandemie hat sich nach Ansicht der Präsidentin des VdK Verena Bentele die soziale Ungleichheit weiter verschärft, die eine Vermögensabgabe der Reichsten fordert.

Erklärvideo zu Ableismus

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Foto: Susanne Göbel

Bielefeld (kobinet) Die „Fachstelle Gewaltschutz bei Behinderung – Mädchen sicher inklusiv“ des Mädchenhaus Bielefeld hat ein Erklärvideo über Ableismus veröffentlicht. „‚Ableismus‘ ist das Fachwort für eine Diskriminierungsform, die sich gegen Menschen mit Behinderung/chronischer Erkrankung richtet und der ein geistiger und physischer Standard zugrunde liegt. Menschen, die von diesem vermeintlichen Standard abweichen, werden z.B. häufig als ‚minderwertig‘ betrachtet, haben nicht die gleichen Teilhabemöglichkeiten, erleben häufig Ausgrenzung und sind mit vielfältigen Vorurteilen und Übergriffigkeiten konfrontiert“, heißt es u.a. zur Erklärung des Begriffs.

Petition zu Kampf um neuen Rollstuhl

Matthias Klei im Rollstuhl
Matthias Klei im Rollstuhl
Foto: Matthias Klei

Bielefeld (kobinet) Der 51jährige Matthias Klei aus Bielefeld hat eine Petition auf change.org gestartet, um mit seinem Kampf um Hilfe bzw. Hilfsmittel gegen die AOK Nord-West und das Inklusionsamt des Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) für seine soziale Teilhabe an die Öffentlichkeit zu gehen. Der Titel der Petition macht deutlich, worum es ihm geht: „AOK und Sozialhilfeträger sperren mich aus meinem sozialen Umfeld aus! #KeinRollstuhl“.

Als lesbische Frau mit Behinderung aktiv für Vielfalt und Menschenrechte

Poster der Woche: So oder So?
Poster: So oder So?
Foto: Kassandra Ruhm

Kassel/Bremen (kobinet) Kassandra Ruhm lebt seit langem lesbisch und versucht, sich an möglichst vielen Orten zu outen, weil für sie lesbische und behinderte Sichtbarkeit wichtig sind. Sie ist Rollstuhlfahrerin und wohnt in ihrer ultimativen Lieblingsstadt Bremen. Von Beruf ist sie Diplom-Psychologin und arbeitet in einer psycho-sozialen Beratungsstelle für die Beschäftigten der Universität Bremen. Der Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) lädt am 26. Januar von 18:00 bis 19:30 Uhr zu einer Online-Veranstaltung (über Zoom) mit einem Vortrag und Gespräch mit Kassandra Ruhm ein.

Tandem-Beratung-Leichte-Sprache-Jahresbericht – BFIT-Bund stellt Angebot ein

Porträt Stefanie Koehler
Frau Prof. Dr. S. Koehler
Foto: Stefanie Koehler

Berlin (kobinet) Die Tandem-Beratung-Leichte-Sprache lief 1 Jahr unter dem Dach der Überwachungsstelle BFIT-Bund, als europaweit erste Beratung zur gesetzlichen Umsetzung von Webseiten für öffentliche Stellen. Gründerin und Ideengeberin ist Stefanie Koehler, im Tandem mit Janina Spang.

Am 17.01.2022 hat BFIT-Bund das Beratungsangebot Tandem-Leichte-Sprache vom Netz genommen.

Aeffner-Porträt im Hauptstadt-Blatt

Stephanie Aeffner in der Berliner Zeitung
Porträt von Stephanie Aeffner in der Berliner Zeitung
Foto: sch

Berlin (kobinet) Die Berliner Zeitung berichtet heute über die Grünen-Abgeordnete Stephanie Aeffner, die erste Frau im Rollstuhl im Bundestag.

Investitionsprogramm zum barrierefreies Bauen in Sachsen

Flagge Bundesland Sachsen
Flagge Bundesland Sachsen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Dresden (kobinet) Jens Merkel aus Grimma hat die kobinet-nachrichten auf ein Investitionsprogramm zum barrierefreien Bauen aufmerksam gemacht, das in Sachsen eine Reihe von Möglichkeiten zur Verbesserung der Barrierefreiheit schafft. „Mit den Fördermitteln möchten wir Menschen mit Behinderungen einen gleichberechtigten Zugang zu öffentlich zugänglichen Gebäuden und Einrichtungen ermöglichen“, heißt es dazu auf achsen.de.

Peer Counseling für zukünftige Gründer*innen

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Wuppertal (kobinet) „Behindert und erfolgreich selbstständig“ – So selten ist diese Kombination gar nicht. Anstatt sich auf die Sicherheit einer festen Stelle zu verlassen, entscheiden sich immer mehr Menschen mit Behinderung dafür, eine eigene berufliche Existenz aufzubauen. Die Organisation found it bietet hierzu ein neues Angebot im Bergischen Land mittels Peer Counseling für zukünftige Gründer*innen mit Behinderung durch erfolgreiche Gründer*innen mit Behinderung.

Christian Judith kandidiert für Landesliste zur Landtagswahl

Plakat von Christian Judith zur Kandidatur auf Platz 16
Plakat mit Christian Judith
Foto: privat

Brarupholz (kobinet) Der langjährige Aktivist der Behindertenbewegung Christian Judith tritt beim Landesparteitag der schleswig-holsteinischen Grünen am 22. Januar für den Listenplatz 16 an und hofft, dass er die Chance bekommt, im zukünftigen schleswig-holsteinischen Landtag vertreten zu sein und dort auch verstärkt behindertenpolitische Fragen einbringen zu können.

Kosten für FFP2-Masken berücksichtigen

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Angesichts der erhöhten Ansteckungsgefahr durch die Omikron-Variante fordert VdK-Präsidentin Verena Bentele Unterstützung für Pflegebedürftige und Menschen mit wenig Geld, damit sie sich FFP-2-Masken leisten können.

Diesjährige REHAB wird um interdisziplinären Fachkongress ergänzt

Blick in einen Raum mit einem Podium und vielen Zuschauerinnen und Zuschauern
Erstmals findet parallel zur REHAB – Europäische Fachmesse für Rehabilitation, Therapie, Pflege und Inklusion der Fachkongress CON.THERA statt.
Foto: Lars Behrendt

KARLSRUHE (kobinet) Wenn vom 23. bis 25. Juni 2022 in der Messe Karlsruhe die REHAB stattfindet, dann wird diese in Kooperation mit dem Team Lamprecht NEURO-Fobis durch ein fachübergreifendes Kongressprogramm für selbstständige Physio-, Sportund Ergotherapeuten, angestellte Therapeuten in Kliniken und Reha Einrichtungen, Logopäden sowie Reha- und Orthopädietechniker ergänzt.

ISL-Klausurtagung: Fortschritte statt Abwehrkämpfe

Bild von der Online-Klausurtagung der ISL
Online-Klausurtagung der ISL
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Auf der diesjährigen Klausurtagung der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) haben die Vorstands- und Beiratsmitglieder sowie die Mitarbeiter*innen der Bundesgeschäftsstelle klare Forderungen an die neue Bundesregierung gerichtet: „Wir wollen Fortschritte in der nächsten Legislaturperiode mitgestalten, statt Abwehrkämpfe zu führen“, heißt es vonseiten der ISL in einer Presseinformation.

Online-Gespräch zum Austausch über Impfpflicht von Assistenzkräften

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Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Stuttgart (kobinet) Die Berater*innen im Zentrum selbstbestimmt Leben (ZsL) Stuttgart haben schon einige Anfragen bekommen, wie behinderte Arbeitgeber*innen mit ungeimpften Assistent*innen die Situation nach Einführung der Impfpflicht ab 15. März 2022 zumindest vorübergehend lösen können. Sie haben derzeit zwar keine Lösung, möchten aber in einem Online Gespräch diese Sorgen und Ängste aufnehmen und ausloten, welche Möglichkeiten es gegebenenfalls geben kann, dieser Situation zu begegnen. Dieses Onlinegespräch findet am Sonntag, den 30. Januar von 16.00 – 18.00 Uhr statt. Die Anmeldung dafür ist bis zum 28. Januar möglich.

Arbeitsassistenz auch nach Eintritt ins Rentenalter

Symbol Paragrafenzeichen
Symbol Paragraf
Foto: omp

Berlin (kobinet) Über eine gute Nachricht für viele behinderte Menschen vom Bundesverwaltungsgericht in Leipzig berichtet der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband in seinem neuesten Newsletter dbsv-direkt : Der Anspruch auf Arbeitsassistenz endet demnach nicht automatisch, nur weil man das Rentenalter erreicht hat. Ein blinder Mensch, selbstständig tätig, hatte geklagt, weil sein Kostenträger die Arbeitsassistenz nicht über das Renteneintrittsalter hinaus finanzieren wollte. Ihm wurde nun recht gegeben. Auch in einem zweiten, ähnlich gelagerten Fall, entschied das Gericht dem Bericht zufolge im Sinne des blinden Klägers.

Starthilfe ins Arbeitsleben

Textlogo LWL Für die Menschen, für Westfalen-Lippe
Logo Landesverband Westfalen-Lippe
Foto: LWL Landesverband Westfalen Lippe

Gütersloh (kobinet) Yannick Vossdahls war schon immer klar, dass er „irgendetwas Praktisches nach der Schule machen möchte“. Das hat er nun geschafft und eine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik begonnen. Unterstützt hat den 20-Jährigen mit Behinderung das NRW-weite Programm „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf“ (KAoA-STAR), das der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) koordiniert, wie der Verband mitteilt.

Inklusive Entdeckungsreise durch die Nachbarschaft

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Langenau (kobinet) Bei Entdeckungstouren durch Langenau können Menschen mit und ohne Behinderung ihren Ort nun besser kennenlernen und finden dabei neue Lieblingsplätze und knüpfen Kontakte. Ihre Eindrücke verarbeiten die Teilnehmenden in kreativen Workshops, Theaterstücken oder Kunstausstellungen, wie die Aktion Mensch, die dieses Projekt fördert, in ihrem neuesten Newsletter mitteilt.

165.000 arbeitslose Schwerbehinderte im Dezember 2021

Symbol Prozentzeichen
Symbol Prozent
Foto: ht

Nürnberg (kobinet) Im Dezember 2021 verzeichnete die Bundesagentur für Arbeit 165.441 arbeitslos gemeldete schwerbehinderte Menschen in Deutschland. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl damit von 172.089 gesunken, während noch längst nicht der Wert vor der Pandemie erreicht wurde. Im Dezember 2019 hatte die Bundesagentur für Arbeit noch 152.975 arbeitslos gemeldete Schwerbehinderte registriert, also fast 13.000 weniger als derzeit.

Auch sexualisierte Gewalt muss benannt werden

Netzwerksprecherinnen Claudia Seipelt-Holtmann und Gertrud Servos  bei der Anhörung im Landtag
Anhörung zum Teilhabe-Bericht im Landtag von NRW.
Foto: ANNA SPINDELNDREIER

MÜNSTER (kobinet) Im Wohn- und Teilhabegesetz Nordrhein Westfalens muss künftig auch sexualisierte Gewalt benannt werden. Das war eine der Forderungen des Netzwerks Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung NRW zur Anhörung im Landtag dieses Bundeslandes. Nach den fortgesetzten Übergriffen im Wittekindshof, die vor einem Jahr der breiten Öffentlichkeit bekannt geworden waren, war die Stärkung des Gewaltschutzes eines der Ziele der Überarbeitung des Wohn- und Teilhabegesetzes NRW (WTG).

Oliver Tolmein im Echt behindert Podcast zur Triage-Entscheidung

Logo: DW-Podcast Echt behindert
Logo: DW-Podcast Echt behindert
Foto: Deutsche Welle

Köln (kobinet) „Behinderung darf kein Kriterium bei Triage sein“, so lautet der Titel der 37. Ausgabe des Podcast Echt behindert! der Deutschen Welle. Moderator Matthias Klaus sprach dabei mit Rechtsanwalt Prof. Dr. Oliver Tolmein von der Kanzlei Menschen und Rechte, der die Verfassungsbeschwerde in Sachen Diskriminierung behinderter Menschen bei der Triage für die neun behinderten Beschwerdeführer*innen beim Bundesverfassungsgericht eingereicht hat, darüber, was dieses Urteil bedeutet und was nun geschehen muss, um es umzusetzen.

Freiwilliges Ökologisches Jahr als Orientierungsjahr

Rote Schrift - alma - auf weißen Grund, darunter Text - Arbeitsfeld Landwirtschaft mit allen
Logo des Netzwerkes alma
Foto: Netzwerk alma

VERDEN (kobinet) Im Rahmen eines von der Aktion Mensch geförderten Modellprojekts von Netzwerk alma und der Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz in Niedersachsen wird es für junge Menschen mit Behinderung wieder die Möglichkeit geben, an einem inklusiven Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) als Orientierungsjahr teilzunehmen. Mit diesem Projekt soll eine neue Perspektive für Menschen mit Behinderung im Alter zwischen 15 und 25 Jahren eröffnent werden.

TDJW nimmt Vorstellungsbetrieb wieder auf

Logo des TDJW - schwarze Katze mit den Buchstaben TDJW darunter
Logo des TDJW
Foto: TDJW

LEIPZIG (kobinet) Am 14. Januar tritt die neue Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung in Kraft. Damit wird die Öffnung von Kultur- und Freizeiteinrichtungen für den Publikumsverkehr wieder möglich und das Theater der Jungen Welt Leipzig (TDJW) nimmt den Vorstellungsbetrieb wieder auf. Das TDJW startet den Publikumsbetrieb im Haus am kommenden Sonntag, dem 16. Januar, mit gleich drei Vorstellungen. Generell gilt die 2G-Plus-Regelung für Vorstellungsbesuche.

Onlineportal für inklusives Wohnen

Zwei Mädchen sitzen auf einer Liege, an der Wand  sind Poster angebracht
Gemeinsam leben mit WOHN:SINN
Foto: Daniela Buchholz

MÜNCHEN (kobinet) Nach einer umfangreichen Überarbeitung und Modernisierung ist jetzt das Onlineportal für inklusives Wohnen neu gestartet. WOHN:SINN – das Bündnis für inklusives Wohnen will so das Entstehen neuer Wohnformen fördern und unterstützen, in denen Menschen mit Behinderungen selbstbestimmt und in aktiver Gemeinschaft mit anderen Menschen leben.

Handlungsempfehlungen des partizipativen Landschaftstrialoges für eine menschenrechtskonforme psychosoziale Unterstützungslandschaft

Logo partizipativer Landschaftstrialog
Partizipativer Landschaftrialog
Foto: Kellerkinder e.V.

Berlin (kobinet) Es ist vollbracht. Nach zwei nicht ganz einfachen Pandemiejahren, in denen wir alle vor neue Herausfoderungen gestellt waren, hat sich eine große Gruppe von engagierten Aktivist*innen einer Bandbreite an Umsetzungs- und Durchführungsfragen, die sich aus der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) herleiten, gestellt.

Behinderte Menschen im Gesetzgebungsverfahren zur Triage von Anfang an beteiligen

Britta Schlegel
Britta Schlegel
Foto: DIMR/Barbara Dietl

Berlin (kobinet) Warum der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zur Triage für das kommende Gesetzgebungsverfahren so bedeutsam ist, erklärt Britta Schlegel, Leiterin der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte, im Interview. Dabei betont sie: „Im Gesetzgebungsverfahren zur Triage sind Menschen mit Behinderungen von Anfang an zu beteiligen.“

Österreich: Schadenersatz wegen nicht barrierefreier Toilette in Gaststätte

Flagge Österreich
Flagge Österreich
Foto: public domain

Wien (kobinet) In Österreich hat Hans-Jürgen Groß ein Zivilgerichtsverfahren gegen die bekannte Gastronomiekette Mario Plachutta Ges.m.b.H. wegen einer nicht vorhandenen barrierefreien Sanitäranlage im Restaurant Wollzeile angestrengt und erst einmal gewonnen. Der immaterielle Schadenersatz wurde mit 1:000 Euro beziffert. Die rechtliche Basis dafür legte das österreichische Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz (BGSTG). Das Urteil sei jedoch noch nicht rechtskräftig, wie der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS berichtet.

IGEL-Podcast: Leichte Sprache ist für alle ein Gewinn

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) „Leichte Sprache ist für alle ein Gewinn“, so lautet der Titel der mittlerweile 41. Episode Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Sascha Lang sprach mit Stefanie Koehler, die sich für mehr Leichte Sprache und auch für eine gerechte Bezahlung von Prüfer*innen für Leichte Sprache einsetzt.

Oberlinhaus setzt Expertenkommission ein

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Foto: Susanne Göbel

Potsdam (kobinet) Nach den Tötungsdelikten im Thusnelda-von-Saldern-Haus beruft das Oberlinhaus eine hochrangige Expertenkommission. Diese Kommission soll einen Analyseprozess anstoßen und grundsätzliche Standards in Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderungen untersuchen, wie es auf der Internetseite der Oberlin-Schule heißt.