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Inklusion vom Rand- zum Leitthema machen

Portraitfoto des Bundestagsabgeordneten Sören Pellmann
Sören Pellmann, Die Linke, MdB
Foto: Inga Haar / Deutscher Bundestag

Berlin (kobinet) "Inklusion ist für die Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag und mich ein gesellschaftliches Kern- und Leitthema und fristet noch zu oft ein Nischendasein. Aufgrund der Wichtigkeit dieses Themas werde ich auch künftig für die Linksfraktion den Sprecherbereich 'Inklusion und Teilhabe' übernehmen. Denn noch immer werden vielerorts Menschen von Barrieren im Alltag eingeschränkt oder sind von real existierender Exklusion betroffen." Dies erklärte Sören Pellmann, der auch in der letzten Legislaturperiode die Funktion des Sprechers für Inklusion und Teilhabe der Linksfraktion im Bundestag ausübte.

Neben pragmatischen Lösungen brauche es für die Betroffenen auch die lang vermisste Ernsthaftigkeit der Bundesregierung, das Thema überhaupt bearbeiten zu wollen. "Dabei werden wir LINKE die neuen Mitglieder der Bundesregierung gerne an die gemeinsamen und eigenen Initiativen erinnern und prüfen, wie ernsthaft sie wirklich an Inklusion interessiert sind“, erklärt der Sprecher für Inklusion und Teilhabe der Linksfraktion Sören Pellmann. "Selbst 2022 bestehen noch immer unzählige Barrieren in den Köpfen, die Menschen mit Behinderung völlig zu Unrecht als 'zweitklassig‘ abstempeln. Hier müssen wir endlich anpacken! Menschen mit Behinderung sind genauso vollwertiges Mitglied der Gesellschaft, wie alle anderen. Durch die Schaffung von vollumfänglicher Barrierefreiheit und inklusiven Lebens- und Arbeitsbedingungen würde nicht nur die Inklusion gelingen, sondern alle Menschen unserer Gesellschaft können davon profitieren. Daher sind diese Themen für eine LINKE Inklusions- und Teilhabepolitik unabdingbar."

Dafür ist es nach Ansicht von Sören Pellmann notwendig, dass als erster Schritt die Vorgaben und Kernbegriffe der UN-Behindertenrechtskonvention korrekt und nicht fehlerhaft gesetzlich fixiert werden. Ebenso müsse deren vollständige Umsetzung garantiert werden. "Dafür benötigen wir endlich einen Nationalen Aktionsplan mit verbindlichen kurz-, mittel- und langfristigen Zielen und Umsetzungsschritten sowie die bedarfsdeckende Zuteilung finanzieller und personeller Mittel. Nur so werden wir das Thema Inklusion vom Rand- zum Leitthema machen“, erklärte Sören Pellmann.

Berlin (kobinet) Kategorien Nachricht

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