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Thema Triage vorrangig ethische, juristische und soziale Frage

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Logo: BODYS Bochumer Zentrum für Disability Studies
Foto: BODYS

Bochum (kobinet) Das breite mediale Echo zur Triage-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts hat nach Ansicht von Franziska Witzmann und Prof. Dr. Theresia Degener vom Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) gezeigt: "Das Thema Triage ist keineswegs nur eine medizinische, sondern in erster Linie eine ethische, juristische und soziale Frage." Es bedürfe daher einer gesamtgesellschaftlichen Debatte, die der Umsetzung des Beschlusses durch den Gesetzgeber vorausgehe.

BODYS nimmt die Online-Diskussion "Triage-Situationen diskriminierungsfrei gestalten“ vom 17. Januar 2022, die vom Landesbehindertenbeauftragten von Bremen Arne Frankenstein veranstaltet wurde, zum Anlass, den Beschluss und den eigenen Beitrag dazu zu reflektieren. Den Bericht gibt's auf der BODYS-Webseite.

Ein zentrales Ergebnis der Diskussion am 17. Januar ist nach Ansicht der Autor*innen: "Es besteht dringender Bedarf nach Aufklärung und Bewusstseinsbildung, um Ableismus in politischen und medizinischen Entscheidungen zu bekämpfen." In diesem Zusammenhang kündigt BODYs an, dass dieses in der kommenden Woche ein hilfreiches Instrument zur Bekämpfung von Ableismus zur Verfügung stellen wird: die deutsche Fassung des Berichts der UN-Sonderberichterstatterin für die Rechte von Menschen mit Behinderungen über die "Auswirkungen von Ableismus in der medizinischen und wissenschaftlichen Praxis“. Weitere Informationen folgen.

Link zum Beitrag zur Triage auf der BODYS-Homepage

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Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sbinu23