
Foto: Raul Krauthausen
Berlin (kobinet) In Übers Ohr – dem Podcast zum Sehen im Alter – war der Inklusionsaktivist, Medienmacher und engagierte Streiter für echte Beteiligung Raul Krauthausen zu Gast. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Frage, was Teilhabe älterer Menschen mit Sehbehinderung heute – und in Zukunft – tatsächlich bedeutet. Diskutiert wurde die „doppelte Unsichtbarkeit“ von Alter und Behinderung sowie die These: „Lieber behindert alt werden, als alt behindert.“ Deutlich wurde: Inklusion ist kein Wohlfühlbegriff. Sie verlangt Auseinandersetzung, strukturelle Veränderungen und politische Verantwortung. Barrierefreiheit darf nicht von Freiwilligkeit abhängen – sie braucht verbindliche gesetzliche Grundlagen. Und: Menschenrechte dürfen kein Preisschild tragen.







































