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Tübingen (kobinet) In der Tübinger Provinzposse mit aktuellem Bezug zur Gleichstellungsgesetzgebung für behinderte Menschen in Deutschland ist nun nach Informationen der betroffenen Sportlerin und aus Medienberichten nach einer tagelangen öffentlichen Auseinandersetzung eine Einigung erzielt worden. „Die Stadt und die Para-Sportlerin Cary Hailfinger haben sich nun geeinigt, wie die Siegerehrung behindertengerecht wird. Eine Rampe, über die Hailfinger auf die Bühne kommen könnte, wird es nicht geben. Dafür wurde die Siegerehrung in die Tübinger Musikschule verlegt. Dort gibt es einen Hublift zur Bühne.“ Das Agieren des Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer mit der Verweigerung einer Rampe, so dass die Para-Sportlerin wie alle anderen auch auf der Bühne für ihr Wirken geehrt werden könnte, aufgrund der Kosten und des Wegfallens von Plätzen in der Halle, hat in den letzten Tagen für so manches Kopfschütteln gesorgt. Vor allem habe dieses Beispiel nach Ansicht der LIGA Selbstvertretung gezeigt, wie Versäumnisse bei der Durchführung barrierefreier Veranstaltungen schnell auf dem Rücken betroffener behinderter Menschen ausgetragen werden und welches Denken es in Sachen Barrierefreiheit in Deutschland immer noch gibt. Diese Diskussion falle zusammen mit einem aktuellen Gesetzentwurf der Bundesregierung, in dem Unternehmen pauschal von der Verpflichtung zu Maßnahmen zur Barrierefreiheit und für angemessene Vorkehrungen aufgrund einer unverhältnismäßigen Belastung befreit werden sollen.






































