KASSEL/WIESBADEN/FRANKENBERG (kobinet)
Psycho-soziale Kontakt- und Beratungs-Stellen helfen Menschen mit seelischen Erkrankungen.
Psycho-sozial bedeutet: Es geht um die Seele und das Leben mit anderen Menschen.
Eine Beratungs-Stelle ist ein Ort für Hilfe und Rat.
Eine seelische Erkrankung ist eine Krankheit der Gefühle und Gedanken.
Menschen mit einer seelischen Erkrankung brauchen oft Hilfe.
Abgekürzt heißen diese Stellen: PSKB.
Die PSKB sind ein wichtiger Teil der Betreuung in Hessen.
Betreuung bedeutet: Eine Person hilft einer anderen Person im Alltag.
Die Person bekommt Hilfe bei Dingen, die sie alleine nicht schafft.
Es gibt PSKB an mehr als 70 Orten in Hessen.
Eine PSKB gibt es auch in Frankenberg.
Susanne Simmler hat diese PSKB besucht.
Auch Vertreterinnen aus Hessen waren dabei.
Susanne Simmler leitet den Landes-Wohl-fahrts-Verband Hessen.
Ein Landes-Wohl-fahrts-Verband ist eine große Organisation in einem Bundes-Land.
Die Organisation kümmert sich um Menschen, die Hilfe brauchen.
Der Landes-Wohl-fahrts-Verband heißt abgekürzt: LWV Hessen.
Auch Vertreterinnen der Liga der Freien Wohl-fahrts-pflege Hessen waren dabei.
Wohl-fahrts-pflege bedeutet: Organisationen helfen Menschen in Not.
Sie sorgen dafür, dass es den Menschen besser geht.
Susanne Simmler und die Vertreterinnen haben die Arbeit der PSKB kennengelernt.
Sie haben mit Mitarbeitenden gesprochen.
Es ging um schwierige Aufgaben von heute.
Der LWV Hessen bezahlt die PSKB in Hessen hauptsächlich.
Das ist eine freiwillige Leistung des LWV.
Freiwillige Leistung bedeutet: Der LWV muss das nicht tun.
Er tut es trotzdem, weil er helfen möchte.
Im Jahr 2025 hat der LWV dafür rund 7,7 Millionen Euro gegeben.
Gleichzeitig brauchen immer mehr Menschen diese Hilfe.
Die PSKB helfen früh und ohne große Hürden.
Hürden bedeutet: Dinge, die es schwer machen, Hilfe zu bekommen.
Das heißt: Jeder kann leicht Hilfe bekommen.
Frühe Hilfe verhindert, dass Krisen schlimmer werden.
Krise bedeutet: Eine gefährliche Lage mit großen Problemen.
Das entlastet auch Krankenhäuser und Ärzte.
Susanne Simmler sagt:
Menschen mit seelischen Erkrankungen werden in Hessen nicht allein gelassen.
Aber alle Verantwortlichen müssen gemeinsam helfen.
Finanzierung bedeutet: Es gibt Geld für etwas.
Viele sollen gemeinsam für die Finanzierung sorgen.
Rita Henning von der Liga Hessen sagt:
Die PSKB sollen sicher weiter arbeiten können.
Das gilt für alle Regionen in Hessen.
LWV Hessen und Liga wollen mit dem Land Hessen sprechen.
Langfristig bedeutet: Etwas dauert sehr lange, über viele Jahre.
Es geht um eine langfristige Finanzierung der PSKB.

Foto: Treffpunkte
KASSEL/WIESBADEN/FRANKENBERG (kobinet) Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstellen (PSKB) sind ein unverzichtbarer Bestandteil der gemeindepsychiatrischen Versorgung in Hessen. Darüber waren sich die Landesdirektorin des Landeswohlfahrtsverbandes (LWV) Hessen, Susanne Simmler, sowie Vertreterinnen der Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen bei ihrem gemeinsamen Besuch der PSKB in Frankenberg einig. Gemeinsam mit Rita Henning, Geschäftsführerin des Liga-Arbeitskreises "Eingliederungshilfe", und ihrer Stellvertreterin Brigitte Roth informierte sich Simmler über die Arbeit der Einrichtung des Kreisverbandes der Treffpunkte und tauschte sich mit Mitarbeitenden über aktuelle Herausforderungen aus. Der LWV ist heute – abgesehen von individuellen Trägerzuschüssen oder Drittmitteln – faktisch Hauptfinanzierer des PSKB-Systems in Hessen. Insgesamt stellte der LWV Hessen dafür im Jahr 2025 rund 7,7 Millionen Euro bereit. Dabei handelt es sich für den LWV um eine freiwillige Leistung. Gleichzeitig wächst der Unterstützungsbedarf im Bereich der psychosozialen Versorgung kontinuierlich. Vor diesem Hintergrund sehen LWV Hessen und Liga die langfristige Sicherung der PSKB als gemeinsame gesellschaftliche Aufgabe.
An mehr als 70 Standorten in Hessen tragen die PSKB dazu bei, dass Menschen frühzeitig Unterstützung erhalten und Hilfen nicht erst dann greifen, wenn Krisen bereits eskaliert sind. Gerade diese niedrigschwellige und präventive Arbeit entlastet langfristig auch andere Bereiche des Gesundheits- und Sozialwesens.
„Wir lassen Menschen mit psychischen Erkrankungen und ihre Angehörigen in Hessen nicht alleine. Damit dieses wichtige Netz vor Ort auch künftig tragfähig bleibt, braucht es jedoch gemeinsame Anstrengungen aller Verantwortungsträger. Prävention, frühe Unterstützung und soziale Stabilisierung sind gesamtgesellschaftliche Aufgaben. Deshalb muss auch die Finanzierung dieser wichtigen Arbeit langfristig auf mehrere Schultern gestellt werden“, so Simmler weiter. Ein gemeinsames Ziel von LWV Hessen und Liga bleibe deshalb die verlässliche Sicherung und Weiterentwicklung der PSKB in allen Regionen Hessens, ergänzte Rita Henning von der Liga Hessen. Dazu gehöre auch, gemeinsam mit dem Land Hessen über eine langfristig tragfähige Finanzierungsperspektive für die niedrigschwelligen psychosozialen Angebote zu sprechen.

Foto: Treffpunkte
KASSEL/WIESBADEN/FRANKENBERG (kobinet) Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstellen (PSKB) sind ein unverzichtbarer Bestandteil der gemeindepsychiatrischen Versorgung in Hessen. Darüber waren sich die Landesdirektorin des Landeswohlfahrtsverbandes (LWV) Hessen, Susanne Simmler, sowie Vertreterinnen der Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen bei ihrem gemeinsamen Besuch der PSKB in Frankenberg einig. Gemeinsam mit Rita Henning, Geschäftsführerin des Liga-Arbeitskreises "Eingliederungshilfe", und ihrer Stellvertreterin Brigitte Roth informierte sich Simmler über die Arbeit der Einrichtung des Kreisverbandes der Treffpunkte und tauschte sich mit Mitarbeitenden über aktuelle Herausforderungen aus. Der LWV ist heute – abgesehen von individuellen Trägerzuschüssen oder Drittmitteln – faktisch Hauptfinanzierer des PSKB-Systems in Hessen. Insgesamt stellte der LWV Hessen dafür im Jahr 2025 rund 7,7 Millionen Euro bereit. Dabei handelt es sich für den LWV um eine freiwillige Leistung. Gleichzeitig wächst der Unterstützungsbedarf im Bereich der psychosozialen Versorgung kontinuierlich. Vor diesem Hintergrund sehen LWV Hessen und Liga die langfristige Sicherung der PSKB als gemeinsame gesellschaftliche Aufgabe.
An mehr als 70 Standorten in Hessen tragen die PSKB dazu bei, dass Menschen frühzeitig Unterstützung erhalten und Hilfen nicht erst dann greifen, wenn Krisen bereits eskaliert sind. Gerade diese niedrigschwellige und präventive Arbeit entlastet langfristig auch andere Bereiche des Gesundheits- und Sozialwesens.
„Wir lassen Menschen mit psychischen Erkrankungen und ihre Angehörigen in Hessen nicht alleine. Damit dieses wichtige Netz vor Ort auch künftig tragfähig bleibt, braucht es jedoch gemeinsame Anstrengungen aller Verantwortungsträger. Prävention, frühe Unterstützung und soziale Stabilisierung sind gesamtgesellschaftliche Aufgaben. Deshalb muss auch die Finanzierung dieser wichtigen Arbeit langfristig auf mehrere Schultern gestellt werden“, so Simmler weiter. Ein gemeinsames Ziel von LWV Hessen und Liga bleibe deshalb die verlässliche Sicherung und Weiterentwicklung der PSKB in allen Regionen Hessens, ergänzte Rita Henning von der Liga Hessen. Dazu gehöre auch, gemeinsam mit dem Land Hessen über eine langfristig tragfähige Finanzierungsperspektive für die niedrigschwelligen psychosozialen Angebote zu sprechen.




