DÜSSELDORF (kobinet)
Die Pflege-Versicherung hat ein großes Problem.
Pflege bedeutet: Menschen helfen anderen bei alltäglichen Dingen.
Zum Beispiel beim Waschen oder Essen.
Die Pflege-Versicherung ist eine Kasse für alle.
Sie zahlt für diese Hilfe.
Es gibt zu wenig Geld.
Die Politik hat lange nicht entschieden.
Das macht die Geld-Probleme noch größer.
Der Sozial-Verband VdK sagt: Eine Änderung muss jetzt kommen.
Ein Sozial-Verband ist ein Verein.
Der Verein hilft Menschen, die Unterstützung brauchen.
Der volle Name ist: Sozial-Verband VdK Deutschland.
Das ist ein Verband für Menschen mit Behinderung und ältere Menschen.
Während der Corona-Pandemie hat die Pflege-Versicherung viel Geld ausgegeben.
Viele Menschen auf der Welt sind damals krank geworden.
Die Krankheit heißt Corona-Virus.
Die Pflege-Versicherung hat damals 5,2 Milliarden Euro bezahlt.
Das ist eine sehr große Summe.
Der Staat hat dieses Geld bis heute nicht zurückgegeben.
Das ist ein großes Problem für die Pflege-Versicherung.
Horst Vöge ist der Chef vom VdK in Nord-Rhein-West-Falen.
NRW ist die Abkürzung dafür.
Er sagt: Die Menschen zahlen immer mehr.
Aber der Staat übernimmt keine Verantwortung.
Verantwortung bedeutet: Man macht seine Aufgabe gut.
Man kümmert sich selbst um Probleme.
Das ist nicht fair.
Vöge fordert: Der Staat soll mehr Verantwortung übernehmen.
Vöge fordert außerdem: Der Staat soll Renten-Ansprüche für pflegende Angehörige übernehmen.
Pflegende Angehörige sind Menschen aus der Familie.
Sie kümmern sich um kranke oder alte Familien-Mitglieder.
Renten-Ansprüche bedeutet: Das Recht auf Geld im Alter.
Dieses Geld bekommt man vom Staat, wenn man alt ist.
Vöge sagt: Die Politik muss schnell handeln.
Beitrags-Zahlende sind Menschen, die Geld an eine Kasse zahlen.
Dieses Geld hilft, wenn jemand krank wird.
Die Beitrags-Zahlenden dürfen nicht noch mehr zahlen.

Foto: VdK Nordrhein-Westfalen
DÜSSELDORF (kobinet) Die zögerliche Entscheidung über die künftige Finanzierung der Pflegeversicherung verschärft aus Sicht des Sozialverbandes VdK Nordrhein-Westfalen die ohnehin angespannte Lage. Dieser Verband stimmt zu, eine Reform nicht länger aufzuschieben. Besonders kritisch sieht der Verband jedoch, dass die aus der Pflegeversicherung getragenen Kosten zur Bewältigung der Coronapandemie in Höhe von 5,2 Milliarden Euro bis heute nicht erstattet wurden. Dies trägt maßgeblich zur finanziellen Schieflage des Systems bei. "Es kann nicht sein, dass die Versicherten immer weiter belastet werden, während der Bund seine Verantwortung nicht wahrnimmt", erklärt Horst Vöge, Präsident des VdK NRW. "Die ausstehenden Pandemiekosten müssen endlich beglichen werden. Auch die Rentenansprüche für pflegende Angehörige sollten vom Bund übernommen werden." Vöge fordert die Politik auf, zügig handlungsfähige Lösungen zu erarbeiten. Eine weitere Belastung der Beitragszahlenden sei sozialpolitisch nicht vertretbar.

Foto: VdK Nordrhein-Westfalen
DÜSSELDORF (kobinet) Die zögerliche Entscheidung über die künftige Finanzierung der Pflegeversicherung verschärft aus Sicht des Sozialverbandes VdK Nordrhein-Westfalen die ohnehin angespannte Lage. Dieser Verband stimmt zu, eine Reform nicht länger aufzuschieben. Besonders kritisch sieht der Verband jedoch, dass die aus der Pflegeversicherung getragenen Kosten zur Bewältigung der Coronapandemie in Höhe von 5,2 Milliarden Euro bis heute nicht erstattet wurden. Dies trägt maßgeblich zur finanziellen Schieflage des Systems bei. "Es kann nicht sein, dass die Versicherten immer weiter belastet werden, während der Bund seine Verantwortung nicht wahrnimmt", erklärt Horst Vöge, Präsident des VdK NRW. "Die ausstehenden Pandemiekosten müssen endlich beglichen werden. Auch die Rentenansprüche für pflegende Angehörige sollten vom Bund übernommen werden." Vöge fordert die Politik auf, zügig handlungsfähige Lösungen zu erarbeiten. Eine weitere Belastung der Beitragszahlenden sei sozialpolitisch nicht vertretbar.




