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Entscheidung über Leben und Tod

Raul Krauthausen
Raul Krauthausen
Foto: privat

Berlin (kobinet) „Wenn im Notfall die Beatmungsgeräte nicht ausreichen, entscheiden Ärzt*innen über Sein oder Nichtsein“, schreibt Raul Krauthausen in seinem neuesten Blog-Eintrag. Damit nimmt er bezug auf den Kriterienkatalog der Fachgesellschaften, der derzeit diskutiert und heftig kritisiert wird. „Eine Behinderung wird zum Todesurteil?“ fragt daher der Aktivist der Sozialhelden und von AbilityWatch.

Kinderrechte auch in Zeiten der Corona-Pandemie gewährleisten

rotes Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert Bund, Länder und Kommunen auf, die in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschriebenen Kinderrechte auch in Zeiten der COVID-19-Pandemie zu gewährleisten. Aus Sicht der Kinderrechtsorganisation ist es wichtig, in der derzeitigen Krise die Interessen und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen nicht aus dem Blick zu verlieren.

Wie geht’s Katrin Gensecke?

Katrin Gensecke
Katrin Gensecke
Foto: privat

Gersdorf (kobinet) Die Inklusionsbotschafterin Katrin Gensecke lebt in Gersdorf, einem Ortsteil von Dahlenwarsleben im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt. „Dort ist es total still und gibt’s kein Netz“, wie sie kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul mitteilte. Er fragte Katrin Gensecke, die sich u.a. in verschiedenen Bereichen der Behindertenpolitik und im Landesvorstand der SPD in Sachsen-Anhalt engagiert, wie es ihr in diesen Zeiten geht.

Soundtrack zur Inklusion

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Lasst uns Brücken bauen, über Straßen über Gassen, Barrieren überwinden alte Pfade verlassen.“ So heißt es im Bunt-Song. Von einer ersten Idee beim Jugendaktionscamp der Aktion Mensch 2019 bis zum eigenen Musikvideo – beim Bunt-Song ging das in Rekordzeit, wie die Aktion Mensch in ihrem neuesten Newsletter berichtet.

Seelentröpfchen: Krisentelefon und Online-Meetings

Logo des Vereins Mein Seelentröpfchen
Bild von der Homepage des Vereins Mein Seelentröpfchen
Foto: Mein Seelentröpfchen

Kaiserslautern (kobinet) Das Zentrum der Seele – Mein Seelentröpfchen Krisentelefon und Online-Meetings reagiert mit neuen Angeboten auf dei Corona-Pandemie und bietet nun auch ein Krisentelefon und Online-Meetings an. Das teilte Silvia Meck von dem in Kaiserslautern angesiedelten Verein, der auch eine ergänzende unabhänige Teilhabeberatungsstelle (EUTB) anbietet, mit.

Im Home-Office notiert – Soli mit Risiko

Foto zeigt Aufruf bei einem Leipziger Bäcker
Aufruf zur Solidarität ganz praktisch
Foto: Privat

Berlin (kobinet) Für Solidarität ganz praktisch wirbt ein Zettel an der Scheibe eines Leipziger Bäckers. Besonders gefährdeten Menschen soll geholfen werden. Soli mit Risikogruppen also. Risikogruppe – ein gefährlicher Begriff?

Was fehlt? Lindenstraße

Screenshot der 1. Folge der Lindenstraße
Screenshot von der 1. Folge der Lindenstraße
Foto: omp

Kassel (kobinet) In Zeiten der Corona-Pandemie sind es viele Dinge, die den Menschen derzeit richtig Sorgen machen und ihnen fehlen. Während die kobinet-nachrichten darüber in den letzten Wochen immer wieder berichtet haben, was den Menschen so richtig zu schaffen macht – und dies auch weiterhin zu tun gedenken -, hat sich kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul heute mit etwas ganz Benalem beschäftigt, was ihm fortan aber fehlen wird. Aber auch hierfür hat er eine kreative Lösung gefunden: Der erste Sonntag ohne Lindenstraße.

Momentaufnahme 159

Schatten eines Baumes auf dem grünen Feld
Schatten eines Baumes
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Glück ist wie die Sonne. Ein wenig Schatten muss sein, wenn es dem Menschen wohl werden will. (Otto Ludwig)

„Risikogruppe“ – ein gefährlicher Begriff!

Dr. Sigrid Arnade mit Mikrofon
Sigrid Arnade vor der Glaswand mit dem Grundgesetz
Foto: Rolf Bathel

Berlin (kobinet) Dr. Sigrid Arnade, ehemalige Geschäftsführerin der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) wehrt sich gegen den Begriff der „Risikogruppen“. Kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul wollte das genauer verstehen und sprach mit Sigrid Arnade.

50 Jahre Contergan Vergleich

Ilja Seifert
Ilja Seifert
Foto: Ilja Seifert

BERLIN (kobinet) Am 10. April wird sich der sogenannte Contergan-„Vergleich“ zum 50. Mal jähren. Dazu hat Dr. Ilja Seifert einen kleinen Essay verfasst und auf seiner Facebook Seite veröffentlicht.

Nicht mehr Geld wegen Corona Pandemie

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Gestern hatte das Sozialgerichts Konstanz gegen einen Kläger entschieden, der ALG II-Bezieher ist. Er habe kein Anrecht auf erhöhte Bezüge wegen der Corona-Krise, entschied das Gericht.

Poster der Woche: Teilhabe ist kein freiwilliges Almosen

Von Metallgitter begrenzter Weg mit Aufschrift
Von Metallgitter begrenzter Weg mit Aufschrift
Foto: Kassandra Ruhm

Bremen (kobinet) „Ein Metallgitter trennt einen Weg von einem dunkelblauen Gewässer weiter unten ab. Das Geländer ist in einem breiten Streifen Waschbeton befestigt. Auf dem Waschbeton steht geschrieben: ‚Ich wünsche mir, dass bei den sogenannten Normalen ankommt, dass sie nicht das Recht haben, behinderte Menschen auszuschließen oder zu benachteiligen. Bloß weil es für sie selbst komfortabler ist. Teilhabe ist unser Recht, kein freiwilliges Almosen‘.“ So beschreibt Kassandra Ruhm ihr 14. Poster der Woche aus ihrer Reihe „bunt ist schöner“ – eine Poster-Serie über Vielfalt und Inklusion, die sich für Respekt vor unterschiedlichen Lebensweisen einsetzt.

Risikogruppen müssen sichtbar bleiben

Logo ISL
Logo der ISL
Foto: ISL

BERLIN (kobinet) In den öffentlich-rechtlichen und privaten Medien macht ein diskutiertes Maßnahmenpapier der Bundespolitik die Runde, das vorsieht, sogenannte Risikogruppen wie ältere Menschen, Menschen mit chronischen Erkrankungen und Menschen mit Störungen der Immunabwehr aus dem öffentlichen Leben zu entfernen, um der restlichen Bevölkerung ein weitestgehend „normales Leben“, wie es vor Ausbruch der Corona-Pandemie gelebt wurde, zu ermöglichen. Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) verwahrt sich strikt gegen solche Konzepte, die die Freiheits- und Selbstbestimmungsrechte von Menschen mit Behinderungen und chronischer Krankheit massiv beschneiden.

SoVD Gegen Verschlechterungen in der Pflege

Logo SoVD ab 2020
Logo SoVD
Foto: SoVD

BERLIN (kobinet) Der SoVD Landesverband Berlin Brandenburg sieht für sich eine besondere Verantwortung darin, darauf zu achten, dass Corona nicht dazu genutzt wird, unliebsame Regelungen im sozialen Bereich abzubauen. So sei es schon verwunderlich, wofür der Koronavirus alles herhalten muss.

Linke schickt offenen Brief an Jens Spahn

Logo Fraktion DIE LINKE Im Bundestag
Logo Bundestagsfraktion DIE LINKE
Foto: Fraktion DIE LINKE

BERLIN (kobinet) Unter dem Eindruck der ihrer Meinung nach erschreckenden und beschämenden Situation in Pflegeheimen, Einrichtungen der Behindertenhilfe und bei ambulanten Pflegediensten angesichts der Corona-Krise haben die beiden Abgeordneten der Linksfraktion Pia Zimmermann (Sprecherin für Pflegepolitik) und Sören Pellmann (Sprecher für Inklusion und Teilhabe) einen gemeinsamen offenen Brief an Gesundheitsminister Jens Spahn verfasst.

Triage – oder soll am Ende das Los entscheiden?

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Kassel (kobinet) Auch wenn in Deutschland im Vergleich zu einigen anderen Ländern noch viele intensivmedizinische Plätze zur Verfügung stehen, ist bei die mit der Corona-Krise verbundene ethische Diskussion schon angekommen. Wer wird am Ende versorgt, wenn es nicht für alle reicht? Eine Diskussion, die viele Fragen aufwirft, viele Ängste auslöst und höchst diskriminierenden Charakter für die Praxis haben kann. Behindertenverbände haben mittlerweile auf ein Papier der Fachgesellschaften kritisch reagiert. ZEIT ONLINE titelt in einem Gastbeitrag von Tonio Walter vom 2. April: „Lasst das Los entscheiden!“ und grieft einige kritische Aspekte auf.

Infos zur Corona-Pandemie in Bayern – auch in Leichter Sprache

Holger Kiesel
Holger Kiesel
Foto: Landesbehindertenbeauftragter Bayern

München (kobibnet)

München (kobibnet) Aufgrund der stark ansteigenden Krankheitszahlen und den immer strenger werdenden Maßnahmen stellt der Landesbehindertenbeauftragte der bayerischen Staatsregierung Holger Kiesel Informationen aus der Staatskanzlei und den Ministerien zur Corona-Pandemie zur Verfügung. Dabei sind auch Informationen in Leichter Sprache, so dass beispielsweise erklärt wird, welche Ausgangsbeschränkungen es in Bayern gibt.

Ausnahmen zu Besuchsverboten in Einrichtungen umsetzen

Logo: LIGA Selbstvertretung Thüringen
LIGA Selbstvertretung Thüringen
Foto: LIGA Selbstvertretung Thüringen

Erfurt (kobinet) Die LIGA der politischen Interessen- und Selbstvertretung von Menschen mit Behinderungen in Thüringen (LIGA Selbstvertretung Thüringen) setzt sich für die Sicherstellung der Ausnahmen zum generellen Besuchsverbot in besonderen Wohnformen ein. Dazu hat sich die LIGA an die zuständige Behörde gewandt.

Telefonberatung vom Wohnwagen aus

Reiner Ott am Telefon im Wohnwagen
Reiner Ott am Telefon im Wohnwagen
Foto: Reiner Ott

Hamburg (kobinet) Reiner Ott hat das Glück, dass sein Wohnwagen auf einer Anlage steht, die Kleingartencharakter hat und keinen Öffentlichkeitsverkehr hat. So kann er nun in der Corona-Krise dort „campen“ weil er sich dort wesentlich wohler fühlt. Diese Zeit nutzt der Psychiatrie-Erfahrene aber auch, um andere Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen im Rahmen einer täglichen Hotline zu unterstützen. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führt mit ihm folgendes Interview:

Lukas Krämer: Behindertenpolitik per YouTube

Portrait Lukas Krämer
Foto von Lukas Krämer vor seinem Computer
Foto: www.dasding.de (SWR)

Trier (kobinet) Manche, die viel davon haben, verdienen ihr Geld im Schlaf. Andere bekommen einen Job, nachdem sie bei einer Veranstaltung eingeschlafen sind. So ging es zumindest Lukas Krämer bei einer Veranstaltung in Berlin. Heute arbeitet der ehemalige Werkstattbeschäftigte mit einem Budget für Arbeit bei der behindertenpolitischen Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Corinna Rüffer, und berichtet u.a. über YouTube zur Behindertenpolitik. Kritik an den Werkstätten bleibt dabei nicht aus, wie der in Trier erscheinende Volksfreund berichtet.

Online-Diskussion: Risikogruppe Menschen mit Behinderung

Plakat zur Ankündigung der Online-Diskussion
Plakat zur Ankündigung der Online-Diskussion
Foto: MdE Katrin Langensiepen

Brüssel / Berlin (kobinet) „Risikogruppe: Menschen mit Behinderung in Corona Zeiten – Was wir jetzt tun müssen“, die Online-Diskussion, zu der die Grünen-Abgeordnete des Europäischen Parlaments, Katrin Langensiepen, am Freitag, den 3. April von 15:30 bis 17:00 Uhr einlädt. Mit Julia Probst und Corinna Rüffer.

„Wir möchten mit Euch diskutieren wie Ihr Euch in dieser Situation fühlt und was getan werden muss, um diese Zeit gemeinsam zu meistern. Die Diskussion wird von zwei Gebärdensprachdolmetscherinnen begleitet.“

Die Anmeldung: https://attendee.gotowebinar.com/register/8726890166285026318

Über eine zweite Plattform soll das Webinar live verschriftlicht werden. Zwei Schriftdolmetscherinnen sind gebucht.

Im Home-Office notiert – Tödliche Exporte

Foto aus dem Spielfilm
Meister des Todes
Foto: SWR

Berlin (kobinet) Noch aufgewühlt vom Themenabend gestern im Ersten. Gezeigt wurden Daniel Harrichs Polit-Thriller „Meister des Todes“ und seine Dokumentation über deutsche Rüstungsexporte.

Corona bringt die Fehler im System ans Licht

Logo Fraktion DIE LINKE Im Bundestag
Logo Bundestagsfraktion DIE LINKE
Foto: Fraktion DIE LINKE

BERLIN (kobinet) Wie ein Brennglas bringt die Corona-Pandemie die Fehler im System ans Licht. Das behauptet die Vorsitzende der Bundestagsfraktion DIE LINKE Amira Mohamed Ali im Interview mit der taz.

Keine Aprilscherze

Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: Franziska Vu ISL

Kassel (kobinet) In den vergangenen Jahren folgte jeweils am 2. April in den kobinet-nachrichten die Auflösung der April-Scherze vom Vortrag. Dieses Jahr hat die kobinet-Redaktion auf April-Scherze verzichtet. Die Realität in Zeiten der Corona-Pandemie hat der Redaktion einerseits den Stoff solche für Scherze geraubt. Angesichts der immer sichtbarer werdenden furchtbaren Auswirkungen der Corona-Krise war kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul andererseits dieses Jahr schlichtweg nicht zum Scherzen aufgelegt. Die Realität habe Fakten geschaffen, die man sich in April-Scherzen kaum ausdenken hätte können, wie er in seinem Kommentar deutlich macht.

Von Langeweile in der Beratung keine Spur

Thomas Schalski
Thomas Schalski
Foto: privat

Oberteuringen (kobinet) Thomas Schalski von der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) im Bodenseekreis leidet derzeit nicht an Landeweile. In Zeiten des Kontaktverbotes der Corona-Krise hat er in der Peer Beratung per Telefon, Mail oder Skype alle Hände voll zu tun. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit Thomas Schalski folgendes Interview.

Schulhelfer*innen über die Krise retten

Corrina Rüffer
Corrina Rüffer
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Zur schwierigen Situation der Schulhelferinnen und Schulhelfer in der Corona-Krise hat sich Corinna Rüffer, behindertenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen zu Wort gemeldet. Sie weist auf die prekäre Situation der Schulhelfer*innen hin, die nun da die Schulen geschlossen sind, finanziell meist nicht abgesichert sind.

Fragen, die ich mir nie stellen wollte

Porträt von Jennifer Sonntag mit ihr daneben
Porträt von Jennifer Sonntag mit ihr daneben
Foto: Dirk Rotzsch

Halle (kobinet) Die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag gehört durch eine Bündelung aus Behinderungen und insbesondere Vorerkrankungen zur so genannten Risikogruppe. Sie muss sich daher in der derzeitigen Corona-Pandemie Fragen stellen, die sie sich nie stellen wollte, wie sie in einem Beitrag für die kobinet-nachrichten schreibt.

#WirbleibenzuHause – Einsamkeit ist kein Problem, soziale Kontakte pflegen in Telefonkonferenzen

Logo V
Logo: akse
Foto: aktiv und selbstbestimmt e. V.

Berlin (kobinet) Durch die Gefährdung durch das Coronavirus befindet sich das ganze Land im Ausnahmezustand. Jeder bleibt zu Hause, wann immer es geht. Das Picknick im Park, der Ausflug ins Blaue oder das Treffen der Selbsthilfegruppe, alles ist aktuell abgesagt. Jetzt werden neue Wege gegangen, um soziale Kontakte aufrechtzuerhalten. Videokonferenzen aus dem Home-Office sind eine gute Lösung. Der Verein aktiv und selbstbestimmt e.V. aus Berlin machts vor.

Im Home-Office notiert – Maskenpflicht?

Foto zeigt einen Weg am Kienberg
Weg am Kienberg in der Frühlingssonne
Foto: Franz Schmahl

Berlin (kobinet) Meine Berliner Zeitung hat heute die Schlagzeile „Deutschland und die Maskenpflicht“. Im Aufmacher auf der ersten Seite wird berichtet, dass Politik und Gesundheitsexperten über den Sinn von Mundschutzen für den privaten Gebrauch diskutieren.

Telefon- und Mailbegleitung in Corona-Zeiten

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Foto: ht

Hamburg (kobinet) „Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen.“ Diesen Satz, den man in der letzten Zeit öfter hört, hat sich der Verein Genesungsbegleitung und Peerberatung Hamburg (GBPH) zu Herzen genommen und hat nun eine Telefon- und Mailbegleitung für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen in Corona-Zeiten gestartet.

Verband mit Notprogramm für Rat und Hilfe

Logo BSVH Blinden- und Sehbehindertenverband Hamburg
Logo BSVH
Foto: BSVH

HAMBURG (kobinet) Die Corona-Krise stellt die rund 2.300 blinden und mehr als 40.000 sehbehinderten Hamburgerinnen und Hamburger vor besondere Herausforderungen. Noch mehr als andere Menschen werden sie in der gesellschaftlichen Teilhabe eingeschränkt. Der Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) hat deshalb zur Unterstützung dieser Personen und ihrer Angehörigen ein Notprogramm eingerichtet.

Paritätischer fordert konkrete Unterstützung in der Pflege

Foto zeigt Dr. Ulrich Schneider
Dr. Ulrich Schneider
Foto: Paritätischer Gesamtverband

BERLIN (kobinet) Der Paritätische Wohlfahrtsverband fordert in einer öffentlichen Stellungnahme die Pflegekassen auf, angesichts der coronabedingten Zusatzbelastungen Prämien für Pflegepersonal zu akzeptieren und zu erstatten. Der von der Bundesregierung gespannte Pflege-Schutzschirm habe den Weg für entsprechende Zulagen frei gemacht, so dieser Verband, nun brauche es eine verbindliche Zusage der Kassen, diese auch zu finanzieren.

Nächste SightCity erst im Mai 2021

Die SightCity wird erst wieder im Mai 2021 ihre Hilfsmittelausstellung eröffnen
Die SightCity wird erst wieder im Mai 2021 ihre Hilfsmittelausstellung eröffnen
Foto: Kerstin Philipp/SightCity

FRANKFURT am MAIN (kobinet) Angesichts der Lage durch die weltweite Ausbreitung von COVID-19 hat die SightCity GmbH sich dazu entschieden, die SightCity Frankfurt 2020 abzusagen. Diese Messe wird wieder im Mai 2021 stattfinden und feiert dann Premiere in ihrem neuen Veranstaltungsort, dem Kap Europa.

Triage – Behinderung darf kein Kriterium bei Priorisierungs-Entscheidungen sein

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Dr. Sigird Arnade und Hans-Günter Heiden haben sich für den Verein für Gleichstellung und Menschenrechte Behinderter- NETZWERK ARTIKEL 3 (NW3) und die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) mit einem Kommentar zu Wort gemeldet und zum Thema Triagege klargestellt: „Behinderung darf kein Kriterium bei Priorisierungs-Entscheidungen sein!“ Damit reagieren sie auf die klinisch-ethischen Empfehlungen „Entscheidungen über die Zuteilung von Ressourcen…“ der Fachgesellschaften vom 25. März 2020.

Kellerkinder laden zum digitalen Nachtcafe ein

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Foto: ht

Berlin (kobinet) Das Nachtcafe des in Berlin ansässigen Vereins Kellerkinder hat bereits Tradition. In Zeiten der Corona-Pandemie zeigt sich der Verein von Menschen mit seelischen Hindernissen flexibel und lädt nun immer am Mittwoch von 18 bis 20 Uhr zu einem digitalen Nachtcafé Plenum ein. „Hier sind alle herzlich willkommen, sich zu einem lockeren Austausch in diesen kontaktarmen Zeiten zu treffen“, heißt es in der Ankündigung.

Podcast: Jung und Freudlos zur Corona-Krise

Kopfhörer
Kopfhörer
Foto: public domain

Freiburg (kobinet) „Psychische Gesundheit und Krankheit in Zeiten der Corona-Krise“, so lautet der Titel eines aktuellen Podcasts aus der Reihe Jung und Freudlos – Euer Podcast aus der Psychiatrie, auf den die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag hinweist. Neben den Berichten im Podcast aus der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsklinik Freiburg gibt’s auf der Internetseite auch wichtige Tipps, wie sich beispielsweise die Pandemie auf die Psyche auswirken kann.

Notprogramm für Menschen in Hartz IV gefordert

Foto zeigt Dr. Ulrich Schneider
Dr. Ulrich Schneider
Foto: Paritätischer Gesamtverband

BERLIN (kobinet) Der Paritätische Wohlfahrtsverband fordert jetzt ein sofortiges Notprogramm für Menschen in Hartz IV und in der Altersgrundsicherung. Die mit der Corona-Krise verbundene Schließung von Tafeln und anderen Unterstützungssystemen stürze arme Menschen in existentielle Krisen, stellt dieser Verband fest und fordert finanzielle Soforthilfen für Bedürftige, sowie das sofortige Beenden aller mit Sanktionen begründeten Leistungskürzungen.

AbilityWatch empört über Auswahlkriterien für lebensbedrohliche Behandlung

Logo AbilityWatch 2 Kreise mit einer Ellipse innen
Logo AbilityWatch
Foto: AbilityWatch

Berlin (kobinet) Am 25. März verabschiedeten sieben verschiedene Fachgesellschaften gemeinsam Handlungsempfehlungen bezüglich der Zuteilung von Ressourcen in der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie. Sie soll Ärzt*innen und Mediziner*innen Orientierung bei der Frage geben, welche Patienten lebensrettende Behandlungen erhalten sollen und welche nicht, falls die Kapazitäten nicht für alle Patient*innen ausreichen. AbilityWatch ist empört über das Verhalten der Fachgesellschaften und kritisiert die aufgestellten Kriterien als medizinisch pauschalisiert und als rechtlich unhaltbar.

Gebärdensprachen in Europa – sehr unterschiedlich

Symbol Gebärdensprache
DGS Symbol Gebärdensprache
Foto: public domain

BERLIN (kobinet) Mit der Unterzeichnung des UN-Behindertenrechtskonvention haben sich Deutschland und weitere Staaten in Europa nach Artikel 24 und 30 dieser Kovention verpflichtet, Gebärdensprachen zu fördern sowie die sprachliche Identität und Kultur der Gehörlosen anzuerkennen. Aber wie viele Gebärdensprachen existieren eigentlich in den europäischen Staaten und wie ist die jeweilige rechtliche Stellung und wie werden sie gefördert? Diese Fragen hatte die Bundestagsabgeordnete Corinna Rüffer (Bündnis 60 / DIE GRÜNEN) dem Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages gestellt und diese Informationen jetzt in ihrem Newsletter veröffentIicht.

Architektur der Leistungen für behinderte Menschen verändern

Arne Frankenstein
Arne Frankenstein
Foto: LBB Bremen

Bremen (kobinet) Am 1. Mai tritt Arne Frankenstein die Nachfolge von Dr. Joachim Steinbrück als Landesbehindertenbeauftragter von Bremen an. Kurz nach seiner Benennung für dieses Amt äusserte sich der 33jährige Jurist, der gerade an seiner Promotion arbeitet im Weser Kurier über seine Ziele. Die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes und die Veränderung der Architektur der Leistungen für behinderte Menschen ist dabei eines seiner Ziele.