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Online-Treffen der EU-Integruppe Behinderung zu Corona

Flagge der EU
Flagge der EU
Foto: gemeinfrei

Brüssel (kobinet) Die Corona-Pandemie macht auch das möglich. Waren sonst die Sitzungen und Vorgänge im Europäischen Parlament für viele so weit weg, in Corona-Zeiten kann man sich diese ins Wohnzimmer holen und sich beteiligen. Die fraktionsübergreifende Intergruppe zum Thema Behinderung des Europäischen Parlaments hält ihr nächstes Treffen am 30. April von 15:30 bis 17:30 Uhr als offenes Online-Meeting ab. Thema ist u.a. die Auswirkungen des Corona-Ausbruchs auf behinderte Menschen.

Weg mit den Barrieren beim Busfahren

Symbol Ausrufezeichen
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Foto: ht

Saarbrücken (kobinet) Dunja Fuhrmann aus Saarbrücken hatte schon vor der Corona-Pandemie mit erheblichen Problemen beim Busfahren zu kämpfen. In einem Video im Rahmen der Video-Aktion des Verein UNgehindert unter dem Motto „Weg mit den Barrieren!“ zeigt sie auf, dass dies nun für sie wegen des Abstand-Haltens noch schwieriger ist.

Online-Kundgebung am 5. Mai zu Gewalt und Gewaltschutz

Bild vom Protesttag am 5. Mai 2019 in Köln
Bild vom Protesttag am 5. Mai 2019 in Köln
Foto: KSL Köln

Köln (kobinet) 2019 noch auf der Straße – 2020 im Internet, so gestaltet sich der Protest in Köln zum europäischen Protesttag zur Gleichstellung vom Menschen mit Behinderung am 5. Mai. Menschen mit Behinderung erleben Gewalt zu Hause, in Schulen, in Wohnheimen, in Werkstätten für behinderte Menschen und in vielen anderen Lebensbereichen. Dabei können die Formen der Gewalt von körperlicher, sexueller, psychischer bis hin zu struktureller Gewalt gehen, heißt es in der Ankündigung für die Online-Veranstaltung.

Über Grundrechte verstärkt diskutieren

Horst Frehe
Horst Frehe
Foto: Franziska Vu ISL

Bremen (kobinet) Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat mit seinen Äusserungen zur Suche nach dem richtigen Maß in der Corona-Krise eine breite Diskussion angestoßen. Die Frage, ob der Schutz von Leben zurücktreten muss, um andere Grundrechte nicht einzuschränken, steht dabei im Mittelpunkt. Horst Frehe vom Forum behinderter Jurist*innen hat sich mit einigen Grundrechten beschäftigt und einen Diskussionbeitrag geliefert. „Wir müssen wieder stärker diskutieren, wie unsere Grundrechte gesichert und paternalistische Schutzkonzepte eingeschränkt werden können“, so sein Fazit.

Live-Blog zum Protesttag gestartet

Banner für den Live-Blog: Dabei am 5. Mai Inklusion Jetzt!
Banner für den Live-Blog: Dabei am 5. Mai Inklusion Jetzt!
Foto: ht

Kassel (kobinet) Die kobinet-nachrichten haben in Zusammenarbeit mit dem NETZWERK ARTIKEL 3 einen Live-Blog zu den Aktionen zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen gestartet. Der seit 1992 jährlich um den 5. Mai herum stattfindende und von der Aktion Mensch geförderte Aktionstag muss dieses Jahr aufgrund der Corona-Pandemie weitgehend in den digitalen Bereich verlagert werden. Mit dem Live-Blog wollen die Initiator*innen auf Online-Aktionen hinweisen und zur Vernetzung beitragen.

Aktion Mensch: Mache den 5. Mai digital!

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Mach den 5. Mai digital! Und nutze unseren Hashtag #InklusionJetzt“, heißt es im Aufruf der Aktion Mensch zur Teilnahme an den diesjährigen Aktivitäten zum Europäischen Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen.

Genau hinschauen bei Maskenpflicht

Martina Scheel
Martina Scheel
Foto: privat

Oldenburg in Holstein (kobinet) Die Inklusionsbotschafterin und Behindertenbeauftragte der Stadt Oldenburg in Holstein, Martina Scheel, hat sich angesichts der nun gelten Maskenpflicht an ihre Mitbürger*innen gewandt. Dabei weist sie auf Besonderheiten aufgrund verschiedener Beeinträchtigungen hin und fordert eine entsprechende Rücksichtnahme ein.

Frühförderung abgesichert

Symbol Paragraf
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Foto: omp

Berlin (kobinet) Die Bundesvereinigung Lebenshilfe freut sich über den Erfolg, dass mit dem aktuellen Gesetzentwurf aus dem Bundessozialministerium die Frühförderung endlich abgesichert ist, Die Lebenshilfe hat diese Absicherung lange gefordert.

Videos gesucht: Weg mit den Barrieren

Logo: UNgehindert #WirSindDieNIemand
Logo: UNgehindert #WirSindDieNIemand
Foto: UNgehindert e.V.

Leipzig (kobinet) Unter dem Motto „WEG MIT DEN BARRIEREN!“ ruft der Verein UNgehindert zum lauten Protest auf und braucht dabei Unterstützung. Zum Europäischen Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen sollen Videos mit Hinweisen auf Barrieren erstellt und möglichst breit in den sozialen Medien geteilt werden.

Falschparken auf Behindertenparkplatz bleibt Schnäppchen

Parkschild Behindertenparkplatz: Wer hier partk ist Behindert oder Rücksichtslos
Parkschild mit Rollizeichen
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Das Falschparken auf einem Schwerbehindertenparkplatz in Deutschland bleibt weiterhin ein europaweites Schnäppchen, denn die dafür vorgesehene Bestrafung erhöht sich lediglich von 35 auf 55 Euro. Die jetzt in Kraft getretene Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) soll mehr Gerechtigkeit und Sicherheit im Straßenverkehr schaffen. Leider wurden Menschen mit Behinderungen im Straßenverkehr wieder mal nur unzureichend berücksichtigt, kritisiert die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL).

Literatur in Einfacher Sprache im Videokanal

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Foto: ht

Berlin (kobinet) Um ein klein wenig Ablenkung in Coroan-Zeiten zu schaffen, hat der Verlag edition naundob einen Videokanal eingerichtet. Autorinnen und Autoren lesen dort aus ihren Texten in Einfacher Sprache. Inzwischen kann man schon einige Videos sehen und hören – und täglich kommen mehr dazu, heißt es dazu in einer Presseinformation von Uta Lauer.

Triage – Politik muss schnell handeln

Jessica Schröder
Jessica Schröder
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Jessica Schröder, die bei der Interessenvertretung Selbstbetimmt Leben in Deutschland (ISL) seit kurzem ein Projekt zur Durchsetzung der Rechte behinderter Menschen leitet, hat die Diskussion um die Triage von Anfang an verfolgt. In ihrem Bericht fasst sie ihre Eindrücke bzw. Schlussfolgerungen aus nunmehr drei Online-Veranstaltungen zusammen, die von den Grünenpolitiker*innen Corinna Rüffer und Katrin Langensiepen initiiert und moderiert wurden. Für Jessica Schröder steht fest, dass nun die Politik handeln muss, damit das Vertrauen in die Sicherheit und adäquate Versorgung aller Bürger*innen nicht verspielt wird.

Kinderhilfswerk stockt Hilfen für arme Familien mit Kindern auf

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Angesichts der Corona-Krise stockt das Deutsche Kinderhilfswerk seine Hilfen für arme Familien mit Kindern auf. Damit soll Kindern und Jugendlichen aus sozial und finanziell benachteiligten Familien geholfen werden, die in der Corona-Krise unter besonderen Einschränkungen leiden.

Schulbegleitung in Corona-Zeiten auch zu Hause

Symbol Paragraf
Symbol Paragraf
Foto: omp

Bonn (kobinet) Schulbegleiter’innen und Familienunterstützende Dienste können auch während der Corona-Zeit Zuhause im Einsatz sein, darauf weist die Aktion Mensch in ihrem Familienratgeber hin.

Infos für behinderte Menschen zur Maskenpflicht

Symbol Info
Symbol Info i
Foto: ht

Bonn (kobinet) Da ab heute Maskenpflicht besteht, hat die Aktion Mensch auf ihrer Informationsseite zur Corona-Pandemie einige Infos zusammengestellt, die für behinderte Menschen wichtig sind.

Stolperstein erneut beschädigt

Beschädigter Stolperstein in Hamburg
Beschädigter Stolperstein in Hamburg
Foto: Holger Artus

Hamburg (kobinet) Am 3. September 2019 berichteten die kobinet-nachrichten erstmals über die Beschädigung eines Stolpersteins für Renata Drehemel in Hamburg. Am 6. September 2019 folgte dann der Bericht über die vollständige Zerstörung des Stolperstein. Die Bezirksversammlung Hamburg-Eimsbüttel hatte zwischenzeitlich die Kosten für die Wiederherstellung des Stolpersteins übernommen. Nun erreichte uns die Nachricht, dass der Stolperstein vor kurzem erneut wieder attackiert wurde und mit roter Farbe übermalt wurde.

Joachim Steinbrück: Beauftragter verabschiedet sich nach 15 Jahren

Joachim Steinbrück bei Protest für Barrierefreiheit
Joachim Steinbrück bei Protest für Barrierefreiheit
Foto: LBB Bremen

Bremen (kobinet) Am 1. Juli 2005 hat Dr. Joachim Steinbrück seine Tätigkeit als Landesbehindertenbeauftragter in Bremen angetreten. Nach 15 Jahren verabschiedet sich diese Woche nun der Streiter und Vermittler für die Gleichstellung und Teilhabe behinderter Menschen am 30. April in die Rente. Er übergibt den Staffelstab an seinen Nachfolger Arne Frankenstein, der am 1. Mai das Amt übernimmt. Auf seiner Internetseite hat Joachim Steinbrück eine Bilanz über seine Aktivitäten veröffentlicht.

Tipp zur Kommunikation mit Mundschutz

Zettel zur Kommunikation mit Mundschutz
Zettel zur Kommunikation mit Mundschutz
Foto: Gudrun Kellermann

Dortmund (kobinet) Die Mundschutz-Pflicht gilt nun in weiteren Bereichen des öffentlichen Lebens in Deutschland. Was auf der einen Seite etwas mehr Sicherheit vor Infektionen schafft, bedeutet auf der anderen Seite gerade für hörbehinderte und gehörlose Menschen verstärkte Kommunikationsbeeinträchtigungen. Gudrun Kellermann hat dazu auf Facebook einen Vorschlag entwickelt.

Momentaufnahme 162

Japanische Kirschblüte. Blauer Himmel ist Hintergrund.
Japanische Kirschblüte
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Vom Tiere und von der Pflanze müssen wir lernen, was Blühen ist. (Friedrich Nietzsche)

Wie geht’s Jens Merkel?

Jens Merkel im Gespräch mit Jens Spahn
Jens Merkel im Gespräch mit Jens Spahn
Foto: privat

Grimma (kobinet) Bei Jens Merkel aus Grimma stellt sich langsam der Lagerkoller ein. Dies brachte der Aktivist für eine selbstbestimmte Assistenz vom Netzwerk für Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und Assistenz (NITSA) zur aktuellen Corona-Situation im Interview mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul zum Ausdruck. „Meine Sehnsucht nach Sonne und langen Spazierfahrten nimmt zu“, so Jens Merkel.

Gedanken zum Coronavirus 2. Teil

Andreas Reigbert
Andreas Reigbert
Foto: Andreas Reigbert

Hamburg (kobinet) Bereits am 22. März 2020 hat Andreas Reigbert seine Gedanken zum Corona-Virus und was dies für behinderte Menschen bedeutet, in den kobinet-nachrichten veröffentlicht. Gut einen Monat später folgt nun die Fortsetzung dieser Gedanken mit vielen Informationen zur aktuellen Lage des Diplom-Politologen, der sich für Barrierefreiheit und die Gleichstellung behinderter Menschen stark macht.

Garant für inklusive Gesellschaft sein

Logo: Selbst Aktiv
Logo: Selbst Aktiv
Foto: it

Hannover (kobinet) Die Arbeitsgemeinschaft Selbst Aktiv von Menschen mit Behinderungen in der SPD begrüßt, dass in Zeiten der Corona-Krise der weit überwiegende Teil der Gesellschaft Vertrauen in staatliches Handeln hat und dem Staat jetzt verstärkt eine zentrale Rolle zuweist. Die staatlichen Institutionen Exekutive, Legislative aber auch die Nichtregierungsorganisationen und gesellschaftlichen Träger müssten Garant einer Gesellschaft für alle, oder wie Menschen mit einer Behinderung es fordern, einer inklusiven Gesellschaft im Sinne der aktuellen Menschenrechtskonvention sein und deren Elemente weiter ausbauen.

Im Home-Office notiert – Berlins Viren-Krieger

Foto zeigt Gebäude der Charité
Charité in Berlin
Foto: sch

Berlin (kobinet) In ihrer Kolumne für die Wochenendausgabe der Berliner Zeitung wünscht sich Petra Ahne „eine Stadt der Viren-Krieger“ herbei. Im Leitartikel des Hauptstadtblatts wird zur Maskenpflicht in Bus und Bahn ab Montag gegen Politik und Virologen gewettert.

Poster der Woche: Woher kommst du?

Poster: Woher kommst du?
Poster: Woher kommst du?
Foto: Kassandra Ruhm

Bremen (kobinet) „Ein schwarzer Mann in einem blau-melierten Sweatshirt steht in der Bremischen Innenstadt. Man kann reich verzierte Backstein-Gebäude und die Bremer Stadtmusikanten sehen. Der Mann blickt nach links aus dem Bild heraus, in Richtung eines potentiellen Gesprächspartners außerhalb des Bildes. Der Gesprächspartner außerhalb des Bildes fragt ihn: Woher kommst du? Er antwortet: Aus Bremen. Der Gesprächspartner widerspricht: Ja, aber ich meine: Woher kommst du wirklich?“ So beschreibt Kassandra Ruhm ihr 17. Poster der Woche aus ihrer Reihe „bunt ist schöner“ – eine Poster-Serie über Vielfalt und Inklusion, die sich für Respekt vor unterschiedlichen Lebensweisen einsetzt.

Förderung digitaler Kinder- und Jugendprojekte

Geld
Geld
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Das Deutsche Kinderhilfswerk reagiert auf die aktuellen Bedarfe der Kinder- und Jugendarbeit in der Corona-Krise und stellt sein Förderprogramm für Kinder- und Jugendprojekte um. Ab sofort werden die Antragsfristen der Förderfonds des Deutschen Kinderhilfswerkes aufgehoben, Anträge können somit laufend eingereicht und flexibel bewilligt werden. Dabei werden aktuell insbesondere Projekte berücksichtigt, die in Zeiten der Corona-Krise kreative und tragfähige Ansätze für die Kinder- und Jugendarbeit im digitalen Raum entwickeln und erproben wollen.

LWV Hessen bietet Infos in Corona-Zeiten

Logo: LWV Hessen
LWV Hessen
Foto: LWV Hessen

Kassel (kobinet) Kommt der Fachdienst zur Bedarfsermittlung zu mir nach Hause? Gibt es einen Aufnahme-Stopp in Wohneinrichtungen oder besonderen Wohnformen? Wie erreiche ich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LWV jetzt in der Zeit der Corona-Pandemie? Auf diese und viele andere Fragen gibt es Antworten auf der Website des Landeswohlfahrtsverbandes (LWV) Hessen.

Wie geht’s Dr. Adolf Ratzka?

Dr. Adolf Ratzka mit Atemmaske
Adolf Ratzka mit Atemmaske
Foto: privat

Stockholm (kobinet) Dr. Adolf Ratzka hat schon viele Initiaitven zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen angeschoben. Derzeit sitzt er jedoch, wie viele andere behinderte Menschen in dieser Welt, zu Hause in Stockholm in Quarantäne, um sich vor einer Corona-Infektion zu schützen. Zur aktuellen Situation in Schweden befragt, erklärte er im Interview mit kobinet-Redakteur, dass er sich derzeit in Deutschland wesentlich sicherer fühlen würde, als in Schweden.

Kassandra Ruhm: Wir lassen uns nicht verarschen

Kassandra Ruhm
Kassandra Ruhm
Foto: Kassandra Ruhm

Bremen (kobinet) Viel Kritik gab es in den letzten Wochen von behinderten Menschen und ihren Unterstützer*innen an den Empfehlungen der DIVI[1] zur „Triage“, der Auswahl wer bei zu knappen Ressourcen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie behandelt werden soll und wer nicht. Zu Recht, findet Kassandra Ruhm, die auf die überarbeiteten Vorschläge äusserst emotional mit dem Ausspruch „Wir lassen uns nicht verarschen“ reagiert.

Forderung nach Unterstützung für häusliche Pflege

Logo Fraktion DIE LINKE Im Bundestag
Logo Bundestagsfraktion DIE LINKE
Foto: Fraktion DIE LINKE

BERLIN (kobinet) Die Bundestagsfraktion der Partei „DIE LINKE“ fordert in der Coronakrise mehr Unterstützung für die häusliche Pflege und pflegende Angehörige. Die häusliche Pflege, welche durch ambulante Pflegedienste, pflegende Angehörige und meist osteuropäische 24-Stunden-Kräfte geleistet wird, ist nach Einschätzung dieser Partei nicht nur unterfinanziert sondern es fehle auch ein ganzheitliches Netz von Unterstützungsangeboten, heißt es in einem Antrag der Bundestagsfraktion dieser Partei.

Gedanken zum Tod von Norbert Blüm

Dr. Martin Theben
Dr. Martin Theben
Foto: privat

Berlin (kobinet) Norbert Blüm (CDU), geboren am 21.07.1935, ist gestern im Alter von 84 Jahren verstorben. Er war 16 Jahre lang Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung unter Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU). Er galt als Erfinder der sozialen Pflegeversicherung, die1995 als fünfte Säule des Sozialversicherungssystems eingeführt wurde. Legendär auch seine Plakat-Aktion zur sicheren Rente. Eine kleine behindertenpolitisch-historische Würdigung hat Dr. Martin Theben für die kobinet-nachrichten vorgenommen. Dabei richtet er u.a. den Blick auf einen der ersten Auftritte des Ministers im Deutschen Bundestag.

#NETZSTREIKFÜRSKLIMA

Plakat #NetzstreikfürsKlima
Plakat #NetzstreikfürsKlima
Foto: Fridays for Future

Berlin (kobinet) „Act now or swim later“ (agiert jetzt oder schwimmt später), mit diesem pfiffigen Slogan wirbt die Klimaschutzbewegung Fridays for Future für ihren heutigen virtuellen Aktionstag. Dieser wurde angesichts der Corona-Pandemie von Straße ins Netz verlagert. Am Freitag, den 24. April gibt es um 12:00 Uhr u.a. auf YouTube eine Live-Veranstaltung.

Paritätischer bewertet Rettungspaket als armutspolitisch enttäuschend

Foto zeigt Dr. Ulrich Schneider
Dr. Ulrich Schneider
Foto: Paritätischer Gesamtverband

BERLIN (kobinet) Die Beschlüsse des Koalitionsausschusses für weitere Hilfen in der Corona-Krise kritisiert der Paritätische Wohlfahrtsverband als armutspolitisch enttäuschend. So richtig und wichtig die beschlossenen Nachbesserungen beim Kurzarbeitergeld, die angekündigte Verlängerung der Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes und die Unterstützung von Schulen und bedürftigen Schülerinnen und Schüler sind, so empörend sei es, so wird von diesem Sozialverband betont, dass erneut keine zusätzlichen Leistungen für die große Gruppe armer Menschen vorgesehen seien.

Wie geht’s Thomas Koritz?

Thomas Koritz
Thomas Koritz
Foto: Franziska Vu ISL

Bordelum / Dörpum (kobinet) Thomas Koritz wäre in diesen Tagen normalerweise als Sprecher für Gesundheitspolitik der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) viel unterwegs. Coronabedingt agiert er wie viele derzeit aber von Nordfriesland aus, wo er lebt und seine Mutter mitpflegt, hauptsächlich per Telefon bzw. Webkonferenzen. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul hat nachgefragt, wie es ihm geht und was er in Sachen Assistenz und Pflege derzeit wichtig findet.

VdK zur Diskussion um Besuchsverbote in Pflegeheimen

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Foto: ht

Düsseldorf (kobinet) In Nordrhein-Westfalen werden rund 170.000 pflegebedürftige Menschen in mehr als 2.800 Pflegeeinrichtungen in der Dauer- oder Kurzzeitpflege stationär versorgt. Die aktuellen Besuchs- und Kontaktverbote in Pflegeheimen stellen für diese Menschen und ihre Angehörigen eine schwere Belastung dar. Deshalb fordert der VdK Nordrhein-Westfalen eine Diskussion über diese Besuchsverbote.

Fortsetzung der Online-Diskussion zur Triage

Plakat zum Webinar zur Triage am 24.4.2020
Plakat zum Webinar zur Triage am 24.4.2020
Foto: Katrin Langensiepen

Hannover (kobinet) „Triage – wer wird behandelt, wer nicht?“ Unter diesem Motto wird heute per Online-Veranstaltung die vor zwei Wochen von Katrin Langensiepen gestartete Online-Diskussion zur Frage „Wer wird im Fall einer Überlastung der Krankenhäuser behandelt und wer nicht?“ heute von 15:00 bis 17:00 Uhr fortgesetzt. Die Abgeordnete der Grünen im Europaparlament Katrin Langesnsiepen hat dazu wieder spannende Gäste eingeladen, u.a. den Präsidenten der DIVI, die die kritisierten Empfehlungen der Fachgesellschaften zur Triage veröffentlicht hat und Nancy Poser vom Forum behinderter Juristinnen und Juristen.

Überarbeitete DIVI-Empfehlungen: Im Kern nichts Neues

Dr. Sigrid Arnade
Dr. Sigrid Arnade
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Die nun veröffentlichte 2. Version der Empfehlungen der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) zur Zuteilung von Ressourcen in der COVID-19-Pandemie wirkt nach Ansicht von Dr. Sigrid Arnade, Sprecherin der LIGA Selbstvertretung, auf den ersten Blick besser als der ursprüngliche Aufschlag. An den wesentlichen Aussagen habe sich jedoch nichts geändert.

2. Version der Empfehlungen zur Zuteilung intensivmedizinischer Ressourcen

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Foto: ht

Berlin (kobinet) Am 25. März 2020 hatte die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) klinisch-ethischen Empfehlungen zu „Entscheidungen über die Zuteilung intensivmedizinischer Ressourcen im Kontext der COVID-19-Pandemie“ der Fachgesellschaften veröffentlicht. Diese Empfehlungen sind gerade bei behinderten Menschen auf heftige Kritik gestoßen. Nun hat die DIVI eine 2. Version der Empfehlungen mit Datum vom 17. April 2020 veröffentlicht.

Wenn Heime zur Falle werden

Logo: Bayerischer Rundfunk
Bayerischer Rundfunk
Foto: Bayerischer Rundfunk

München (kobinet) „Wenn Heime zur Falle für alte und behinderte Menschen werden“, so titelt der Bayerische Runfunk aktuelle Berichte über die Situation in Einrichtungen für ältere und behinderte Menschen in Corona-Zeiten auf BR24.

BeB sieht gesundheitliche Versorgung gefährdet

Logo des BeB
Logo des BeB
Foto: Bundesverband evangelische Behindertenhilfe

BERLIN (kobinet) Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe (BeB) äußert vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie hinsichtlich der gesundheitlichen Versorgung von Menschen mit Behinderung zunehmend Besorgnis. Insbesondere die Versorgung durch die Medizinischen Behandlungszentren für Erwachsene mit geistiger Behinderung oder schweren Mehrfachbehinderungen sieht dieser Bundesverband als nicht wirtschaftlich abgesichert

Reden wir doch mal über „Glück“

rotes Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: ht

BERLIN (kobinet) Die Gespräche werden in unseren Tagen vor allem von dem Corona-Virus und allen jenen Auswirkungen und Maßnahmen bestimmt, welche diese weltweite Pademie von uns verlangt. Mit dem aktuellen „jour fixe“ wollte die Fürst-Donnersmarck-Stiftung einmal ein anderes Thema besprechen und deshalb mit ihren Gästen über „Glück“ reden. Eben wegen den Corona-Maßnahmen konnte diese Veranstaltung nicht in der Villa dieser Stiftung stattfinden. Deshalb wurden zwei Gespräche mit Anregungen zu diesem Thema als Videos aufgezeichnet und jetzt veröffentlicht.