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Online-Kundgebung am 5. Mai zu Gewalt und Gewaltschutz

Bild vom Protesttag am 5. Mai 2019 in Köln
Bild vom Protesttag am 5. Mai 2019 in Köln
Foto: KSL Köln

Köln (kobinet) 2019 noch auf der Straße - 2020 im Internet, so gestaltet sich der Protest in Köln zum europäischen Protesttag zur Gleichstellung vom Menschen mit Behinderung am 5. Mai. Menschen mit Behinderung erleben Gewalt zu Hause, in Schulen, in Wohnheimen, in Werkstätten für behinderte Menschen und in vielen anderen Lebensbereichen. Dabei können die Formen der Gewalt von körperlicher, sexueller, psychischer bis hin zu struktureller Gewalt gehen, heißt es in der Ankündigung für die Online-Veranstaltung.

"Täter*innen sind u.a. Angehörige, Pflege- und Betreuungspersonal und Mitbewohner*innen. Gegen diesen Zustand protestiert 'Selbstbestimmt Leben' Behinderter Köln und ein breiter Zusammenschluss aus Unterstützer*innen und Mitstreiter*innen im Zuge des europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Auf Grund der aktuellen Situation wird die Kundgebung online auf der KSL-Homepage (www.ksl-koeln.de) stattfinden. Dort finden sich ab dem 5. Mai Redebeiträge mit unterschiedlichen Schwerpunkten in Videoform", heißt es in einer Presseinformation des Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben Regierungsbezirk Köln (KSL).

Auch zehn Jahre nach der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) habe sich die Lebenssituation für Menschen mit Behinderung noch nicht ausreichend verbessert. Strukturelle Ausgrenzung wirke auf die betroffenen Menschen besonders hart – das gelte vor allem für Frauen und Mädchen, denn sie seien doppelt so häufig Opfer von Gewalt wie Nichtbehinderte. Neuere Studien legten aber nahe, dass auch Männer mit Behinderung vermehrt Opfer von Gewalt sind. Zahlreicher Barrieren, selbst in Beratungs- und Schutzeinrichtungen und bei der Polizei, hinderten betroffene behinderte Menschen daran, sich aus dieser Situation zu befreien. Diese Situation sei unannehmbar und müsse sich dringend verändern. "Denn behindert oder nicht: die Würde des Menschen ist unantastbar", heißt es im Aufruf.

Kontakt zu weiteren Fragen:

Christoph Tacken
KSL Köln
Tel. 0221 277 17 03
Mail: [email protected]
Web: www.ksl-koeln.de

Köln (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sfhptu7