
Foto: Irina Tischer
Berlin (kobinet) Bei Lichte besehen sind Ruhe und Glück überhaupt dasselbe. (Theodor Fontane)

Berlin (kobinet) Bei Lichte besehen sind Ruhe und Glück überhaupt dasselbe. (Theodor Fontane)

Nürnberg (kobinet) Im Oktober 2022 ag die Zahl der arbeitslosen schwerbehinderten Menschen in Deutschland noch knapp über 160.000. Mit 160.259 registrierten arbeitslosen schwerbehinderten Menschen ist dies die geringste Zahl seit den ersten Auswirkungen der Corona-Pandemie. Im März 2020 wurde mit 157.523 arbeitslos gemeldeten Schwerbehinderten zuletzt die Zahl von 160.000 unterschritten.

Bad Segeberg/Berlin (kobinet) „Inklusion braucht keine Ecken“, so bringt Siegurd Seifert, der vor zehn Jahren den Verein Inclusio Medien in Berlin gegründet hat, sein journalistisches Engagement in Sachen Inklusion auf den Punkt. Der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang, sprach mit Siegurd Seifert in der aktuellen Episode des Podcast über dessen journalistisches Wirken.

ERFURT (kobinet) Zum Abschluss ihres 64. Treffens haben die Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern heute in ihrer „Erfurter Erklärung für einen inklusiven Arbeitsmarkt 2030“ Forderungen für einen inklusiven Arbeitsmarkt gestellt und Wege dorthin aufgezeigt. Die Beauftragten sind der Auffassung, dass es verstärkter Anstrengungen, Impulse und Instrumente für die Erreichung eines inklusiven Arbeitsmarktes bedarf.

KÖLN (kobinet) Am Wochenende steht die 2022er Ausgabe des Nations Cup Cologne auf dem Plan der Veranstaltungen der Rollstuhlbasketballer. Dazu werden die Nationalmannschaften der Männer aus Australien, Japan und Deutschland am Bergischen Ring in Köln begrüßt. Zudem duellieren sich die Frauen Deutschlands zweimal mit den Niederlanden. Beim Nations Cup Cologne treffen die weltbesten Rollstuhlbasketballteams aufeinander. Deutschland ist mit Frauen- und Männerteam vertreten. Höhepunkt wird am Sonnabend dem 5. November sein. Die Wettkämpfe beginnen um 15.30 Uhr.

Berlin (kobinet) Die Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik BFIT-Bund hat keine Inhalte in Leichter Sprache mehr. Kann das sein?

München (kobinet) In München fand die Europa-Konferenz Train2Validate für Leichte Sprache statt. Experten aus allen Ländern nahmen zahlreich teil. Train2Validate ist von der Europäischen Union gefördert. Damit unterstützt Erasmus die erste wissenschaftlich und praktisch begleitete Ausbildung von Textschaffenden und Prüfexperten für Leichte Sprache. Ziel ist ein Zertifikat, mit dem Prüfexperten europaweit am ersten Arbeitsmarkt Beschäftigung finden sollen. Mit-Organisator Oscár Munoz von Plena Inclusion Madrid, verwies auf die Wichtigkeit dieses gemeinsamen europäischen Vorhabens, im Hinblick auf die Umsetzung der Ziele der UN- Behindertenrechtkonvention. Dazu gehört der Zugang zu Leichter Sprache im Internet.

Merzhausen (kobinet) Mich hat die Meldung von dieser Platzierung überrascht. Nicht, weil ich den Zweitplatzierten das nicht zugetraut hätte, denn hier handelt es sich nicht um sportliche Leistungen. Erstaunt hat es mich, weil man von diesem Zweitplatzierten sonst in den Leitmedien beinahe nichts hört. Was beim Erstplatzierten sich ganz anders verhält, dessen Protagonisten machen permanent von sich reden, stehen immer wieder im Rampenlicht der Öffentlichkeit.

Leipzig (kobinet) „Was, wenn sich Krankenhäuser füllen, aber zu wenig Geräte da sind? Wer soll versorgt werden, wer warten? Während der Corona-Pandemie ist diese Frage viel diskutiert worden. Ärzte sollen dann eine moralisch und ethisch schwierige Entscheidung fällen, die sogenannte Triage. Das Bundesgesundheitsministerium hat nun einen Gesetzentwurf vorgelegt. Er sieht vor, dass die Überlebenschancen von Patienten ausschlaggebend für die Entscheidung sein sollen. Daran gibt es viel Kritik.“ So heißt es in einem Bericht des mdr, der die aktuelle Debatte im Vorfeld der am 10. November im Bundestag anstehenden Entscheidung über das Gesetzesvorhaben zur Triage gut darstellt.

Hamburg (kobinet) Das Bündnis Barrierefreie Mobilitätswende fordert die Stadt Hamburg dazu auf, die angekündigten Investitionen in den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) auch zur flächendeckenden Umsetzung der Barrierefreiheit zu nutzen. Dies sehe das Personenbeförderungsgesetz (PBefG) bereits seit dem 1. Januar 2022 vor. Hamburg sei davon jedoch weit entfernt.

München (kobinet) Am 11. und 12. November findet der 15. Münchner außerklinischer Intensiv Kongress (MAIK) statt. Noch immer gehen laufend Anmeldungen ein und es ist weiterhin möglich, Tickets für den Kongress zu erwerben, heißt es vonseiten der Veranstalter*innen.

Berlin (kobinet) Bund und Länder haben sich auf die Gaspreisbremse zum 1. März geeinigt. Geprüft werden soll, ob sie bereits am 1. Februar in Kraft treten kann. Dazu erklärt VdK-Präsidentin Verena Bentele: „Der Februar ist für die Gaspreisbremse zu spät. Der Winter fängt früher an. Die Menschen müssen jetzt schon heizen und haben hohe Kosten, die sie nicht bezahlen können. Die Übernahme des Dezember-Gasabschlags ist eine Hilfe, reicht aber für Menschen mit sehr wenig Geld nicht. Wir brauchen jetzt einen Härtefallfonds, sonst müssen die frieren, die ihre Rechnungen nicht bezahlen können, egal ob sie mit Gas, Öl oder Pellets heizen.“

Bonn (kobinet) „Habt ihr schonmal die Erfahrung gemacht, dass ihr Hinweise in Bussen, Bahnen und an Bahnhöfen nicht verstanden habt? Erzählt uns davon. Nicht alle Infos mitzubekommen – genau diese Erfahrung macht die Hälfte aller Deutschen im öffentlichen Verkehr. Wie inklusiv und barrierefrei wir in Deutschland sonst noch unterwegs sind, erfahrt ihr in unserem neuen Inklusionsbarometer Mobilität https://bit.ly/IB-Mobilität-2022„, heißt es vonseiten der Aktion Mensch auf Facebook. Damit macht die Aktion Mensch auf einen Missstand in Sachen Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel aufmerksam, der vor allem auch blinden und sehbehinderten Menschen besonders zu schaffen macht.

LEIPZIG (kobinet) Nach einem Badeunfall vom Hals abwärts gelähmt und dennoch mit seiner Querschnittslähmung zurück ins Leben gekämpft – das ist jetzt das Leben des jungen Punkrocker Gabor Schneider. In einem Filmporträt für die MDR-Sendung „Selbstbestimmt“ stellt Tabea Hosche diesen jungen Mann vor und zeigt, dass ein selbstbestimmtes Leben mit Behinderung möglich ist.

BERLIN (kobinet) Der evangelische Fachverband für Teilhabe (BeB) fordert die Bundes- und Landesregierung dazu auf, bei ihren Entscheidungen Menschen mit Behinderung nicht vergessen. Zugleich fordern die Fachverbände Unterstützung für Einrichtungen der Behindertenhilfe.

BREMEN (kobinet) Für viele Menschen ist der Umgang mit dem Handy nicht alltäglich. Das betrifft vor allem ältere Menschen, aber auch Menschen mit Behinderung. Dennoch ist die Bedienung eines Smartphones für sie im Alltag wichtig. So ist für viele die Frage interessant wie funktioniert ein Smartphone funktioniert oder wie wird ein Zoom-Meeting eröffnet wird. Der Martinsclub Bremen hat jetzt ein Handbuch herausgebracht, das Antworten auf alle diese Fragen gibt.

MAINZ (kobinet) Die Mainzer gpe Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen hat bisher mit dem beliebten Bistro – Café und Restaurant Citadelle auf dem Zitadellengelände einen für viele Mainzerinnen und Mainzer beliebten Treffpunkt betrieben. Ob beim legendären Sonntagsbrunch, an den „Mainzer Tapas“-Abenden, zum günstigen Mittagessen oder einfach auf eine Tasse Kaffee mit selbstgebackenem Kuchen hatten sich hier die Mainzer und ihre Gäste getroffen. Hunderte Taufen, Hochzeiten und Geburtstage wurden hier gefeiert. Jetzt muss sich die gpe gGmbH von dem Inklusionsbetrieb auf dem Zitadellengelände trennen.

DÜSSELDORF (kobinet) Der Sozialverband SoVD und der Umweltverband BUND in Nordrhein-Westfalen kritisieren den Beschluss zum 49-Euro-Ticket, weil damit das Ziel einer bezahlbaren Mobilität nicht erreicht wird. Zwar sei es zu begrüßen, dass ab Januar oder im Verlauf des Jahres 2023 endlich ein Nachfolger für das erfolgreiche 9-Euro-Ticket erhältlich sei, ein solcher Monatspreis sei für wirtschaftlich schwache Menschen aber schlicht nicht zu stemmen.

Hameln/Berlin (kobinet) Mit Video-Statements zum vorliegenden Gesetzentwurf zu Regelungen im Falle einer Triage haben sich einige der im Dezember 2021 vor dem Bundesverfassungsgericht erfolgreichen Beschwerdeführer*innen gegen Benachteiligungen behinderter Menschen im Falle einer Triage zu Wort gemeldet. „Kein Selektionsgesetz für Deutschland“, lautet ihre klare Botschaft zu dem Gesetzesvorhaben, das nach derzeitigen Plänen am 10. November 2022 im Deutschen Bundestag im Rahmen der Änderung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen werden soll. Die Aktiven von AbilityWatch halten den derzeitigen Gesetzesvorschlag für nicht tragbar und fordern eine breite gesellschaftliche Debatte mit Freigabe des Abstimmungsverhaltens der Abgeordneten ohne Fraktionszwang.

Berlin (kobinet) „Barrierefreiheit erreichen wir nur, wenn sie ausreichend finanziert wird“, davon ist der Bundesbehindertenbeauftragte Jürgen Dusel überzeugt. Und dies machte er auch bei seinem Gespräch mit Bundesfinanzminister Christian Lindner deutlich, das gestern, am 2. November, stattfand.

Berlin (kobinet) Gestern, am 2. November, haben sich Bundeskanzler Olaf Scholz und die Regierungscheffinnen und -chefs der Bundesländer auf die Eckpunkte des 3. Entlastungspaketes geeinigt. Die Vorstandsvorsitzende des SoVD, Michaela Engelmeier, ist beruhigt, dass es endlich Lösungen gibt: „Seit der ersten Ankündigung des Paketes Anfang September sind für die Bürgerinnen und Bürger zwei lange Monate vergangen. Gut, dass Millionen Menschen nun noch vor dem Winter Planungssicherheit haben – vor allem diejenigen, die mit Gas heizen. Wir sind aber enttäuscht, dass keine Einigung für eine generelle Energiepreisbremse erzielt werden konnte, die weitere Heizformen wie Öl mit einschließt.“

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Ottersberg (kobinet) Der 21-Jährige Erik Bernsen gehört zu den drei Bremer Studierenden mit Lernbeeinträchtigung, die zum aktuellen Wintersemester ein Studium an der Hochschule für Künste im Sozialen (HKS) in Ottersberg begonnen haben. Auf einen entsprechenden Bericht des Weserkurier in seiner E-Paper-Ausgabe hat Henry Spradau die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.

Bonn (kobinet) Mit dem neu ins Leben gerufenen bundesweiten AMD-Tag macht der Verband PRO RETINA Deutschland auf die Altersabhängige Makula-Degeneration (AMD) aufmerksam. Rund sieben Millionen Menschen in Deutschland leben mit der Netzhauterkrankung, die oftmals zur Erblindung führt. In Veranstaltungen informiert die Selbsthilfeorganisation am AMD-Tag und in der AMD-Aktionswoche vom 19. bis zum 26.11.2022 über Ursachen, Prävention, Diagnose und Therapie von AMD.

München (kobinet) In diesen Tagen wird viel über mögliche Katastrophen im kommenden Winter diskutiert. Besteht die Gefahr einer Notlage, weil Strom oder Gas ausfallen? Was passiert denn eigentlich mit Menschen mit Behinderung, die zum Beispiel heimbeatmet sind? Wegen dieser Fragen hat sich der Verein Notfallregister gegründet, der betroffenen Personen die Möglichkeit gibt sich zu registrieren.

Berlin (kobinet) Nicht nur vonseiten der Behindertenverbände, sondern auch aus der Opposition des Deutschen Bundestages hagelt es Kritik daran, dass das Triage-Gesetz nächste Woche im Bundestag ohne breite gesellschaftliche Debatte verabschiedet werden soll. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe, zuständiger Berichterstatter der Arbeitsgruppe Gesundheit der CDU/CSU, kritisiert in einer Presseinformation, dass „Lauterbachs Triage-Gesetz“ nun „im Eiltempo durchgepeitscht“ werden soll.

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Berlin (kobinet) Der „Runder Tisch Triage“ hat sich am 1. November mit einem dringenden Appell an itglieder des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages zum aktuellen Gesetzgebungsprozess für Regelungen im Falle einer Triage gewandt. Der „Runde Tisch Triage“ appelliert dabei an die Ausschussmitglieder, eine Ausschuss-Empfehlung zur Nichtbefassung mit dem Zweiten Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes (BT-Drucksache 20/3788) vorzulegen. Ein neuer und umfassender gesellschaftlicher und parlamentarischer Diskussionsprozess ist nach Ansicht des „Runden Tisch Triage“ unabdingbar.

Bonn (kobinet) Für Menschen mit Beeinträchtigungen ist die Mobilität in Deutschland immer noch stark eingeschränkt. Sie haben weniger oder schlechtere Möglichkeiten, sich von einem Ort zum anderen zu bewegen, als Menschen ohne Beeinträchtigungen. Das sind zentrale Ergebnisse des Inklusionsbarometers Mobilität der Aktion Mensch, das erstmals einen repräsentativen Überblick über den Stand der inklusiven Mobilität in Deutschland liefert. Die Studie, die heute am 2. November vorgestellt wird, vergleicht das Mobilitätsverhalten von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung und zeigt, dass immer noch zahlreiche Barrieren die Zugänglichkeit erschweren: Defekte Fahrstühle, schlechter Straßenbelag, fehlende Schilder, schlecht lesbare Fahrpläne, unübersichtliche Apps oder komplizierte Fahrkarten-Automaten – die Beispiele sind vielfältig.

Hannover (kobinet) Bei der Wahl des niedersächsischen Landtags am 9. Oktober ist dem Behindertenrechtsaktivist Constantin Grosch der Einzug in den neuen niedersächsischen Landtag für die SPD geglückt. Nun liegt der Koalitionsvertrag für eine rot-grüne Landesregierung vor. Dabei wird deutlich, dass es einige gute Ansatzpunkte in der Behindertenpolitik gibt. Klar ist aber auch, dass dabei auf Constantin Grosch und die Behindertenbewegung in Niedersachsen einige Herausforderungen anstehen, wenn Niedersachsen den Anschluss an die Spitze der Bundesländer in Sachen Behindertenpolitik wieder schaffen will.

Berlin (kobinet) Allwöchentlich sendet das Internetradio Ohrfunk aktuelle Nachrichten zur Behinderten- und Sozialpolitik. Stefan Müller wählt dafür aus verschiedenen Quellen wie den kobinet-nachrichten oder dem Newsletter des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) interessante Nachrichten für seinen 5minütigen Nachrichtenblock aus. Nun ist die letzte Ausgabe vom 26. Oktober im Podcast des Ohrfunks erschienen.

HANNOVER (kobinet) Im jetzt vorgestellten Koalitionsvertrag von SPD und Grünen in Niedersachsen sieht der Sozialverband Deutschland (SoVD) viele gute Ansätze beim Thema soziale Gerechtigkeit. Gerade in den Bereichen Wohnen, Pflege und Mobilität gehen dem Verband die Pläne aber nicht weit genug.

ERFURT (kobinet) Auf ihrem 64. Treffen werden sich die Beauftragten der Bundesländer für die Belange von Menschen mit Behinderungen mit der zentralen Frage für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben beschäftigen. Ein zentraler Punkt wird dabei sein, wie es in Zukunft besser gelingen kann, Menschen mit einer Behinderung ein inklusives Arbeiten ohne Barrieren zu ermöglichen. Das kündigte der Thüringer Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderungen Joachim Leibiger an.

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BERLIN (kobinet) Die von der Gaspreis-Kommission veröffentlichten Vorschläge bewertet der Paritätische Gesamtverband als zwiespältig. Absolut zu begrüßen sei, so der Verband, dass die Kommission die Bedeutung gemeinnütziger sozialer Einrichtungen hervorhebt und ihre besondere Schutzbedürftigkeit betont. In der Praxis komme es, wie der Paritätische unterstreicht, nun jedoch vor allem auf eine gute Ausstattung der Fonds sowie ein Mitziehen der Bundesländer an, um soziale Einrichtungen hinreichend durch die Energiekrise zu helfen. Der Verband zeigt sich zugleich enttäuscht davon, dass nach wie vor zu wenig gezielte Hilfen für ärmere Menschen vorgesehen sind und fordert hier dringend Nachbesserungen.

DÜSSELDORF (kobinet) Bei einer Fachtagung, welche in Neuss stattgefunden hatte, warnte der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) davor, dass In der nordrhein-westfälischen Pflege ein massiver Mangel an Assistenzkräften droht. Der bpa fordert deshalb die Aussetzung der starren Fachkraftquote und längere Übergangsphase für neues Personalbemessungssystem.

Bad Segeberg (kobinet) „6 Gründe warum aufregen und freuen so nah beieinander liegen“, so hat der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang, die aktuelle Ausgabe des Podcast tituliert. Im Rückblick auf die kobinet-nachrichten zur Behindertenpolitik im Oktober 2022 geht es u.a. um das aktuelle Thema Triage, warum die bayerische Sozialministerin weit weg von der UN-Behindertenrechtskonvention ist und um guten Nachrichten zur Inklusion, die Sascha Lang seinem Gesprächspartner Ottmar Miles-Paul von den kobinet-nachrichten entlockt hat.

Berlin (kobinet) Seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine informiert das Projekt Crossroad von Handicap International Fachkräfte der Behindertenhilfe, aber auch geflüchtete Ukrainer*innen mit Behinderung und deren Angehörige regelmäßig über die Rechtslage, das Unterstützungssystem und die Versorgung in Deutschland. Für die nächsten Wochen sind eine Reihe weiterer Online-Veranstaltungen geplant.

Berlin (kobinet) Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes soll 2023 finanziell besser ausgestattet werden als bisher geplant. Unter anderem sollen fünf Millionen Euro zum „modellhaften Ausbau des Netzwerks zivilgesellschaftlicher Beratungsstellen gegen Diskriminierung in Kooperation mit den Ländern“ zur Verfügung gestellt werden. 750.000 Euro sollen in Pilotprojekte etwa zur algorithmenbasierten Diskriminierung und deren Prävention fließen. Auch für Forschung und Veröffentlichungen werden jeweils eine Million Euro mehr veranschlagt. Über entsprechende Änderungen im Regierungsentwurf für den Etat 2023 des Bundesministeriums für Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (20/3100, Einzelplan 17), die vom Haushaltsausschuss des Bundestages beschlossen wurden, berichtet der Informationsdienst Heute im Bundestag.

Berlin (kobinet) Im Rahmen des Projektes „Das lasse ich mir nicht bieten! Ermutigung zur (individuellen) Rechtsdurchsetzung“ bietet die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) einen Austausch zum Thema Verwaltungsverfahren an. Referieren wird an beiden Tagen Marianne Schörnig, die als Fachanwältin für Sozialrecht tätig ist. Sozialleistungen – egal auf welchem Gebiet – gibt es in der Regel nicht ohne Verwaltungsverfahren. Mit dem zweiteiligen Workshop werden die Teilnehmenden in die Lage versetzt, Rechte und Ansprüche in allen Sozialleistungsbereichen zu erkennen und durchzusetzen, sowie unberechtigte Forderungen von Ämtern und Behörden abzuwehren, heißt es in der Ankündigung der Online-Veranstaltungen, die am 11. und 12. November stattfinden und für die noch einige wenige Plätze frei sind.

Bremen (kobinet) „In der Broschüre ‚Teihabe behinderter Menschen. Eine Reise durch das Bremische Behindertengleichstellungsgesetz‘ nimmt Uwe Boysen uns mit auf eine Reise durch das Bremische Behindertengleichstellungsgesetz. Die Reise wird auf dem Weg hin zu einer inklusiven und gleichberechtigten Gesellschaft mit einem Zug unternommen, dessen unterschiedliche Abteile die die unterschiedlichen Abschnitte des Gesetzes beherbergen. Die gelungene Art der bildhaften Erläuterungen ermöglicht einen verständlichen Einstieg in die Broschüre und verhindert, dass man sich auf der Reise in einem Dschungel aus Paragraphen verirrt“, heißt es in einer Ankündigung des Büros des Landesbehindertenbeauftragten von Bremen.

Berlin (kobinet) Zum Inkrafttreten der Neuregelungen zur Finanzierung der Begleitung von Menschen mit Behinderungen im Krankenhaus zum 1. November 2022 setzt der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, Wilfried Oellers, darauf, dass sich diese Regelung nun in der Praxis bewähren müsse.

Bonn (kobinet) 2Cindy nimmt uns mit zum Übungsplatz vom Technischen Hilfswerk. Sie macht dort die Grundausbildung für Ehrenamtliche und erzählt uns, wie sie als gehörlose Person mit den anderen kommunizieren kann. Für den Ernstfall hat sie eine ganz besondere Technik dabei“, heißt es in der Ankündigung eines entsprechenden YouTube Beitrag der Aktion Mensch in ihrem neuesten Newsletter.