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Inklusiv studieren

Eine Person mit vielen Büchern vor sich auf dem Tisch, Tafel mit Formeln hinter ihr
Studieren verlangt, viel zu lesen
Foto: Pixabay/Alexas_Fotos

BERLIN (kobinet) Das Deutsche Studierendenwerks (DSW) hatte im November das 40-jährige Bestehen seiner Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung (IBS) gefeiert und aus diesem Anlass in Berlin eine zweitägigen Fachtagung zum Thema „Stand und Perspektiven der Inklusion an Hochschulen“ veranstaltet. Zugleich ist in dem Zusammenhang die neue Publikation „inklusiv studieren“ erschienen.

Mit den Worten „Teilhabe statt Fürsorge“ beschreibt Dr. Uwe Grebe die Mission der IBS im Vorwort der Publikation. Grebe ist Vorsitzender des Beirats der IBS und Geschäftsführer des Studentenwerks Marburg. Eine Bestandsaufnahme zur Inklusion an Hochschulen in Deutschland kommt zum Schluss, dass es für die geschätzt rund 300.000 Studierenden mit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung immer noch zahlreiche Hürden gibt.

Auf einer Doppelseite wird die Geschichte der IBS vorgestellt, die seit 40 Jahren vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Den Kern der Publikation bilden die Porträts von fünf Studierenden mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen in ihrem Hochschulalltag.

In einem Doppelinterview berichten Prof. Dr. Roswitha Böhm, Prorektorin für Universitätskultur der Technischen Universität Dresden, und Prof. Dr. Gesine Marquardt, Beauftragte für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung ebenfalls der TU Dresden darüber, wie das Thema Inklusion auf der Leitungsebene ihrer Hochschule verankert ist.

Die Broschüre „inklusiv studieren“ steht auf dieser Internetseite zum Download zur Verfügung.