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Deutsche Hochschule für Gesundheit und Sport begleitet Host Town Program von Special Olympics

Logo der Special Olympic World Games Berlin 2023 - Weltkugel mit Fernsehturm
Logo der Special Olympic World Games Berlin 2023
Foto: Special Olympics World Games Berlin 2023

Berlin (kobinet) Die Special Olympics World Games in Berlin führen auch die Wissenschaft und den Sport zusammen. Ein zentraler Bestandteil der World Games ist bereits seit Start der Planungen das Host Town Program. Vom 17. bis 25. Juni 2023 werden in Berlin 7.000 Athlet*innen aus fast 190 Delegationen zusammenkommen, zuvor aber sind sie schon in über 200 Kommunen in ganz Deutschland zu Gast. Diese sollen einen nachhaltigen Beitrag zur Inklusion von Menschen mit sogenannter geistiger Beeinträchtigung oder Mehrfachbehinderung durch Inklusionsprojekte, die ihre Bewerbung als Host Town zum Erfolg gebracht haben, leisten. Dieses Host Town Program hat nun wissenschaftliches Interesse geweckt: Die Deutsche Hochschule für Gesundheit und Sport (DHGS) unter Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Ruf wird es mit einem unabhängigen, zweijährigen Forschungsprojekt begleiten.

„Ziel der Studie ist zu erheben, ob durch die Weltspiele in Berlin mehr Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung in den Kommunen entstehen und somit ein nachhaltiger Beitrag zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention geleistet wird“, sagt Prof. Dr. Wolfgang Ruf von der DHGS.

Dazu werden in zufällig ausgewählten Host Towns und weiteren ausgewählten Städten, die zunächst in keinem expliziten Zusammenhang mit den Weltspielen stehen, Onlinefragebögen versendet. Akteur*innen aus Politik, Bildung und Sport werden zu drei Messzeitpunkten befragt. Die erste Befragungswelle wird im März 2023 abgeschlossen, die Datenerhebung im Herbst 2023 beendet.