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VdK fordert echten Härtefallfonds

Verena Bentele
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Am 15. Dezember hat der Deutsche Bundestag die Energiepreisbremsen verabschiedet, um die Kosten für Verbraucherinnen und Verbraucher abzufedern. Für die VdK-Präsidentin Verena Bentele reichen Preisbremsen allerdings nicht aus. Sie betont: "Wir brauchen einen echten Härtefallfonds.“

„Die Preisbremsen reichen schlicht nicht aus, um die existenzielle Not vieler Menschen zu lindern. Millionen Menschen können es sich nicht leisten, den doppelten Preis für Strom, Gas und Öl zu bezahlen. Sie werden sich am Jobcenter anstellen müssen, um Bürgergeld zu beantragen. Das würde in den Jobcentern allerdings dazu führen, dass der Betrieb zusammenbricht. Die Behörden warnen selbst, dass sie nächstes Jahr durch die hohe Arbeitsbelastung nur noch eingeschränkt handlungsfähig sind. Mitglieder mit Ölheizungen auf dem Land berichten uns, dass sie kein Öl eingekauft haben, weil sie es sich nicht leisten können. Wenn der letzte Rest aufgebraucht ist, sitzen sie im Kalten. Sie brauchen jetzt schnell Hilfe, um überhaupt heizen zu können. Es wird allerhöchste Zeit, dass die Ampelkoalition einen echten Härtefallfonds auflegt, aus dem Menschen mit kleinen Renten und Einkommen schnell Hilfe erhalten“, erklärte Verena Bentele.