Foto: Cerebral Palsy Foundation
Washington, D.C. USA (kobinet)
Die Verabschiedung des Americans with Disabilities Act (ADA), der oft auch als das US-amerikanische Antidiskriminierungsgesetz bezeichnet wird, setzte nicht nur in den USA ein klares Zeichen gegen die vielfältigen Diskriminierungen behinderter Menschen, sondern bot weltweit den Rahmen für eine Vielzahl von Gleichstellungsgesetzen, weil darin vor allem auch das Recht auf einen barrierefreien Zugang im privatwirtschaftlichen Bereich geregelt wurde. Das Konzept der angemessenen Vorkehrungen, mit dem sich die Politik in Deutschland bei der derzeitigen Beratung der Reform des Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) so schwer tut, ist im ADA beispielsweise recht klar geregelt. Am 26. Juli 2026 wurde in den USA an die Unterzeichnung des Gesetzes vor 36 Jahren, also am 26. Juli 1990 mit über 3.000 Gästen auf dem Rasen des Weißen Hauses in Washington und an die Bedeutung des Gesetzes für die Rechte behinderter Menschen in den USA erinnert.




