Magdeburg (kobinet)
In Sachsen-Anhalt war am 6. September Wahl.
Das ist eine Wahl für den Landes-Tag.
Der Landes-Tag ist das Parlament von Sachsen-Anhalt.
Das Parlament ist eine Versammlung von Volks-Vertretern.
Volks-Vertreter machen Gesetze für das Land.
Ein Gesetz ist eine Regel für alle Menschen.
Alle Menschen müssen sich an Gesetze halten.
Eine politische Partei ist eine Gruppe von Menschen.
Diese Menschen haben die gleiche Meinung zur Politik.
Ein Politiker arbeitet in der Politik.
Die Bürger wählen die Politiker.
Die AfD hat die Wahl gewonnen.
Die AfD bekam fast 44 Prozent der Stimmen.
Prozent ist ein Zeichen für einen Teil von 100.
50 Prozent bedeutet: die Hälfte von allem.
Fast 44 Prozent bedeutet: Fast die Hälfte hat AfD gewählt.
Das sind viel mehr Stimmen als bei der letzten Wahl.
Die CDU kam auf 17,2 Prozent.
Das sind fast 20 Prozent weniger als bei der letzten Wahl.
Die SPD bekam 9,3 Prozent der Stimmen.
Die Grünen bekamen 8,9 Prozent der Stimmen.
Die Linken bekamen 8,6 Prozent der Stimmen.
Das Bündnis Sahra Wagenknecht ist eine Partei.
Die Partei heißt kurz: BSW.
Die Partei gibt es seit 2024.
Eingezogen bedeutet: Eine Partei darf im Parlament mitmachen.
Das BSW ist in den Landes-Tag eingezogen.
Das BSW bekam 5,3 Prozent der Stimmen.
Die FDP ist nicht mehr im Landes-Tag.
Die FDP bekam nur 2,6 Prozent der Stimmen.
Mit 2,6 Prozent darf die FDP nicht mitmachen.
Die AfD hat 39 Sitze im neuen Landes-Tag.
Sitze bedeutet hier: Plätze im Landes-Tag.
Wer einen Sitz hat, darf dort mitentscheiden.
Mehr-heit bedeutet: Mehr als die Hälfte der Stimmen.
Absolute Mehr-heit bedeutet: Eine Partei hat alleine genug Stimmen.
Die AfD hat die absolute Mehr-heit nicht erreicht.
Dafür braucht man mehr als 39 Sitze.
Eine Regierung leitet das Land.
Der Chef der Regierung heißt Minister-Präsident.
Es ist schwer, eine Regierung ohne die AfD zu bilden.
CDU, SPD, Grüne, Linke und BSW haben zusammen nur 44 Sitze.
Diese 5 Parteien müssten alle zusammenarbeiten.
Das ist sehr schwierig.
Deshalb ist unklar, wer die Regierung bildet.
Foto: public domain
Magdeburg (kobinet)
Der Auftakt für die im September 2026 anstehenden Wahlen hatte es in sich. Nach der Wahl vom 6. September in Sachsen-Anhalt dürfte es schwer sein, eine Mehrheit für eine stabile Regierung zu finden. Die AfD übetraf laut dem vorläufigen Ergebnis sogar noch so manche Umfragen im Vorfeld der Wahl und geht mit 43,8 Prozent der Stimmen als Wahlsieger hervor. Sie gewann 23 Prozent hinzu. Mit großem Abstand folgt die CDU mit 17,2 und einem Verlust von 19,9 Prozent. Nah beeinander folgen dann die SPD, die Grünen und die LINKEN. Die SPD erzielte mit einem leichten Zugewinn von 0,9 Prozent 9,3 Prozent. Die Grünen erreichten dank eines Zugewinns von 3 Prozent 8,9 Prozent und die LINKEN verzeichneten einen Verlust von 2,4 8,6 Prozent. Nach einer Zitterpartie, die sich durch den Wahlabend zog, schaffte das BSW den Einzug in den Landtag mit 5,3 Prozent. Die FDP flog mit einem Verlust von 3,8 Prozent und mit einem verbleibenden Stimmenanteil von 2,6 Prozent aus dem Landtag. Mit 39 Sitzen verfehlte die AfD zwar die von ihr angestrebte absolute Mehrheit mit 39 Sitzen. Eine Regierung ohne die AfD ist jedoch nur möglich, wenn CDU, SPD, Grüne, LINKE und das BSW zusammenarbeiten, die zusammen auf 44 Sitze im neuen Landtag von Sachsen-Anhalt kommen.
Link zu den Zahlen und weiteren Informationen der tagesschau
Foto: public domain
Magdeburg (kobinet)
Der Auftakt für die im September 2026 anstehenden Wahlen hatte es in sich. Nach der Wahl vom 6. September in Sachsen-Anhalt dürfte es schwer sein, eine Mehrheit für eine stabile Regierung zu finden. Die AfD übetraf laut dem vorläufigen Ergebnis sogar noch so manche Umfragen im Vorfeld der Wahl und geht mit 43,8 Prozent der Stimmen als Wahlsieger hervor. Sie gewann 23 Prozent hinzu. Mit großem Abstand folgt die CDU mit 17,2 und einem Verlust von 19,9 Prozent. Nah beeinander folgen dann die SPD, die Grünen und die LINKEN. Die SPD erzielte mit einem leichten Zugewinn von 0,9 Prozent 9,3 Prozent. Die Grünen erreichten dank eines Zugewinns von 3 Prozent 8,9 Prozent und die LINKEN verzeichneten einen Verlust von 2,4 8,6 Prozent. Nach einer Zitterpartie, die sich durch den Wahlabend zog, schaffte das BSW den Einzug in den Landtag mit 5,3 Prozent. Die FDP flog mit einem Verlust von 3,8 Prozent und mit einem verbleibenden Stimmenanteil von 2,6 Prozent aus dem Landtag. Mit 39 Sitzen verfehlte die AfD zwar die von ihr angestrebte absolute Mehrheit mit 39 Sitzen. Eine Regierung ohne die AfD ist jedoch nur möglich, wenn CDU, SPD, Grüne, LINKE und das BSW zusammenarbeiten, die zusammen auf 44 Sitze im neuen Landtag von Sachsen-Anhalt kommen.
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