BERLIN (kobinet)
Special Olympics Deutschland kritisiert einen Gesetz-Entwurf.
Special Olympics Deutschland wird auch SOD genannt.
SOD ist eine Organisation für Menschen mit Behinderung.
Ein Gesetz-Entwurf ist ein Vorschlag für ein neues Gesetz.
Politiker prüfen den Vorschlag.
Danach beschließen sie das Gesetz.
Der Entwurf heißt Kinder- und Jugend-Hilfe-Struktur-Reform-Gesetz.
Dieses Gesetz soll die Hilfe für Kinder und Jugendliche neu regeln.
Kurz: KJHSRG.
SOD sagt: Der Entwurf reicht nicht aus.
Kinder und Jugendliche mit Behinderung werden nicht genug berücksichtigt.
Inklusiv bedeutet: Alle Menschen sind mit dabei.
Das gilt für Kinder mit und ohne Behinderung.
Früher war ein Plan vorgesehen.
Eine Stelle sollte für alle Kinder zuständig sein.
Zuständig bedeutet: Diese Stelle kümmert sich um alle Kinder.
Das sollte verbindlich gelten.
Verbindlich bedeutet: Es ist eine Pflicht.
Alle müssen sich daran halten.
Dieser Plan fehlt jetzt im neuen Entwurf.
Stattdessen gibt es eine Experimentier-Klausel.
Eine Klausel ist eine Regel in einem Gesetz.
Eine Experimentier-Klausel erlaubt das Ausprobieren neuer Dinge.
Es muss noch nicht fest so gemacht werden.
Kommunen sind Städte und Gemeinden.
Kommunen können die gemeinsame Zuständigkeit erst ausprobieren.
Gemeinsame Zuständigkeit bedeutet: Eine Stelle kümmert sich um alle Kinder.
Das gilt für Kinder mit und ohne Behinderung.
SOD fordert eine Änderung.
Der Gesetz-Entwurf soll im Parlament geändert werden.
Das Parlament ist eine Versammlung von Volks-Vertretern.
Volks-Vertreter machen dort Gesetze.
Alle Kinder sollen gemeinsam unterstützt werden.
Das soll verbindlich gelten.
Foto: Kooperation Behinderter im Internet e.V./Tom Kallmeyer (Creative Commons BY-SA 4.0)
BERLIN (kobinet)
Special Olympics Deutschland (SOD) kritisiert den vorliegenden Kabinettsentwurf zum Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetz (1. KJHSRG) aus dem August. Aus Sicht von SOD bleibt der Entwurf deutlich hinter den Erwartungen an eine inklusive Kinder- und Jugendhilfe zurück. Insbesondere die ursprünglich vorgesehene verbindliche Zusammenführung der Zuständigkeiten für junge Menschen mit und ohne Behinderung ist im Kabinettsentwurf nicht mehr enthalten. Stattdessen soll eine Experimentierklausel Kommunen ermöglichen, eine Gesamtzuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe zunächst zu erproben. SOD fordert, die verbindliche inklusive Ausrichtung im weiteren parlamentarischen Verfahren wieder zu stärken.
Foto: Kooperation Behinderter im Internet e.V./Tom Kallmeyer (Creative Commons BY-SA 4.0)
BERLIN (kobinet)
Special Olympics Deutschland (SOD) kritisiert den vorliegenden Kabinettsentwurf zum Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetz (1. KJHSRG) aus dem August. Aus Sicht von SOD bleibt der Entwurf deutlich hinter den Erwartungen an eine inklusive Kinder- und Jugendhilfe zurück. Insbesondere die ursprünglich vorgesehene verbindliche Zusammenführung der Zuständigkeiten für junge Menschen mit und ohne Behinderung ist im Kabinettsentwurf nicht mehr enthalten. Stattdessen soll eine Experimentierklausel Kommunen ermöglichen, eine Gesamtzuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe zunächst zu erproben. SOD fordert, die verbindliche inklusive Ausrichtung im weiteren parlamentarischen Verfahren wieder zu stärken.





Lesermeinungen