Berlin (kobinet)
Gerade ist die Haushalts-Woche im Deutschen Bundes-Tag.
In dieser Woche beraten Politiker über Geld.
Sie entscheiden: Wofür gibt Deutschland Geld aus?
In dieser Woche wird das besprochen.
14 Organisationen haben sich zusammengeschlossen.
Sie bilden das Sozial-Staats-Bündnis.
Ein Bündnis bedeutet: Viele arbeiten gemeinsam.
Ein Sozial-Staat hilft Menschen in Not.
Zum Beispiel bei Krankheit oder Arbeits-Losigkeit.
Diese Organisationen haben eine wichtige Forderung.
Die Forderung lautet:
Soziale Aufgaben müssen genug Geld bekommen.
Das muss im Bundes-Haushalt für 2027 stehen.
Der Bundes-Haushalt ist ein Plan für Geld.
Darin steht: Wie viel Geld hat Deutschland?
Und wofür gibt Deutschland das Geld aus?
Die Regierung plant Kürzungen.
Kürzungen bedeutet: Es gibt weniger Geld.
Das betrifft die Renten-Versicherung.
Bei der Renten-Versicherung zahlt man Geld ein.
Später bekommt man dieses Geld als Rente zurück.
Das betrifft auch die Kranken-Versicherung.
Die Kranken-Versicherung zahlt, wenn man krank ist.
Sie zahlt zum Beispiel Arzt-Besuche und Medikamente.
Das betrifft das Wohn-Geld und das Eltern-Geld.
Das Bündnis lehnt diese Kürzungen ab.
Auch bei der Bundes-Agentur für Arbeit soll gespart werden.
Die Bundes-Agentur für Arbeit ist ein großes Amt.
Das Amt hilft Menschen ohne Arbeit.
Die Regierung will Stellen streichen.
Das bedeutet: Weniger Menschen arbeiten dort.
Das Bündnis hält das für falsch.
Denn gerade werden mehr Menschen arbeits-los.
Auch beim Klima-Schutz soll gespart werden.
Das macht dem Bündnis Sorgen.
Klima-Schutz ist eine wichtige Aufgabe des Staates.
Ein guter Staat schützt Menschen vor dem Klima-Wandel.
Das Wetter auf der Erde verändert sich.
Es wird immer wärmer auf der Erde.
Das Bündnis sagt noch etwas Wichtiges.
Man darf den Haushalt nicht alleine betrachten.
Es gibt gleichzeitig viele Reformen.
Eine Reform bedeutet: Etwas wird geändert und soll besser werden.
Die Reformen betreffen Rente, Gesundheit und Pflege.
Pflege bedeutet: Menschen werden bei alltäglichen Dingen unterstützt.
Das sind zum Beispiel alte oder kranke Menschen.
Auch Hilfen für Kinder und Jugendliche sind betroffen.
Manche Menschen bekommen Steuer-Entlastungen.
Steuer-Entlastung bedeutet: Man zahlt weniger Steuern.
So bleibt mehr Geld für die Menschen übrig.
Aber gleichzeitig bekommen sie weniger Sozial-Leistungen.
Sozial-Leistungen sind Hilfen vom Staat für Menschen.
Zum Beispiel Geld bei Krankheit oder Behinderung.
Außerdem müssen sie mehr selbst zuzahlen.
Dann hilft die Steuer-Entlastung nicht wirklich.
Deutschland gibt mehr Geld für Verteidigung aus.
Verteidigung bedeutet: Ein Land schützt sich vor Angriffen.
Dafür gibt es zum Beispiel eine Armee.
Das Bündnis sagt: Es gibt noch Geld für soziale Leistungen.
Dieses Geld darf nicht fehlen.
Das Bündnis fordert eine faire Einnahmen-Politik.
Einnahmen-Politik bedeutet: Der Staat überlegt, woher er Geld bekommt.
Zum Beispiel durch Steuern von Bürgerinnen und Bürgern.
Alle Menschen sollen dazu beitragen.
Wer mehr hat, zahlt mehr Steuern.
Das betrifft sehr hohe Einkommen.
Das betrifft große Erb-Schaften.
Eine Erb-Schaft ist Geld oder Besitz von jemandem, der gestorben ist.
Die Familie bekommt diesen Besitz dann.
Das betrifft auch großes Vermögen.
Vermögen ist alles, was jemand besitzt.
Zum Beispiel Geld und ein Haus.
Wer wenig verdient, soll weniger Steuern zahlen.
Wer mittel-viel verdient, soll auch weniger zahlen.
Das Bündnis ist überzeugt:
Ein guter Sozial-Staat ist wichtig.
Und er kostet nicht zu viel.
Es gibt genug Geld in Deutschland.
Manche Menschen haben sehr viel Geld.
Andere Menschen haben sehr wenig.
Das ist nicht gerecht.
Foto: VdK Deutschland
Berlin (kobinet)
Anlässlich der Haushaltswoche im Deutschen Bundestag appellieren 14 im Sozialstaatsbündnis zusammengeschlossene Organisationen, zentrale sozialpolitische Aufgaben im Bundeshaushalt für 2027 auskömmlich zu finanzieren. Die geplanten Kürzungen bei Bundeszuschüssen zur Renten- und Krankenversicherung, beim Wohngeld und Elterngeld schwächten die sozialen Sicherungssysteme in unsicheren Zeiten, so die Kritik. Zudem werde Personalabbau bei der Bundesagentur für Arbeit in einer Phase steigender Arbeitslosigkeit abgelehnt. Auch mögliche Einsparungen beim Klimaschutz werden mit Sorge betrachtet, da Klimaschutz zu den Aufgaben eines vorsorgenden Sozialstaates gehöre.
Die Finanzierung des Bundeshaushalts dürfe nicht isoliert von parallelen Reformen in Rente, Gesundheit, Pflege, Eingliederungshilfe sowie Kinder- und Jugendhilfe betrachtet werden, betonen die Organisationen. Steuerentlastungen für Privathaushalte verpufften angesichts deutlicher Mehrbelastungen durch geringere Sozialleistungen und höhere Zuzahlungen. Es müsse verhindert werden, dass der Eindruck entstehe, angesichts steigender Ausgaben für Verteidigung stünde nicht ausreichend Geld für soziale Leistungen zur Verfügung.
Das Bündnis fordert eine bedarfsorientierte Einnahmenpolitik. Die Finanzierung des Sozialstaates müsse auf breite Schultern gestellt werden. Sehr hohe Einkommen, Erbschaften und Vermögen müssten stärker und gerechter besteuert werden, während kleine und mittlere Einkommen entlastet werden müssten. Ein gut ausgebauter Sozialstaat sei unverzichtbar und auch in Zukunft finanzierbar, so das Sozialstaatsbündnis. Die Ressourcen seien vorhanden, sie seien lediglich falsch verteilt.
Foto: VdK Deutschland
Berlin (kobinet)
Anlässlich der Haushaltswoche im Deutschen Bundestag appellieren 14 im Sozialstaatsbündnis zusammengeschlossene Organisationen, zentrale sozialpolitische Aufgaben im Bundeshaushalt für 2027 auskömmlich zu finanzieren. Die geplanten Kürzungen bei Bundeszuschüssen zur Renten- und Krankenversicherung, beim Wohngeld und Elterngeld schwächten die sozialen Sicherungssysteme in unsicheren Zeiten, so die Kritik. Zudem werde Personalabbau bei der Bundesagentur für Arbeit in einer Phase steigender Arbeitslosigkeit abgelehnt. Auch mögliche Einsparungen beim Klimaschutz werden mit Sorge betrachtet, da Klimaschutz zu den Aufgaben eines vorsorgenden Sozialstaates gehöre.
Die Finanzierung des Bundeshaushalts dürfe nicht isoliert von parallelen Reformen in Rente, Gesundheit, Pflege, Eingliederungshilfe sowie Kinder- und Jugendhilfe betrachtet werden, betonen die Organisationen. Steuerentlastungen für Privathaushalte verpufften angesichts deutlicher Mehrbelastungen durch geringere Sozialleistungen und höhere Zuzahlungen. Es müsse verhindert werden, dass der Eindruck entstehe, angesichts steigender Ausgaben für Verteidigung stünde nicht ausreichend Geld für soziale Leistungen zur Verfügung.
Das Bündnis fordert eine bedarfsorientierte Einnahmenpolitik. Die Finanzierung des Sozialstaates müsse auf breite Schultern gestellt werden. Sehr hohe Einkommen, Erbschaften und Vermögen müssten stärker und gerechter besteuert werden, während kleine und mittlere Einkommen entlastet werden müssten. Ein gut ausgebauter Sozialstaat sei unverzichtbar und auch in Zukunft finanzierbar, so das Sozialstaatsbündnis. Die Ressourcen seien vorhanden, sie seien lediglich falsch verteilt.




