Berlin (kobinet)
In Sachsen-Anhalt gab es eine Wahl.
Danach hat Ferda Ataman eine wichtige Botschaft.
Ferda Ataman ist die Bundes-Beauftragte für Anti-Diskriminierung.
Eine Beauftragte ist eine Person mit einer besonderen Aufgabe.
Ferda Ataman sorgt dafür, dass Menschen fair behandelt werden.
Dis-kriminierung bedeutet: Eine Person wird ungerecht behandelt.
Die Person wird schlechter behandelt als andere Menschen.
Zum Beispiel wegen ihrer Herkunft oder einer Behinderung.
Herkunft bedeutet: Woher ein Mensch kommt.
Zum Beispiel aus welchem Land oder welcher Familie.
Es gibt ein Gesetz gegen Dis-kriminierung.
Es heißt: Allgemeines Gleich-behandlungs-Gesetz.
Dieses Gesetz schützt Menschen vor ungerechter Behandlung.
Ferda Ataman sagt:
Viele Menschen haben Angst nach der Wahl.
Das gilt besonders für Menschen mit Behinderungen.
Das gilt auch für Menschen aus anderen Ländern.
Und für queere Menschen.
Queere Menschen sind zum Beispiel schwule oder lesbische Menschen.
Das gilt auch für jüdische und muslimische Menschen.
Ferda Ataman sagt zu diesen Menschen:
Lasst euch nicht einschüchtern.
Einschüchtern bedeutet: Jemand macht euch Angst.
Ihr sollt dann etwas nicht mehr tun.
Meldet, wenn jemand euch angreift oder schlecht behandelt.
Holt euch Hilfe bei Anti-Diskriminierungs-Stellen.
Eine Anti-Diskriminierungs-Stelle ist ein Amt.
Das Amt hilft euch bei ungerechter Behandlung.
Zum Beispiel bei der Arbeit oder im Alltag.
Der Rechts-Staat steht auf eurer Seite.
Das bedeutet: Die Gesetze schützen euch.
Diese Gesetze gelten für alle Menschen gleich.
Ferda Ataman hilft auch den Anti-Diskriminierungs-Stellen vor Ort.
Ferda Ataman unterstützt diese Stellen bei ihrer Beratungs-Arbeit.
Foto: Sarah Eick
Berlin (kobinet)
Nach den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt hat die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman, Betroffene dazu aufgerufen, sich nicht einschüchtern zu lassen, Angriffe zu melden und bei Diskriminierungen Hilfe zu holen. "Für viele Menschen ist dieses Ergebnis ein Schock. Sie haben Angst - vor allem Menschen mit Behinderungen, Migranten und ihre Nachkommen, queere Menschen sowie jüdische und muslimische Menschen. Sie fürchten, dass sich die Stimmungsmache gegen Minderheiten und Andersdenkende nach der Wahl in Diskriminierungen oder handfester Gewalt entlädt. Geben Sie aufeinander acht und holen Sie sich Hilfe bei Antidiskriminierungsstellen, wenn Sie im Job oder bei Alltagsgeschäften benachteiligt werden. Der demokratische Rechtsstaat steht an Ihrer Seite", betonte Ferda Ataman. Sie bietet den örtlichen Antidiskriminierungsstellen Hilfe bei der Beratung an, zum Beispiel bei der Beratung Betroffener zu Diskriminierungen im Alltag.
Foto: Sarah Eick
Berlin (kobinet)
Nach den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt hat die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman, Betroffene dazu aufgerufen, sich nicht einschüchtern zu lassen, Angriffe zu melden und bei Diskriminierungen Hilfe zu holen. "Für viele Menschen ist dieses Ergebnis ein Schock. Sie haben Angst - vor allem Menschen mit Behinderungen, Migranten und ihre Nachkommen, queere Menschen sowie jüdische und muslimische Menschen. Sie fürchten, dass sich die Stimmungsmache gegen Minderheiten und Andersdenkende nach der Wahl in Diskriminierungen oder handfester Gewalt entlädt. Geben Sie aufeinander acht und holen Sie sich Hilfe bei Antidiskriminierungsstellen, wenn Sie im Job oder bei Alltagsgeschäften benachteiligt werden. Der demokratische Rechtsstaat steht an Ihrer Seite", betonte Ferda Ataman. Sie bietet den örtlichen Antidiskriminierungsstellen Hilfe bei der Beratung an, zum Beispiel bei der Beratung Betroffener zu Diskriminierungen im Alltag.





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