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BAG BBW warnt vor Folgen eines AfD-Wahlsiegs für Inklusion in Sachsen-Anhalt

Flagge Bundesland Sachsen-Anhalt
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Foto: gemeinfrei

BERLIN (kobinet)

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG BBW) hat den Wahlsieg der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September 2026 als Warnsignal für Menschen mit Behinderungen und die inklusive Gesellschaft bewertet. Die AfD habe Inklusion als "gescheitertes Experiment, das beendet werden muss" bezeichnet und damit den Abbau von Teilhabe angekündigt, erklärte Tobias Schmidt, Vorsitzender der BAG BBW.

In Sachsen-Anhalt bereiten derzeit zwei Berufsbildungswerke 396 junge Menschen mit Behinderungen auf den Arbeitsmarkt vor. Viele von ihnen hätten zudem einen Migrationshintergrund, so Schmidt. Die BAG BBW warne davor, Teilnehmende aufgrund ihrer Herkunft oder Beeinträchtigung zu diskriminieren. Sie seien die Arbeitskräfte der Zukunft, betonte der Vorsitzende.

Die BAG BBW solidarisiert sich mit kirchlichen und gemeinnützigen Trägern sowie Initiativen in Sachsen-Anhalt, die sich für Menschen mit Unterstützungsbedarf einsetzen. Strukturen, die über Jahrzehnte aufgebaut wurden, dürften nicht nachhaltig zerstört werden, sagte Schmidt. Inklusion sei umfassend und in ganz Deutschland ein Menschenrecht.