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Aktionstag Vielfalt in Buxtehude zieht über 5000 Besucher an

Redaktioneller Hinweis: Artikel mit dem Co-Autor "kobinet Redaktionsassistent" werden vollautomatisch oder größtenteils vollautomatisch reformuliert und ausgespielt. Weitere Informationen finden Sie hier: https://kobinet-nachrichten.org/kobinet-redaktionsassitent-was-ist-das/
Gruppe auf der Vielfalt-Couch mit Schildern unter Lebenshilfe-Buxtehude-Zelt
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Foto: unbekannt

Buxtehude (kobinet)

Trotz anfänglichem Regen besuchten am 5. September 2026 über 5000 Menschen den Aktionstag Vielfalt in Buxtehude, der von der Lebenshilfe Niedersachsen und der Lebenshilfe Buxtehude ausgerichtet wurde. Der alle zwei Jahre an wechselnden Orten in Niedersachsen stattfindende Tag stand unter dem Motto der gelebten Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen.

Eröffnet wurde die Veranstaltung um 11 Uhr auf der Bühne am historischen Rathaus von Gabriele Bökenkröger, stellvertretende Landesvorsitzende der Lebenshilfe Niedersachsen, und Sebastian Beck, Geschäftsführer der Lebenshilfe Buxtehude. Bökenkröger betonte in ihrer Rede, der Tag stehe für gelebte Inklusion, gegenseitigen Respekt und gemeinsames Engagement für eine Gesellschaft, in der jeder Mensch selbstverständlich dazugehöre. Aktionstage wie dieser zeigten, wie viel Kraft in Gemeinschaft stecke und wie wichtig der Abbau von Barrieren in den Köpfen und im Alltag sei. Sie verwies auch auf die Kürzungspläne der Bundesregierung, die Menschen mit Beeinträchtigungen in allen Altersgruppen und ihre Angehörigen in ihrer Teilhabe einschränken und Familien zusätzlich belasten würden. "Gerade deshalb ist es so wichtig, dass wir gemeinsam Haltung zeigen", sagte Bökenkröger.

Sebastian Beck dankte den Hunderten Mitarbeiter*innen, Ehrenamtlichen und Unterstützer*innen, die das inklusive Stadtfest in monatelanger Planung vorbereitet hatten. Monika Blaszynski, Selbstvertreterin und Vorstandsmitglied der Lebenshilfe Niedersachsen, empfahl den Besucher*innen das abwechslungsreiche Bühnenprogramm. Grußworte sprachen zudem Kai Seefried, Landrat des Landkreises Stade, und Katja Oldenburg-Schmidt, Bürgermeisterin der Stadt Buxtehude.

Das Fest erstreckte sich über weite Teile der Buxtehuder Innenstadt. Auf vier Bühnen, darunter das historische Segelschiff Margareta im Buxtehuder Fleth, traten inklusive Bandprojekte, Einzelkünstler*innen wie Phillip Theesfeld, Hau drauf, Bitte Lächeln, die Notenträumer sowie die Poetry-Slam-Künstlerin Helen Seidenfeder auf. Die Mitmachangebote reichten von Dino-Tattoos über Blumenkränze bis hin zu einem Handball-Court des Handballverbands Niedersachsen-Bremen e.V. und des Buxtehuder SV. Getanzt wurde bei der Silent Disco der Lebenshilfe Langenhagen-Wedemark, und das Trommelprojekt Unikat der Lebenshilfe Syke versammelte Menschen rund um die Bitterbrücke am Fleth.

Überall waren Menschen mit Beeinträchtigungen aktiv in Organisation, Stände, Mitmachangebote, Bühnenprogramm und Moderation eingebunden.