Hamburg (kobinet)
Am Dienstag, dem 2. September 2026, kam ein Zug am Hamburger Haupt-Bahnhof an.
Der Zug war eine Regional-Bahn.
Eine Regional-Bahn fährt Orte in der Nähe an.
Die Bahn fuhr um 23:10 Uhr ein.
Sie fuhr an Gleis 13 ein.
Ein Gleis ist eine Schiene für Züge.
Am Bahnhof gibt es viele Gleise.
Jedes Gleis hat eine Nummer.
15 Aktivist-innen stiegen aus dem Zug.
Aktivist-innen sind Menschen, die etwas ändern wollen.
Sie setzen sich für andere Menschen ein.
Sie kamen von den Gruppen Robin Wood und Anti-ableistische Aktion Nord.
Anti-ableistische Aktion Nord kämpft gegen Ableismus.
Ableismus bedeutet: Menschen mit Behinderung werden schlechter behandelt.
Das ist ungerecht.
Die Aktivist-innen halfen 2 Roll-stuhl-Nutzer-innen aus dem Zug.
Ein Roll-stuhl ist ein Sessel mit Rädern.
Menschen fahren damit, wenn sie nicht gehen können.
Die Roll-stuhl-Nutzer-innen heißen Cécile Lecomte und Joni.
Sie brauchten den Aufzug am Gleis.
Ein Aufzug fährt Menschen nach oben und nach unten.
So können auch Roll-stuhl-Nutzer-innen den Bahn-steig erreichen.
Aber der Aufzug war kaputt.
Der Aufzug war seit Juni 2026 kaputt.
Das sind 3 Monate ohne Aufzug.
Deshalb stellten sich die Aktivist-innen auf das Gleis.
So konnten keine Züge mehr fahren.
Das nennt man eine Besetzung.
Besetzen bedeutet: Menschen stellen sich an einen Ort.
Sie wollen damit auf ein Problem aufmerksam machen.
Die Aktivist-innen protestierten gegen die Deutsche Bahn.
Protest bedeutet: Menschen zeigen öffentlich, dass sie gegen etwas sind.
Sie wollen eine Änderung.
Cécile Lecomte sagte: Barriere-Freiheit muss wichtiger werden.
Barriere-Freiheit bedeutet: Alle Menschen können alles nutzen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Die Bahn muss mindestens 2 barriere-freie Zugänge pro Gleis bauen.
Ein Zugang ist ein Weg zum Bahn-steig.
Zum Beispiel eine Rampe oder ein Aufzug.
Kaputte Aufzüge müssen schneller repariert werden.
Nicht erst nach 6 Monaten.
Cécile Lecomte sagte: In 6 Monaten könnte ich ein Haus bauen.
Sie meint damit: 6 Monate sind sehr lang.
Der Aufzug hätte viel früher repariert werden müssen.
Die Tages-Zeitung taz berichtete über die Aktion.
Der Bericht erschien am 6. September 2026.
Hier kannst du den Bericht lesen:
Foto: Anti-ableistische Aktion Nord
Hamburg (kobinet)
"'Ich will, dass Barrierefreiheit zur Priorität wird', begründet Lecomte die Besetzung des Bahnsteigs. 'Es ist nicht nur nice to have, sondern verpflichtend, dass die Bahn Redundanzen schafft.' Konkret fordert Lecomte unter anderem mindestens zwei barrierefreie Zugänge für jeden Bahnsteig. Außerdem sollen defekte Aufzüge schneller als in sechs Monaten repariert werden. 'In der Zeit könnte ich ein Haus bauen', sagt sie." So heißt es in einem Bericht der Tageszeitung taz vom 6. September 2026 über die Besetzungsaktion von vergangenem Dienstag am Hamburger Hauptbahnhof. Um 23.10 Uhr fuhr die Regionalbahn aus Uelzen am Gleis 13 ein, es war einer der letzten Züge an diesem Abend. 15 Aktivist:innen der Gruppen "Robin Wood" und "Anti-ableistische Aktion Nord" stiegen aus. Sie halfen den Rollstuhlnutzer*innen Cécile Lecomte und Joni* aus dem Zug, doch der Aufzug am Gleis war kaputt - und dies seit Juni 2026. So führten die Aktivist*innen eine Besetzung des Gleises durch und protestierten gegen die Deutsche Bahn.
Foto: Anti-ableistische Aktion Nord
Hamburg (kobinet)
"'Ich will, dass Barrierefreiheit zur Priorität wird', begründet Lecomte die Besetzung des Bahnsteigs. 'Es ist nicht nur nice to have, sondern verpflichtend, dass die Bahn Redundanzen schafft.' Konkret fordert Lecomte unter anderem mindestens zwei barrierefreie Zugänge für jeden Bahnsteig. Außerdem sollen defekte Aufzüge schneller als in sechs Monaten repariert werden. 'In der Zeit könnte ich ein Haus bauen', sagt sie." So heißt es in einem Bericht der Tageszeitung taz vom 6. September 2026 über die Besetzungsaktion von vergangenem Dienstag am Hamburger Hauptbahnhof. Um 23.10 Uhr fuhr die Regionalbahn aus Uelzen am Gleis 13 ein, es war einer der letzten Züge an diesem Abend. 15 Aktivist:innen der Gruppen "Robin Wood" und "Anti-ableistische Aktion Nord" stiegen aus. Sie halfen den Rollstuhlnutzer*innen Cécile Lecomte und Joni* aus dem Zug, doch der Aufzug am Gleis war kaputt - und dies seit Juni 2026. So führten die Aktivist*innen eine Besetzung des Gleises durch und protestierten gegen die Deutsche Bahn.





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