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Wenn des nachts der Aufzug nicht funktioniert: Bahnsteigbesetzung am Hamburger Hauptbahnhof

Bild von der Protestaktion am Hamburger Hauptbahnhof am 1./2.9.2026
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Foto: Anti-ableistische Aktion Nord

Hamburg (kobinet)

"'Ich will, dass Barrierefreiheit zur Priorität wird', begründet Lecomte die Besetzung des Bahnsteigs. 'Es ist nicht nur nice to have, sondern verpflichtend, dass die Bahn Redundanzen schafft.' Konkret fordert Lecomte unter anderem mindestens zwei barrierefreie Zugänge für jeden Bahnsteig. Außerdem sollen defekte Aufzüge schneller als in sechs Monaten repariert werden. 'In der Zeit könnte ich ein Haus bauen', sagt sie." So heißt es in einem Bericht der Tageszeitung taz vom 6. September 2026 über die Besetzungsaktion von vergangenem Dienstag am Hamburger Hauptbahnhof. Um 23.10 Uhr fuhr die Regionalbahn aus Uelzen am Gleis 13 ein, es war einer der letzten Züge an diesem Abend. 15 Ak­ti­vis­t:in­nen der Gruppen "Robin Wood" und "Anti-ableistische Aktion Nord" stiegen aus. Sie halfen den Rollstuhlnutzer*innen Cécile Lecomte und Joni* aus dem Zug, doch der Aufzug am Gleis war kaputt - und dies seit Juni 2026. So führten die Aktivist*innen eine Besetzung des Gleises durch und protestierten gegen die Deutsche Bahn.

Link zum taz-Bericht vom 6. September 2026

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