BERLIN (kobinet)
Heute ist der Tag der pflegenden Angehörigen.
Pflegende Angehörige sind Menschen aus der Familie.
Sie kümmern sich um kranke Familien-Mitglieder.
Zum Beispiel pflegen Eltern ihr Kind zu Hause.
Die Lebens-Hilfe ist ein Verein.
Der Verein hilft Menschen mit Lern-Schwierigkeiten.
Die Lebens-Hilfe fordert etwas Wichtiges.
Die Verhinderungs-Pflege soll erhalten bleiben.
Die pflegende Person kann manchmal nicht da sein.
Dann übernimmt jemand anderes kurz die Pflege.
Die pflegenden Angehörigen können dann eine Pause machen.
Die Politik plant ein neues Pflege-Gesetz.
Ein Gesetz ist eine Regel für alle Menschen.
Alle müssen diese Regel befolgen.
Dieses Gesetz soll die Verhinderungs-Pflege abschaffen.
Ulla Schmidt sagt: Das ist sehr schlimm für viele Familien.
Ulla Schmidt ist die Vorsitzende der Lebens-Hilfe.
Die Vorsitzende leitet einen Verein.
Sie spricht für alle Mitglieder des Vereins.
Ulla Schmidt war früher Gesundheits-Ministerin.
Eine Ministerin arbeitet in der Regierung.
Ulla Schmidt war zuständig für das Thema Gesundheit.
Manche Familien pflegen ihr Kind viele Jahre lang.
Diese Familien brauchen manchmal eine Auszeit.
Eine Auszeit ist eine Zeit ohne die schwere Pflege-Arbeit.
In der Auszeit kümmern sich vertraute Menschen um das Kind.
Ohne diese Auszeit schaffen Familien die Pflege nicht mehr.
Die Familie ist dann überfordert.
Meistens sind es die Mütter, die zu Hause pflegen.
Sie müssen dafür oft ihre Arbeit aufgeben.
Deshalb sagt die Lebens-Hilfe:
Die Verhinderungs-Pflege muss so bleiben wie sie ist.
Nichts darf daran verändert werden.
Foto: Bundesvereinigung Lebenshilfe
BERLIN (kobinet)
Zum heutigen Tag der pflegenden Angehörigen fordert die Bundesvereinigung Lebenshilfe den Erhalt der Verhinderungspflege. Dazu erklärt Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und ehemalige Gesundheitsministerin: "Für pflegende Angehörige wäre es eine Katastrophe, wenn durch das geplante Pflegeneuordnungsgesetz die Verhinderungspflege wegfallen würde. Eltern, die ihr Kind mit Unterstützungsbedarf über viele Jahre pflegen, sind auf diese Leistung angewiesen. Die Familien brauchen in ihrem sehr belastenden Alltag auch mal eine Auszeit, in der sie die Pflege in vertrauenswürdige Hände geben können. Sonst bricht das Familiensystem irgendwann zwangsläufig zusammen. Und in der Regel sind es die Mütter, die ihre Berufstätigkeit einschränken und zu Hause die Pflege übernehmen. Daher muss die Verhinderungspflege unbedingt ohne Abstriche erhalten bleiben."
Foto: Bundesvereinigung Lebenshilfe
BERLIN (kobinet)
Zum heutigen Tag der pflegenden Angehörigen fordert die Bundesvereinigung Lebenshilfe den Erhalt der Verhinderungspflege. Dazu erklärt Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und ehemalige Gesundheitsministerin: "Für pflegende Angehörige wäre es eine Katastrophe, wenn durch das geplante Pflegeneuordnungsgesetz die Verhinderungspflege wegfallen würde. Eltern, die ihr Kind mit Unterstützungsbedarf über viele Jahre pflegen, sind auf diese Leistung angewiesen. Die Familien brauchen in ihrem sehr belastenden Alltag auch mal eine Auszeit, in der sie die Pflege in vertrauenswürdige Hände geben können. Sonst bricht das Familiensystem irgendwann zwangsläufig zusammen. Und in der Regel sind es die Mütter, die ihre Berufstätigkeit einschränken und zu Hause die Pflege übernehmen. Daher muss die Verhinderungspflege unbedingt ohne Abstriche erhalten bleiben."





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