BERLIN (kobinet)
Heute ist der bundes-weite Tag der pflegen-den Angehörigen.
Pflegen-de Angehörige sind Menschen aus der Familie.
Sie pflegen kranke oder alte Familien-Mitglieder.
Das machen sie oft zu Hause.
Oft bekommen sie dafür kein Geld.
Der Sozial-Verband VdK fordert mehr Schutz für diese Menschen.
Ein Sozial-Verband ist eine große Gruppe von Menschen.
Die Gruppe hilft Menschen mit Problemen oder wenig Geld.
VdK ist ein großer Verband in Deutschland.
VdK-Präsidentin Verena Bentele spricht für den VdK.
Präsidentin bedeutet: Sie ist die Chefin des Verbandes.
In Deutschland pflegen viele Menschen ihre Angehörigen zu Hause.
Das sind etwa 80 von 100 pflege-bedürftigen Menschen.
Pflege-bedürftig bedeutet: Ein Mensch kann vieles alleine nicht mehr.
Er braucht täglich Hilfe von anderen Menschen.
Pflegen-de Angehörige müssen oft weniger arbeiten.
Das liegt an der Pflege-Arbeit.
Manche hören ganz mit der Arbeit auf.
Dann verdienen sie weniger Geld.
Das bedeutet später auch weniger Rente.
Rente ist Geld für alte Menschen.
Alte Menschen müssen dann nicht mehr arbeiten gehen.
Weniger Rente bedeutet: Im Alter kann man arm werden.
Das ist ein großes Problem für pflegen-de Angehörige.
Besonders Frauen haben dieses Problem.
Eine Studie hat das Armuts-Risiko für pflegen-de Angehörige bewiesen.
Armuts-Risiko bedeutet: Es besteht die Gefahr, arm zu werden.
Man hat dann zu wenig Geld zum Leben.
Bei einer Studie untersuchen Forscher ein Thema genau.
So finden sie heraus, was stimmt.
Die Studie kommt von der Hoch-Schule Osnabrück aus dem Jahr 2023.
Gesundheits-Minister Carsten Linnemann hat etwas angekündigt.
Er will dafür sorgen, dass pflegen-de Angehörige keine Renten-Beiträge verlieren.
Renten-Beiträge sind Geld-Zahlungen, die man während der Arbeit einzahlt.
Dieses Geld bekommt man später als Rente zurück.
Der VdK findet das gut.
Aber Verena Bentele sagt: Eine Ankündigung reicht nicht aus.
Die Politik muss das wirklich umsetzen.
Die Renten-Beiträge müssen dauerhaft gesichert sein.
Wer pflegt, darf dafür keine Nachteile haben.
Zum Beispiel darf die Rente nicht sinken.
Foto: VdK Deutschland
BERLIN (kobinet)
Anlässlich des heutigen bundesweiten Tags der pflegenden Angehörigen fordert der Sozialverband VdK eine deutlich bessere soziale Absicherung für die Millionen Menschen, die ihre Angehörigen zu Hause pflegen – häufig unbezahlt und rund um die Uhr. Rund 80 Prozent aller pflegebedürftigen Menschen in Deutschland werden zu Hause versorgt, meist von ihren Angehörigen, so VdK-Präsidentin Verena Bentele.
Wer beispielsweise die eigene Mutter oder den eigenen Vater pflegt, reduziere häufig die Arbeitszeit oder gebe den Beruf ganz auf, erklärte Bentele. Die damit verbundenen Einkommenseinbußen wirkten sich auch auf die spätere Rente aus und erhöhten das Risiko für Altersarmut. Viele pflegende Angehörige stünden damit vor einem Dilemma: Sie übernähmen Verantwortung für ihre Familie und riskierten gleichzeitig, dadurch selbst im Alter finanziell schlechter abgesichert zu sein.
Die VdK-Pflegestudie 2023, durchgeführt von der Hochschule Osnabrück, habe bereits gezeigt, dass pflegende Angehörige ein um vier Prozentpunkte höheres Armutsrisiko als die Gesamtbevölkerung hätten. Besonders betroffen seien pflegende Frauen sowie Pflegepersonen unter 64 Jahren.
Vor diesem Hintergrund wertet der VdK die Ankündigung von Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann, die geplante Kürzung der Rentenversicherungsbeiträge pflegender Angehöriger zurückzunehmen, als wichtiges Signal. "Eine Ankündigung allein reicht jedoch nicht", betont Bentele. "Entscheidend ist jetzt die Umsetzung. Die Finanzierung der Rentenbeiträge für pflegende Angehörige muss verbindlich und dauerhaft gesichert werden. Wer tagtäglich Verantwortung für einen pflegebedürftigen Menschen übernimmt, darf dafür nicht im Alter mit finanziellen Nachteilen bestraft werden."
Foto: VdK Deutschland
BERLIN (kobinet)
Anlässlich des heutigen bundesweiten Tags der pflegenden Angehörigen fordert der Sozialverband VdK eine deutlich bessere soziale Absicherung für die Millionen Menschen, die ihre Angehörigen zu Hause pflegen – häufig unbezahlt und rund um die Uhr. Rund 80 Prozent aller pflegebedürftigen Menschen in Deutschland werden zu Hause versorgt, meist von ihren Angehörigen, so VdK-Präsidentin Verena Bentele.
Wer beispielsweise die eigene Mutter oder den eigenen Vater pflegt, reduziere häufig die Arbeitszeit oder gebe den Beruf ganz auf, erklärte Bentele. Die damit verbundenen Einkommenseinbußen wirkten sich auch auf die spätere Rente aus und erhöhten das Risiko für Altersarmut. Viele pflegende Angehörige stünden damit vor einem Dilemma: Sie übernähmen Verantwortung für ihre Familie und riskierten gleichzeitig, dadurch selbst im Alter finanziell schlechter abgesichert zu sein.
Die VdK-Pflegestudie 2023, durchgeführt von der Hochschule Osnabrück, habe bereits gezeigt, dass pflegende Angehörige ein um vier Prozentpunkte höheres Armutsrisiko als die Gesamtbevölkerung hätten. Besonders betroffen seien pflegende Frauen sowie Pflegepersonen unter 64 Jahren.
Vor diesem Hintergrund wertet der VdK die Ankündigung von Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann, die geplante Kürzung der Rentenversicherungsbeiträge pflegender Angehöriger zurückzunehmen, als wichtiges Signal. "Eine Ankündigung allein reicht jedoch nicht", betont Bentele. "Entscheidend ist jetzt die Umsetzung. Die Finanzierung der Rentenbeiträge für pflegende Angehörige muss verbindlich und dauerhaft gesichert werden. Wer tagtäglich Verantwortung für einen pflegebedürftigen Menschen übernimmt, darf dafür nicht im Alter mit finanziellen Nachteilen bestraft werden."





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