KÖLN (kobinet)
Die Beratungs-Stelle heißt: Selbst-bestimmt Leben Behinderter Köln e.V.
e.V. bedeutet: eingetragener Verein.
Das ist eine Gruppe von Menschen mit einem gemeinsamen Ziel.
Der Verein ist beim Staat offiziell angemeldet.
Eine Beratungs-Stelle ist ein Ort mit Fachleuten.
Dort bekommst du Hilfe und Antworten auf deine Fragen.
Die Beratungs-Stelle hat heute mehr als 37.000 Unterschriften übergeben.
Die Unterschriften kommen von einer Petition auf Change.org.
Eine Petition ist eine Bitte an wichtige Menschen.
Viele Menschen unterschreiben sie gemeinsam.
Mit Unterschriften zeigen viele Menschen: Wir wollen das nicht.
Jeanette Severin übergab die Unterschriften an die Fraktionen des Kölner Rates.
Eine Fraktion ist eine Gruppe von Politikern.
Diese Politiker arbeiten zusammen.
Die Petition heißt: Stoppt die Streichung des Zentrums für selbst-bestimmtes Leben Köln.
Wenn etwas gestrichen wird, ist es nicht mehr da.
Die Stadt nimmt das Geld dafür weg.
Das Zentrum für selbst-bestimmtes Leben heißt abgekürzt ZsL.
Die Petition fordert: Die Stadt Köln soll die Streichung rückgängig machen.
Vor einer Woche hatte die Petition rund 2.500 Unterschriften.
Heute sind es mehr als 37.000 Unterschriften.
Am 2. September 2026 gab es Proteste vor dem Kölner Rat-Haus.
Ein Protest bedeutet: Menschen sind gegen etwas.
Sie zeigen das öffentlich und wollen eine Änderung.
Das Rat-Haus ist ein wichtiges Gebäude in Köln.
Dort arbeiten die Politiker der Stadt.
Die Proteste haben viele Menschen auf die Petition aufmerksam gemacht.
Jeanette Severin leitet die Beratungs-Stelle Selbst-bestimmt Leben Köln.
Sie hat die Petition gestartet.
Sie übergab die Unterschriften als Brief an alle demokratischen Fraktionen.
Demokratisch bedeutet: Alle Menschen dürfen mitbestimmen.
Niemand allein hat das Sagen.
Jeanette Severin sagte: Wir beraten behinderte Menschen seit fast 40 Jahren.
Wir wissen, was behinderte Menschen brauchen.
Wenn die Stadt das Geld streicht, geht viel verloren.
Das Wissen von 40 Jahren Beratung verschwindet dann.
Mehr als 37.000 Menschen sagen mit ihrer Unterschrift: Wir wollen das ZsL erhalten.
Das ZsL ist seit 1987 in Köln aktiv.
Es gibt noch 2 weitere Projekte beim selben Träger-Verein.
Ein Träger-Verein ist ein Verein.
Er kümmert sich um ein Projekt oder eine Einrichtung.
Er sorgt dafür, dass alles funktioniert.
Diese Projekte heißen Kompetenz-Zentrum Köln und EUTB.
Ein Kompetenz-Zentrum ist eine Stelle mit viel Wissen.
Dort arbeiten Fachleute zu einem bestimmten Thema.
EUTB bedeutet: Ergänzende unabhängige Teil-habe-Beratung.
Das ist eine kostenlose Beratung für Menschen mit Behinderung.
Sie hilft dabei, die richtige Unterstützung zu finden.
Das ZsL finanziert rund ein Drittel der laufenden Kosten aller 3 Projekte.
Finanzieren bedeutet: Etwas mit Geld bezahlen.
Ein Drittel bedeutet: Man teilt etwas in 3 gleiche Teile.
Das ZsL bezahlt 1 von diesen 3 Teilen.
Fällt das ZsL weg, können auch die anderen 2 Projekte nicht mehr arbeiten.
Im Haushalts-Entwurf 2025 und 2026 wollte die Stadt das Geld schon einmal streichen.
Ein Haushalts-Entwurf ist ein Plan.
Er zeigt, wie die Stadt ihr Geld ausgeben will.
Damals hat der Kölner Rat die Streichung noch verhindert.
Der Kölner Rat ist eine Versammlung von Politikern.
Die Politiker machen Regeln für die Stadt Köln.
Jetzt droht die Streichung erneut.
Am 17. September 2026 tagt der Sozial-Ausschuss des Rates.
Der Sozial-Ausschuss ist eine kleine Gruppe von Politikern.
Sie beraten über Themen wie Behinderung und Hilfen für Menschen.
Tagen bedeutet: Die Politikerinnen und Politiker treffen sich und beraten.
In den kommenden Wochen entscheidet der Rat über die Zukunft des ZsL Köln.
Die Petition findet ihr hier:
Foto: Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. — ISL
KÖLN (kobinet)
Die Beratungsstelle "Selbstbestimmt Leben" Behinderter Köln e.V. hat heute mehr als 37.000 Unterschriften einer Change.org-Petition an die Fraktionen des Kölner Rates übergeben. Die Petition "Stoppt die Streichung des Zentrums für selbstbestimmtes Leben (ZsL) Köln" fordert die Rücknahme der geplanten Streichung der Fördergelder durch die Stadt Köln. Innerhalb einer Woche stieg die Zahl der Unterschriften von rund 2.500 auf über 37.000 – ausgelöst durch Proteste vor dem Kölner Rathaus am 2. September 2026.
Jeanette Severin, Petitionsstarterin und Geschäftsführerin von "Selbstbestimmt Leben" Behinderter Köln e.V., übergab die Unterschriften symbolisch per Brief an die Köpfe aller demokratischen Fraktionen. Sie betonte: "Wir beraten seit fast 40 Jahren behinderte Menschen, weil wir wissen, wovon wir sprechen. Wenn die Stadt Köln uns jetzt die Fördergelder streicht, verschwindet nicht nur irgend ein Projekt, sondern das Wissen und die Erfahrung von vier Jahrzehnten. Mehr als 37.000 Menschen sagen mit ihrer Unterschrift: Das dürfen wir nicht zulassen."
Laut Severin würde eine Streichung der Fördergelder nicht nur das ZsL gefährden, sondern das gesamte Beratungszentrum, das seit 1987 in Köln aktiv ist. Das ZsL ist eines von drei Projekten des Trägervereins. Fiele die Förderung weg, wären auch das Kompetenzzentrum Köln (KSL) und die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) nicht mehr arbeitsfähig, da rund ein Drittel der laufenden Kosten über das ZsL finanziert werde.
Bereits im Haushaltsentwurf 2025/26 war eine Streichung der Fördermittel für das ZsL vorgesehen. Der Kölner Rat hatte dies damals noch verhindert. Nun droht die Streichung erneut. Der Sozialausschuss des Rates tagt am 17. September 2026. In den kommenden Wochen wird über die Zukunft des ZsL Köln entschieden.
Die Petition ist unter Change.org/RettetZsLKöln abrufbar.
Foto: Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. — ISL
KÖLN (kobinet)
Die Beratungsstelle "Selbstbestimmt Leben" Behinderter Köln e.V. hat heute mehr als 37.000 Unterschriften einer Change.org-Petition an die Fraktionen des Kölner Rates übergeben. Die Petition "Stoppt die Streichung des Zentrums für selbstbestimmtes Leben (ZsL) Köln" fordert die Rücknahme der geplanten Streichung der Fördergelder durch die Stadt Köln. Innerhalb einer Woche stieg die Zahl der Unterschriften von rund 2.500 auf über 37.000 – ausgelöst durch Proteste vor dem Kölner Rathaus am 2. September 2026.
Jeanette Severin, Petitionsstarterin und Geschäftsführerin von "Selbstbestimmt Leben" Behinderter Köln e.V., übergab die Unterschriften symbolisch per Brief an die Köpfe aller demokratischen Fraktionen. Sie betonte: "Wir beraten seit fast 40 Jahren behinderte Menschen, weil wir wissen, wovon wir sprechen. Wenn die Stadt Köln uns jetzt die Fördergelder streicht, verschwindet nicht nur irgend ein Projekt, sondern das Wissen und die Erfahrung von vier Jahrzehnten. Mehr als 37.000 Menschen sagen mit ihrer Unterschrift: Das dürfen wir nicht zulassen."
Laut Severin würde eine Streichung der Fördergelder nicht nur das ZsL gefährden, sondern das gesamte Beratungszentrum, das seit 1987 in Köln aktiv ist. Das ZsL ist eines von drei Projekten des Trägervereins. Fiele die Förderung weg, wären auch das Kompetenzzentrum Köln (KSL) und die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) nicht mehr arbeitsfähig, da rund ein Drittel der laufenden Kosten über das ZsL finanziert werde.
Bereits im Haushaltsentwurf 2025/26 war eine Streichung der Fördermittel für das ZsL vorgesehen. Der Kölner Rat hatte dies damals noch verhindert. Nun droht die Streichung erneut. Der Sozialausschuss des Rates tagt am 17. September 2026. In den kommenden Wochen wird über die Zukunft des ZsL Köln entschieden.
Die Petition ist unter Change.org/RettetZsLKöln abrufbar.





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