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Appell: Blick auch auf Assistenz zu Hause richten

fab-Haus mit Transparent
fab-Haus mit Transparent „Wir schaffen das! GEMEINSAM!
Foto: Frieder Nebe fab

Kassel (kobinet) Frieder Nebe vom Assistenzdienst des Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) hat sich mit einem Appell an die taz und andere Medien gewandt. Er appelliert darin, auch über die Herausforderungen der Erbringung der Assistenz in der eigenen Wohnung und durch Ambulante Assistenzdienste in Zeiten der Corona-Pandemie zu richten und damit die Selbstbestimmung behinderter Menschen sicherzustellen.

Bundeskabinett berät Maßnahmenpaket

Foto zeigt Bundeskanzleramt
Bundeskanzleramt in Berlin
Foto: sch

Berlin (kobinet) Das Bundeskabinett kommt heute in Berlin zusammen, um ein Maßnahmepaket zu beschließen. Der Paritätische Wohlfahrtsverband zeigt sich erleichtert, dass soziale Dienste nun doch bei dem Coronna-Schutzschirm mit berücksichtigt werden.

Jennifer Sonntag: Selbstgeschminkt in Mut vor Mitternacht

Porträt von Jennifer Sonntag mit ihr daneben
Porträt von Jennifer Sonntag mit ihr daneben
Foto: Dirk Rotzsch

Halle (kobinet) Die Inklusionsbotschafterin und Moderatorin Jennifer Sonntag ist auch in Corona-Zeiten im Rahmen der eingeschränkten Möglichkeiten aktiv und versucht, Mut zu machen. Für die Sendung des MDR-Fernsehen Mut vor Mitternacht hat sie nicht nur ihre Erfahrungen im Umgang mit ihrer Blindheit eingebracht, sondern sich wegen der besonderen Produktionsbedingungen in Corona-Zeiten selbst geschminkt.

Corona-Schutzschirm wahrscheinlich auch für soziale Dienste

Foto zeigt Dr. Ulrich Schneider
Dr. Ulrich Schneider
Foto: Paritätischer Gesamtverband

BERLIN (kobinet) Der Paritätische Wohlfahrtsverband zeigt sich jetzt mit einer neuen Meldung erleichtert, dass nach jüngsten Informationen soziale Dienste offenbar nun doch bei dem Corona-Schutzschirm, der am Montag im Bundeskabinett beraten wird, mit berücksichtigt werden wird. Bisher war von diesem Verband befürchtet worden, dass dies nicht so sein könnte.

Arbeitgeberbescheinigungen für Assistent*innen

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Foto: ht

Mulfingen / Ulm (kobinet) Wie können Assistent*innen in Zeiten der Corona-Krise bei eventuellen Kontrollen nachweisen, dass sie im Einsatz für ihre Assistenznehmer*innen unterwegs sind, bzw. an den Arbeitsplatz zu den behinderten Menschen müssen. Darüber hat sich u.a. das Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen (ForseA) und das Netzwerk für Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und Assistenz (NITSA) Gedanken gemacht und entsprechende Vordrucke für Bescheinigungen ins Internet eingestellt.

Aufnahme der Brailleschrift ins immaterielle Kulturerbe

Braillezeichen Z
Braillezeichen Z
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Auf Initiative des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) zählt die „Verwendung und Weitergabe der Brailleschrift in Deutschland“ ab sofort zum immateriellen Kulturerbe. Das haben die Kulturministerkonferenz und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien vor kurzem bestätigt.

Corona-Schutzschirm auch für soziale Dienst ?

Foto zeigt Dr. Ulrich Schneider
Dr. Ulrich Schneider
Foto: Paritätischer Gesamtverband

BERLIN (kobinet) Wie der Paritätischen Wohlfahrtsverband informiert, so liegen ihm Informationen vor, denennach soziale Dienste wider Erwarten nicht unter den neuen Corona-Schutzschirm fallen sollen, der am Montag im Kabinett beschlossen wird. Das Vorhaben des Bundesarbeitsministeriums, gemeinnützigen sozialen Einrichtungen coronabedingt existenziell notwendige Hilfen zu gewähren, wird innerhalb der Bundesregierung möglicherweise blockiert. Der Paritätische warnt, dass ohne entsprechende staatliche Soforthilfe eine Insolvenzwelle sozialer Einrichtungen innerhalb kürzester Zeit droht.

Virtuelle Bahntour durch die Pfalz

Einstieg in die Odenwaldbahn mit Rampe im April 2014
Einstieg in die Odenwaldbahn mit Rampe
Foto: Susanne Göbel

Mainz/Mannheim/Kaiserslautern/Saarbrücken (kobinet) Wäre da nicht die Coronoa-Pandemie, dann würden sich heute Matthias Rösch mit seinem Assistenten, Ottmar Miles-Paul und Susanne Göbel zu ihrer schon traditionellen Bahntour treffen. Seit 2009 sind die Bahnfreaks zweimal jährlich auf Tour, um die Barrierefreiheit des Regionalverkehrs in und um Rheinland-Pfalz herum zu testen und tolle Bahntouren zu genießen. So leicht sind sie aber auch trotz Corona-Pandemie nicht klein zu kriegen, denn sie machen heute eben die geplante Bahntour virtuell.

Down-Syndrom-Tag: Kritik an Finanzierung von Bluttests

Porträtfoto von Corinna Rüffer
Porträtfoto Corinna Rüffer
Foto: Rolf Barthel

Berlin (kobinet) Anlässlich des gestrigen Welt-Down-Syndrom-Tages machte die behindertenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen Corinna Rüffer deutlich, dass es ein fatales Signal ist, dass ab Herbst die Gesetzlichen Krankenkassen voraussichtlich die Kosten für vorgeburtliche Bluttests übernehmen, mit denen sich testen lässt, ob ein Kind sehr wahrscheinlich mit einer Trisomie wie beispielsweise Down-Syndrom geboren wird. Der Bundestag könne und müsse dies verhindern.

Flucht und Behinderung – Oberpfälzer begegnen doppelter Marginalisierung

Bild von der Veranstaltung in Regensburg
Veranstaltung zu Flucht und Behinderung Regensburg
Foto: Anke Kidan

Regensburg (kobinet) Das Thema Flucht und Behinderung steht im Raum Regensburg auf der Tagesordnung. Anke Kidan von der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstelle (EUTB) Neumarkt hat vor kurzem an einer Veranstaltung zu diesem Thema teilgenommen und den kobinet-nachrichten folgenden Bericht zugesandt.

Nachbarn und Freiwillige können helfen

Porträtfoto von Sebastian Urbanski
Sebastian Urbanski
Foto: Privat

Berlin (kobinet) Sebastian Urbanski wünscht sich angesichts der Corona-Krise, „dass auch Nachbarn und Freiwillige helfen.“ Der 42-jährige Berliner Schauspieler äußerte sich anlässlich des heutigen Welt-Down-Syndrom-Tag.

Dokumentation zur Betreuungssituation erhältlich

Logo der Fachverbände für Menschen mit Behinderungen
Logo der Fachverbände für Menschen mit Behinderungen
Foto: BeB

KERPEN (kobinet) Ende Januar hatte im Haus der Kirche in Kassel ein Fachtag der Fachverbände für Menschen mit Behinderung zur Betreuungssituation für diesen Personenkreis stattgefunden. Wie von der Deutschen Heilpädagogischen Gesellschaft zu erfahren ist, steht jetzt die Dokumentation „Soziale Assistenz, gute Pflege und ärztliche Versorgung für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung im Krankenhaus – Situation und Perspektive“ zur Verfügung.

Achtung: Corona-Abzocke

Grafik zeigt Logo der CDU/CSU-Fraktion
Grafik zeigt Logo der CDU/CSU-Fraktion
Foto: gemeinfrei

BERLIN (kobinet) Unseriöse Anbieter wittern derzeit das Geschäft mit der Corona-Sorge der Menschen und bieten dringend benötigte Produkte zu völlig überzogenen Preisen im Internet an, darauf verweist der Verbraucherschutzbeauftragten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Sebastian Steineke, und kündigt ein notfalls gesetzliches Vorgehen gegen diese Praktiken an.

BDH sieht Corona als Stresstest für unsere Solidarität

Logo des BDH Bundesverband Rehabilitation
Logo des BDH
Foto: BDH

BONN (kobinet) Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung benötigen in diesen Krisentagen mehr denn je einen gesicherten Betreuungsrahmen. Der Bundesverband Rehabilitaton sieht in der Corona Pandemie einen Stresstest, dem unsere Gesellschaft unterzogen wird, und in dem es wichtig ist, die Versorgung von älteren Mitmenschen, Menschen mit Behinderung oder psychischen Erkrankungen zu garantieren.

Teilhabeberatung: Infos zum Umgang mit dem Coronavirus

Logo: EUTB Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung
Logo der EUTB
Foto: BMAS

Berlin (kobinet) Die ca. 500 ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstellen (EUTB) sind derzeit in mehrfacher Hinsicht herausgefordert. Einerseits müssen sie Wege finden, wie die Teilhabeberatung in Zeiten der Coronakrise aufrechterhalten werden kann. Sie müssen darauf achten, dass ihre Mitarbeiter*innen, sich möglichst nicht mit dem Virus infizieren. Und zudem werden die Berater*innen auch verstärkt zum Umgang mit dem Coronavirus befragt. Hierfür hat die Fachstelle zur ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) mittlerweile Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus auf ihrer Internetseite eingestellt.

VDAB unterstützt Sofortprogramm

Logo des VDAB
Logo des VDAB
Foto: VDAB

BERLIN (kobinet) Der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe unterstützt das Sofortprogramm der Bundesregierung zur Absicherung der professionellen Pflege durch Vorfahrt für die Versorgung durch Bündelung der Kräfte, finanzielle Absicherung und Aussetzung der Bürokratie.

Dinah Radtke kritisiert unhaltbare Zustände für Beatmete

Dinah Radtke
Dinah Radtke
Foto: Rolf Barthel

Erlangen (kobinet) Menschen, die beatmet werden, machen sich derzeit nicht nur Sorgen wegen des Coronavirus, sondern auch wegen dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Stärkung von intensivpflegerischer Versorgung und medizinischer Rehabilitation in der gesetzlichen Krankenversicherung (Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz – GKV – IPREG). Dieser soll noch vor der Sommerpause vom Bundestag beschlossen werden. Dinah Radtke vom Erlanger Zentrum für selbstbestimmtes Leben Behinderter (ZsL) schildert in ihrem Kommentar, warum es wichtig ist, die Selbstbestimmung beatmeter Menschen zu stärken und auch in Beatmungs-WGs genau hinzuschauen.

Petition zeigt erste Erfolge

Plakat zum Erfolg in Sachen Gebärdensprache beim Robert-Koch-Institut
Plakat zum Erfolg in Sachen Gebärdensprache
Foto: Change.org

Berlin (kobinet) In Corona-Zeiten gibt es auch kleine Erfolge zu verzeichnen. Zwar noch nicht im Rückgang der Infektionszahlen, aber im Hinblick auf die barrierefreiere Kommunikation für gehörlose Menschen. Die Petitionsplattform change.org vermeldet mit einem Bild einen solchen Erfolg. Das Robert-Koch-Institutut bietet mittlerweile Corona-Infos auch in Gebärdensprache an. Katja Fischer, Sabine Heinecke und Julia Probst hatten in Kooperation mit dem Deutscher Gehörlosenbund und seinen Landesverbänden sowie mit Prof. Dr. Christian Rathmann eine entsprechende Petition bei change.org gestartet, die mittlerweile fast 25.000 Unterstützer*innen hat.

Pellmann kritisiert sächsische Staatsregierung

Sören Pellmann
Sören Pellmann
Foto: Sören Pellmann

Leipzig (kobinet) Die Staatsregierung in Sachsen gefährdet nach Ansicht des Sprechers für Inklusion und Teilhabe der Linksfraktion im Deutschen Bundestag, Sören Pellmann, Menschen mit Behinderungen in der Corona-Krise. Er fordert aufgrund der aktuellen Medienberichterstattung in der Leipziger Volkszeitung zur nicht durchgeführten Schließung von Werkstätten von Menschen mit Behinderung (LVZ vom 18.3.2020) bundeseinheitliche Vorgaben.

Neuer Tastrundgang im Verkehrsmuseum Dresden

Johanneum am Neumarkt in Dresden in dem sich das Verkehrsmuseum befindet
Verkehrsmuseum / Johanneum in Dresden
Foto: H. Smikac

DRESDEN (kobinet) Wenn denn die Beschränkungen der „Corona-Zeit“ vorüber sind, dann könnten blinde oder sehbehinderte Museumsfreunde einen Ausflug in die sächsische Landeshauptstadt Dresden einplanen. Das Verkehrsmuseum Dresden ermöglicht neuerdings blinden Menschen und Menschen mit Seheinschränkungen, mit Hilfe eines neuen Tastrundganges selbstständig Informationen über bestimmte Exponate in den permanenten Ausstellungen erfassen zu können.

Aktion Mensch: Alle mit barrierefreien Infos erreichen

Logo Aktion Mensch
Logo der Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Vor zwei Wochen hat sich die Aktion Mensch mit einem dringenden Appell gegen das Hamstern von Desifektionsmitteln an die Öffentlichkeit gewandt. Heute appelliert diese, dass Informationen zu Corona-Virus alle erreichen müssen und präsentiert eine neue Webseite mit barrierefreien Online-Informationen. Da Assistenznutzer*innen und Assistenzdienste durch steigende Infektionszahlen gefährdet sind, appelliert die Aktion Mensch zudem, besonders verletzliche Gruppen zu schützen.

Winterwanderung auch ohne Schnee

Das Bild zeigt die Dogxaid-Wanderer vor der Schutzhütte Hochbergsattel
Dogxaid-Wanderer vor der Schutzhütte Hochbergsattel
Foto: Rainer Hasenschwanz

TETTENWEIS (kobinet) Der Dogxaid Verein und der Alpenverein Pocking hatten zur traditionellen „Blind Date“ – Winterwanderung nach Zwiesel eingeladen. Die begehrte Veranstaltung war schnell ausgebucht, es meldeten sich sehbehinderte und blinde Wanderwillige mit und ohne Hund aus dem ganzen Bundesgebiet; sehende Begleiter aus der näheren Umgebung unterstützten die Teilnehmer begeistert.

Jens Beeck: Umfassende Teilhabe ermöglichen

Jens Beeck
Jens Beeck
Foto: Jens Beeck

Berlin (kobinet) Derzeit bemüht sich Jens Beeck gemeinsam mit der FDP-Bundestagsfraktion u.a. mit einem Antrag im Deutschen Bundestag darum, dass Pressekonferenzen der Bundesregierung und der Bundesministerien eine Gebärdensprachdolmetschung erhalten. Was den teilhabepolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion sonst noch so umtreibt und welche Initiativen er in der Behindertenpolitik wichtig findet, dazu führte kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul mit dem FDP-Politiker folgendes Interview.

Bayern für Verbesserungen bei Grundrente

Geld
Geld
Foto: public domain

München (kobinet) Bayerns Sozialministerin Carolina Trautner begrüßt zwar die Pläne für die Grundrente, einige Regelungen gehen ihr aber nicht weit genug. Daher hat Bayern einen entsprechenden Änderungsantrag in den Bundesrat eingebracht. Gerade auch bei den Renten wegen Erwerbsminderung sieht die Ministerin weiteren Verbesserungsbedarf.

Infos zum Corona-Katastrophen-Fall in Bayern in Leichter Sprache

Symbol leichte Sprache
Signet von Inclusion Europe für Texte in Leichter Sprache
Foto: Signet von Inclusion Europe

München (kobinet) In Bayern wurde mittlerweile angesichts der Corona-Krise der Katastrophen-Fall ausgerufen. Was das genau bedeutet, hat der Bayerische Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen in Leichte Sprache übersetzen lassen. „Katastrophen-Fall heißt: Die Regierung hat mehr Rechte. Und kann schneller entscheiden. Sie kann zum Beispiel sagen: Kleidungs-Geschäfte dürfen nicht mehr auf haben“, heißt es beispielsweise in der Übersetzung.

FDP fordert Rettungsfonds für soziale Einrichtungen

Logo der FDP
Logo FDP
Foto: gemeinfrei

BERLIN (kobinet) Im Zuge der Corona-Krise hatten sich Bund und Länder auf umfangreiche Maßnahmen zur Eindämmung des Virus geeinigt. Hierzu gehören unter anderem die Schließung von Kitas, Schulen und anderen Bildungseinrichtungen. In einigen Bundesländern sind zudem auch Einrichtungen der Behindertenhilfe wie Werkstätten für Menschen mit Behinderungen geschlossen. In diesem Zusammenhang fordern Bundestagsabgeordnete der FDP, auch für diese Einrichtungen einen Rettungsfonds einzurichten.

Sofortige Schließung aller Werkstätten in Nordrhein-Westfalen

Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: Franziska Vu ISL

Köln/Düsseldorf/Münster (kobinet) Schlagzeilen aus aktuellen Pressemeldungen wie „Lebenshilfe NRW fordert sofortige Schließung aller Werkstätten für Menschen mit Behinderung in NRW“, „LVR begrüßt NRW-Erlass zur weitgehenden Schließung von Werkstätten und Tageseinrichtungen der Eingliederungshilfe“ und vom LWL: „Menschen mit Behinderung sollen nicht mehr in Werkstätten“, gibt es wahrscheinlich nur in Zeiten der Corona-Krise. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul hat sich dazu in einem Kommentar seine Gedanken gemacht.

Bündnis fordert wohnungspolitischen Kurswechsel

Bild der Soziale Plattform Wohnen mit Zitat von Parität-Hauptgeschäftsführer  Ulrich Schneider
Bild der Soziale Plattform Wohnen
Foto: Paritätischer Gesamtverband

BERLIN (kobinet) Mit der kürzlich gegründeten „Sozialen Plattform Wohnen – Für eine menschenorientierte Wohnungspolitik“ wollen sich acht Wohlfahrts-, Sozial- und Fachverbände für Menschen engagieren, die auf dem derzeitigen Wohnungsmarkt kaum Chancen haben. Die Mitzeichner der Plattform sehen mit Sorge, dass besonders in den Ballungsgebieten kaum noch bezahlbarer Wohnraum vorhanden ist. Am stärksten von Wohnungsnot betroffen sind Menschen ohne Arbeit, mit einer Behinderung oder Krankheit, in einem bestimmten Alter, mit Schulden oder Alleinerziehende. Den Stimmen dieser Menschen möchte die Soziale Plattform Wohnen Gehör verschaffen.

Tipps für Assistenznutzer*innen

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Foto: ht

Wien / Berlin (kobinet) Österreich ist den Entwicklungen in Sachen Corona-Virus Deutschland meist ein paar Tage voraus, so dass es sich nicht nur in Sachen barrierefreie Informationen zur Corona-Pandemie lohnt, immer wieder einen Blick nach Österreich zu richten. Gerade Menschen, die auf Assistenz angewiesen sind, sind derzeit sehr verunsichert. Die Wiener Assistenzgenossenschaft hat hierzu bereits am Montag Tipps veröffentlicht. Auch vom Berliner Verein aktiv und selbstbestimmt (akse) gibt es einige Infos.

Infos in Gebärdensprache in Bremen und Homeoffice

Flagge Bundesland Bremen
Flagge Bundesland Bremen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Bremen (kobinet) Kurzfristig hat das Büro des Landesbehindertenbeauftragten in Bremen es geschafft, dafür zu sorgen, dass die Pressekonferenzen des Senats zur Corona-Krise ebenfalls live in Gebärdensprache übersetzt werden. Unter anderem auf https://www.facebook.com/RathausBremen könne man dies verfolgen. Vielleicht diene die Handhabe des Bremer Senats als Anregung in anderen Ländern, so die Hoffnung aus Bremen. Ferner teilte das Büro des Beauftragten mit, dass sie nun im Homeoffice sind, Anfragen aber wie bisher eingereicht werden können.

Corona ist besondere Herausforderung

Blick auf das INNdependence Hotel in Mainz
Blick auf das INNdependence Hotel in Mainz
Foto: H. Smikac

MAINZ (kobinet) Das Coronavirus ist für Menschen mit Behinderung eine besondere Herausforderung – und damit auch für die Einrichtungen, in denen sie arbeiten. Schließlich können Beschäftigte von Werkstätten für Menschen mit Behinderung in der Regel nicht ins Homeoffice geschickt werden.

Paritätischer warnt vor Insolvenzen

Foto zeigt Ulrich Schneider
Dr. Ulrich Schneider
Foto: Paritätischer

Berlin (kobinet) Angesichts der Corona-Pandemie fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband heute sofortige und umfassende Finanzhilfen für gemeinnützige Einrichtungen und Anbieter sozialer Dienstleistungen.

Ehrenamt oder auch mal nicht

Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: ht

Halle (kobinet) Heute vor einem Monat hat die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag in einem kobinet-Beitrag die Frage aufgeworfen, ob behinderte Menschen Expert*innen zweiter Klasse sind. Hintergrund der Diskussion ist die unterschiedliche Entlohnung behinderter Menschen bei Veranstaltungen bzw. deren Nichtentlohnung. Dass dieser „Anstubser“ von Jennifer Sonntag mehrere behinderte Menschen beschäftigt, zeigt auch ein aktueller Beitrag auf der Internetseite von Lydia Zoubek auf Lydias Welt mit dem Titel „Ehrenamt oder auch mal nicht„.

Laufend wichtige Infos zur Corona-Pandemie aus Wien

Logo Bizeps, Zentrum für Selbstbestimmtes Leben
Logo Bizeps, Zentrum für Selbstbestimmtes Leben
Foto: BIZEPS

Wien (kobinet) Der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS ist für seine gute und aktuelle Berichterstattung in Sachen Behindertenpolitik bekannt. Seit einigen Tagen bietet BIZEPS auch aktuelle Informationen zum Coronavirus in Wien. „Wir veröffentlichen hier besonders wichtige Informationen für Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige“, hießt es dazu.

ABiD verschiebt Verbandstag

ABiD  in Großbuchstaben, daneben die Worte Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland
ABiD Logo
Foto: ABiD – Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland

BERLIN (kobinet) Angesichts der Coronavirus-Pandemie hat der Vorstand diesen Verbandes entschieden, den ABiD-Verbandstag nicht wie geplant für den Mai 2020 nach Berlin einzuberufen, sondern ihn zu verschieben. Der ABiD-Vorstand hofft, dass dieser Verbandstag im November dieses Jahres nachgeholt werden kann.

Bahnfahren für Alle in Europa

Signal der Bahn mit zwei Armen, die nach oben zeigen und somit auf freie Fahrt hinweisen
Freie Fahrt
Foto: Ch.Smikac

MARBURG (kobinet) Der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf macht in seinem aktuellen Newsletter darauf aufmerksam, dass die Europäische Union über Veränderungen der EU-Verordnung über die Rechte der Fahrgäste im Eisenbahnverkehr verhandelt. Bisher verpflichtet das EU-Recht Hilfesuchende, zwei Tage im Voraus Hilfe zu erbitten – selbst wenn sie täglich mit dem Zug reisen. Das soll nun verändert werden.

Ausflug nach Lausanne

Johann Kreiter auf einem Treppenlift im Museum unterwegs
Johann Kreiter im Museum unterwegs
Foto: H. Kreiter

STUTTGART (kobinet) Mit dem Frühling beginnt nun auch wieder die Zeit der Ausflüge und des Reisens in den Urlaub. Viele unserer Leserinnen und Leser haben ihre Ziele für Reisen in diesem Jahr vermutlich bereits ausgewählt und die Reisen gebucht. Andere vielleicht noch nicht. Gemeinsam mit Partnern des Internetportals „Barrierefreier Tourismus Info“ möchten wir deshalb in einer kurzen Serie auch in diesem Frühjahr wieder Anregungen dazu geben, wohin man Ausflüge unternehmen und reisen könnte. Bei diesen Empfehlungen haben wir uns auf ausgewählte Reiseziele konzentriert, die weitgehend barrierefrei sind oder zumindest gut über noch bestehende Barrieren informieren. Heute begleiten wir dabei gedanklich Hans Kreiter auf seiner Reise nach Lausanne an den Genfersee – ein Reiseziel, dass man sich für die „Zeit nach Corona“ vormerken sollte.

Kein Livestream zum Hörfilmpreis und andere Absagen

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Symbol Info i
Foto: ht

Berlin (kobinet) Die Idee des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) war gut, aber die aktuellen Entwicklungen in Sachen Coronavirus machen auch dem schon geänderten Plan, die für heute geplante Verleihung des Hörfilmpreises nur im Livestream zu übertragen, einen Strich durch die Rechnung. Doch mit Absagen von Veranstaltungen ist der DBSV derzeit nicht allein, wenn nun das öffentliche Leben für die nächsten Wochen Schritt für Schritt heruntergefahren wird.

Hannoversche Werkstätten vorerst geschlossen

Wappen Bundesland Niedersachsen
Wappen Bundesland Niedersachsen
Foto: Gemeinfrei, public domain

HANNOVER (kobinet) Aufgrund der derzeitigen Lage durch das Corona-Virus stellen die Hannoversche Werkstätten vorerst ihren Betrieb ein. Nachdem die niedersächsische Landesregierung am Freitag bereits die Schließung von Schulen, Kindertagesstätten und Horten beschlossen hatte, erwarteten Werkstätten für Menschen mit Behinderung ebenfalls eine Entscheidung. Weil bisher keine Maßnahmen genannt wurden und der auf der Landespressekonferenz angekündigte Erlass der Niedersächsischen Landesregierung noch nicht in schriftlicher Form vorliegt, stellen die Hannoverschen Werkstätten vorerst selbst den Betrieb ein.

LVR: Neuer Antrag auf Leistungen der Eingliederungshilfe ist online

Logo LVR Qualität für Menschen
Logo LVR Qualität für Menschen
Foto: LVR

Köln (kobinet) Mit dem Bundesteilhabegesetz wurde für die Eingliederungshilfe das Antragserfordernis eingeführt. Das heißt: Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) benötigt einen Antrag, um Eingliederungshilfe-Leistungen bewilligen zu können, der nun auch Online zur Verfügung steht.