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Inklusionsbetriebe und Reha-Einrichtungen nicht vergessen

Wilfried Oellers
Wilfried Oellers
Foto: Wilfried Oellers

Berlin (kobinet) Zu den Leidtragenden der Corona-Krise zählen auch Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation wie Berufsbildungswerke, Berufsförderungswerke, Werkstätten für behinderte Menschen oder Inklusionsunternehmen. Diese dürften in der Corona-Krise nicht vergessen werden. Darauf hat der Behindertenbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wilfried Oellers, aufmerksam gemacht.

Berliner Behindertenparlament verschoben

Foto zeigt Abgeordnetenhaus im Frühjahr 2020
Abgeordnetenhaus von Berlin
Foto: sch

Berlin (kobinet) Erstes Berliner Behindertenparlament wegen Corona-Krise verschoben. Das erfuhr heute kobinet fast zeitgleich mit den einschneidenden Maßnahmen zur Einschränkung des öffentlichen Lebens, die von der Bundesregierung angeordnet worden sind.

Von Beispielen guter inklusiver Praxis lernen

Cover des Projektberichts zum Inklusionskataster NRW
Cover des Projektberichts
Foto: ZPE Siegen

Siegen (kobinet) Nach fünf Jahren endet das Projekt „Inklusionskataster NRW“ am Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste (ZPE) der Universität Siegen. Ab sofort ist das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes Nordrhein-Westfalen für das Inklusionskataster NRW zuständig. Zum Abschluss des Projekts am ZPE haben die Projektmitarbeiter*innen Albrecht Rohrmann, Natalie Geese, Anna Kaminski und Lena Bertelmann einen Bericht verfasst.

Besondere Situation bei Pflege von Menschen mit Demenz berücksichtigen

Stilisiertes großes
Logo der Deutschen Alzheimer Gesellschaft
Foto: Deutschen Alzheimer Gesellschaft

BERLIN (kobinet) Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft möchte für die besondere Problematikder berufstätigen pflegenden Angehörigen sensibilisieren und insbesondere Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber dazu aufrufen, diese Situation bei ihren Mitarbeitenden zu berücksichtigen. Bisher ist aus Sicht dieses Verbandes noch ungeklärt, wer eigentlich pflegebedürftige Personen versorgen soll, wenn Angehörige erkranken und diese dann unversorgt sind.

Fernbusse: BSK geht gegen Diskriminierungen vor

E-Rolli-Nutzer nutzt Hublift an Fernbus
Fernbus mit Hublift und E-Rolli-Nutzer
Foto: BSK

Krautheim (kobinet) Für ein Ende der Benachteiligung von Menschen mit Behinderungen im Fernlinienbusverkehr setzt sich der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) ein. Seit Januar dürfen in Deutschland nach Informationen des Verbandes nur noch solche Fernlinienbusse unterwegs sein, die mit mindestens zwei Stellplätzen für Rollstuhlfahrer, eine für den Zugang von Rollstuhlfahrern geeignete Tür mit Einstieghilfe und ein Rückhaltesystem für Rollstuhlfahrer ausgerüstet sind. Wer das in seinen Omnibussen nicht vorweisen kann, verstößt gegen die Beförderungspflicht nach § 22 Personenbeförderungsgesetz (PBefG) und riskiert eine Abmahnung.

Corona macht erfinderisch: Hörfilmpreis-Gala als Livestream

Logo des DBSV
Logo des DBSV
Foto: DBSV

Berlin (kobinet) Die Gala zum Hörfilmpreis 2020 mit 500 Gästen wurde zwar abgesagt, aber die Verleihung des Deutschen Hörfilmpreises wird trotzdem stattfinden – als „Livestream-Gala“ im Internet. Die Veranstaltung des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) wird am Dienstag, 17. März, ab 20.00 Uhr unter www.deutscher-hoerfilmpreis.de übertragen.

Kaputte Toilette – Mitfahrverbot für Rollinutzer – Polizeieinsatz – Zugräumung

Kay Macquarrie wartet auf den Hublift
Kay Macquarrie vor Einstiegsbarrieren eines ICE
Foto: Kay Macquarrie

Berlin (kobinet) Barrierefreie Toilette kaputt – Zugführer verweigert daraufhin Rollstuhlnutzer die Mitfahrt – Polizeieinsatz – Zugräumung. So könnte man die Ereignisse vom letzten Freitag zusammenfassen, die sich am Berliner Hauptbahnhof abgespielt haben. Dabei hat sich der Zugführer, Kay Macquarrey die Mitfahrt wegen einer kaputten Toilette verweigerte, genau den Richtigen ausgesucht. Dieser engagiert sich schon länger für eine barrierefreie Bahn und ließ sich nicht des Zuges verweisen.

Es muss sein – technische Änderungen bei uns

kobinet-Macher und Konkurrenzleser
kobinet-Macher und Konkurrenzleser
Foto: Phil Hubbe

Berlin (kobinet) Technische Anpassungen bei kobinet-nachrichten.

Leserhinweise und eigene Feststellungen ergeben neue technische Veränderungen für eine einfachere Bedienung und Barrierefreiheit.

Corona zieht die Bremse

Vorderseite des Flyers mit Hinweisen auf die Veranstaltungen beim Start
Vorderseite des Flyers
Foto: Jürgen Pansin / Sven Marx

BERLIN (kobinet) Jürgen Pansin vom Berliner Blinden- und Sehbehindertensportvereins von 1928 (BBSV) und Sven Marx hatten sich vorgenommen, mit dem Tandem die 15.000 Kilometer zu den Paralympics 2020 nach Tokio zu radeln. Begleitet von vielen Freunden und Unterstützern waren sie dazu am 7.März aufgebrochen. Jetzt hat das Corona-Virus die Bremse gezogen.

Deutsche Bahn bietet im Zusammenhang mit dem Corona-Virus Kulanzregelung

Fahrsignal der Bahn zeigt Grün
Signal zeigt Grün
Foto: H. Smikac

FRANKFURT / MAIN (kobinet) Wegen der Ansteckungsgefahr durch das Corona-Virus wird das öffentliche Leben immer mehr eingeschränkt. Veranstaltungen und Treffen, dienstlich als auch privat, werden abgesagt. In diesem Zusammenhang entfallen eben auch die damit verbundenen Reiseanlässe. Deshalb hat die Deutsche Bahn AG jetzt reagiert und kurzfristig eine Sonderkulanz-Regelung eingeführt.

LVR: Mehr Barrierefreiheit bei Wohnprojekten möglich

Logo LVR Qualität für Menschen
Logo LVR Qualität für Menschen
Foto: LVR

Köln (kobinet) Der Sozialausschuss der Landschaftsversammlung Rheinland hat eine Erweiterung der Förderrichtlinien seiner Inklusiven Bauprojektförderung einstimmig empfehlend beschlossen. Künftig ist damit nun auch die finanzielle Unterstützung von technischer Gebäudeausstattung möglich. So werden fortan beispielsweise akustische und visuelle Signale bei Klingelanlagen oder elektrische Schiebetüren für Menschen mit körperlichen Einschränkungen gefördert. Außerdem wird in die Richtlinien aufgenommen, dass im Einzelfall eine Förderung auch nach dem Baubeginn bewilligt werden kann, zum Beispiel, wenn der Budgetrahmen nicht erschöpft ist.

Poster der Woche: Frau zwischen Blumenkübeln

Poster: Frau mit einem Bein und Krücken zwischen Blumenkübeln
Poster: Frau zwischen Blumenkübeln
Foto: Kassandra Ruhm

Bremen (kobinet) „Eine ältere Frau steht zwischen zwei Blumenkübeln vor einer Hausfassade. Links und rechts von sich hat sie ihre Krücken. Sie trägt einen gestreiften Pullover und eine leuchtend rote Hose. Das rechte Hosenbein ist umgeschlagen, ihr Beinstumpf liegt auf einer der Krücken. Daneben steht ihre Beinprothese. Sie sieht glücklich aus.“ So beschreibt Kassandra Ruhm ihr elftes Poster der Woche aus ihrer Reihe „bunt ist schöner“ – eine Poster-Serie über Vielfalt und Inklusion, die sich für Respekt vor unterschiedlichen Lebensweisen einsetzt.

Corona-Virus droht Versorgung von Menschen mit Behinderung langfristig zu schädigen

Logo der Lebenshilfe
Logo der Lebenshilfe
Foto: Lebenshilfe

HÜRTH (kobinet) Die Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen regt die Schaffung eines Sozialfonds für Träger der Eingliederungshilfe, ähnlich der Hilfen für die Wirtschaft, an. Die Ausbreitung des Corona-Virus treibt nach Einschätzung dieses Verbandes die Träger der Eingliederungshilfe in eine existenzbedrohende Situation. Gerade im Sektor der Schulbegleitung zeigt sich bereits eine Entwicklung, die Arbeitsplätze gefährdet.

Soziale Medien gezielter für Teilhabe nutzen

Bild vom ISL-Workshop am 13.3.2020 zu sozialen Medien
Bild vom ISL-Workshop
Foto: Sina Gebhardt ISL

Berlin (kobinet) Passend zu den aktuellen Herausforderungen mit dem Coronavirus beschäftigt sich die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) heute in einem Workshop mit Kay Macquarrie im ISL-Büro in Berlin damit, wie die Teilhabe behinderter Menschen mit Hilfe der sozialen Medien, wie Facebook, Twitter, etc. verbessert werden kann. Verbunden damit ist ein Test, wie Nachrichten wie diese über Facebook und Twitter verbreitet werden können.

Oederan – Kleinstadt mit langer Geschichte

Stadtmuseum am Markt Oederan
Stadtmuseum am Markt Oederan
Foto: H. Smikac

OEDERAN (kobinet) Mit dem Frühling beginnt nun auch wieder die Zeit der Ausflüge und des Reisens in den Urlaub. Viele unserer Leserinnen und Leser haben ihre Ziele für Reisen in diesem Jahr vermutlich bereits ausgewählt und die Reisen gebucht. Andere vielleicht noch nicht. Gemensam mit Partnern des Internetportals „Barrierefreier Tourismus Info“ möchten wir deshalb in einer kurzen Serie auch in diesem Frühjahr wieder Anregungen geben, wohin man Ausflüge unternehmen und Reisen könnte. Bei diesen Empfehlungen haben wir uns auf ausgewählte Reiseziele konzentriert, die weitgehend barrierefrei sind oder zumindest gut über noch bestehende Barrieren informiern. Heute geht es dann also gedanklich in das Erzgebirge in die Kleinstadt Oederan

Martinsclub sucht Darsteller und Crew

Logo des Martinsclub Bremen
Logo des Martinsclub Bremen
Foto: MC Bremen

BUNTENTOR (kobinet) Der Martinsclub Bremen möchte einen inklusiven Spielfilm drehen. Vor und hinter der Kamera sollen dabei Menschen mit und ohne Beeinträchtigung mitwirken. Hierfür werden noch Darsteller sowie freiwillige Helfer gesucht.

Probleme auf dem Weg zum barrierefreien ÖPNV gemeinsam lösen

Signal der Bahn mit zwei Armen, die nach oben zeigen und somit auf freie Fahrt hinweisen
Freie Fahrt
Foto: Ch.Smikac

GÖRLITZ (kobinet) Wie das Selbsthilfenetzwerk Sachsen berichtet, hatte sich Anfang März die Projektgruppe „ÖPNV/ SPNV für alle“ im Landkreis Görlitz zu ihrer planmäßigen Beratung im Landratsamt Görlitz zusammengefunden. Daran haben Projektmitglieder, Vertreter der Eisenbahnunternehmen sowie der Selbsthilfeverbände der Region teilgenommen.

Informationsbarrieren: Nachgehakt bei Jens Spahn

Blick in das Plenum des Deutschen Bundestages
Blick in das Plenum des Deutschen Bundestages
Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde

Berlin (kobinet) Die Diskussion um die massiven Barrieren bei Informationen zum Coronavirus in Gebärdensprache und Leichter Sprache hat mittlerweile auch das Plenum des Deutschen Bundestages erreicht. Die behindertenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion der Grünen, Corinna Rüffer, hat die Fragestunde des Parlaments genutzt, um Bundesgesundheitsminister Jens Spahn diesbezüglich auf den Zahn zu fühlen.

Abgesagt

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Foto: ht

Berlin (kobinet) Auch in Deutschland reduziert sich das öffentliche Leben in Zeiten der Corona-Pandemie zunehmend auf die wirklich nötigen sozialen Aktivitäten. Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung hat daher gestern das für den 30. März geplante Expertengespräch zu den Möglichkeiten von Digitalassistenz für Menschen mit komplexen Unterstützungsbedarf abgesagt. Einige Abgeordnete haben zudem angekündigt, ihre öffentlichen Termine massiv einzuschränken.

Recht für Mitnahme eines Blindenführhundes erkämpft

Angela Kraft mit Blindenführhund
Angela Kraft mit Blindenführhund
Foto: privat

Berlin (kobinet) „Was Recht ist, muss auch Gerechtigkeit erfahren, auch wenn es zweifellos mit sechs Jahren viel zu lange gedauert hat“, so bringt Angela Kraft ihren sechsjährigen Kampf für die Mitnahme ihres Blindenführhundes auf den Punkt. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit ihr und Bert Bohla, der sie in diesem Kampf unterstützt hat, ein Interview, wie es zu dem vor kurzem verkündeten Beschluss des Bundesverfassungsgerichts aufgrund ihrer Klage kam. Das Bundesverfassungsgericht hatte Angela Kraft, die mit ihrer Hündin ein Wartezimmer einer Arztpraxis auf dem Weg zu ihrer Physiotherapie durchqueren musste, Recht gegeben und ihre Verfassungsbeschwerde positiv beschieden.

Mit dabei bei der Bundestagung von autismus Deutschland

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Symbol Info i
Foto: ht

Lübeck / Regensburg (kobinet) Anke Kidan von der Selbsthilfegruppe Asperger Kultur Regensburg nahm an der Bundestagung von autismus Deutschland vom 6. – 8. März in Lübeck teil. In ihrem Bericht für die kobinet-nachrichten zeigt sie auf, dass auch dort in Sachen Selbstvertretung einiges passiert ist.

Gala zum Deutscher Hörfilmpreis abgesagt

Logo des DBSV
Logo des DBSV
Foto: DBSV

Berlin (kobinet) Die Absagewelle von Veranstaltungen aufgrund des Coronavirus macht auch vor Behindertenverbänden nicht Halt. Die Gala zur Verleihung des Deutschen Hörfilmpreises, die für Dienstag, den 17. März 2020 geplant war, wurde heute abgesagt. „Die Entscheidung haben wir schweren Herzens getroffen“, sagte der Präsident des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV), Klaus Hahn.

Kay Macquarrie: So fühlt es sich an, mit dem Rolli Bahn zu fahren

Kay Macquarrie wartet auf den Hublift
Kay Macquarrie vor Einstiegsbarrieren eines ICE
Foto: Kay Macquarrie

Berlin (kobinet) Wie es sich anfühlt, mit dem Rollstuhl Bahn zu fahren, darüber berichtet Kay Macquarrie in einem Bericht des Deutschlandfunks. Den Rollstuhlfahrer hat man dem Bericht zufolge schon öfter nicht in Züge der Deutschen Bahn einsteigen lassen, weil angeblich das Behindertenklo defekt war.

Infos zum Corona-Virus in Leichter Sprache

Symbol leichte Sprache
Signet von Inclusion Europe für Texte in Leichter Sprache
Foto: Signet von Inclusion Europe

Kassel (kobinet) Das Team des Übersetzungsbüros für Leichte Sprache „leicht ist klar“ hat auf den Mangel an Informationen in Leichter Sprache zum Corona-Virus reagiert. Wie Andrea Tischner den kobinet-nachrichten mitteilte, hat das Büro einen ersten Text zum Corona-Virus in Leichte Sprache übersetzt und veröffentlicht. Weitere Texte sollen folgen.

Petitionsausschuss für Klarheit bei Assistenz im Krankenhaus

Symbol Paragraf
Symbol Paragraf
Foto: omp

Berlin (kobinet) Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages hat sich mit der Assistenz bzw. Unterstützung behinderter Menschen in Krankenhäusern befasst. Der Ausschuss setzt sich dabei für eine Klarstellung ein, wer im Falle eines Krankenhausaufenthaltes von Menschen mit Behinderung die Kosten für eine professionelle Krankenhausbegleitung übernimmt.

Umfrage: Noch viel zu tun für barrierefreien Nahverkehr

Symbol Prozentzeichen
Symbol Prozent
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Zum 1. Januar 2022 ist nach § 8 Absatz 1 Personenbeförderungsgesetz (PbefG) der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) vollständig barrierefrei herzustellen. Eine bundesweite nicht repräsentative Umfrage des Deutschen Bahnkunden-Verbandes unter 539 ÖPNV-Nutzer*innen und allen 16 Behindertenbeauftragten der Bundesländer ergab ein beschämendes Bild: knapp 27 Prozent der gemeldeten Bus-, Straßenbahn- und U-Bahn-Haltestellen sind demnach bereits barrierefrei umgebaut oder der Umbau wird in kürzester Zeit erfolgen. 73 Prozent sind nicht umgebaut oder ein Umbautermin ist nicht bekannt.

Coronavirus: Welche Veranstaltungen finden noch statt?

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Kassel (kobinet) Viele, die die Nachrichten in Sachen Coronavirus verfolgen, fragen sich mittlerweile, welche Veranstaltungen überhaupt noch stattfinden und was die Entwicklungen für die Behindertenpolitik bedeutet. Die Werkstätten:Messe in Nürnberg wurde mittlerweile genauso abgesagt, wie die Messe der Inklusionsunternehmen in Dortmund. In Österreich sollen mittlerweile Veranstaltungen ab 100 Teilnehmer*innen in geschlossenen Räumen abgesagt werden.

Köln 99ers erobern zweiten Tabellenplatz

RBC Köln 99ers nach dem Sieg gegen die Hot Rolling Bears Essen
RBC Köln 99ers nach dem Sieg gegen die Hot Rolling Bears Essen
Foto: RBC Köln 99ers e.V.

KÖLN (kobinet) Mit einer starken Leistung eroberten die Rollstuhlbasketballer von Köln 99 den zweiten Tabellenplatz. Mit dem Sieg gegen die Hot Rolling Bears aus Essen schafften sie damit die nächste Überraschung, sicherten sich den 2. Tabellenplatz und das Ticket zu den diesjährigen Playoff Spielen.

Hessen barrierefreier und bunter mit Rampen

Die ersten Steine für die Lego-Tonne beim LWV
Die ersten Steine für die Lego-Tonne beim LWV
Foto: Uwe Zucchi

KASSEL (kobinet) Treppe4, der Verein für Kinder- und Jugendhilfe „Echte Menschen“ und die Ehrenamtsbörse „Mach mit“ haben die Lego-Aktion in Kassel initiiert. Sobald ausreichend Legosteine gesammelt worden sind werden Kindergartenkinder Rampen für Ein-Stufen-Hindernisse bauen, so ist es geplant. Diese können dann von Geschäften, Praxen und öffentlichen Einrichtungen angefordert werden.

Messe der Inklusionsunternehmen in Westfalen-Lippe verschoben

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

DORTMUND (kobinet) Aufgrund der zunehmenden Verbreitung des neuartigen Coronavirus hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die für den 18. März 2020 Messe der Inklusionsunternehmen, zu der sich auch internationale Besucher angekündigt hatten, verschoben. Voraussichtlich wird diese nun am 17. März 2021 in der Messe Dortmund stattfinden.

Christian Papadopoulos gestorben

Christian Papadopoulos
Christian Papadopoulos
Foto: privat

Erlangen/Bonn (kobinet) Für Dinah Radtke vom Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen in Erlangen war gestern kein einfacher Tag. Zuerst hatte sie die Nachricht vom Tod von Matthias Vernaldi sehr getroffen und schon erreichte sie die nächste Hiobsbotschaft, dass auch Christian Papadopoulos gestorben ist. „Ich bin so traurig, dass wir in so kurzer Zeit zwei so nette und engagierte Menschen verloren haben“, erklärte die Behindertenrechtlerin den kobinet-nachrichten. Mit Christian Papadopoulos hatte Dinah Radtke sich beispielsweise immer wieder für die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) in Gremien der Entwicklungszusammenarbeit engagiert.

Signal für Inklusionstaxen in Berlin und Brandenburg

Inklusionstaxi Berlin
InklusionsTaxi Berlin für Alle
Foto: Rolf Barthel

Berlin (kobinet) Die überfällige Eröffnung des Berliner Flughafens BER, geplant für den 31. Oktober 2020, ist ein erneuter Anlaß auf die Dringlichkeit der Einführung von Inklusionstaxen hinzuweisen. Darauf wies die Landesvorsitzende des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) Berlin-Brandenburg, Ursula Engelen-Kefer, anläßlich der heutigen Sitzung des Arbeitskreises für Stadtentwicklung der Berliner SPD Fraktion hin.

Große Betroffenheit nach Tod von Matthias Vernaldi

Foto zeigt Matthias Vernaldi mit Beatmungerät
Vernaldis Profilbild bei Facebook
Foto: Matthias Vernaldi

Berlin (kobinet) Nachdem sich die Nachricht vom Tod von Matthias Vernaldi verbreitet hat, ist die Betroffenheit über den Verlust dieses engagierten und kritischen Geistes der Behindertenbewegung groß. So zum Beispiel bei Dr. Martin Theben und den Organisator*innen der behindert und verrückt feiern Pride Parade.

„Seelische Abartigkeit“ soll aus Strafgestzbuch gestrichen werden

Bild von Jürgen Dusel
Portrait Jürgen Dusel am 14082018 in Berlin. ( © Henning Schacht Leuthener Str. 1 – D 10829 Berlin – phone (+49) 0177 6443393 -www.berlinpressphoto.de )
Foto: Henning Schacht

Berlin (kobinet) Jürgen Dusel begrüßt die geplanten Änderungen in § 20 Strafgesetzbuch (StGB) und entsprechend in § 12 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG), die heute im Bundeskabinett behandelt werden sollen. Bereits seit längerem hatte der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung kritisiert, dass die Paragraphen § 20 StGB und in § 12 OWiG, die Regelungen zur Schuldunfähigkeit und Verantwortlichkeiten von Taten enthalten, die diskriminierenden und abwertenden Begrifflichkeiten „Schwachsinn“ und „schwere andere seelische Abartigkeit“ verwenden.

Costa Rica – der Beweis

Dr. Sigrid Arnade vor Glaswand mit Grundgesetz
Sigrid Arnade vor der Glaswand mit dem Grundgesetz
Foto: Rolf Barthel

Paris (kobinet) Von einem Zwischenstopp am Pariser Flughafen meldete sich heute Dr. Sigrid Arnade zu Wort, die einige Wochen in Costa Rica weilte. Neben der berauschenden Natur überraschte und faszinierte sie und ihren Mann dort die weit verbreitete Barrierefreiheit. Ihrem Kommentar für die kobinet-nachrichten ist also zu entnehmen, dass sie mit einigen Ideen und Schwung zurück nach Deutschland kommen wird, wenn sie einen Ersatzflug für den ausgefallenen Flug von Paris nach Berlin bekommt.

Drei Jahre Cannabis als Medizin – noch viel zu tun

Cannabis-Pflanze
Cannabis-Pflanze
Foto: public domain

Berlin/Halle (kobinet) Zum dritten Jahrestag des Inkrafttretens des Cannabis-als-Medizin-Gesetzes macht Kirsten Kappert-Gonther, Sprecherin für Drogenpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen deutlich, dass es hier noch einiges zu tun gibt und für die Betroffenen noch viele Probleme bestehen. Für die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag hat sich damit auf jeden Fall einiges zum Besseren verändert.

Linke fordert Gesundheitsversorgung für alle

Logo Fraktion DIE LINKE Im Bundestag
Logo Bundestagsfraktion DIE LINKE
Foto: Fraktion DIE LINKE

BERLIN (kobinet) Mit einem Antrag unterstreicht die Linksfraktion ihre Forderung nach einer guten Gesundheitsversorgung für alle – auch für Menschen ohne Krankenversicherung oder Leute mit Beitragsschulden.

Sportlich auf Augenhöhe

Schülerinnen und Schüler beimErlebnis Rollstuhlbasketball
Erlebnis Rollstuhlbasketball
Foto: Projekt „We will rollyou“

TAUFKIRCHEN (kobinet) In der staatlichen Realschule inTaufkirchen erlebten Schülerinnen und Schüler in einem zweistündigen Workshop eine sportliche Begegnung auf Augenhöhe. Im Rahmen des Projektes „We Will Roll You – Rollstuhlbasketball macht Schule“ wurde durch die Trainer von RBB München eine Sportgruppe aus Fußballtalenten unabhängig von Alter, Geschlecht, Behinderung, und auch ohne Vorkenntnisse im Basketball, von dem Potential und den Möglichkeiten des Rollstuhlbasketballs überzeugt.

Wunderbares Leuven

An der Stadtbibliothek Leuven
An der Stadtbibliothek Leuven
Foto: Milo-Profi / Arthur Los

LEUVEN (kobinet) Mit dem Frühling beginnt nun auch wieder die Zeit der Ausflüge und der Fahrten in den Urlaub. Viele unserer Leserinnen und Leser haben ihre Ziele für Reisen in diesem Jahr vermutlich bereits ausgewählt und gebucht. Andere vielleicht noch nicht. Gemensam mit Partnern des Internetportals „Barrierefreier Tourismus Info“ möchten wir deshalb in einer kurzen Serie auch in diesem Frühjahr wieder Anregungen geben, wohin man Ausflüge unternehmen und reisen könnte. Bei diesen Empfehlungen haben wir uns auf ausgewählte Reiseziele konzentriert, die weitgehend barrierefrei sind oder zumindest gut über noch bestehende Barrieren informieren. Heute geht es mit Unterstützung von Pieter Ghijsels in die belgische Stadt Leuven.

Fragen von Markus Igel in Zeiten des Coronavirus

Markus Igel
Markus Igel
Foto: privat

Bad Kreuznach (kobinet) Die kobinet-nachrichten bekommen derzeit immer wieder Fragen von behinderten Menschen, was auf sie zukommen könnte, wenn sie vom Coronavirus infiziert sind. Ist das Krankenhaus und die entsprechenden Einrichtungen für mich barrierefrei? Wie ist es dann mit der Assistenz im Krankenhaus oder „wo kriege ich passende Informationen für meine Situation? Markus Igel, der seine Assistenz als behinderter Arbeitgeber organisiert, hat ebenfalls einige Fragen formuliert, die evtl. auch für andere Arbeitgeber*innen von Persönlichen Assistent*innen wichtig werden könnten.