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Gerade mit Corona muss Inklusion gelebt werden

Petra Wontorra
Petra Wontorra
Foto: Tom Figiel

Hannover (kobinet) Die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen von Niedersachsen, Petra Wontorra, appelliert zum 29. Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen, dass gerade mit Corona Inklusion gelebt werden muss. Sie betont: "Es ist jetzt wichtiger denn je, sich für Inklusion stark zu machen." gemäß dem Motto des Protesttages "Mission Inklusion - Die Zukunft beginnt mit dir“.

"Angedacht waren für den Protesttag Themen wie ein besserer Zugang zum allgemeinen Arbeitsmarkt sowie mehr Teilhabe- und Teilgabe-Möglichkeiten in allen Gesellschaftsfeldern. Die Corona-Krise zeigt uns jedoch noch viele weitere Defizite auf. Barrierefreie Informationen, die alle Menschen miteinbeziehen, fehlen genauso wie passende Hilfen zur Beschulung zu Hause. Diejenigen, die Assistenz oder Unterstützung benötigen, leiden besonders unter der Situation. Der Weg aus dieser Krise muss daher barrierefrei und inklusiv gestaltet werden. Teilhabe ohne Einschränkungen brauchen wir im täglichen Leben wie auch in Ausnahmesituationen. Auch hier müssen alle Menschen mit ihren unterschiedlichen Bedarfen mitgedacht werden“, fordert die Landesbeauftragte alle Verantwortlichen auf.

Wenn in diesem Jahr im Rahmen des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung der lautstarke Protest digital erfolgen müsse, werde noch einmal besonders deutlich, dass nicht alle Menschen beim digitalen Protest mitmachen könnten. Nicht jede und jeder habe den Zugang zum Internet und zu barrierefreien Informationen.

Hannover (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/segz680