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Bundesteilhabepreis zum barrierefreien Reisen

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Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Zum zweiten Mal hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales den Bundesteilhabepreis ausgelobt. Mit insgesamt 17.500 Euro werden die drei besten Gute-Praxis-Beispiele und Modellprojekte prämiert, die vorbildlich für einen inklusiven Sozialraum sind und bundesweit auf Kommunen oder Regionen übertragbar sind. Mehr Teilhabe für alle ist das Ziel. Das Thema in diesem Jahr lautet: "Perspektive auch in Corona-Zeiten: Barrierefrei reisen in Deutschland".

Für den Bundesteilhabepreis 2020 sucht das BMAS gute Beispiele rund um das barrierefreie Reisen, auch in der COVID-19 Krise und darüber hinaus. Der Anspruch ist, Reisen, Freizeit und Erholung für alle Menschen gleichberechtigt und ohne Hindernisse sowie Barrieren zu ermöglichen. Dabei sollen auch die COVID-19-bedingten Einschränkungen, wie zum Beispiel Reise- und Kontaktbeschränkungen berücksichtigt werden. Dies gilt sowohl für Pauschal- als auch für Individualreisen. Angestrebt wird, eine barrierefreie touristische Servicekette zu gewährleisten, wie es in der Presseinformation des BMAS heißt.

Die Bedeutung des Themas angesichts der pandemiebedingten Reise- und Kontaktbeschränkungen stellt die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Arbeit und Soziales Kerstin Griese heraus: "Gerade in den aktuell schwierigen Corona-Zeiten sollten wir den Blick nach vorn richten: Es wird auch wieder gereist werden. Denn Reiseerfahrungen machen das Leben schöner und bunter. Das war aber mangels Barrierefreiheit schon bisher nicht gleichermaßen für alle möglich. Wir werben gerade jetzt dafür, allen Menschen diese Chance zu geben. Das ist ein wichtiger Impuls für gesellschaftliche Teilhabe. Dabei haben wir auch Probleme durch das Coronavirus - gerade für Menschen mit Behinderungen - im Blick."

Bewerben können sich Akteur*innen mit Bezug zum barrierefreien Reisen in Deutschland, insbesondere Destinationen, touristische Leistungserbringer, Verbände und Vereine, Reisevermittler und -veranstalter, aber auch Anbieter von digitalen Lösungen sowie Management- und Marketingorganisationen sowie Kommunen und Regionen.

Eine unabhängige Fachjury wählt die Preisträger aus. Mitglieder sind mehrheitlich Vertreter*innen der Verbände von Menschen mit Behinderungen, zudem Expert*innen aus Kommunen und Ländern. Die Preisverleihung wird im Rahmen der Inklusionstage des BMAS am 30. November und 1. Dezember 2020 in Berlin stattfinden.

Die Bundesfachstelle Barrierefreiheit schreibt den Bundesteilhabepreis im Rahmen der "InitiativeSozialraumInklusiv" (ISI) aus. Im Rahmen der Initiative werden seit 2019 jährlich auch Regionalkonferenzen zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen durchgeführt.

Link zu weiteren Informationen und zur Ausschreibung

Berlin (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sjnpw50

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