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Weg mit den Barrieren – Privatwirtschaft verpflichten

Foto zeigt Corinna Rüffer
Corinna Rüffer
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Deutschland muss barrierefreier werden und endlich die Privatwirtschaft in die Pflicht nehmen, fordert Corinna Rüffer. Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen erklärte die Sprecherin für Behindertenpolitik der Grünen: „Bereits vor elf Jahren hat sich Deutschland mit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention dazu verpflichtet, geeignete Maßnahmen für eine barrierefreie Gesellschaft zu treffen. Passiert ist seitdem viel zu wenig.“

Videobotschaft zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung

Dorothee Fischer und Tobias Köppe in einer Wohnung bei ihrem Videobeitrag
Dorothee Fischer und Tobias Köppe bei ihrem Videobeitrag
Foto: Steffen Fischer

BITTERFELD-WOLFEN (kobinet) Der Beirat für Menschen mit Behinderungen des Landkreises Anhalt-Bitterfeld hatte anlässlich des Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung eine Veranstaltung im traditionsreichen Kulturhaus Wolfen geplant. Aufgrund der derzeitigen Pandemie ist eine Präsenzveranstaltung jedoch nicht möglich, so dass dieser Beirat aus diesem Anlass Videobotschaften vorbereitet hat, welche am 03. Dezember 2020 um 14:00 Uhr online gestellt werden.

Barrierefreie Architektur und Stadtplanung

Portrait von Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Irina Tischer

BERLIN / DRESDEN (kobinet) Der Behindertenbeauftragter der Bundesregierung, Jürgen Dusel, lädt heute um 14:00 Uhr in der Online Regionalkonferenz „Inklusiv gestalten – Ideen und gute Beispiele aus Architektur und Stadtplanung“ ein. Im Mittelpunkt der Regionalkonferenz stehen Ergebnisse und Erfahrungen auf diesem Gebiet im Freistaat Sachsen.

Recht auf Teilhabe endlich umsetzen

Logo SoVD ab 2020
Logo SoVD
Foto: SoVD

DÜSSELDORF (kobinet) Der erste Teilhabebericht der Landesregierung in Nordrhein-Westfalen hat nach Einschätzung des Landesverbandes des Sozialverband Deutschland einmal mehr bestätigt, dass die Menschen mit Beeinträchtigungen in Nordrhein-Westfalen auch nach wie vor in vielen Lebensbereichen behindert werden. Zum Tag der Menschen mit Behinderung fordert der SoVD die Landesregierung auf, das Recht auf Teilhabe endlich umzusetzen.

ABiD zum Welttag der Menschen mit Behinderungen

Logo des Allgemeinen Behindertenverbandes in  Deutschland
ABiD Logo
Foto: ABiD

BERLIN (kobinet) Anläßlich des Welttags der Menschen mit Behinderungen am morgigen 3. Dezember und mitten in der Pandemie-Quarantäne fordert der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland „Für Selbstbestimmung und Würde“ (ABiD) Barrieren zu beseitigen, Teilhabe zu ermöglichen und Familienpflege zu stärken.

Pflegerettungsschirm hält Versorgung aufrecht

Logo des VDAB
Logo des VDAB
Foto: VDAB

BERLIN (kobinet) Mit dem Gesundheitsversorgungs- und Pflegeverbesserungsgesetz (GPVG) wird der Rettungsschirm für Pflegeeinrichtungen und Pflegedienste bis zum 31. März 2021 verlängert. Der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe – VDAB sieht in der fortgeführten Absicherung eine wertvolle Unterstützung insbesondere der mittelständischen Unternehmen.

Immer mehr Betriebe zahlen Ausgleichsabgabe

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage hervorgeht ist die Zahl der Unternehmen, welche Ausgleichsabgabe bezahlen, seit 2010 deutlich gestiegen. So zahlten im Jahr 2010 rund 85.000 Unternehmen diese Abgabe, im Jahr 2018 waren es rund 102.000 Unternehme. Für 2019 gibt es noch keine aktuellen Daten.

Vielfalt vor der Kamera

Logo: YouTube
Logo: YouTube
Foto: Logo: YouTube

Nieder-Olm (kobinet) „Vielfalt vor der Kamera! Darstellung von Behinderung im Film, so lautet der 6. Teil der Online-Diskussion unter dem Motto „Das schlaue Buch der Vielfalt“ der Modellprojekte von Kommune Inklusiv. Mit dabei war dieses Mal die Schauspielerin Carina Kühne.

Ann-Katrin Legath und Birger Höhn laden zum Online-Talk am 4. Dezember

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Dresden (kobinet) Ann-Katrin Legath und Birger Höhn bieten als sächsische Landesinklusionsbeauftragte der Partei DIE LINKE Sachsen im Nachgang des Welttags von Menschen mit Behinderungen am 4. Dezember von 17:00 bis 19:00 Uhr einen Online-Talk an. Dieser sei thematisch für alle Anliegen von behinderten Menschen, Angehörigen und Freunden offen, heißt es dazu in der Ankündigung.

Arbeitslosigkeit und Arbeitsassistenz

Gebäude des Bundesministerium für Arbeit uns Soziales
Bundesministerium für Arbeit uns Soziales
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Die Leistungen zur Teilhabe sollen Hemmnisse, die auf Grund einer Behinderung bestehen, abmildern oder gänzlich beseitigen, sodass eine Tätigkeit auf dem offenen Arbeitsmarkt möglich wird. Deshalb gehört Arbeitsassistenz zu den wichtigsten sozialpolitischen Aufgaben, denn durch die Erwerbsbeteiligung kann nicht nur materielle Existenz gesichert, sondern auch soziale Kontakte und soziale Anerkennung geschaffen werden.Dementsprechend haben die Integrationsämter in den Jahren 2017 und 2018 jeweils rund 3.700 schwerbehinderte Menschen durch Arbeitsassistenz unterstützt und dafür 32,51 Millionen beziehungsweise 35,10 Millionen Euro aufgewendet.

Menschen im Osten sehen viel Änderungsbedarf

Grafik zeigt Logo des mdr - die weißen Buchstaben -mdr-auf blauem Grund
Grafik zeigt Logo des mdr
Foto: gemeinfrei

LEIPZIG (kobinet) Als Beitrag zur ARD-Themenwoche „Wie wollen wir leben“ hatte der Mitteldeutsche Rundfunk seine Zuschauer und Zuhörer im Rahmen der Umfragereihe zum „Umfragebarometer mdr fragt“ zu den Wünschen und Vorstellungen zur Zukunft im Osten befragt. Dabei zeigten sich relativ viel Unzufriedenheit und viele Wünsche nach Veränderungen.

Corona-Pandemie wirft Inklusion auf dem Arbeitsmarkt zurück

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

BERLIN (kobinet) Auf der Grundlage des neuen „Inklusionsbarometer Arbeit“ warnt Aktion Mensch: Die Corona-Pandemie wirft Inklusion auf dem Arbeitsmarkt um vier Jahre zurück. Die Inklusion auf dem Arbeitsmarkt erleidet durch Corona-Krise deutlichen Rückschlag.

BSVH versteigert tastbares Gemälde

Das Kunstwerk ist hochformatig. Wie ein S zieht sich eine geriffelter Bogen durch das Bild.
Tastbares Gemälde des Künstlers Horst Müller
Foto: BSVH

HAMBURG (kobinet) Heute beginnt die Versteigerung eines tastbaren Gemäldes des Künstlers Horst Müller.durch den Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH). Die Versteigerung läuft vom 1. bis zum 20. Dezember. Das Mindestgebot liegt bei 250 Euro und der Erlös kommt dem Verein und dessen gemeinnütziger Arbeit zugute.

Türchen für alle öffnen

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Kassel (kobinet) Ab heute gilt es wieder für klein und groß Türchen an den Adventskalendern zu öffnen und sich über kleine Leckereien und die eine oder andere Überraschung zu freuen. Die Behindertenbewegung in Deutschland hofft dabei, dass ich in den nächsten Tagen auch in Sachen Barrierefreiheit eine Tür öffnet, in dem das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) einen guten Referentenentwurf präsentiert und zur Anhörung stellt, durch den ein gutes Barrierefreiheitsgesetz für Deutschland vorangetrieben wird, das noch vor der Bundestagswahl 2021 verabschiedet wird.

Welche Herausforderungen stellen sich dieses Mal im Teil-Lockdown?

Logo reha-recht Rehabilitations- und Teilhaberecht
Logo reha-recht Rehabilitations- und Teilhaberecht
Foto: reha-recht

Heidelberg (kobinet) Als im Frühjahr das öffentliche Leben heruntergefahren wurde, blieben insbesondere viele Bedürf­nisse von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen unbeachtet. Was wird nun besser berücksichtigt? Welche Probleme bestehen fort? Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) und ihre wissenschaftlichen Kooperationspartner laden noch einmal zu einer Online-Diskussion zu den Erfahrungen in der Corona-Pandemie ein. Neben Expertinnen und Experten können sich alle Interessierten an dem Austausch beteiligen.

Mit Tablets und Gebärden-Videochat durch die Pandemie

Tablet-übergabe im ZsL Erlangen
Tablet-Übergabe im ZsL Erlangen
Foto: ZsL Erlangen

Erlangen (kobinet) Für Gehörlose und vor allem für gehörlose Senior*innen bedeuten die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie eine Verschärfung ihrer sowieso oft schon schwierigen Situation mit dem sozialen Umfeld. Das Projekt Kommune Inklusiv Erlangen versucht durch das Verleihen von Tablets, mit deren Hilfe Video- Chats für Gehörlose möglich sind, die Kommunikationsbarrieren etwas abzubauen. Vor kurzem fand daher im Zentrum für Selbstbestimmtes Leben Behinderter im Beisein von Erlangens Oberbürgermeister Dr. Florian Janik die Übergabe von Tablets an den Gehörlosenverein und deren Mitglieder statt.

Verlängerungsvereinbarung zur Stiftung Anerkennung und Hilfe unterzeichnet

Sabine Bätzing Lichtenthäler
Sabine Bätzing-Lichtenthäler
Foto: MSAGD RLP

Mainz (kobinet) Eine Riehe von Behindertenverbänden haben sich dafür eingesetzt: In einer gemeinsamen Sitzung haben sich Bund, Länder und Kirchen als Errichter der Stiftung Anerkennung und Hilfe mittlerweile darauf verständigt, ihren Gremien zu empfehlen, die Anmeldefrist der Stiftung Anerkennung und Hilfe bis zum 30. Juni 2021 zu verlängern. Rheinland-Pfalz stimmt dieser Verlängerung zu. Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler vermeldete nun, dass sie die Verlängerungsvereinbarung vor kurzem unterschrieben hat.

Video zu 30 Jahren Selbstbestimmt Leben Bewegung

Banner: 30 Jahre ISL
Banner: 30 Jahre ISL
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Im Oktober diesen Jahres hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) ihr 30jähriges Bestehen begehen können. Nun haben die Kellerkinder der ISL einen Film mit Statements von einigen prägenden Personen des Verbandes geschenkt und veröffentlicht. Passend zum Welttag der Menschen mit Behinderungen, der traditionell am 3. Dezember begangen wird, schildert Dinah Radtke beispielsweise das internationale Engagement des Selbstvertretungsverbandes vor allem auch für die UN-Behindertenrechtskonvention.

Sprachrohr behinderter Menschen

Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: Franziska Vu – ISL

Berlin (kobinet) Die LIGA Selbstvertretung entwickelt sich zunehmend zum eigentlichen Sprachrohr behinderter Menschen in Deutschland. Dieses Resümee zieht einer der LIGA-Sprecher fünf Jahre nach deren Gründung am 2. Dezember 2015 in Berlin.

Merci für den Bau einer neuen Fußgängerampel in Kassel

Bild von der Merci-Aktion in Kassel
Merci-Aktion in Kassel
Foto: Susanne Göbel

Kassel (kobinet) Gerade vor Ort führt fehlende Barrierefreiheit zu Nachteilen und Gefahren, vor allem, wenn es um fehlende Fußgängerameln geht. Deshalb haten Aktive aus Kassel heute eine kleine Aktion durchgeführt. Anlässlich des Starts der Bauarbeiten für die Einrichtung einer Fußgängerampel an der Straßenbahnhaltestelle Friedenskirche in Kassel haben behinderte Menschen vom Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) heute am 30. November den Bauarbeitern und dem Ortsvorsteher des Stadtteils Vorderer Westen zum Dank und als Rückenwind für die einige Wochen dauernde Baumaßnahme symbolisch Merci- und Celebrations-Packungen übergeben.

Bundesteilhabepreis 2020 für Projekte zu barrierefreiem Reisen

Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, verlieh in diesem Jahr zum zweiten Mal den von ihm ausgelobten Bundesteilhabepreis. Der diesjährige Wettbewerb steht unter dem Motto „Perspektiven auch in Corona-Zeiten: Barrierefrei reisen in Deutschland“ und ist mit insgesamt 17.500 Euro dotiert.

Lebenshilfe startet Kampagne zum Betreuungsrecht

Logo der Lebenshilfe
Logo der Lebenshilfe
Foto:

ERLANGEN (kobinet) Selbst bestimmen, wo man wohnt. Selbst entscheiden, mit wem man zusammenlebt. Das wollen auch Erwachsene, die rechtlich betreut werden. Deshalb muss das neue Betreuungsrecht nach Einschätzung der Lebenshilfe Bayern nachgebessert werden. Die Lebenshilfe startet dazu die bundesweite Kampagne „BetreuungsRechtsReform 2021 – aber richtig!“ – pünktlich zum Tag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember.

Kinder auch beim Frühstart in die Ferien vergessen

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

DORTMUND (kobinet) Wie die Landeselternkonferenz Nordrhein-Westfalen berichtet, so bangen Eltern von Schülerinnen und Schülern mit kognitiven Einschränkungen und hohem Unterstützungsbedarf erneut um gesicherte Notbetreuung. Spontan hatte Schulministerin Yvonne Gebauer die Weihnachtsferien vorgezogen. Dabei wurde jetzt für Kinder berufstätiger Eltern eine Notbetreuung nachgebessert, pauschal bis zur 6. Klasse. Wieder einmal vergessen: Die Jugendlichen mit schweren Behinderungen an Förderschulen und inklusiven Schulen, die auch in höheren Jahrgängen Betreuung brauchen.

Barrierefreie Zuwegung zum Königsstuhl geplant

Flagge Bundesland  Mecklenburg-Vorpommern
Flagge Bundesland Mecklenburg-Vorpommern
Foto: Gemeinfrei, public domain

Sassnitz (kobinet) Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe hat einen Fördermittelbescheid an die Stadt Sassnitz (Insel Rügen) für die Errichtung einer neuen barrierefreien Zuwegung zum Königsstuhl übergeben. „Mit dem neuen Weg haben Besucher die Möglichkeit, aus sicherem Abstand die Kreideküste Rügens mit ihrem Königsstuhl in ihrer natürlichen Schönheit zu erleben. So können Einheimische und Gäste bequemer einen Spaziergang zu diesem bedeutenden Ausflugsziel auf der Insel Rügen genießen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Cindy Davi: Assistent*innen sollen auch vorrangige Impfmöglichkeit bekommen

Cindy Davi
Cindy Davi
Foto: privat

Bad Kreuznach (kobinet) Die Geschäftsführerin des Zentrums für selbstbestimmtes Leben (ZSL) Bad Kreuznach, Cindy Davi, treibt derzeit ein Thema besonders um. Sie tritt dafür ein, dass die Assistent*innen von behinderten Menschen, die ihre Assistenz im Arbeitgebermodell selbst organisieren, im Rahmen der Coronaschutzimpfung genau so vorrangig geimpft werden, wie das Pflegepersonal in Einrichtungen. Dies brachte sie im Rahmen eines Interviews mit der in Bad Kreuznach erscheinenden Allgemeinen Zeitung im Vorfeld des Welttages von Menschen mit Behinderungen zum Ausdruck.

Trauer um Dr. Peter Radtke

Porträt von Dr. Peter Radtke
Dr. Peter Radtke
Foto: abm

München (kobinet) „Wir trauern um Dr. PETER RADTKE (Schriftsteller, Regisseur, Schauspieler).“ Diese traurige Nachricht, die gestern am 29. November von der Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien (abm) verbreitet wurde, berührt viele Menschen. Denn Peter Radtke war nicht nur sehr vielseitig, sondern hat sich in ganz verschiedenen Bereichen engagiert und dort viele Menschen getroffen und bewegt.

Acht Jahre Aktionsplan bei Boehringer Ingelheim

Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: Irina Tischer

Ingelheim (kobinet) Inklusion ist beim Unternehmen Boehringer Ingelheim (BI) zu einer Haltung geworden, so eines der Ergebnisse nach acht Jahren Aktionsplan zur Umsetzung der Un-Behindertenrechtskonvention. Nachdem der Pharmakonzern 2012 als erstes Unternehmen in Deutschland einen Aktionsplan entwickelt hatte, hat es nun ebenfalls als erstes Unternehmen eine externe Evaluation in Auftrag gegeben.

Fragen zur politischen Partizipation

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Für die Veranstaltung „Politische Partizipation in Europa – Wege zu einer wirkungsvollen Beteiligung von Menschen mit Behinderungen“, die am 30. November von 13:00 bis 15:00 Uhr vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft durchgeführt wird, können im Vorfeld Fragen für die Diskussion eingereicht werden. Besonders spannend dürfte dabei sein, wie die Partizipation bei der Umsetzung und weiteren Gesetzgebung des European Accessibility Acts (EAA) zu nationalen Barrierefreiheitsgesetzen sichergestellt wird. Deshalb hat Hans-Günter Heiden vom NETZWERK ARTIKEL 3 dazu eine Frage eingereicht, teilte der den kobinet-nachrichten im Vorfeld der Online-Konferenz, verbunden mit der Hoffnung, dass noch viele andere Fragen kommen, mit.

Mainzer Erklärung für barrierefreie Medien jetzt im Internet

Foto zeigt Matthias Rösch
Matthias Rösch
Foto: MSAGD RLP

Mainz (kobinet) Am 26. und 27. November haben sich die Behindertenbeauftragten des Bundes und der Länder in ihrem Online-Treffen schwerpunktmäßig mit der Verbesserung der Barrierefreiheit der Medien beschäftigt. Nachdem die kobinet-nachrichten bereits über dieses Treffen berichtet hatten, wurde nun auch auf der Hompepage des gastgebenden Landesbehindertenbeauftragten Matthias Rösch die von den Beauftragten beschlossene Mainzer Erklärung eingestellt.

Praxishandbuch für inklusive Kunst- und Kulturarbeit veröffentlicht

Emoji Held
Emoji Held
Foto: Aktion Mensch

KÖLN (kobinet) Zum Projekt CREABILITY ist jetzt ein Praxishandbuch erhältlich. Es liefert auf mehr als 150 Seiten nützliche Anleitungen und Checklisten, um Kreativangebote in den Bereichen Tanz, Schauspiel und Musik zu gestalten – für Menschen mit und ohne Behinderung.

Glaubwürdigkeit kommt auf den Prüfstand

Foto von Joachim Leibiger
Joachim Leibiger
Foto: Thüringer Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderungen

ERFURT (kobinet) Der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen in Thüringen, Joachim Leibiger, hat im Zusammenhang mit einer öffentlichen Anhörung zur Verankerung des Staatsziels Inklusion in der Thüringer Verfassung seine Unterstützung für diese Initiative der Koalitionsfraktionen signalisiert. Gleichzeitig äußerte er sich besorgt, dass ein Gesetzentwurf der CDU-Fraktion für mehr Barrierefreiheit und zur Stärkung des Landesbeauftragten bei Teilen von Rot-Rot-Grün auf Widerstand stößt.

Es ist geschafft – Bundesrat stimmte Pauschbetragserhöhung zu

Bild von Olaf Scholz und Jürgen Dusel
Olaf Scholz und Jürgen Dusel
Foto: Bundesfinanzministerium

Berlin (kobinet) „Es ist geschafft! Heute hat der Bundesrat das „Gesetz zur Erhöhung der Behinderten-Pauschbeträge und zur Anpassung weiterer steuerlicher Regelungen“ beschlossen. Es tritt in Kraft, nachdem der Bundespräsident es unterzeichnet hat und es im Gesetzesblatt steht“, dies konnte der Bundesbehindertenbeauftragte Jürgen Dusel gestern freudig auf seiner Facebookseite verkünden. Im Mai 2019 hatte Jürgen Dusel die längst überfällige Erhöhung der Behindertenpauschbeträge bei seinem Jahresempfang zusammen mit Bundesfinanzminister Olaf Scholz zu einem Hauptthema gemacht. Nächstes Jahr können nun immerhin diejenigen behinderten Menschen, die Geld von ihren Steuerzahlungen absetzen können, höhere Pauschbeträge für ihre behinderungsbedingten Mehraufwendungen absetzen. Die Pauschbeträge waren seit 45 Jahren nicht angepasst worden.

Behindertenbeauftragte fordern mit Mainzer Erklärung barrierefreie Medien

Foto zeigt Malu Dreyer
Malu Dreyer
Foto: SPD Rheinland-Pfalz

Mainz (kobinet) Alle Inhalte im Fernsehen laufen mit Untertiteln, Nachrichtensendungen werden in Gebärden- und Leichter Sprache angeboten, die sozialen Medien bieten inklusive und barrierefrei Inhalte: Diese Vision einer Medienwirklichkeit war Schwerpunktthema der 60. Konferenz der Beauftragten von Bund und Ländern für Menschen mit Behinderungen am 26. und 27. November, die aufgrund der Corona-Pandemie erstmals als Videokonferenz stattfand. Gastgeber war Rheinland-Pfalz und herausgekommen ist dabei die Mainzer Erklärung mit der die Behindertenbeauftragten barrierefreie Medien fordern.

Gute Arbeit für Menschen mit Behinderungen

Logo Fraktion DIE LINKE Im Bundestag
Logo Bundestagsfraktion DIE LINKE
Foto: Fraktion DIE LINKE

BERLIN (kobinet) In einem Antrag an den Bundestag verlangt die Fraktion der Partei „Die Linke“, gute Arbeit für Menschen mit Behinderungen zu ermöglichen und zu sichern. In ihrem Antrag schreibt sie, dass bei der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen am Arbeitsleben zwar einige positive Entwicklungen festzustellen seien. „Aber es überwiegen Fehlentwicklungen und Stillstand“, heißt es im Antrag.

ZABA für Barrierefreiheit in den Medien

Logos von ARD und ZDF
Logos von ARD und ZDF
Foto: gemeinfrei

BERLIN (kobinet) Wer sich über die Barrierefreiheit bei den Medien informieren, oder sich über unzureichende Barrierefreiheit beschweren möchte, hat dazu jetzt bei der neuen Zentralen Anlaufstelle für Barrierefreie Angebote (ZABA) eine Möglichkeit.

Mehr Landesblindengeld kann nur erster Schritt sein

Logo SOVD
Logo SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.
Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.

HANNOVER (kobinet) Mit dem Beginn des Jahres 2021 wird in Niedersachsen das Landesblindengeld von 375 Euro auf 410 Euro monatlich angehoben. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) begrüßt diese Erhöhung und fordert zugleich aber eine jährliche Anpassung.

Bündnis 90/Die Grünen fordert Gesellschaft ohne Barrieren

Logo Bündnis 90 Die Grünen Bundestagsfraktion
Logo Bündnis 90 Die Grünen Bundestagsfraktion
Foto: Bündnis 90 Die Grünen Bundestagsfraktion

BERLIN (kobinet) In einem Antrag an den Deutschen Bundestag fordert die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderungen zu ermöglichen und Barrierefreiheit umfassend umzusetzen. In diesem Antrag wird dazu festgestellt: „Menschen sind nicht behindert, sie werden behindert. Barrieren aller Art verhindern gleichberechtigte Teilhabe und Selbstbestimmung: Das geschieht beispielsweise durch bauliche Hürden in Gebäuden, kompliziert zu handhabende Gegenstände, die Gestaltung von Medien, das Design von digitalen Angeboten und von Benutzeroberflächen im Internet, Treppenstufen in Veranstaltungsräumen oder Kommunikationsformen, die nicht jede und jeder versteht.“

Traurige Bilanz: Über eine Million Corona-Infizierte in Deutschland

Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: Franziska Vu – ISL

Berlin (kobinet) Als im Frühjahr der weitgehende coronabedingte Lockdown begann, hat wohl kaum jemand damit gerechnet, wie sich das Corona-Virus auch in Deutschland ausbreitet. Mitten in der zweiten Infektions-Welle hat heute das Robert-Koch-Institut die traurige Bilanz vermeldet, dass sich mittlerweile über eine Million Menschen in Deutschland mit dem Corona-Virus infiziert haben. Auch die Zahl von 426 Menschen, die gestern an den Folgen der Corona-Infektion gestorben sind, ist erschreckend, wie kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul in seinem Kommentar berichtet.

BER: Großer Nachbesserungsbedarf bei der Barrierefreiheit

Porträt von Dr. Sigrid Arnade
Dr. Sigrid Arnade
Foto: Birgit Maaßen

Berlin (kobinet) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) rät den Betreibern des neu eröffneten Flughafens Berlin Brandenburg (BER) dringend zu umfassenden Nachbesserungen hinsichtlich einer barrierefreien Nutzung durch behinderte Fluggäste. Bei einer Besichtigung ohne Zeitdruck drei Wochen nach der Eröffnung konnte die Ex-ISL-Geschäftsführerin Dr. Sigrid Arnade die große Anzahl unvermuteter Barrieren kaum fassen: „Aufzüge sind zu klein oder fahren nicht; die Elektrik bei einem barrierefreien WC ist ausgefallen; Leitstreifen führen vor eine Glaswand“, beschreibt Sigrid Arnade ihre Eindrücke.

Betreuungsrecht: Echte Reform oder Reförmchen?

Symbol Bundestag Adler
Bundestag Symbol
Foto: Bundestag, gemeinfrei

Berlin (kobinet) Zum Aschluss der gestrgen Plenarsitzung des Deutechen Bundestages wurde am 26. Novmeber der Gesetzentwurf der Bundesregiertung über die Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts diskutiert und zur weiteren parlamentarischen Bearbeitung an den zuständigen Ausschuss überwiesen. In der Debatte reichten die Beiträge vom großen Lob für die längst überfällige Reform der gesetzlichen Regelungen, die zum Teil noch aus der Kaiserzeit stammen, bis zur heftigen Kritik, dass die Reform nicht die Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention erfüllt.