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Mit MUVA in Berlin unterwegs

Kleinbus bei dem ein Rollstuhlfahrer  den   Seiteneinstieg mittels Lift nutzt
Barrierfreier Kleinbus des BVG Muva Aufzugersatz
Foto: BVG

BERLIN (kobinet) Ende Januar wurden rund 40 weitere U- und S-Bahnhöfe an das Muva Aufzugersatz System angebunden- Für das Jahr 2024 ist eine Ausweitung auf ganz Berlin vorgesehen. Mit diesem System können die barrierefreien Kleinbusse an rund 40 weiteren Berliner U- und S-Bahnhöfen vor allem im nördlichen Stadtgebiet genutzt werden, wenn ein Aufzug mal nicht in Betrieb oder noch nicht vorhanden ist.

Marco Scherer arbeitet im Lager eines Autohauses im Budget für Arbeit

Marco Scherer vor einem Auto
Marco Scherer vor einem Auto
Foto: Kreisverwaltung Bitburg-Prüm

Bitburg (kobinet) Im Hinblick auf die Reform des Werkstättensystems hört man Immer wieder, was alles angeblich nicht bei der Inklusion von Menschen, die herkömmlich in Werkstätten für behinderte Menschen arbeiten, geht. Im Eifelkreis Bitburg-Prüm gibt es demgegenüber vielfältige positive Beispiele für die Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. „Aktuell sind es über vierzig Betriebe im Landkreis, in denen Menschen mit einer geistigen, körperlichen oder psychischen Beeinträchtigung mit ihren guten Kompetenzen und ihrer Fachlichkeit beschäftigt sind“, heißt es in einem von der Kreisverwaltung des Eifelkreis Bitburg-Prüm veröffentlichten Beitrag. Am Beispiel von Marco Scherer, der mit Unterstützung des Budget für Arbeit eine Anstellung im Lagerbereich bei Automobile Conrady in Bitburg gefunden hat, wird deutlich, wie Türen für eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt geöffnet werden können und was dann zuweilen möglich ist.

Online-Lesung zum Kinderbuch Als Ela das All eroberte

Sharepic zum Kinderbuch Als Ela das All eroberte
Sharepic zum Kinderbuch Als Ela das All eroberte
Foto: Raul Krauthausen und Adina Hermann

Kehl / Ludwigsburg (kobinet) „Raul Krauthausen und Adina Hermann lesen am Freitag, den 8. März 2024, um 16:00 Uhr aus dem Kinderbuch „Als Ela das All eroberte“, das sie gemeinsam geschrieben haben. Die Lesung findet online statt und richtet sich an groß und klein – alle sind willkommen.“ Dies berichtet Bettina Krück, die zusammen mit Antonio Florio vom Verein Selbstbestimmt Leben im Landkreis Ludwigsburg diese gemeinsame Online-Lesung organisiert.

geh denken inklusiv

Logo der ISL
Logo der ISL
Foto: ISL

Berlin (kobinet) „Wir wollen Menschen mit Behinderungen und deren Unterstützer*innen ermutigen, sich an der Erinnerungskultur der nationalsozialistischen ‚Euthanasie‘- Morde und Zwangssterilisation zu beteiligen. Wir sind der Überzeugung, dass die Vermittlung der Geschichte der NS-Morde und Zwangssterilisation durch Menschen mit Behinderungen ein neues tragendes Format guter Erinnerungskultur darstellen könnte.“ So heißt es auf der Internetseite des Projekts geh denken inklusiv der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL). „Unser Teilprojekt ‚(Un-)Wertes Leben on Tour‘ ist bei drei Veranstaltungen an Gedenkorten der NS-‚Euthanasie‘ und Zwangsterilisation aktiv. Wir möchten Euch dabei haben, für viele Erzählungen, Begegnungen und Auseinandersetzungen mit der Geschichte und deren Auswirkungen im Heute“, heißt es weiter in der Ankündigung der drei Besuche in Gedenkstätten im Juni und Juli 2024, für die noch Mitwirkende gesucht werden.

Welcher Hörfilm wird Publikumsliebling 2024?

Symbol Fragezeichen

Berlin (kobinet) Welcher Film verfügt über die besten Bildbeschreibungen für blinde und sehbehinderte Menschen? Ab sofort können wieder alle Hörfilmfans entscheiden, wer den begehrten Publikumspreis erhält. Hörfilmfans können auch in diesem Jahr ihren Favoriten für den 22. Deutschen Hörfilmpreis wählen. Dabei kann unter einundzwanzig nominierten Filmbeschreibungen ausgesucht werden. Die Bandbreite reicht von Kinofilmen wie Christian Petzolds „Roter Himmel“ über Serien wie „Haus aus Glas“ oder „Maxton Hall“ bis zu TV-Produktionen wie „Sörensen hat Angst“. Auch Kinder- und Jugendfilme wie „Elemental“ oder „Wo ist Anne Frank“ und Produktionen aus den Kategorien Dokumentation und Filmerbe stehen zur Wahl. Darauf weist der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) hin.

Diskriminierung beim neuen Staatsbürgerrecht

Symbol Paragraph

Berlin (kobinet) „Das neue Staatsbürgerschaftsrecht erleichtert die Einbürgerung, schließt aber nicht nur behinderte Menschen aus. Das dürfte verfassungswidrig sein.“ Darüber berichtet die Tageszeitung taz in einem Bericht vom 9. Februar 2024. Handicap International und eine Reihe von weiteren Verbänden hatten gegen diese Regelungen protestiert.

Job | inklusivo ebnet Wege in die Arbeitswelt

Gruppe von Frauen und Männern in einem Schulraum, die sich ausliegende Broschüren  ansehen
jobinklusivo an der Schule Hochheim
Foto: Gerhard Lötsch

BAD KREUZNACH (kobinet) Inklusion und Integration in den Arbeitsmarkt kann gelingen, das weiß vor allem Gerhard Lötsch, der Abteilungsleiter für job|inklusivo der Stiftung kreuznacher diakonie. Job|inklusivo. Es ist bundesweit eine der wenigen Institutionen, die den Übergang von Menschen mit Behinderung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt intensiv fördern.

Inklusive Projektwoche in der Küche

Drei Männer wobei die beiden links Berufskleidung tragen
Lehrer Florian Wagner (rechts) mit Daniel Blaschke und Suhada Krasniqi-Szoma, zwei Mitarbeitende des Küchen-Teams der Regnitz-Werkstätten.
Foto: Anja de Bruyn

ERLANGEN (kobinet) Das Team der Regnitz-Werkstätten hat im Rahmen einer Projektwoche die gemeinsame Arbeit mit Schülerinnen und Schülern verstärkt. Eine fünfte Ganztagsklasse, zwei sechste und eine siebte Klasse haben an einer Projektwoche teilgenommen und gemeinsam mit dem Team der Küche in den Regntz-Werkstätten gekocht.

Nachgehakt beim Bundesjustizminister in Sachen AGG-Reform

Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Foto: Michael Gerr

Berlin (kobinet) Als Sprecher der LIGA Selbstvertretung, in der sich eine Reihe von Selbstvertretungsorganisationen behinderter Menschen zusammengeschlossen haben, hat sich Ottmar Miles-Paul mit einem Schreiben erneut an den Bundesjustizminister Dr. Marco Buschmann gewandt, um den Stand der Aktivitäten für die Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) zu erfagen. Im August 2023 hatte Ottmar Miles-Paul zusammen mit Vertreter*innen des Bündnis AGG Reform Jetzt den Bundesminister beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung mit der Frage nach dem Stand dieser im Koalitionsvertrag verankerten Reform konfrontiert. Das Versprechen, dass Vorschläge vorgelegt werden und eine entsprechende Beteiligung der Verbände stattfindet, hat der Minister bisher allerdings noch nicht umgesetzt.

Berlinale mit umfangreichem Inklusionsangebot

Berlinale Bär
Berlinale Bär
Foto: Anke Glasmacher

Berlin (kobinet) Vom 15. bis 25. Februar 2024 findet die diesjährige Berlinale in Berlin statt, die mit einem umfangreichen Inklusionsangebot zu einem Filmfest für alle Menschen einlädt. Der Allgemeine Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin (ABSV) hat Informationen darüber zusammengestellt, wann in den nächsten Tagen Berlinale-Filme mit Audiodeskription gezeigt werden. Darauf macht der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) in seinem Newsletter dbsv-direkt aufmerksam.

Ergebnisse der Befragung behinderter Jugendlicher in Marburg

Franz-Josef Hanke
Franz-Josef Hanke
Foto: Franz-Josef Hanke

Marburg/Lahn (kobinet) Ottmar Miles-Paul vom Projekt Gute Nachrichten zur Inklusion hat es endlich geschafft und ist mal wieder nach Marburg gefahren, wo er drei Jahre lang gelebt hat. Dort traf er u.a. auch auf den Journalisten Franz-Josef Hanke, der immer wieder auch Beiträge für die kobinet-nachrichten verfasst. Ein Fundstück, das Ottmar Miles-Paul aus Marburg mitgebracht hat, sind die Marburg News. Franz- Josef Hanke betreibt diesen Online-Nachrichtendienst zusammen mit anderen Aktiven schon seit vielen Jahren und berichtet dabe auch immer wieder über Themen, die behinderte Menschen betreffen. So veröffentlichten die Marburg News zum Beispiel einen Beitrag über die Ergebnisse einer Befragung behinderter Jugendlicher. Ein gutes Beispiel, wie die Beteiligung und Selbstvertretung behinderter Jugendlicher vor Ort gefördert werden kann, findet Ottmar Miles-Paul.

Erfolgreiche 20 Jahre Nationalpark Eifel

Eine blinde Frau und ein  sehender Junge stehen tastend an einem  kugelrunden Exponat
In der barrierefreien Erlebnisaustellung Wildnisträume
Foto: Dominik Ketz

SCHLEIDEN (kobinet) 20 Jahre nach seiner Gründung kann der Nationalpark Eifel auf eine beeindruckende Erfolgsgeschichte zurückblicken. Waren anfangs im Schutzgebiet 230 gefährdete Arten bekannt, konnten Forscherinnen und Forscher mittlerweile mehr als 2.600 Rote-Liste-Arten nachweisen, die im Nationalpark wertvollen Lebensraum finden. Insgesamt leben in dem Schutzgebiet an der belgischen Grenze sogar mehr als 11.300 Arten. Einen großen Anstieg zeigen auch die Gästezahlen des Schutzgebietes. Seit der ersten Untersuchung im Jahr 2007 mit rund 450.000 Gästen haben sich die Gästezahlen des Nationalparks auf über eine Millionen Gäste pro Jahr mehr als verdoppelt.

Kinderhospizarbeit und Bedarfe der Familien

Bunt bemalte leuchtende Kugeln an einem Baum
Blick auf den stilisierten Lebensbaum
Foto: Ricchard LOHS

BERLIN (kobinet) Im Ehrenhof der Humboldt-Universität präsentierten die fünf Träger aus der Berliner Kinderhospizarbeit am gestrigen Nachmittag den von Exhibition Designer Till Hutzenlaub entworfenen stilisierten Lebensbaum, der den Kreislauf des Lebens symbolisiert. Als Wanderbaum konzipiert, steht er außerdem für den ständigen Wandel und die Veränderungen, denen Familien mit unheilbar kranken Kindern ausgesetzt sind.

Trauer um Carola Ewinkel aus Marburg

Carola Ewinkel
Carola Ewinkel
Foto: privat

Marburg/Lahn (kobinet) „Am 3. Februar 2024 ist Carola Ewinkel unerwartet gestorben. Sie war eine Bewegte der ersten Generation. Wenn auch nicht im bundesweiten Umfeld, war sie doch in Marburg eine Stimme, die beharrlich und besonnen für die Selbstbestimmung und Teilhabe behinderter Menschen in allen gesellschaftlichen Bereichen eintrat. Dies schreibt Anneliese Mayer in ihrem Nachruf auf Carola Ewinkel, den sie den kobinet-nachrichten zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat.

Bei Barrierefreiheit ist deutscher Fußball nur Kreisliga

Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Henning Schacht

Berlin (kobinet) Die Fußball-Bundesliga biegt schon bald in die Zielgerade dieser Saison ein und heute, am 10. Februar blicken viele auf das Spitzenspiel bei den Männern zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Bayern München. Aber wie sieht es in Sachen Barrierefreiheit in deutschen Stadien und bei den Fußballvereinenaus? Dieser Frage ist die ARD-sportsachau im Interview mit dem Bundesbehindertenbeauftragten Jürgen Dusel nachgegangen. Das Urteil ist vernichtend. In Sachen Barrierefreiheit bewege sich der deutsche Fußball auf Kreisliga-Niveau.

Feierabendtreff von Selbst Aktiv Bayern startet am 15. Februar

Plakat zum Selbst Aktiv Feierabendtreff am 15.2.2024
Plakat zum Selbst Aktiv Feierabendtreff am 15.2.2024
Foto: Selbst Aktiv Bayern

Würzburg (kobinet) Am 15. Februar 2024 um 18.30 Uhr startet die Arbeitsgemeinschaft Selbst Aktiv Bayern ihren Online-Feierabendtreff. Regelmäßig an jedem 3. Donnerstag im Monat öffnet der neue Online-Treff der AG Selbst Aktiv Bayern seine Pforten allen Menschen mit und ohne Behinderung oder Beeinträchtigung für geselliges Miteinander, gute Gespräche, Anregungen und konstruktive Kritik.

Fatale Unterversorgung mit stationären Kinderhospizplätzen

DSC00519 von walnussbaer

FRANKFURT am MAIN (kobinet) Wenn in ganz Deutschland namhafte Gebäude grün angestrahlt und erleuchtet werden, wenn Fahrzeuge mit grünen Bändern geschmückt durch Städte und über Dörfer fahren, wenn Bäckereien ihr Gebäck mit grünem Zuckerguss überziehen, dann hat das am heutigen Samstag nichts mit Karneval oder Fasching zu tun: Am 10. Februar ist bundesweiter Tag der Kinderhospizarbeit.

Bundesgerichtshof entschied zugunsten von Umbauten für Barrierefreiheit

Bundesgerichtshof in Karlsruhe
Bundesgerichtshof in Karlsruhe
Foto: Bundesgerichtshof

Karlsruhe (kobinet) Der unter anderem für das Wohnungseigentumsrecht zuständige V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat heute am 9. Februar 2024 auf der Grundlage des im Jahr 2020 reformierten Wohnungseigentumsrechts in zwei Verfahren über die Voraussetzungen und Grenzen baulicher Veränderungen des Gemeinschaftseigentums entschieden, die von einzelnen Wohnungseigentümern als Maßnahmen zur Barrierereduzierung (Errichtung eines Personenaufzugs bzw. Errichtung einer 65 Zentimeter erhöhten Terrasse nebst Zufahrtsrampe) verlangt wurden. Auf diese Entscheidung, die für die Verbesserung der Barrierefreiheit im Wohnungswesen eine wichtige Rolle spielen dürfte, wies der Bundesgerichtshof in einer aktuellen Presseinformation hin.

Wenn Partizipation zur Farce wird

Daumen unten
Daumen unten
Foto: Irina Tischer

Saarbrücken (kobinet) Behinderte Menschen, die sich für Veränderungen in Sachen Inklusion einsetzen, kennen es zu Genüge. Man wird eingeladen, kommt vielleicht auch zu Wort, aber auf die Meinung der Betroffenen wird oft gepfiffen und andere Interessen setzen sich durch. Zudem gibt es für Stellungnahmen oder Informationen für wichtige Sitzungen häufig unangemessen kurze Fristen. Ein Lehrstück, wie man es machen kann, wenn man gar keine Partizipation möchte, sondern einfach nur seine Interessen durchsetzen will, mussten Vertreter*innen des saarländischen Landesbehindertenbeirats erst kürzlich anlässlich der Besetzung der Position des Landesbehindertenbeauftragten erleben.

Entscheidenden Durchbruch für EU-Behindertenausweis

Bild zum EU Behinderten- und Parkausweis
Bild zum EU Behinderten- und Parkausweis
Foto: Europäische Kommission

Wien / Brüssel (kobinet) Das Europäische Behindertenforum (EDF) feierte die Einigung der EU-Institutionen – dem Europäischen Parlament, dem Rat der Europäischen Union und der Europäischen Kommission – über das vorläufige Abkommen zum EU-Behindertenausweis. „Diese Einigung, die nun kurz vor den anstehenden EU-Wahlen im Juni 2024 erzielt wurde, ebnet den Weg für die Abstimmung über den endgültigen Text des Ausweises noch vor Ende der aktuellen Legislaturperiode“, heißt es im Bericht des österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS vom 8. Februar 2024.

Mitarbeitende für telefonische Patientenberatung gesucht

Symbol Fragezeichen

Berlin (kobinet) Die im Dezember 2023 gegründete Stiftung Unabhängige Patientenberatung Deutschland möchte möglichst schnell die Beratung von Patient*innen aufnehmen. Deshalb sucht die Stiftung derzeit Mitarbeitende für die telefonische Patientenberatung, die aus dem Home-Office arbeiten und möglichst schnell mit der Tätigkeit beginnen können.

Kölner Rollstuhlbasketballer auf dem Weg zum Finale

Logo des RBC Köln 99ers zum Neustart in der Bundesliga
Logo des RBC Köln 99ers
Foto: Rollstuhlbasketball-News des RBC Köln 99ers

KÖLN (kobinet) In den jüngsten Begegnungen gegen die DONECK Dolphins Trier und im Europa-Pokal gegen die Hornets Le Cannet, Galatasaray und Bilbao zogen sich die Köln 99ers respektabel aus der Affäre. In diesen Partien enttäuschten die Kölner keineswegs, konnten sogar zwei Siege gegen Trier und Le Cannet einfahren.

Artikel „Geheimplan für Deutschland“ in Leichter Sprache und zum Hören

Symbol Information

Münster (kobinet) Die Recherchen über Pläne zur Vertreibung von Menschen aus Deutschland bestimmen seit Wochen die öffentliche Diskussion und haben zu vielen Demonstrationen gegen rechts geführt. „Wir haben die Leichte-Sprache-Version des Artikels ‚Geheimplan gegen Deutschland‘ eingelesen. Diese Hörversion brauchen wir für Frauen im Netzwerk, die zwar die Demos besser verstehen wollen, aber eben nicht oder nur mit Mühe lesen können oder es wollen“, heißt es vonseiten des NetzwerkBüro Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung NRW, das darauf hinweist, dass es den Beitrag nun auch in Leichter Sprache und als Hörversion gibt.

Michael Schmaus neuer Behindertenbeauftragter im Saarland

Landkarte Lage Saarland in Deutschland
Lage Saarland in Deutschland
Foto: Gemeinfrei https://de.wikipedia.org/wiki/Flaggen_und_Wappen_der_L%C3%A4nder_der_Bundesrepublik_Deutschland

Saarbrücken (kobinet) „Michael Schmaus muss nun die Scherben zusammenkehren“, so titelt die Saarlandwelle von SR 3 ihren Bericht darüber, dass Michael Schmaus nun zum neuen Landesbehindertenbeauftragten des Saarlands bestellt wurde. Im Hinblick auf das hochumstrittene Besetzungsverfahren dürfte der neue Landesbehindertenbeauftragte wirklich viel zu tun haben, um die Missachtung des Landesbehindertenbeirats bei der Besetzung der Position und den Umgang mit dem bisherigen Beauftragten und einigen Bewerber*innen wieder in geordnete Bahnen zu bringen. „Das Wahlverfahren war alles andere als ein demokratisches Lehrstück“, meint SR-Reporter Patrick Wiermer daher auch sehr treffend.

T4 Ophelias Garten knüpft an Erinnerungsarbeit und knüpft an aktuelle Lage an

Presseinfo zum Theaterstück T4. Ophelias Garten
Presseinfo zum Theaterstück T4. Ophelias Garten
Foto: Daniela_Buchholz

Bremen (kobinet) Um den Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus gastierte das Theaterstück „T4 Opehlias Garten“ an drei Abenden nacheinander in Bremen. Alle drei Vorstellungen waren restlos ausverkauft. Initiator des Gastspiels war der Landesbehindertenbeauftragte der Freien Hansestadt Bremen Arne Frankenstein. Das breite Medienecho sowie die vielen Rückmeldungen zeigen nach Ansicht von Arne Frankenstein, dass dieses Stück dringend gebraucht wird, um die Erinnerungs- und Aufklärungsarbeit zur systematischen Vernichtung und Verfolgung behinderten Lebens im Nationalsozialismus zu vertiefen.

Raul Krauthausen zu Gast bei Jürgen Dusel im Kleisthaus

Plakat zur Veranstaltung mit Jürgen Dusel und Raul Krauthausen
Plakat zur Veranstaltung mit Jürgen Dusel und Raul Krauthausen
Foto: Bundesbehindertenbeauftragter

Berlin (kobinet) Der „Salon im Kleisthaus“ ist das Talkformat von „Kultur im Kleisthaus“ des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen Jürgen Dusel. Am 15. Februar 2024 um 19:00 Uhr ist Raul Krauthausen zu Gast bei Jürgen Dusel im Kleisthaus.

MmB-Community-Podcast zum Crip Camp

Logo des Podcast MmB Community
Logo des Podcast MmB Community
Foto: MmB Community

Kassel (kobinet) „2023 war ein fantastisches Jahr für den neuen Podcast ‚MmB Community‘ von Paul O’Dono und Mano Grande, die sich in der 25. Runde der Peer Counceling Weiterbildung des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) im Mai 2023 kennen lernten. In 2024 geht das Abenteuer weiter. In der ersten Folge des Jahres haben die beiden ein ganz besonders Gesprächsthema: ‚Filmpreview Crip Camp‘. Bei einem Filmabend im November 2023 des Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) in Kassel wurde die prämierte Dokumentation aus dem Jahr 2020 gespielt. Inhaltlich geht es um das aufkeimende Empowerment der Behindertenbewegung in Amerika. Dieses Empowerment tragen Paul und Mano in ihren Podcast und regen dazu an, sich vom Film und den echten Protagonisten mitreißen zu lassen. Der Film ist derzeit auf Netflix zu sehen“, heißt es in der Ankündigung der neuen Ausgabe des Podcast MmB Community.

Bedarf an sozialrechtlicher Beratung wächst weiter

Mehrere Paragraphenzeichen auf einem Blatt
Paragraphen zeigen, dass etwas geregelt wird
Foto: Pixabay/geralt

Stuttgart (kobinet) Die Nöte und Sorgen der Menschen in Baden-Württemberg steigen weiter. Der Landesverband des VdK informiert darüber, dass es im Jahr 2023 mehr als 68.000 sozialrechtliche Beratungen gab. Durch die VdK-Juristen wurden so viele Beratungen wie noch nie zuvor durchgeführt. 12.200 Widersprüche, Klagen und Berufungen wurden eingereicht – gegen Rentenbescheide, abgelehnte Krankenkassenleistungen und die Pflegekasse – noch nie waren es mehr.

Agieren statt Evaluieren in Sachen Antidiskriminierung

Logo zum Diskriminierungsschutz des NETZWERK ARTIKEL 3
Logo zum Diskriminierungsschutz des NETZWERK ARTIKEL 3
Foto: NW3, Michael Möller

Berlin (kobinet) „Wenn du nicht mehr weiter weißt, gründe einen Arbeitskreis“, so lautet ein Sprichwort, das zuweilen typisch für die Verhinderung von Fortschritten ist. Im Hinblick auf die im Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP verankerte Reform des Allgemeinen Arbeitskreis könnte man dies derzeit so formulieren: „Willst du nicht agieren, lass erst mal evaluieren“. Diesen Schluss zieht zumindest das NETZWERK ARTIKEL 3, das für die Verbesserung des Diskriminierungsschutz in Deutschland eintritt. Denn statt endlich konkrete Vorschläge für die Gesetzesreform vorzulegen, soll nun erst einmal die Umsetzung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes evaluiert werden. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung der Abgeordneten Clara Bünger vom 17: Januar 2024 hervor.

Buchlesung mit Diskussion in Bremen zur Situation in Werkstätten

Ottmar Miles-Paul mit Roman Zündeln an den Strukturen
Ottmar Miles-Paul mit Roman Zündeln an den Strukturen
Foto: LB Bremen

Bremen (kobinet) Auf Einladung des Landesbehindertenbeauftragten von Bremen, Arne Frankenstein, findet am 13. März 2024 um 16:30 Uhr im Kwadrat Bremen, Wilhelm-Kaisen-Brücke 4, in Bremen eine Buchlesung mit anschließender Diskussion zum Reportage-Roman „Zündeln an den Strukturen“ über die Situation in Werkstätten für behinderte Menschen mit Ottmar Miles-Paul statt. Anmeldungen werden bis zum 6. März 2024 entgegen genommen, heißt es auf der Internetseite des Landesbehindertenbeauftragten von Bremen.

Workshops des Projekts Afro-diasporische Communities und Behinderungen

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Berlin (kobinet) Das Projekt AdiCoBe – Afro-diasporische Communities und Behinderungen – Black (dis)abled Power bietet in den nächsten Monaten einige Workshops an, um Raum für den Austausch zu geben, Wissen zusammenzutragen und Handlungsempfehlungen zu entwickeln. „Für den Auftakt der Workshopreihe wählten wir das Wochenende nach dem 21. März, dem Internationalen Tag gegen Rassismus und zugleich Welt-Down-Syndrom-Tag“, heißt es auf der Internetseite des Projekts.

Kritik an österreichischem Werkstättensystem

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Foto: Irina Tischer

Wien (kobinet) Nicht nur in Deutschland wird heiß über die Entlohnung in Werkstätten für behinderte Menchen weit unter dem Mindestlohn und vor allem über die mangelnden Alternativen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt diskutiert. Die österreichische Volksanwaltschaft kritisierte nun, dass in österreichischen Werkstätten für behinderte Menschen Zeiten der Krankheit vom „Urlaubsanspruch“ abgezogen werden. Darüber berichtet der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS. „Menschen mit Behinderungen bekommen in den ‚Werkstätten‘, in denen sie arbeiten, nur Taschengeld statt Lohn. Das kritisiert die Volksanwaltschaft schon lange. Nun ist ein neuer Aspekt des Problems aufgetaucht: Weil die Beschäftigung von Christian S. nicht als Arbeitsverhältnis gilt, kann er auch nicht in Krankenstand gehen. Die Zeit, die er krank war und in der Werkstatt gefehlt hat, wurde ihm von den 50 jährlich erlaubten Fehltagen pro Jahr abgezogen“, heißt es im BIZEPS-Bericht.

M3 Global sucht Menschen mit Ernährungssonde für Studie

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Berlin (kobinet) Das internationale Forschungsunternehmen M3 Global hat eine Studie zum Thema Leben mit Ernährungssonde gestartet. Im Mittelpunkt der Studie stehen Menschen, die eine Ernährungssonde (PEG-Sonde, Gastrotube oder Button) selbst nutzen bzw. An- und Zugehörige die Menschen mit einer Ernährungssonde pflegen oder sie bei der Versorgung unterstützen. Darauf hat Laura Mench die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.

Süddeutsche berichtete über nicht-invasiven Pränataltest

Bild mit Text zum Artikel der Süddeutschen Zeitung
Bild mit Text zum Artikel der Süddeutschen Zeitung
Foto: SZ

Bremen (kobinet) „Wir freuen uns, dass die Süddeutsche Zeitung in der letzten Wochenendausgabe mit dem Artikel ‚Hauptsache Gesund?‘ die Diskussion um den nicht-invasiven Pränataltest (NIPT) aufgegriffen hat. Arne Frankenstein weist in dem Artikel erneut darauf hin, welche Botschaft mit dem Test verbunden ist: ‚Es wird vermittelt, dass es ein vermeidbares Risiko ist, ein Kind mit Down-Syndrom zu bekommen.‘ Die SZ hat den Fokus in dem Artikel auf die belastende Situation gerichtet, in welcher sich werdende Eltern befinden. Unsere Schlussfolgerung: Der durch Bremen initiierte Bundesratsbeschluss ‚Kassenzulassung des nicht-invasiven Pränataltests (NIPT) – Monitoring der Konsequenzen und Einrichtung eines Gremiums‘ muss durch das Bundesministerium für Gesundheit zeitnah umgesetzt werden.“ Dies schreibt das Team des Landesbehindertenbeauftragten von Bremen auf Facebook und verweist auf den Beitrag der Süddeutschen Zeitung.

Auf jeden Fall wählen gegen rechts am 11. Februar in Berlin

Logo: Selbst Aktiv
Logo: Selbst Aktiv
Foto: AG Selbst Aktiv

Berlin (kobinet) Die Bundestagswahl wird am 11. Februar 2024 in einigen Berliner Wahlkreisen aufgrund von Problemen bei der Bundestagswahl 2021 wiederholt. Mechthild Ravert von der Arbeitsgemeinschaft Selbst Aktiv der SPD ruft im Vorfeld dieser Wahl dazu auf, auf jeden Fall wählen zu gehen und dies gegen rechts. Bereits am 3. Februar hat sich die AG Selbst Aktiv an der Demonstration #WirSindDieBrandmauer von Hand in Hand in Berlin beteiligt.

Steht neuer Landesbeauftragter im Saarland schon fest?

Symbol Fragezeichen

Saarbrücken (kobinet) Die kobinet-nachrichten hatten wiederholt über die zweifelhaften Vorgänge bei der Neubesetzung der Position des Landesbehindertenbeauftragten im Saarland berichtet. Nun soll wohl der bisherige Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen im Saarland, Michael Schmaus, neuer Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen werden, wie es in einem Bericht des Saarländischen Rundfunks (SR) heißt. Zuletzt hatte es massive Kritik am Verfahren für die Neubesetzung der Position vor allem auch bei den im Landsbehindertenbeirat vertretenen Organisationen gegeben.

Arbeit für Kulturinteressierte im Raum Berlin

Zwei Masekn mit je einem lachendem und einem  traurigen Gesicht
Kultur zeigt immer alle Gesichter des Lebens
Foto: Pixabay/Clker-Free-Vector-Images

BERLIN (kobinet) Im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) Kultur können im Raum Berlin im Jahrgang 2024/2025 (von September bis August) rund zehn inklusive Plätze vergeben werden. Freiwillige mit einer Behinderung oder chronischen Erkrankung sind in Teilzeit ab 21 Stunden pro Woche tätig und werden dabei umfangreicher und individueller begleitet als im bisher bekannten FSJ Kultur – im Vermittlungsverfahren vorab, in ihrem Alltag in den Einrichtungen und bei den Bildungsseminaren. Zudem erhalten die Freiwilligen 438 Euro Taschengeld und sind sozialversichert.

Syrien braucht langfristig noch viel Hilfe

Ein kleines Mädchen sitzt aauf dem Schoß einer Frau, die einen Mundschutz trägt
In Syrien brauchen die Überlebenden des Erdbebens vom 6. Februar 2023 wie die kleine Nour noch viel Hilfe
Foto: HI 2023

MÜNCHEN (kobinet) Ein Jahr nach Erdbeben vom 6. Februar 2023 brauchen die Überlebenden in Syrien viel mehr langfristige Hilfe für die Schwerverletzten. Wie die Hilfsorganisation Handicap International (HI) berichtet, so benötigen amputierte Menschen Physiotherapie, Prothesen oder Rollstühle sowie Medikamente und psychologische Hilfe. HI verweist darauf, dass viel mehr langfristige Unterstützung notwendig ist.

Fast 175.000: Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter steigt massiv an

Symbol Prozentzeichen

Nürnberg (kobinet) Die Arbeitslosenzahlen schwerbehinderter Menschen sind im Januar 2024 massiv angestiegen. Die Bundesagentur für Arbeit bezifferte die Zahl arbeitslos gemeldeter schwerbehinderter Menschen im Januar 2024 mit 174.250. Im Vergleich zum Vorjahr sind dies über 8.000 schwerbehinderte Menschen mehr, die arbeitslos gemeldet sind. Im Januar 2023 lag diese Zahl noch bei 165.635. Lediglich in der Hochphase der Corona-Pandemie im Januar 2021 lag die Zahl arbeitslos gemeldeter Schwerbehinderter in den letzten fünf Jahren mit 180.047 in einem Januar höher als derzeit.

Vorbereitungen zum Protesttag zum 5. Mai laufen auf Hochtouren

Plakat zum Europäischen Protesttag 2024 der Aktion Mensch
Plakat zum Europäischen Protesttag 2024 der Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Die Vorbereitungen für Aktionen zum 5. Mai, dem Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, laufen in einigen Städten und Regionen bereits auf Hochtouren. Unter dem Motto „Viel vor für Inklusion! Selbstbestimmt Leben – ohne Barrieren.“ unterstützt die Aktion Mensch auch dieses Jahr vielfältige Aktionen und macht darauf aufmerksam, dass die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) endlich besser umgesetzt werden muss. Für Aktionen, die im Zeitraum vom 27. April bis 12. Mai 2024 zum Protesttag durchgeführt werden, gibt es bis zum 31. März 2024 noch die Möglichkeit, einen Förderantrag bei der Aktion Mensch bis zu 5.000 Euro ohne Eigenbeteiligung zu stellen. Darauf weist die Aktion Mensch auf ihrer Internetseite mit den Informationen zum diesjährigen Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen hin.