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Berlin (kobinet) „Heba baut Prothesen – mitten in Gaza, mit einfachsten Mitteln – für Kinder wie Malak. Das Mädchen ist erst neun Jahre alt und hat Schreckliches erlebt: Bei einem Luftangriff auf eine Schule, in der sie mit ihrer Familie Schutz gesucht hatte, wurden ihre Eltern und drei Brüder getötet. Malak selbst wurde schwer verletzt, ihr rechtes Bein musste oberhalb des Knies amputiert werden. Trotz aller Gefahren versorgt die Hilfsorganisation Handicap International (HI) schwerverletzte und traumatisierte Menschen im Gazastreifen“, wie es in einer Presseinformation von Handicap International heißt. „Tausende haben durch Raketen, Bomben oder Blindgänger Gliedmaßen verloren. An die 6.000 Prothesen werden benötigt, darunter viele für Kinder“, so die Weltgesundheitsorganisation WHO. Das Team von Handicap International (HI) erstellt provisorische Prothesen in einem Reha-Zentrum in Zawaida und versorgt Schwerverletzte mit Physiotherapie und psychologischer Hilfe. Heba ist eine der wenigen Orthopädie-Fachkräfte, die derzeit in Gaza weiterhin arbeiten kann. Sie baut Prothesen und passt sie den amputierten Menschen an. Sie untersucht Verletzungen, misst Bein- und Armstümpfe aus, fertigt Abdrücke für Prothesen an, teilte Handicap International in einer Presseinformation mit.




