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Linke schickt offenen Brief an Jens Spahn

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Foto: Fraktion DIE LINKE

BERLIN (kobinet) Unter dem Eindruck der ihrer Meinung nach erschreckenden und beschämenden Situation in Pflegeheimen, Einrichtungen der Behindertenhilfe und bei ambulanten Pflegediensten angesichts der Corona-Krise haben die beiden Abgeordneten der Linksfraktion Pia Zimmermann (Sprecherin für Pflegepolitik) und Sören Pellmann (Sprecher für Inklusion und Teilhabe) einen gemeinsamen offenen Brief an Gesundheitsminister Jens Spahn verfasst.

Triage – oder soll am Ende das Los entscheiden?

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Foto: ht

Kassel (kobinet) Auch wenn in Deutschland im Vergleich zu einigen anderen Ländern noch viele intensivmedizinische Plätze zur Verfügung stehen, ist bei die mit der Corona-Krise verbundene ethische Diskussion schon angekommen. Wer wird am Ende versorgt, wenn es nicht für alle reicht? Eine Diskussion, die viele Fragen aufwirft, viele Ängste auslöst und höchst diskriminierenden Charakter für die Praxis haben kann. Behindertenverbände haben mittlerweile auf ein Papier der Fachgesellschaften kritisch reagiert. ZEIT ONLINE titelt in einem Gastbeitrag von Tonio Walter vom 2. April: „Lasst das Los entscheiden!“ und grieft einige kritische Aspekte auf.

Infos zur Corona-Pandemie in Bayern – auch in Leichter Sprache

Holger Kiesel
Holger Kiesel
Foto: Landesbehindertenbeauftragter Bayern

München (kobibnet)

München (kobibnet) Aufgrund der stark ansteigenden Krankheitszahlen und den immer strenger werdenden Maßnahmen stellt der Landesbehindertenbeauftragte der bayerischen Staatsregierung Holger Kiesel Informationen aus der Staatskanzlei und den Ministerien zur Corona-Pandemie zur Verfügung. Dabei sind auch Informationen in Leichter Sprache, so dass beispielsweise erklärt wird, welche Ausgangsbeschränkungen es in Bayern gibt.

Ausnahmen zu Besuchsverboten in Einrichtungen umsetzen

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LIGA Selbstvertretung Thüringen
Foto: LIGA Selbstvertretung Thüringen

Erfurt (kobinet) Die LIGA der politischen Interessen- und Selbstvertretung von Menschen mit Behinderungen in Thüringen (LIGA Selbstvertretung Thüringen) setzt sich für die Sicherstellung der Ausnahmen zum generellen Besuchsverbot in besonderen Wohnformen ein. Dazu hat sich die LIGA an die zuständige Behörde gewandt.

Telefonberatung vom Wohnwagen aus

Reiner Ott am Telefon im Wohnwagen
Reiner Ott am Telefon im Wohnwagen
Foto: Reiner Ott

Hamburg (kobinet) Reiner Ott hat das Glück, dass sein Wohnwagen auf einer Anlage steht, die Kleingartencharakter hat und keinen Öffentlichkeitsverkehr hat. So kann er nun in der Corona-Krise dort „campen“ weil er sich dort wesentlich wohler fühlt. Diese Zeit nutzt der Psychiatrie-Erfahrene aber auch, um andere Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen im Rahmen einer täglichen Hotline zu unterstützen. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führt mit ihm folgendes Interview:

Lukas Krämer: Behindertenpolitik per YouTube

Portrait Lukas Krämer
Foto von Lukas Krämer vor seinem Computer
Foto: www.dasding.de (SWR)

Trier (kobinet) Manche, die viel davon haben, verdienen ihr Geld im Schlaf. Andere bekommen einen Job, nachdem sie bei einer Veranstaltung eingeschlafen sind. So ging es zumindest Lukas Krämer bei einer Veranstaltung in Berlin. Heute arbeitet der ehemalige Werkstattbeschäftigte mit einem Budget für Arbeit bei der behindertenpolitischen Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Corinna Rüffer, und berichtet u.a. über YouTube zur Behindertenpolitik. Kritik an den Werkstätten bleibt dabei nicht aus, wie der in Trier erscheinende Volksfreund berichtet.

Online-Diskussion: Risikogruppe Menschen mit Behinderung

Plakat zur Ankündigung der Online-Diskussion
Plakat zur Ankündigung der Online-Diskussion
Foto: MdE Katrin Langensiepen

Brüssel / Berlin (kobinet) „Risikogruppe: Menschen mit Behinderung in Corona Zeiten – Was wir jetzt tun müssen“, die Online-Diskussion, zu der die Grünen-Abgeordnete des Europäischen Parlaments, Katrin Langensiepen, am Freitag, den 3. April von 15:30 bis 17:00 Uhr einlädt. Mit Julia Probst und Corinna Rüffer.

„Wir möchten mit Euch diskutieren wie Ihr Euch in dieser Situation fühlt und was getan werden muss, um diese Zeit gemeinsam zu meistern. Die Diskussion wird von zwei Gebärdensprachdolmetscherinnen begleitet.“

Die Anmeldung: https://attendee.gotowebinar.com/register/8726890166285026318

Über eine zweite Plattform soll das Webinar live verschriftlicht werden. Zwei Schriftdolmetscherinnen sind gebucht.

Im Home-Office notiert – Tödliche Exporte

Foto aus dem Spielfilm
Meister des Todes
Foto: SWR

Berlin (kobinet) Noch aufgewühlt vom Themenabend gestern im Ersten. Gezeigt wurden Daniel Harrichs Polit-Thriller „Meister des Todes“ und seine Dokumentation über deutsche Rüstungsexporte.

Corona bringt die Fehler im System ans Licht

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Foto: Fraktion DIE LINKE

BERLIN (kobinet) Wie ein Brennglas bringt die Corona-Pandemie die Fehler im System ans Licht. Das behauptet die Vorsitzende der Bundestagsfraktion DIE LINKE Amira Mohamed Ali im Interview mit der taz.

Keine Aprilscherze

Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: Franziska Vu ISL

Kassel (kobinet) In den vergangenen Jahren folgte jeweils am 2. April in den kobinet-nachrichten die Auflösung der April-Scherze vom Vortrag. Dieses Jahr hat die kobinet-Redaktion auf April-Scherze verzichtet. Die Realität in Zeiten der Corona-Pandemie hat der Redaktion einerseits den Stoff solche für Scherze geraubt. Angesichts der immer sichtbarer werdenden furchtbaren Auswirkungen der Corona-Krise war kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul andererseits dieses Jahr schlichtweg nicht zum Scherzen aufgelegt. Die Realität habe Fakten geschaffen, die man sich in April-Scherzen kaum ausdenken hätte können, wie er in seinem Kommentar deutlich macht.

Von Langeweile in der Beratung keine Spur

Thomas Schalski
Thomas Schalski
Foto: privat

Oberteuringen (kobinet) Thomas Schalski von der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) im Bodenseekreis leidet derzeit nicht an Landeweile. In Zeiten des Kontaktverbotes der Corona-Krise hat er in der Peer Beratung per Telefon, Mail oder Skype alle Hände voll zu tun. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit Thomas Schalski folgendes Interview.

Schulhelfer*innen über die Krise retten

Corrina Rüffer
Corrina Rüffer
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Zur schwierigen Situation der Schulhelferinnen und Schulhelfer in der Corona-Krise hat sich Corinna Rüffer, behindertenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen zu Wort gemeldet. Sie weist auf die prekäre Situation der Schulhelfer*innen hin, die nun da die Schulen geschlossen sind, finanziell meist nicht abgesichert sind.

Fragen, die ich mir nie stellen wollte

Porträt von Jennifer Sonntag mit ihr daneben
Porträt von Jennifer Sonntag mit ihr daneben
Foto: Dirk Rotzsch

Halle (kobinet) Die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag gehört durch eine Bündelung aus Behinderungen und insbesondere Vorerkrankungen zur so genannten Risikogruppe. Sie muss sich daher in der derzeitigen Corona-Pandemie Fragen stellen, die sie sich nie stellen wollte, wie sie in einem Beitrag für die kobinet-nachrichten schreibt.

#WirbleibenzuHause – Einsamkeit ist kein Problem, soziale Kontakte pflegen in Telefonkonferenzen

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Logo: akse
Foto: aktiv und selbstbestimmt e. V.

Berlin (kobinet) Durch die Gefährdung durch das Coronavirus befindet sich das ganze Land im Ausnahmezustand. Jeder bleibt zu Hause, wann immer es geht. Das Picknick im Park, der Ausflug ins Blaue oder das Treffen der Selbsthilfegruppe, alles ist aktuell abgesagt. Jetzt werden neue Wege gegangen, um soziale Kontakte aufrechtzuerhalten. Videokonferenzen aus dem Home-Office sind eine gute Lösung. Der Verein aktiv und selbstbestimmt e.V. aus Berlin machts vor.

Im Home-Office notiert – Maskenpflicht?

Foto zeigt einen Weg am Kienberg
Weg am Kienberg in der Frühlingssonne
Foto: Franz Schmahl

Berlin (kobinet) Meine Berliner Zeitung hat heute die Schlagzeile „Deutschland und die Maskenpflicht“. Im Aufmacher auf der ersten Seite wird berichtet, dass Politik und Gesundheitsexperten über den Sinn von Mundschutzen für den privaten Gebrauch diskutieren.

Telefon- und Mailbegleitung in Corona-Zeiten

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Foto: ht

Hamburg (kobinet) „Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen.“ Diesen Satz, den man in der letzten Zeit öfter hört, hat sich der Verein Genesungsbegleitung und Peerberatung Hamburg (GBPH) zu Herzen genommen und hat nun eine Telefon- und Mailbegleitung für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen in Corona-Zeiten gestartet.

Verband mit Notprogramm für Rat und Hilfe

Logo BSVH Blinden- und Sehbehindertenverband Hamburg
Logo BSVH
Foto: BSVH

HAMBURG (kobinet) Die Corona-Krise stellt die rund 2.300 blinden und mehr als 40.000 sehbehinderten Hamburgerinnen und Hamburger vor besondere Herausforderungen. Noch mehr als andere Menschen werden sie in der gesellschaftlichen Teilhabe eingeschränkt. Der Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) hat deshalb zur Unterstützung dieser Personen und ihrer Angehörigen ein Notprogramm eingerichtet.

Paritätischer fordert konkrete Unterstützung in der Pflege

Foto zeigt Dr. Ulrich Schneider
Dr. Ulrich Schneider
Foto: Paritätischer Gesamtverband

BERLIN (kobinet) Der Paritätische Wohlfahrtsverband fordert in einer öffentlichen Stellungnahme die Pflegekassen auf, angesichts der coronabedingten Zusatzbelastungen Prämien für Pflegepersonal zu akzeptieren und zu erstatten. Der von der Bundesregierung gespannte Pflege-Schutzschirm habe den Weg für entsprechende Zulagen frei gemacht, so dieser Verband, nun brauche es eine verbindliche Zusage der Kassen, diese auch zu finanzieren.

Nächste SightCity erst im Mai 2021

Die SightCity wird erst wieder im Mai 2021 ihre Hilfsmittelausstellung eröffnen
Die SightCity wird erst wieder im Mai 2021 ihre Hilfsmittelausstellung eröffnen
Foto: Kerstin Philipp/SightCity

FRANKFURT am MAIN (kobinet) Angesichts der Lage durch die weltweite Ausbreitung von COVID-19 hat die SightCity GmbH sich dazu entschieden, die SightCity Frankfurt 2020 abzusagen. Diese Messe wird wieder im Mai 2021 stattfinden und feiert dann Premiere in ihrem neuen Veranstaltungsort, dem Kap Europa.

Triage – Behinderung darf kein Kriterium bei Priorisierungs-Entscheidungen sein

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Dr. Sigird Arnade und Hans-Günter Heiden haben sich für den Verein für Gleichstellung und Menschenrechte Behinderter- NETZWERK ARTIKEL 3 (NW3) und die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) mit einem Kommentar zu Wort gemeldet und zum Thema Triagege klargestellt: „Behinderung darf kein Kriterium bei Priorisierungs-Entscheidungen sein!“ Damit reagieren sie auf die klinisch-ethischen Empfehlungen „Entscheidungen über die Zuteilung von Ressourcen…“ der Fachgesellschaften vom 25. März 2020.

Kellerkinder laden zum digitalen Nachtcafe ein

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Foto: ht

Berlin (kobinet) Das Nachtcafe des in Berlin ansässigen Vereins Kellerkinder hat bereits Tradition. In Zeiten der Corona-Pandemie zeigt sich der Verein von Menschen mit seelischen Hindernissen flexibel und lädt nun immer am Mittwoch von 18 bis 20 Uhr zu einem digitalen Nachtcafé Plenum ein. „Hier sind alle herzlich willkommen, sich zu einem lockeren Austausch in diesen kontaktarmen Zeiten zu treffen“, heißt es in der Ankündigung.

Podcast: Jung und Freudlos zur Corona-Krise

Kopfhörer
Kopfhörer
Foto: public domain

Freiburg (kobinet) „Psychische Gesundheit und Krankheit in Zeiten der Corona-Krise“, so lautet der Titel eines aktuellen Podcasts aus der Reihe Jung und Freudlos – Euer Podcast aus der Psychiatrie, auf den die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag hinweist. Neben den Berichten im Podcast aus der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsklinik Freiburg gibt’s auf der Internetseite auch wichtige Tipps, wie sich beispielsweise die Pandemie auf die Psyche auswirken kann.

Notprogramm für Menschen in Hartz IV gefordert

Foto zeigt Dr. Ulrich Schneider
Dr. Ulrich Schneider
Foto: Paritätischer Gesamtverband

BERLIN (kobinet) Der Paritätische Wohlfahrtsverband fordert jetzt ein sofortiges Notprogramm für Menschen in Hartz IV und in der Altersgrundsicherung. Die mit der Corona-Krise verbundene Schließung von Tafeln und anderen Unterstützungssystemen stürze arme Menschen in existentielle Krisen, stellt dieser Verband fest und fordert finanzielle Soforthilfen für Bedürftige, sowie das sofortige Beenden aller mit Sanktionen begründeten Leistungskürzungen.

AbilityWatch empört über Auswahlkriterien für lebensbedrohliche Behandlung

Logo AbilityWatch 2 Kreise mit einer Ellipse innen
Logo AbilityWatch
Foto: AbilityWatch

Berlin (kobinet) Am 25. März verabschiedeten sieben verschiedene Fachgesellschaften gemeinsam Handlungsempfehlungen bezüglich der Zuteilung von Ressourcen in der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie. Sie soll Ärzt*innen und Mediziner*innen Orientierung bei der Frage geben, welche Patienten lebensrettende Behandlungen erhalten sollen und welche nicht, falls die Kapazitäten nicht für alle Patient*innen ausreichen. AbilityWatch ist empört über das Verhalten der Fachgesellschaften und kritisiert die aufgestellten Kriterien als medizinisch pauschalisiert und als rechtlich unhaltbar.

Gebärdensprachen in Europa – sehr unterschiedlich

Symbol Gebärdensprache
DGS Symbol Gebärdensprache
Foto: public domain

BERLIN (kobinet) Mit der Unterzeichnung des UN-Behindertenrechtskonvention haben sich Deutschland und weitere Staaten in Europa nach Artikel 24 und 30 dieser Kovention verpflichtet, Gebärdensprachen zu fördern sowie die sprachliche Identität und Kultur der Gehörlosen anzuerkennen. Aber wie viele Gebärdensprachen existieren eigentlich in den europäischen Staaten und wie ist die jeweilige rechtliche Stellung und wie werden sie gefördert? Diese Fragen hatte die Bundestagsabgeordnete Corinna Rüffer (Bündnis 60 / DIE GRÜNEN) dem Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages gestellt und diese Informationen jetzt in ihrem Newsletter veröffentIicht.

Architektur der Leistungen für behinderte Menschen verändern

Arne Frankenstein
Arne Frankenstein
Foto: LBB Bremen

Bremen (kobinet) Am 1. Mai tritt Arne Frankenstein die Nachfolge von Dr. Joachim Steinbrück als Landesbehindertenbeauftragter von Bremen an. Kurz nach seiner Benennung für dieses Amt äusserte sich der 33jährige Jurist, der gerade an seiner Promotion arbeitet im Weser Kurier über seine Ziele. Die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes und die Veränderung der Architektur der Leistungen für behinderte Menschen ist dabei eines seiner Ziele.

Neuer Termin für Paralympics in Tokio steht fest

Logo der Paralympischen Spiele Tokio 2020
Logo der Paralympischen Spiele Tokio 2020
Foto: gemeinfrei

BERLIN (kobinet) Nachdem die Olympischen und Paralympischen Spiele, die im Jahr 2020 in Tokio stattfinden sollten, wegen der Corona – Pandemie abgesagt und verschoben werden mussten, steht jetzt der neue Termin für diese Veranstaltungen fest. Sie wird unter gleichem Namen „Tokyo 2020“ im Jahr 2021 stattfinden.

Rolf Allerdissen: Vom Corona-Test zur Mundschutzproduktion

Rolf Allerdissen von UNgehindert mit Atemmaske
Rolf Allerdissen mit Atemschutzmaske
Foto: UNgehindert

Leipzig (kobinet) Rolf Allerdissen hat es selbst erlebt, was es bedeutet, auf das Ergebnis eines Corona-Tests zu warten, nachdem er in einem Risikogebiet war. In seinem Bericht für die kobinet-nachrichten beschreibt der Vorsitzende des Vereins UNgehindert, wie es dazu kam, wie das für ihn war und vor allem, wie er dazu kam, die Produktion und Verteilung selbst genähter Mundschutze voranzutreiben.

Jürgen Dusel zur Inklusion in Corona-Zeiten

Jürgen Dusel
Portrait Jürgen Dusel am 14082018 in Berlin. ( © Henning Schacht Leuthener Str. 1 – D 10829 Berlin – phone (+49) 0177 6443393 -www.berlinpressphoto.de )
Foto: Henning Schacht

Berlin (kobinet) Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Jürgen Dusel, beschäftigt sich in seinem neuesten Newsletter – wie könnte es in dieser Zeit anders sein – auch mit den Herausforderungen im Umgang mit dem Corona-Virus. Dabei richtet er auch den Blick auf soziale Dienstleister, die behinderte Menschen unterstützen.

Corona-Virus erfordert barrierefreie Kommunikation

Logo Bundesfachstelle Barrierefreiheit bei der Knappschaft Bahn See
Logo Bundesfachstelle Barrierefreiheit bei der Knappschaft Bahn See
Foto: Bundesfachstelle Barrierefreiheit bei der Knappschaft Bahn See

Berlin (kobinet) Das Corona-Virus und der dadurch notwendige Informationsbedarf der Bürger*innen zeigt, wie wesentlich es in einer Demokratie ist, dass die Informationen der Behörden auch wirklich alle Menschen erreichen. Denn verschiedene Beeinträchtigungen von Menschen erfordern verschiedene Informationsformate. Die Bundesfachstelle Barrierefreiheit hat nun zur Unterstützung der Behörden bei ihrer barrierefreien Kommunikation eine Handreichung erstellt, die erklärt, wie man Informationen für die verschiedenen Menschen zugänglich macht.

Bedarf für Hilfsaktion „Mundschutz tragen“

Rolf Allerdissen von UNgehindert mit Atemmaske
Rolf Allerdissen mit Atemschutzmaske
Foto: UNgehindert

Leipzig (kobinet) Der Verein Ungehindert hat in der Corona-Krise damit begonnen, Munschutzmasken zu nähen – 80 davon wurden bereits vergeben. Nun wendet der Verein weitere Mittel auf, um Material für eine zweite Tranche von Mundschutzen für Assistenzkräfte und Pflegende der #Risikogruppen von Menschen mit Behinderungen zu finanzieren. Diejenigen, die Bedarf haben, können sich beim Verein melden.

BBSB startet heute „Kummer-Telefon“

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Foto: Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund e.V.

MÜNCHEN (kobinet) Aufgrund der vielen Einschränkungen ist das öffentliche Leben nahezu zum Erliegen gekommen. Wenig soziale Kontakte können ein Gefühl der Einsamkeit hervorrufen, die Nachrichtenflut schürt möglicherweise Unsicherheiten und einige fühlen sich schlicht und einfach hilflos. Aus diesem Grunde und getreu dem Motto „Gemeinsam durch die Krise trotz sozialer Distanz“ startet der Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund (BBSB) heute das „Kummer-Telefon“ für blinde und sehbehinderte Menschen in Bayern.

Corona-Krise und der real existierende Pflegealltag

Claus Völker
Claus Völker
Foto: privat

Würzburg (kobinet) Nicht genügend Personal in Krankenhäusern, Unterversorgung in Pflegheimen, schlechte Bezahlung von Pflegekräften, so dass Tausende mit Sozialleistungen aufstocken müssen, bis hin zu Pflegeheimen, die nun besonders von Infektionen und Todesfällen betroffen sind. Die Nachrichten aus dem Pflegealltag sind in diesen Tagen nicht gut. Für Claus Völker aus Würzburg, der sich in und mit Einrichtungen auskennt, ein Anlass für einen Beitrag auf den NachDenkSeiten mit dem Titel: „Corona-Krise und der ‚real existierende Pflegealltag‘ in stationären Einrichtungen der Altenhilfe“.

Personenorientierung konkret 2020 ausgeschrieben

rotes Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: ht

KERPEN (kobinet) Mit dem Preis der Deutschen Heilpädagogischen Gesellschaft „Personenorientierung konkret“ werden innovative Beispiele gewürdigt, die dazu beitragen, dass die individuellen Bedürfnisse und Interessen von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und komplexem Unterstützungsbedarf Wirklichkeit werden. Er wird seit 2008 vergeben und wurde jetzt auch für das Jahr 2020 ausgeschrieben.

Beschluss zur Intensivpflege im Bundesrat verschoben

Plakat: Protest Erfolgreich! mit Bild von Jens Spahn
Plakat: Protest Erfolgreich! mit Bild von Jens Spahn
Foto: Michel Arriens change.org

Berlin (kobinet) „Protest Erfolgreich! ‚Heimzwang-Gesetz‘ von Jens Spahn von Bundesrats-Tagesordnung gekickt!“ So kommentiert Michel Arriens von change.org die Tatsache, dass der Bundesrat am vergangenen Freitag nun doch noch keine Stellungnahme zum von der Bundesregierung entwickelten Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung von intensivpflegerischer Versorgung und medizinischer Rehabilitation in der gesetzlichen Krankenversicherung (Intensivpflege- und Rehabilitations-stärkungsgesetz – GKV-IPReG) verabschiedet hat. Die Beratung und Beschlussfassung wurde von der Tagesordnung abgesetzt. „Das Gesetz ist damit nicht vom Tisch“, mahnt Michel Arriens aber und verweist auf eine entsprechende Petition gegen den Gesetzentwurf bei change.org.

Warum Hilfe jetzt so wichtig ist

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Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Du bist als Mensch mit Behinderung von der Corona-Krise besonders betroffen? Du setzt dich für Mitmenschen mit Behinderung ein? Oder du möchtest allen Helfer*innen einfach mal Danke sagen? Schicke uns dein Statement mit Foto!“ So lautet der Aufruf der Aktion Mensch, die damit begonnen hat, entsprechende Statements auf ihrer Internetseite zu veröffentlichen.

Tagung geht auch anders – 33 in einer Online-Veranstaltung

Logo Netzwerk für Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und Assistenz
Logo Nitsa
Foto: NITSA e. V.

Heidelberg (kobinet) Nachdem das Strategiewochenende in Uder vom Netzwerk für Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und Assistenz (NITSA) wegen Corona abgesagt werden musste, zeigte sich der Verein kreativ und verlegte die Veranstaltung kurzerhand in die virtuelle Realität. Am Samstag, den 28. März, trafen sich 33 Menschen mit Assistenzbedarf in einer Online-Veranstaltung und besprachen die brennendsten Themen rund um das Thema Assistenz in Zeiten von Corona. Und das klappte richtig gut, wie Thomas Schulze-zur-Wiesch von NITSA berichtet.

Keine Panik

Plakat der Initiative nicht gesellschaftsfühig mit Jennifer Sonntag
Plakat der Initiative nicht gesellschaftsfühig mit Jennifer Sonntag
Foto: nicht gesellschaftsfähig

Halle (kobinet) Die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag weist heute auf das Projekt „Nicht gesellschaftsfähig – Alltag mit psychischen Belastungen“ hin. Das Projekt möchte unter #ngf #dontpanic viele Stimmen zusammentragen, um gerade in Corona-Zeiten statt Panikmache oder Fatalismus lieber Besonnenheit und Zuversicht zu fördern. Hierzu hat Jennifer Sonntag selbst einige Fragen beantwortet und rät u.a., sich gut zu informieren und vor allem: „Keine Panik“.

Momentaufnahme 158

Sonnenstrahlen fallen auf einen Baumzweig mit jungen Blättern
Baumzweig im Sonnenschein
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Freiheit ist wie Licht und Sonne; man muss sie verloren haben, um zu verstehen, dass man ohne sie nicht leben kann. (Giacomo Matteotii)

Corona kennt keine Unterschiede

im Porträt
Hubertus Thomasius
Foto: privat

Berlin (kobinet) Corona, Du kannst etwas was ich nicht vermag. Du bist so winzig, aber in der Masse so wirkungsvoll. Du wirkst und änderst Dinge, die ich niemals allein verändern könnte. Und das auch noch ohne Ansehen der Person, ohne Rücksicht auf Reichtum, ohne Lobby. Aber dafür nimmst Du Dir die Menschen, die nicht über die gesundheitlichen Kräfte verfügen, sich zu wehren, ganz. Das ist traurig. Deine Kraft und Dein Vermögen, Dich durchzusetzen, das verdient Respekt.