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Keine Panik

Plakat der Initiative nicht gesellschaftsfühig mit Jennifer Sonntag
Plakat der Initiative nicht gesellschaftsfühig mit Jennifer Sonntag
Foto: nicht gesellschaftsfähig

Halle (kobinet) Die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag weist heute auf das Projekt "Nicht gesellschaftsfähig – Alltag mit psychischen Belastungen" hin. Das Projekt möchte unter #ngf #dontpanic viele Stimmen zusammentragen, um gerade in Corona-Zeiten statt Panikmache oder Fatalismus lieber Besonnenheit und Zuversicht zu fördern. Hierzu hat Jennifer Sonntag selbst einige Fragen beantwortet und rät u.a., sich gut zu informieren und vor allem: "Keine Panik".

"Wir denken, dass damit allen mehr geholfen ist. Und wir möchten fragen, wie jede*r mit der aktuellen Situation umgeht, wie es ihm/ihr geht, welche Hilfe notwendig ist etc. Wir sammeln und veröffentlichen Statements von Menschen aus den ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen und Lebensbereichen.“ So ein Zitat der Initiator*innen.

Jennifer Sonntag hat auf die Fragen "Wie gehst du mit der aktuellen Situation um und wie geht es dir?" beispielsweise wie folgt geantwortet: "Meine journalistische Arbeit kann ich gut online koordinieren und aktuell auch darüber meine Beiträge gestalten und platzieren. Einige Fernsehproduktionen versuchen wir jetzt aber wirklich noch zeitnah einzutüten, weil natürlich viele Gewerke und Kooperationspartner*innen im Home-Office sind oder ganz abspringen. Projekttreffen innerhalb unserer Selbsthilfearbeit sind weggebrochen, sodass ich gern auch mal wieder telefoniere. Auch komme ich als Hörbuch- und Podcastliebhaberin aktuell voll auf meine Kosten und bin es als Mensch mit einigen Handicaps ja irgendwie gewöhnt, kreative Lösungen für meinen Alltag zu finden."

Zur Frage "Welche Tipps und Empfehlungen möchtest und kannst du aussprechen, damit wir alle die Situation und unseren Alltag meistern?" antwortete die TV-Moderatorin und Inklusionsbotschafterin: "Ich finde es gut, dass die einzelnen Berufsgruppen, die nicht zuhause bleiben können, ihre Regularien finden. Mein Partner ist z. B. Küchenleiter in einem Pflegeheim und hier kann Home-Office keine Option sein. Bei Veranstaltenden finde ich es sinnvoll, Angebote in virtuelle Räume zu verlegen, um hier Teilnahme und Teilhabe zu ermöglichen. Das hätte man im Vorfeld aus verschiedenen Gründen schon immer mitplanen können, auch im Sinne der Inklusion und nicht zuletzt auch im Sinne der Veranstaltenden. Ich empfehle Menschen, die zur aktuellen Lage gut informiert sein wollen, den wirklich hilfreichen Podcast: Das Coronavirus-Update mit Christian Drosten https://www.ndr.de/nachrichten/info/Corona-Podcast-Alle-Folgen-in-der-Uebersicht,podcastcoronavirus134.html?fbclid=IwAR1U2nFWcSKA25DTkI-sP94H1Fdca2m7Q0mhPMs9wSQTiS2DxCviMYUA-Dg

Hier wird wissenschaftlich, aber bevölkerungsnah erklärt und man kann die Situation tagesaktuell, fern von Sensationsjournalismus für sich selbst besser einordnen.

Die Frage "Welche Art von Unterstützung brauchst du bzw. was wünschst du dir von deinen Mitmenschen?" antwortete Jennifer Sonntag wie folgt: "Ganz viel frische Luft mit meinem Blindenführhund Paul und natürlich meine Herzensmenschen an meiner Seite. Und Erkenntnis, Erkenntnis und Zusammenarbeit in allen notwendigen Strukturen und Systemen. #flattenthecurve #socialdistancing"

Link zum Facebook-Eintrag des Projektes nicht gesellschaftsfähig mit dem Interview mit Jennifer Sonntag

Halle (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sdqwz24