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Inklusion in Zeiten der Katastrophen-Medizin

Logo: BODYS Bochumer Zentrum für Disability Studies
Logo: BODYS Bochumer Zentrum für Disability Studies
Foto: BODYS

Bochum / Berlin (kobinet) Das Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) ist besorgt, dass Menschenrechte, zumal Rechte von Menschen mit Behinderungen, in diesen hektischen Zeiten des medizinischen Krisenmanagements aus dem Blickfeld geraten. Mit einer Stellungnahme beteiligt sich BODYS am aktuellen Diskurs über Empfehlungen für die Zuteilung von Ressourcen in der Notfall- und der Intensivmedizin im Kontext der COVID-19-Pandemie.

Von ratsamen Checklisten und fragwürdigen Gebrechlichkeitsskalen

Jennifer Sonntag im Sessel mit mehreren Schuhen davor
Jennifer Sonntag im Sessel mit mehreren Schuhen davor
Foto: privat

Halle (kobinet) Die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag aus Halle macht sich in diesen Tagen viele Gedanken darüber, inwieweit es sinnvoll ist, für die eigenen ganz spezifischen gesundheitlichen Belange Checklisten für eine bessere und sicherere medizinische Behandlung zu entwickeln. So sinnvoll diese sein können, so können sie auch Gefahren in der derzeitigen Triage-Diskussion bergen, wie Jennifer Sonntag in ihrem Kommentar aufzeigt.

Gesetzentwurf für Grundrente vorgelegt

Geld
Geld
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Die Bundesregierung will die Renten langjährig Versicherter mit unterdurchschnittlichem Einkommen aufstocken und hat deshalb nun das in der Öffentlichkeit bereits seit langem diskutierte Grundrentenkonzept als Gesetzentwurf (19/18473) in den Deutschen Bundestag eingebracht. Darauf hat der Informationsdienst Heute im Bundestag hingewiesen.

Umfrage: Querschnittlähmung und Corona

Symbol Fragezeichen
Fragezeichen
Foto: ht

Bietigheim-Bissingen (kobinet) Die Fördergemeinschaft der Querschnittsgelähmten in Deutschland (FGQ) hat in Zusammenarbeit mit der Medical School Berlin eine aktuelle Umfrage gestartet. Die Organisation möchte herausfinden, wie querschnittgelähmte Menschen mit der Corona-Krise umgehen.

Wie geht’s Klaus Peter Lohest?

Klaus Peter Lohest
Klaus Peter Lohest
Foto: privat

Waldesch (kobinet) Klaus Peter Lohest ist sozusagen mit der Corona-Pandemie in die Altersrente gegangen. Nach seiner zuletzt langjährigen Tätigkeit als Leiter der Abteilung Familie, Kinder und Jugend im rheinland-pfälzischen Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz engagiert er sich nun sozusagen vom Homeoffice aus schwerpunktmäßig in der Kinder- und Jugendhilfe. Im Interview mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul betonte er u.a. wie wichtig es ist, die Deutungshoheit über die Gestaltung unseres Gesellschaftssystems zu erringen und aus dieser Krise für ein besseres gesellschaftliches Miteinander entsprechende Lehren zu ziehen.

Jürgen Dusel: Exit-Strategie inklusiv gestalten

Jürgen Dusel
Portrait Jürgen Dusel am 14082018 in Berlin. ( © Henning Schacht Leuthener Str. 1 – D 10829 Berlin – phone (+49) 0177 6443393 -www.berlinpressphoto.de )
Foto: Henning Schacht

Berlin (kobinet) Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, begrüßt die Leopoldina-Empfehlungen. Er fordert aber, dass die Belange von Menschen mit Behinderungen stärker berücksichtigt werden müssen. Eine Exit-Strategie müsse inklusiv gestaltet werden.

Schutz aber keine Stigmatisierung

Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Foto: VdK Nordrhein-Westfalen

DÜSSELDORF (kobinet) Der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen spricht sich entschieden gegen Überlegungen und Vorschläge aus, bestimmte Personengruppen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zeitlich begrenzt vom öffentlichen Leben auszuschließen. In Nordrhein-Westfalen könnte das für mehr als 4,9 Millionen Menschen im Alter von 60 und älter gelten

Familieninitiative fordert besondere Beachtung ein

rotes Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: ht

BERLIN (kobinet) Der Verein „Eltern beraten Eltern (EbE)“ beobachtet mit Sorge die aktuellen Diskussionen zu den weiteren Maßnahmen zum Corona-Virus. Über ihr Netzwerke erfahren die Mitglieder dieses Vereins, dass nicht nur Menschen mit Behinderung, sondern auch ihre Familien dabei keine oder nur sehr wenig Beachtung finden.

Im Home-Office notiert – Post von medico

Foto zeigt Ausschnitt aus Rundschreiben vom medico international
Ausschnitt aus medico-Rundschreiben 1/20
Foto: sch

Berlin (kobinet) In Berlin und Brüssel wird heute über Ausstiegsszenarien der Corona-Krise beraten. Im Briefkasten lag das Rundschreiben 1/20 von medico international.

Schwerter zu Mundschutz!

Roland Frickenhaus
Roland Frickenhaus
Foto: Roland Frickenhaus

Jessen (Elster) (kobinet) Mit starrem Blick homeofficet die Nation nun schon seit Tagen und redet sich ein, dass das, was da gerade global abgeht, nur ein böser Spuk sei und dass man schon morgen wieder zum Ski- und kreuzfahren in die Welt düsen kann, als sei das alles ein temporäres Ereignis, dem man am besten damit begegnet, dass man all das nachholt, was man die letzten Tage nicht durfte.

Beratungs-Hotline „selbstbestimmt Leben“ eingerichtet

Logo des ZsL Mainz
Logo des ZsL Mainz
Foto: ZsL Mainz

Mainz (kobinet) Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen, Mainz (ZsL) hat eine Beratungs-Hotline „selbstbestimmt Leben“ eingerichtet. Diese soll Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen vor allem in Zeiten von Corona niederschwellig unterstützen.

Triage muss diskriminierungsfrei sein

Logo LVR Qualität für Menschen
Logo LVR Qualität für Menschen
Foto: LVR

Köln (kobinet) In die Diskussion um die sogenannte Triage, durch die im Ernstfall entschieden werden soll, wer behandelt wird und wer nicht, hat sich nun auch der Landschaftsverband Rheinland zu Wort gemeldet. Aus Sicht des LVR muss eine Triage unbedingt diskriminierungsfrei gestaltet werden. Keinesfalls dürften körperliche, geistige und psychische Beeinträchtigungen als besondere Risiken oder „Gebrechlichkeiten“ interpretiert werden, die per se gegen eine Behandlung sprechen könnten.

Was hat die Corona-Krise mit Inklusion zu tun?

Uwe Wypior
Uwe Wypior
Foto: privat

Wallenhorst (kobinet) Der Inklusionsbotschafter Uwe Wypior beschäftigt sich schon lange damit, warum für Inklusion und die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention angeblich kein bzw. nur wenig Geld da sein soll. Nun hat er angesichts der Corona-Krise und der plötzlich verfügbaren Milliarden von Euros einige Fragen aufgeworfen, die sich mit dem zu schützenden „System“ befassen und denen er in folgendem Kommentar für die kobinet-nachrichten nachgeht.

Dokumentation der Inklusionstage 2019

BCC beleuchtet mit Aufschrift INKLUSIONSTAGE
BCC beleuchtet mit Inklusionstage
Foto: Martina Scheel

Berlin (kobinet) „Kultur“, „Freizeit“, „Sport“ und „Tourismus“, so fern diese Begriffe für uns derzeit klingen mögen, so nah waren sie bei den letzten Inklusionstagen in Berlin am 11. und 12. November 2019. Mittlerweile liegt die Dokumentation der Inklusionstage vor, wie das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) mitteilt.

Die Würde aller Menschen ist unantastbar!

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Bonn / Würzburg (kobinet) Unter dem Motto „Die Würde aller Menschen ist unantastbar!“ hat die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Behindertenpolitik von Bündnis 90/Die Grünen zu den Ethik-Empfehlungen im Rahmen von Covid-19 Stellung bezogen. Im folgenden veröffentlichen die kobinet-nachrichten Auszüge aus der auf der Facebookseite der Sprecherin der BAG Annette Standoop veröffentlichte Stellungnahme zur aktuellen Diskussion um die Triage.

Homeschooling-Materialien für Kinder mit und ohne Förderbedarf

Bild: Bunte Bande
Bunte Bande
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Die Aktion Mensch stellt unter dem Motto „Die Bunte Bande für zu Hause“ kostenlose Homeschooling-Materialien für Kinder mit und ohne Förderbedarf zur Verfügung. Auf ihrer Internetseite stellt sie ein umfassendes Angebot für Kinder mit und ohne Förderbedarf zur Verfügung, das gerade in Corona-Zeiten genutzt werden kann.

Bye Bye Corina Zolle

Dr. Corina Zolle im Urlaub am Meer
Dr. Corina Zolle im Urlaub
Foto: Dr. Corina Zolle

Heidesheim (kobinet) Die letzten Wochen waren nicht gerade durch gute Nachrichten geprägt. Die Nachricht, dass Dr. Corina Zolle gestern im Alter von 53 Jahren im rheinhessischen Heidesheim gestorben ist, trifft aber viele so richtig ins Mark. Mit ihrer herzlichen, meist fröhlichen und verbindlichen Art hat Corina Zolle nicht nur viele Initiativen der Behindertenbewegung der letzten 30 Jahre entscheidend mitgeprägt, sondern vor allem auch viele Menschen berührt, die nun um diesen großen Verlust trauern.

Weiter keine Unterstützung für Kinder mit Behinderung

Wappen Bundesland Nordrhein-Westfalen
Wappen Bundesland Nordrhein-Westfalen
Foto: Gemeinfrei, public domain

DÜSSELDORF (kobinet) In einem Offenem Brief an die NRW-Ministerinnen und Minister Laumann, Gebauer und Stamp protestieren die Eltern behinderter Kinder über Willkür der Kommunen bei Schulbegleitung im HomeSchooling. Darin beklagen sie die weiterhin fehlende Unterstützung für Kinder mit Behinderung

Wie geht’s Horst Frehe?

Horst Frehe
Horst Frehe
Foto: Franziska Vu ISL

Bremen (kobinet) Für Horst Frehe vom Forum behinderter Juristinnen und Juristen sind Diskriminierungen, wie zum Beispiel durch längere Kontakteinschränkungen in der Corona-Krise oder durch die Exklusion in besondere Wohnformen und Nothospitäler verfassungswidrige Menschenrechtsverletzungen. Dies brachte der Behindertenrechtler am Ende eines Interviews von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul zur aktuellen Situation klar und deutlich zum Ausdruck.

Die Kellerkinder rufen zur Partizipation auf

Logo: Partizipativer Landschaftstrialog
Logo: Partizipativer Landschaftstrialog
Foto: Kellerkinder e.V.

Berlin (kobinet) Wer Lust und Zeit hat, Ideen und Anregungen in die Entwicklung von Arbeitsgruppen des Projektes „Partizipativer Landschaftstrialog Psychiatrie und psychosoziale Versorgung“ zu geben, kann sich auf dem Blog der Kellerkinder bei den kobinet-nachrichten umschauen oder die Internetseite des Vereins Kellerkinder aufrufen.

Online-Diskussion: Wer stirbt zuerst? Triage und Risikogruppen

Banner für Online-Diskussion
Banner für Online-Diskussion „Wer stirbt zuerst“
Foto: Corinna Rüffer

Berlin (kobinet) „Wer stirbt zuerst? Triage und Risikogruppen“, so lautet der Titel einer Online-Diskussion, zu der die behindertenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Corinna Rüffer, am Donnerstag, den 16. April um 19:00 Uhr einlädt. Mit dabei sind auch die Richterin Nancy Poser vom Forum behinderter Jurist*innen und Prof. Dr. Till Zimmermann, Professor für Strafrecht.

5 Tipps gegen Langeweile in Corona-Zeiten

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Sport treiben, lesen oder eine neue Sprache lernen: Die Vloggerin der Aktion Mensch Fabie lässt sich durch Corona nicht die Laune verderben und gibt fünf wertvolle Tipps, wie man sich zu Hause super beschäftigen kann. Darauf weist der aktuelle Newsletter der Aktion Mensch hin.

VdK befürchtet drastische Zunahme der Altersarmut

Symbol Prozent
Symbol Prozent
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen befürchtet, dass in Nordrhein-Westfalen eine drastische Zunahme der Altersarmut droht. Wie die Bundesregierung jüngst auf Anfrage der Grünen bekannt gegeben habe, sei die Quote der Empfänger*innen von Grundsicherung im Alter seit 2010 von 3,1 auf 4,3 Prozent im Jahr 2018 angestiegen und sei damit im Vergleich zum Bundesdurchschnitt (3,2 Prozent) deutlich höher.

Gedenken am Wolfswinkel

Grafik zum Gedenken am 13. April 2020
Schneeblumen Gedenken
Foto: ACW

Berlin (kobinet) Mit einem Video am Gelände in Markkleeberg-Wolfswinkel wird heute der Frauen aus dem Außenlager des KZ Buchenwald gedacht.

Im Home-Office notiert – 75 Jahre zurück

Foto zeigt Menschen abends auf dem Gedenkweg
Schneeblumen Gedenkweg 2015
Foto: Anja-Christin Winkler

Berlin (kobinet) Amerikanische Panzer waren eingefahren. Bewohner mussten das Dorf an der Elbe verlassen. Auch Mutter und zwei Kinder, die hier wegen der Luftangriffe auf Magdeburg evakuiert waren. Mutter zog mich auf die andere Seite des Pferdewagens, als wir auf der Landstraße eine Kolonne ausgemergelter Menschen überholten. Ich sollte die „Sträflinge“ nicht sehen. „Reichsführer SS“ Heinrich Himmler hatte sie auf den Todesmarsch geschickt. Kein Insasse von Arbeits- oder Konzentrationslagern sei lebend zurückzulassen, stand in seinem Evakuierungsbefehl vom 14. April 1945. Heute wollte ich zum Gedenken an die Frauen aus dem Außenlager Markkleeberg des KZ Buchenwald nach Leipzig fahren.

Momentaufnahme 160

Viele farbige Ostereier schmücken einen Holzzaun
Ostereier auf einem Zaun
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Leben ist ein großes Fest,

Wenn sich’s nicht berechnen lässt. (Johann Wolfgang von Goethe)

Schöne Ostern

Blumen und Landschaft
Blumen und Landschaft
Foto: Hubertus Thomasius

Kassel (kobinet) Auch wenn sich die diesjährigen Ostertage für viele ganz anders gestalten, als dies noch Anfang des Jahres gedacht war, wünscht das Team der kobinet-nachrichten ihren Leser*innen schöne Ostertage und dass wir alle das beste daraus mit unseren eingeschränkten Möglichkeiten machen.

Poster der Woche: Frau in rosa arbeitet für 252 Euro im Monat

Frau in rosa mit Schweinchenmaske
Frau in rosa mit Schweinchenmaske
Foto: Kassandra Ruhm

Bremen (kobinet) „Eine Frau in einer rosa Bluse mit einem rosa-grau-dunkelrotem Schal und einer rosafarbenen Schweinemaske legt den Kopf leicht zur Seite. Sie kratzt sich am Kopf. Im Hintergrund sieht man ein langgezogenes Hafenspeicher-Gebäude.“ So beschreibt Kassandra Ruhm ihr 15. Poster der Woche aus ihrer Reihe „bunt ist schöner“ – eine Poster-Serie über Vielfalt und Inklusion, die sich für Respekt vor unterschiedlichen Lebensweisen einsetzt.

Gesund durch die Corona-Krise

Stephan Riedl bei der Gymnastik
Stephan Riedl bei der Gymnastik
Foto: Stephan Riedl

Kaiserslautern (kobinet) „Gesund durch die Corona-Krise“, unter diesem Motto hat Stephan Riedl vom Verein Mein Seelentröpfchen aus Kaiserslautern einigeTipps entwickelt, wie man sich auch in diesen Zeiten fit und gesund halten kann. Der Berater in der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstelle (EUTB) des Vereins ist selbst von Asperger Autismus betroffen und hat in Vor-Corona-Zeiten, als dies noch möglich war, immer wieder im Team mit der Rollstuhlnutzerin Irene Alberti von der EUTB in Bad Kreuznach an Laufveranstaltungen teilgenommen und dort für die EUTBs geworben.

Unterschiedliche Regelungen erschweren Pflege

Logo des VDAB
Logo des VDAB
Foto: VDAB

BERLIN (kobinet) Ob bei den Quarantäne-Maßnahmen, bei der Verteilung von Schutzausrüstung oder beim Tests von Mitarbeitern – es gibt zahlreiche uneinheitliche Regelungen in den Bundesländern. Dieser Umstand erschwert aus Sicht des Verbandes Deutscher Alten- und Behindertenhilfe den Pflegeunternehmen und ihren Mitarbeitern die Arbeit.

Triage – was sie für uns bedeutet

Logo: Mensch ist Mensch
Logo: Mensch ist Mensch
Foto: AbilityWatch

Berlin (kobinet) Unter dem Motto „Mensch ist Mensch“ hat die Initiative AbilityWatch einen beeindruckenden Film mit dem Titel „Triage – was sie für uns bedeutet“ produziert und ins Internet eingestellt. Hierbei kommen verschiedene behinderte Menschen zu Wort, die deutlich machen, was die aktuelle Diskussion um die „Risikogruppe“ und die Zuteilung von Ressourcen für sie ganz konkret bedeutet.

Corona-Infos für Frauen mit Behinderungen

Symbol Info
Symbol Info i
Foto: ht

Kassel (kobinet) Die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz hat verschiedene Infos speziell zur Lebenssituation von Frauen in Corona-Zeiten auf ihrer Webseite veröffentlicht. Neben wichtigen Telefonnummern, die in Krisen und bei häuslicher Gewalt hilfreich sein können und einer Auflistung beispielhafter Probleme appelliert das Weibernetz an die Politik, Ableismus bei der Beurteilung von Genesungschancen zu verhindern. Und schließlich gibt es noch Tipps, um schöne Dinge in dieser Krise zu tun.

ABiD will politische Teilhabe stärken

ABiD  in Großbuchstaben, daneben die Worte Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland
ABiD Logo
Foto: ABiD – Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland

BERLIN (kobinet) Der Allgemeine Behindertenverband Deutschland hat zum Beginn des Monats April ein Projekt gestartet, mit dem er dazu beitragen will, Ehrenamtsarbeit und politische Teilhabe weiter zu stärken.

Neue Fotoserie bei Gesellschaftsbilder.de zum Thema Alter veröffentlicht

Eine Frau steht vor roten Theatervorhang und wird von einem Blitz beleuchtet.
WIR Magazin Selbstbestimmt im Alter
Foto: Andi Weiland | Gesellschaftsbilder.de

Berlin (Sozialhelden)

Berlin (Sozialhelden) Die Fürst Donnersmarck-Stiftung hat gemeinsam mit der Fotodatenbank Gesellschaftsbilder.de eine Portraitserie zum Thema „Selbstbestimmt im Alter“ im aktuellen WIR-Magazin veröffentlicht.

Prämie für Pflegende begrüßt

Logo des BDH Bundesverband Rehabilitation
Logo des BDH
Foto: BDH

BONN( kobinet)

BONN( kobinet) Der Bundesverband Rehabilitation begrüßt die Entscheidung der Bundesregierung und des GKV-Spitzenverbands, Pflegenden mit einer Sonderprämie von 1.500 Euro für ihren außergewöhnlichen Einsatz in einer außergewöhnlich schwierigen Krisensituation zu danken. Zugleich zeigt sich dieser Verband enttäuscht darüber, dass es erst einer Katastrophe wie der Corona-Pandemie bedarf, um die Wertedebatte über die Arbeit im Pflegesektor anzustoßen.

Risikogruppen aus Sammelunterkünften evakuieren !

Logo handicap international
Logo handicap international
Foto: handicap international

MÜNCHEN (kobinet) Die gemeinnützige Hilfsorganisation Handicap International (HI) fordert die Ministerpräsidentinnen und Minsterpräsidenten der Bundesländer auf, Menschen mit Behinderung und chronischen Krankheiten vorbeugend in dezentrale Unterkünfte zu verlegen.

Fraktion Die Linke des Bezirkstages Oberbayern stellt kritische Anfragen an Bezirkstagspräsident Mederer

Proträt Prof. Dr. Klaus Weber
Prof. Dr. Klaus Weber
Foto: Prof. Dr. Klaus Weber

München (kobinet) Die Fraktion Die Linke des Bezirkstages Oberbayern möchte Licht ins Dunkel bezüglich verschiedener Leistungen für Menschen mit Behinderung durch den Bezirk Oberbayern bringen. Der Fraktionssprecher der Fraktion Die Linke Prof. Klaus Weber fragt in mehreren Anfragen den Bezirkstagspräsident Josef Mederer explizit nach verschiedenen Leistungen der Eingliederungshilfe und die ihrer Ansicht nach viel zu niedrig angesetzten Stundenlöhne für persönliche Assistent*innen.

An’s Haus gefesselt

Zeichnung: An's Haus gefesselt
Zeichnung: An’s Haus gefesselt
Foto: André Schade

Kassel (kobinet) „Früher war alles Besser! Früher waren wir nur an den Rollstuhl gefesselt.“ So die Aussage einer Person, die einen Rollstuhl nutzt, auf der Zeichnung von Andrè Schade, die den kobinet-nachrichten vom Projekt Kommune Inklusiv in der Verbandsgemeinde Nieder-Olm zur Verfügung gestellt wurde. Die Antwort der anderen rollstuhlnutzenden Pereson: „Aber es ist doch besser! Jetzt haben wir endlich Inklusion.“ Diese Zeichnung hat kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul zu einem Kommentar über Selbsterfahrung sowie Ähnlichkeiten und Unterschiede verschiedener Perspektiven in Corona-Zeiten veranlasst.

Infos für behinderte Menschen in Bayern

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Symbol Info i
Foto: ht

München (kobinet) Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales hat auf seiner Homepage im Rahmen seine Initiative „Unser Soziales Bayern: Wir helfen zusammen!“ vielfältige Informationen zusammengestellt, die Orientierung und Hilfestellung für Menschen mit Behinderung und ihr soziales Umfeld gerade in Corona-Zeiten beinhalten. Auch vonseiten des bayerischen Behindertenbeauftragten gibt’s Infos.

Win-Win-Situation auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt

Textlogo LWL Für die Menschen, für Westfalen-Lippe
Logo Landesverband Westfalen-Lippe
Foto: LWL Landesverband Westfalen Lippe

Gelsenkirchen (kobinet) Der Landschaftverband Westfalen-Lippe (LWL) weist in diesen Tagen auf ein gutes Beispiel in Sachen Integration auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt hin, um einen Anstoß zur Beschäftigung behinderter Menschen zu geben. „Marvin Kubitza hat den meisten Menschen etwas voraus: Er beherrscht die Kunst, schon bei Arbeitsbeginn im Verwaltungsgericht Gelsenkirchen gut gelaunt und motiviert zu sein. Für den 22-Jährigen ist das selbstverständlich: ‚Ich habe hier ja auch einen super Job.‘ Der wiederum ist alles andere als selbstverständlich. Denn der junge Mann hat eine kognitive Beeinträchtigung“, heißt es in dem Bericht.