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Risikogruppen aus Sammelunterkünften evakuieren !

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Foto: handicap international

MÜNCHEN (kobinet) Die gemeinnützige Hilfsorganisation Handicap International (HI) fordert die Ministerpräsidentinnen und Minsterpräsidenten der Bundesländer auf, Menschen mit Behinderung und chronischen Krankheiten vorbeugend in dezentrale Unterkünfte zu verlegen.

Geflüchtete Menschen mit Behinderung in Sammelunterkünften sind nach Einschätzung dieser Hilfsorganisation besonders gefährdet, sich zu infizieren. „Wir fordern die Ministerpräsident/-innen auf, das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit bestmöglich zu wahren und Geflüchtete mit Behinderung darin zu unterstützen, sich vor einer Erkrankung zu schützen“, fordert Dr. Inez Kipfer-Didavi, Geschäftsführerin von Handicap International Deutschland. „Politik und Verwaltung müssen umgehend handeln und die Bewohner mit Behinderung und chronischen Erkrankungen vorbeugend verlegen“, so Kipfer-Didavi.

Viele Behinderungen gehen mit Risikofaktoren wie einer eingeschränkten Herz- und/oder Lungenfunktion, einem schwachen Immunsystem oder Muskelbeschwerden einher, begründet Handicap International seine Forderungen und erklärt dazu weiter: "Auch chronisch Erkrankte haben in den meisten Fällen ein erhöhtes Risiko für einen gefährlichen Covid-19-Krankheitsverlauf. Darüber hinaus ist es für Menschen mit mangelnden Sprachkenntnissen, einer kognitiven Beeinträchtigung oder einer Lernbehinderung oftmals schwierig, die relevanten Informationen zum Thema Coronavirus zu erfassen".

Deshalb fordert HI dazu auf:

  • diese mit ihren Angehörigen aus Sammelunterkünften zusammenzufassen und in dezentrale Unterkünfte zu verlegen.
  • Geflüchteten Menschen mit Behinderung in der Corona-Krise uneingeschränkter Zugang zu sozialen und medizinischen Leistungen zu gewähren
  • Während der Corona-Krise keine Leistungskürzungen vorzunehmen.
  • Negative Asylbescheide bis zum Sommer auszusetzen.
MÜNCHEN (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sdfgsvw

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