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Lebenshilfe unterstützt Masterplan Inklusion für den Sport

Logo der Lebenshilfe
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OSNABRÜCK (kobinet) Die Lebenshilfe Osnabrück begrüßt den neuen Masterplan Inklusion für den niedersächsischen Sport und erhofft sich davon Impulse für den Inklusionsprozess in der Stadt Osnabrück. Erst kürzlich hatte auch die Stadtverwaltung eine Stärkung des Inklusionsgedankens angekündigt und ein Konzeptpapier zur Neuausrichtung der Fachstelle Inklusion vorgestellt.

Gesundheitsausschuss beschließt Versorgungsgesetz

Blaues Paragraphenzeichen auf grauem Grund
Paragraphenzeichen
Foto: H. Smikac

BERLIN (kobinet) Mit einigen Änderungen und den Stimmen von CDU / CSU und SPD hat der Gesundheitsausschuss des Bundestages heute den Entwurf für das sogenannte Gesundheitsversorgungs- und Pflegeverbesserungsgesetz beschlossen. Der Entwurf soll am Donnerstag im Plenum des Bundestages verabschiedet werden.

Perspektiven für begabte Menschen mit Behinderung

Person bei Momente höchster Konzentration und Versenkung
Momente höchster Konzentration und Versenkung
Foto: AHOI studios e.V.

KARLSRUHE (kobinet) Im Sommer des Jahres 2020 wurde in Karlsruhe der Verein „AHOI studios“ gegründet. Er hat jetzt seine Arbeit aufgenommen und setzt sich dabei zum Ziel, behinderten und künstlerisch begabten Erwachsenen den Zugang zu künstlerischer Bildung und Qualifizierung zu ermöglichen. Dies schließt auch in längerfristiger Perspektive mit ein, einen Weg zum Berufsbild des Künstlers /der Künstlerin zu eröffnen.

Das Schweigen brechen

Frau im Rollstuhl vor Plakat: Schweigen brechen
Frau im Rollstuhl vor Plakat: Schweigen brechen
Foto: Weibernetz

Kassel/Düsseldorf (kobinet) Anlässlich des heutigen Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen hat das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen die Aktion #schweigenbrechen ins Leben gerufen. Das Weibernetz beteiligt sich an der Aktion und ruft Frauen mit Behinderungen auf: „Wenn Ihr Gewalt erlebt habt: Holt Euch Hilfe! Beim Hilfetelefon könnt Ihr rund um die Uhr kostenfrei anrufen. Die Beratung erfolgt auch in Leichter Sprache. Gehörlose Frauen können den Chat nutzen oder über eine zugeschaltete Gebärdensprachdolmetscherin kommunizieren.“

Ulla Schmidt: Neues Betreuungsrecht muss besser werden

Ulla Schmidt
Ulla Schmidt
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Der Bundestag wird am Donnerstag, den 26. November 2020, in erster Lesung über ein neues Betreuungsrecht beraten. „Die Reform ist längst überfällig. Wir sehen in dem Regierungsentwurf einen Fortschritt, doch das Gesetz muss unbedingt noch besser werden“, fordert Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe. Die Lebenshilfe hat deshalb die bundesweite Kampagne „BetreuungsRechtsReform – aber richtig!“ (#BRR 2021) gestartet.

Trendstudie der Aktion Mensch: Keine soziale Teilhabe ohne digitale Teilhabe

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Die Corona-Pandemie zeigt, dass soziale und digitale Teilhabe zunehmend miteinander verschmelzen: Nur wer Zugang zu Technologie hat und damit auch umzugehen weiß, kann an gesellschaftlichen Prozessen teilnehmen. Für Menschen mit Behinderung kann das zu einer stärkeren Ausgrenzung führen. Davor warnt die Aktion Mensch auf Basis ihrer Trendstudie zu digitaler Teilhabe, für die in Zusammenarbeit mit dem SINUS Institut Expert*innen aus Wissenschaft und Politik sowie Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen befragt wurden. Gleichzeitig berge die Digitalisierung jedoch auch große Potenziale für das Thema Inklusion.

Online-Befragung: Corona-Folgen für Menschen mit Behinderungen

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Heidelberg (kobinet) Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen und Pflegebedarf? Wie müssen Reha-Angebote angepasst und verändert werden, um Teilhabe sicherzustellen? Im Corona-Konsultationsprozess der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) untersuchen die Beteiligten diese Fragen mit Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und rufen zur Teilnahme an der Befragung auf.

Zoom-Veranstaltung mit Adolf Ratzka zur Persönlichen Assistenz

Dr. Adolf Ratzka
Foto zeigt Dr. Adolf Ratzka
Foto: privat

Würzburg / Stockholm (kobinet) „Persönliche Assistenz – Schlüssel zum Leben: Interview und Diskussion mit Adolf Ratzka, Pionier der ‚Selbstbestimmt Leben Bewegung‘ in Europa“, so lautet der Titel einer Online-Veranstaltung der Ergänzenden Unabhänigen Teilhabeberatung von Selbstbestimmt Leben Würzburg (WüSL). Diese findet per Zoom am Donnerstag, den 26. November, von 18:00 bis 19:00 Uhr statt.

Prof. Dr. Wolfgang Jantzen ist verstorben

Dunkelheit - schwarzes Quadrat
Dunkelheit
Foto: public domain

Bremen (kobinet) Mit Erschütterung hat Florian Grams aus Hannover gestern erfahren, dass der Bremer Behindertenpädagoge Prof. Dr. Wolfgang Jantzen verstorben ist. In seiner Trauer hat er einen kurzen Nachruf für die kobinet-nachrichten über den seit 2006 emeritierten Bremer Hochschullehrer, Sonderpädagogen und Autor verfasst.

Jürgen Dusel fordert mehr barrierefreie Frauenhäuser

Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Anlässlich des heutigen Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen fordert Jürgen Dusel mehr barrierefreie Hilfsangebote und barrierefreie Frauenhäuser. Grundsätzlich gehe Deutschland gute und wichtige Schritte in Richtung Gewaltschutz von Frauen. So sei es zunächst wichtig, das Thema zu benennen, zu erfassen und die bestehenden Gefährdungskontexte zu analysieren, betonte der Bundesbehindertenbeauftragte in einer Pressemitteilung. Zentral sei aber auch die Aufklärung zu bestehenden Hilfs- und Unterstützungssystemen und der schnelle Zugang zu barrierefreien Hilfsangeboten – eingeschlossen auch den Zugang zum Rechtssystem nach erlebter Gewalt.

Alles wird gut

Logo ForseA Schriftzug
Logo ForseA
Foto: ForseA

Hollenbach/Wetzlar (kobinet) Laura Brachtel aus Wetzlar hat ihre nunmehr dritte Weihnachtsgeschichte für ForseA geschrieben. Sie handelt von einem jungen Mann, der mit dem Fahrrad verunglückt. Ihm zeigt ein Freund auf, dass es auch für ihn noch Perspektiven gibt.

Hamburg soll Straße der Inklusion erhalten

Blick auf das taktile Stadtmodell von Hamburg
Taktiles Stadt-Modell von Hamburg
Foto: Rolf Barthel

HAMBURG (kobinet) Die Stadt Hamburg hat im Rahmen des angesichts der Corona-Krise entwickelten Wirtschafts- und Stabilisierungsprogramms für den nächsten Doppelhaushalt 2021/2022 insgesamt vier Millionen Euro für baulichen Maßnahmen zur Straße der Inklusion auf dem Gelände der Evangelischen Stiftung Alsterdorf reserviert. Mit diesen Geldern könnten in den kommenden Jahren sechs Gebäude rund um die Stiftungskirche Sankt Nicolaus denkmalgerecht saniert werden.

Heute: Feelware rüstet Herd vor laufender Kamera mit Sprachausgabe aus

Ansicht Elektroherd mit Audioausgabe
Prototyp des sprechenden Elektroherdes von Feelware
Foto: Robert Rupprecht, Feelware.eu

Berlin (kobinet) Fernsehsendung im MDR

„Als weltweit erster Anbieter bietet Feelware die Möglichkeit, Elektroherde und Backöfen mit einer Sprachausgabe auszustatten und so für Menschen mit Seheinschränkungen barrierefrei und sicher nutzbar zu machen.“

Private Pflegeleistung stärker würdigen

rotes Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: ht

BONN (kobinet) Eine stärkere finanzielle Unterstützung für pflegende Angehörige mahnt der BDH Bundesverband Rehabilitation an. Gerade pflegende Angehörige stünden während der Corona-Krise unter wachsendem finanziellen wie psychischen Druck, was anerkannt sowie unterstützt werden muss.

Mehr Inklusion wagen

Foto zeigt Margit Glasow
Margit Glasow, Journalistin, Inklusionsbeauftragte der Linkspartei
Foto: Privat

Berlin (kobinet) Die Linke will wegen der Corona-Pandemie auf einem dezentralen Parteitag ihre neue Führung wählen. Für den Parteivorstand kandidieren auch zwei langjährig Aktive aus der Behindertenbewegung: Margit Glasow aus Rostock und Ilja Seifert aus Berlin. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbstbestimmte Behindertenpolitik der Partei unterstützt die Kandidaturen. Die Rostocker Journalistin beantwortet heute Fragen von kobinet.

Europäischer Menschenrechts-Gerichtshof zur schulischen Inklusion

Symbol Paragrafenzeichen
Symbol Paragraf
Foto: omp

Heidelberg (kobinet) Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat am 10. September 2020 durch Urteil in der Rechtssache G. L. gegen Italien (Beschwerde Nr. 59751/15) eine Entscheidung zum gleichen Recht behinderter Kinder auf Bildung nach der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) getroffen. Das Diskussionsforum zum Rehabilitations- und Teilhaberecht berichtet über diese Entscheidung in Sachen schulische Inklusion und nötige Unterstützung dafür.

Gesund durch die Corona-Krise 2

Stephan Riedl bei der Gymnastik
Stephan Riedl bei der Gymnastik
Foto: Stephan Riedl

Kaiserslautern (kobinet) Stephan Riedl ist Teilhabeberater, von Asperger Autismus betroffen, und berät in der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatungsstelle (EUTB) im Verein Mein Seelentröpfchen in Kaiserslautern als Betroffener Betroffene. Er hat im Frühjahr diesen Jahres bereits einen Beitrag unter dem Motto „Gesund durch die Corona-Krise“ verfasst und nimmt mit Irene Alberti an Inklusiven Läufen teil. Nun hat Stephan Riedl einen zweiten Teil zum Thema „Gesund durch die Corona-Krise verfasst.

Weibernetz fordert umfassende Gewaltschutzstrategie

Transparent: Gewalt ist nie privat
Gewalt ist nie privat
Foto: Weibernetz

Kassel (kobinet) Im Vorfeld des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen am 25. November fordert die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz eine umfassende Gewaltschutzstrategie statt einzelner Maßnahmen zum Schutz und zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen mit Beeinträchtigungen. Denn Gewalt gegen Frauen sei kein privates Problem. Deshalb reiche es auch nicht aus, individuelle Lösungen für die betroffenen Frauen zu suchen.

Bremische Bürgerschaft behinderter Menschen mal ganz anders

Flagge Bundesland Bremen
Flagge Bundesland Bremen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Bremen (kobinet) Am 20. November hätte die 26. Bremische Bürgerschaft behinderter Menschen tagen sollen. Angesichts der verschärften Corona-Situation und aufgrund der gebotenen Kontaktreduzierung war das aber nicht in der geplanten Form möglich. Gerald Wagner von der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen Bremen hat dazu den kobinet-nachrichten einen Bericht über die etwas andere Veranstaltung geschickt.

Blindengeld in Niedersachsen wird erhöht

Geld
Geld
Foto: privat

Hannover (kobinet) Das Blindengeld in Niedersachsen wird ab dem 1. Januar 2021 von derzeit 375 auf 410 Euro, für Heimbewohner von 187,50 auf 205 Euro monatlich steigen. Die letzte Anhebung liegt vier Jahre zurück. Darüber berichtet der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) in seinem Newsletter dbsv-direkt.

Virtuelle Gesprächsrunde zur Etikettierung durch Sprache

Logo des Projekt Kommune Inklusiv der VG Nieder-Olm
Logo: Kommune inklusiv der Verbandsgemeinde Nieder-Olm
Foto: Logo: Kommune Inklusiv Nieder-Olm

Nieder-Olm (kobinet) „Etikettierung durch Sprache“, so lautet der Titel einer virtuelle Gesprächsrunde, die das Projekt Kommune inklusiv der Verbandsgemeinde Nieder-Olm am 26. November um 18:30 Uhr per Zoom durchführt. „Schau mal, da ist ein Flüchtling.“ „Machen Sie mal Platz für den Rollstuhl!“ „Ey Opa, was willst du denn?“ Solche Sätze sind der Alltag vieler Menschen. Sie werden etikettiert durch die sprachliche Bezeichnung. Oft macht man sich keinerlei Gedanken darüber, welche Auswirkungen solch eine Bezeichnung auf einen Menschen haben kann, heißt es in der Ankündigung.

Sind wir schon mitten in der Triage?

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Lohsa (kobinet) Während die Aktivist*innen von AbilityWatch noch darauf warten, dass das Bundesverfassungsgericht eine Entscheidung zu ihrer Verfassungsbeschwerde zur Triage treffen, deuten immer mehr Nachrichten darauf hin, wie dringlich diese Diskussion ist. Ein aktuelles Beispiel aus einem Pflegeheim im sächsischen Lohsa, wo einem Bericht zufolge abgewogen wurde, wer von den vielen mit dem Corona-Virus infizierten Menschen im Krankenhaus behandelt wird und wer nur palliativ im Pflegeheim versorgt wird, zeigt die Dringlichkeit von klaren und nichtdiskriminierenden Regelungen im Falle knapper werdender Ressourcen auf.

Barrierefreies Notrufsystem ins Telekommunikationsgesetz

Logo des Deutschen Gehörlosen-Bund
Logo des Deutschen Gehörlosen-Bundes
Foto: DGB

Berlin (kobinet) In einer Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2018/1972 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Dezember 2018 über den europäischen Kodex für die elektronische Kommunikation (Neufassung) und zur Modernisierung des Telekommunikationsrechts (Telekommunikationsmodernisierungsgesetz) hat sich der Deutsche Gehörlosen-Bund (DGB) zu Wort gemeldet. Der Verband fordert u.a einen barrierefreien Zugang zu Notrufsystemen für gehörlose und hörbehinderte Menschen.

Frauenbeauftragte aus Werkstätten durch Vernetzung unterstützen

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Münster (kobinet) „Stark durch Vernetzung“ – unter diesem Motto lädt das Netzwerk Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung Nordrhein-Westalfen ein zu digitalen Aktionen vom 25.11. – 10.12.2020. Die Organisation tritt dafür ein, dass die Selbstbestimmung und Vernetzung der Frauenbeauftragten aus Werksätten trotz Corona gefördert wird.

Heute neu erschienen: KEIN ÖRTCHEN. NIRGENDS.

Buchdeckelansicht
Buch Kein Örtchen. Nirgends.
Foto: HT, Verlag WESTEND

Berlin (kobinet) Nach dem Aufklappen des Buches habe ich mich festgelesen. Auf 112 Seiten habe ich unterhaltsam und zugleich sachlich fundiert, dokumentarisch etwa 20 gute, weniger geeignete und unbrauchbare Toiletten kennen gelernt. Das Buch ist ein Bilderbuch zur Orientierung.

Momentaufnahme 191

Ein Wanderer auf dem schmalen Pfad in den Bergen
Ein Wanderer in Alpen
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Das Leben ist ein ewiger Abschied. Wer aber von seinen Erinnerungen genießen kann, lebt zweimal. (Marcus Valerius Martial)

Plakate informieren über Ausnahmen

Plakat über Ausnahmeregelungen zu Maskenpflicht
Plakat über Ausnahmeregelungen zu Maskenpflicht
Foto: Sachsen-Anhalt / Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration

MAGDEBURG (kobinet) Die Corona-Pandemie dauert an und die Sorgen unter den Menschen nehmen zu. Die damit verbundenen Einschränkungen werden auch zur gesellschaftlichen Bewährungsprobe. Wer keine Gesichtsmaske tragen kann, wird dabei auch schon einmal angefeindet. Der Landesbehindertenbeauftragte und die Antidiskriminierungsstelle Sachsen-Anhalts haben daher eine gemeinsame Plakataktion im Sinne Betroffener gestartet, mit welcher darauf aufmerksam gemacht wird, dass nicht alle eine Gesichtsmaske tragen können oder tragen müssen.

Gebärde des Jahres 2020 ist „Positiv“

Gebärde des Jahres 2020
Gebärde des Jahres 2020
Foto: bbw Leipzig

LEIPZIG (kobinet) Das Berufsbildungswerk Leipzig ist auf hör-, sprach- und kommunikationsbeeinträchtigte junge Menschen spezialisiert. Bereits seit acht Jahren sucht dieses Berufsbildungswerk die „Gebärde des Jahres“. In diesem Jahr wurde die Gebärde „positiv“ zur „Gebärde des Jahres“ gewählt.

Jürgen Dusel im Gespräch zum Leben mit Behinderung in Europa

Plakat: European Inclusion Summit mit Bild von Jürgen Dusel
Bundesbehindertenbeauftragter
Foto: Bundesbehindertenbeauftragter

Berlin (kobinet) Ca. 87 Millionen behinderte Menschen leben in der Europäischen Union. Das war Grund genung für den Bundesbehindertenbeauftragten und überzeugten Europäer Jürgen Dusel, im Rahmen der deutschen Ratspräsidentschaft diese Woche einen Europäischen Inklusionsgipfel (European Inclusion Summit) durchzuführen. Nicht nur die Beteiligung, sondern auch das Medienecho war dabei groß. In einem 36minütigen Gespräch mit Sabina Matthay von rbb inforadio über das Leben behinderter Menschen in Europa berichtet Jürgen Dusel nicht über den Inklusionsgipfel, sondern äussert sich zu vielen aktuellen behindertenpoolitischen Fragen.

Arne Frankenstein: Durchhaltevermögen ist gefragt

Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Foto: Tristan Vankann / fotoetage

Bremen (kobinet) Mit den Mitteln der demokratischen Strukturen und viel Durchhaltevermögen will Arne Frankenstein die Inklusion in Bremen verbessern. Dafür sei Durchhaltevermögen gefragt, berichtet der Landesbehindertenbeauftragte von Bremen, der dieses Amt nun schon seit gut einem halben Jahr ausübt, im Gespräch mit dem Magazin m des MARTINS CLUB Bremen.

Sport-Mitmach-Angebote für alle

Emoji 2 Sportler
Emoji 2 Sportler
Foto: Aktion Mensch

ERLANGEN (kobinet) Unter dem Motto „Fit sein, fit bleiben, fit werden! “ gibt es auf der neuen Sport-Info-Plattform der Lebenshilfe Bayern den ganz besonderen Wettbewerb:„GEWO Lockdown Challenge digital“ der Lebenshilfe Nürnberger Land.

Armutsquote auf neuem Rekordniveau

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Als ein sozialpolitisches Trauerspiel bezeichnen die Sprecher für Arbeitsmarktpolitik und für Sozialpolitik von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN anlässlich des erschienenen Armutsberichts des Paritätischen Wohlfahrtsverbands die Tatsache , dass sich die Armutsquote seit Jahren auf hohem Niveau verfestigt und im Jahr 2019 sogar auf den höchsten Wert seit der Wiedervereinigung gestiegen ist. Schon jetzt wird nach ihren Worten sichtbar, dass die Corona-Pandemie vor allem Einkommensschwache trifft und die Armutsentwicklung weiter befeuern wird, wenn die Bundesregierung nicht schnell gegengesteuert.

Poster der Woche: Rollstuhl-WCs sind keine Abstellräume

Poster: Rolli-WCs sind keine Abstellräume
Poster zu Rolli-WCs
Foto: Kassandra Ruhm

Bremen (kobinet) „Collage aus 3 maßstabgetreuen Bauzeichnungen einer Behindertentoilette, links oben, rechts oben und rechts unten und einer größeren Frontalaufnahme eines Rollstuhlfahrers im Zentrum des Posters. In den WC-Bildern sind die nötigen Wendeflächen eingezeichnet. Durch eine Fotomontage des Rollstuhlfahrers, diesmal perspektivisch und von oben fotografiert, die typische Umsetz-Techniken zeigt, wird deutlich, wofür die vorgeschriebenen Freiflächen nötig sind. Links oben steht er vor der Toilette, in der 3 Wasserkästen, ein Putzwagen, ein kleinerer Lagerschrank und Toilettenpapier-Packungen einen Teil dieser Flächen zustellen. Er hebt ratlos die Hände.“ So beschreibt Kassandra Ruhm ihr 47. Poster der Woche aus ihrer Reihe „bunt ist schöner“ – eine Poster-Serie über Vielfalt und Inklusion, die sich für Respekt vor unterschiedlichen Lebensweisen einsetzt.

Bundesverdienstkreuz am Bande für Alfons Adam

Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: Irina Tischer

Kassel (kobinet) Für seine Verdienste um Menschen mit Behinderungen in der Ausbildung, seinen unermüdlichen Einsatz für Barrierefreiheit sowie sein Engagement auf gemeinde- und bundespolitischer Ebene ist Alfons Adam mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet worden.

Kinderrechte weiterhin gewährleisten

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

BERLIN (kobinet) Zum heutigen Internationalen Kindertag mahnt das Deutsche Kinderhilfswerk Bund, Länder und Kommunen an, die in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschriebenen Kinderrechte auch in der Corona-Pandemie zu gewährleisten. Bei allen in Zusammenhang mit der Pandemie erlassenen Gesetzen, Verordnungen und Maßnahmen sowie deren Auswirkungen müssen das Kindeswohl beachtet und insbesondere Kinder in verletzlichen Lebenslagen besonders aufmerksam in den Blick genommen werden. Das gilt beispielsweise für Kinder, die in Armut oder hochkonfliktreichen Situationen aufwachsen, geflüchtete Kinder und Kinder mit Behinderungen.

HI fordert Zugang zu Bildung für alle Kinder

Logo von Handicap International
Neues Logo von Handicap International
Foto: Handicap International

MÜNCHEN (kobinet) Anlässlich des heutigen Weltkindertages fordert Handicap International (HI) Zugang zu Bildung für alle Kinder. Handicap International ist eine gemeinnützige Organisation für Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit, die in rund 60 Ländern aktiv ist. Sie setzt sich für eine solidarische und inklusive Welt ein.

tanzcompany erhält Spitzenförderung

"cellar and secrets - INSIGHTS" / DIN A 13 tanzcompany
„cellar and secrets – INSIGHTS“ / DIN A 13 tanzcompany
Foto: Sabine Große-Wortmann

KÖLN (kobinet) Durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen wurden insgesamt acht Ensembles für die Spitzenförderung Tanz 2021 – 2023 ausgewählt. Dazu gehört auch die Kölner Tanzcompany „DIN A 13 tanzcompany“. Gleichzeitig erhält Gerda König, die künstlerische Leiterin, dieser Tanzcompany, den diesjährigen Kölner Ehrentheaterpreis der SK Stiftung Kultur der Sparkasse Köln-Bonn.

Hessen fördert Ausbau weiterer barrierefreier Haltestellen

Porträt von Karin Müller
Karin Müller
Foto: Karin Müller

Kassel (kobinet) Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) muss in Deutschland bis zum 1. Januar 2022 vollständig barrierefrei nutzbar sein. Um diese gesetzliche Vorgabe zu erreichen, ist noch sehr viel zu tun. Das Land Hessen hat nun der Kasseler Verkehrsgesellschaft über 700.000 Euro an Fördermitteln bewilligt, um ab Februar 2021 fünf weitere Bushaltestellen in Kassel barrierefrei umzubauen. Dies teilte die Kasseler Landtagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, Karin Müller, den kobinet-nachrichten mit.

Jürgen Dusel: Deutschland im privaten Bereich noch nicht inklusiv

Jürgen Dusel vor seinem Amtssitz
Jürgen Dusel
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Ob Ticketautomat oder E-Banking: Bis 2025 müssen digitale Produkte in Europa barrierefrei sein. Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung Jürgen Dusel weist in einem Interview mit dem Deutschlandfunk Kultur anlässlich des diese Woche stattgefundenen European Inclusion Summit darauf hin, dass im privaten Bereich Deutschland noch längst nicht inklusiv ist.

Bericht zur UN-Kinderrechtskonvention in Einfacher Sprache

Infozeichen
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Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Zum heutigen Tag der Internationalen Kinderrechte am 20. November veröffentlicht das Netzwerk Kinderrechte den Bericht zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland in Einfacher Sprache. Die Einfache Sprache sei wichtig, um von möglichst vielen Personen verstanden zu werden, heißt es in einer Presseinformation des Netzwerks.