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Plakate informieren über Ausnahmen

Plakat über Ausnahmeregelungen zu Maskenpflicht
Plakat über Ausnahmeregelungen zu Maskenpflicht
Foto: Sachsen-Anhalt / Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration

MAGDEBURG (kobinet) Die Corona-Pandemie dauert an und die Sorgen unter den Menschen nehmen zu. Die damit verbundenen Einschränkungen werden auch zur gesellschaftlichen Bewährungsprobe. Wer keine Gesichtsmaske tragen kann, wird dabei auch schon einmal angefeindet. Der Landesbehindertenbeauftragte und die Antidiskriminierungsstelle Sachsen-Anhalts haben daher eine gemeinsame Plakataktion im Sinne Betroffener gestartet, mit welcher darauf aufmerksam gemacht wird, dass nicht alle eine Gesichtsmaske tragen können oder tragen müssen.

In einer Erklärung zu dieser Plakataktion heißt es: "Wir appellieren zunehmend an Verständnis und Rücksichtnahme gegenüber den Personen, die zur Überwachung der Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung eingesetzt sind. Wir orientieren die Öffentlichkeit darauf, dass gerade das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes nicht für alle Personen möglich ist.

Wir appellieren zunehmend an Verständnis und Rücksichtnahme gegenüber den Personen, die zur Überwachung der Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung eingesetzt sind. Wir orientieren die Öffentlichkeit darauf, dass gerade das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes nicht für alle Personen möglich ist.

Die aktuelle Eindämmungsverordnung des Landes Sachsen-Anhalt benennt diese Personengruppen wiederholt und sehr konkret. Die Ausnahmen müssen für den öffentlichen Raum, für Ladengeschäfte, Arztpraxen, sonstige Einrichtungen und den öffentlichen Nahverkehr bekannt sein.

Es gilt die Gefahr abzuwenden, dass betreffende Personen diskriminiert und, was dann oft genug die Folge ist, ausgegrenzt und isoliert werden. Der Landesbehindertenbeauftragte und die Antidiskriminierungsstelle Sachsen-Anhalt treten dafür ein, dass den Menschen ein Bußgeld auferlegt wird, die vor Ort in Verantwortung stehen und die Ausnahmeregelungen nachweislich missachten".

Diese Plakate können beim Landesbehindertenbeauftragten von Sachsen-Anhalt oder bei der Antidiskriminierungsstelle des Landes bestellt werden.

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Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/seksv35