
Foto: Tristan Vankann / fotoetage
Bremen (kobinet) Mit den Mitteln der demokratischen Strukturen und viel Durchhaltevermögen will Arne Frankenstein die Inklusion in Bremen verbessern. Dafür sei Durchhaltevermögen gefragt, berichtet der Landesbehindertenbeauftragte von Bremen, der dieses Amt nun schon seit gut einem halben Jahr ausübt, im Gespräch mit dem Magazin m des MARTINS CLUB Bremen.
„In seiner neuen Funktion sieht sich Frankenstein als Teil eines langen Prozesses. Es gibt zwar verpflichtende Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention. Allerdings werden diese seiner Meinung nach noch nicht erfüllt. Ein Beweis dafür liefert ihm die gegenwärtigen Corona-Krise. ‚Gefährdet sind die Menschen, die ohnehin benachteiligt sind. Menschen, die in besonderen Wohnformen leben oder auch Kinder, die einen hohen Unterstützungsbedarf haben. Sie waren am härtesten von den Beschränkungen betroffen. Werkstätten und Schulen wurden geschlossen. Und zwar ohne, dass über die weiteren Bedarfe der Menschen nachgedacht wurde. Die dadurch entstandenen Modelle sind lebensfremd‘, fasst er die Eindrücke seiner ersten Amtswochen zusammen“, heißt es im Bericht des Magazin m.




