
Foto: Susanne Göbel
Berlin (kobinet) „Die Berliner Register erfassen berlinweit extrem rechte und diskriminierende Vorfälle, um diese sichtbar zu machen und zivilgesellschaftliches Handeln dagegen zu stärken. Behindertenfeindlichkeit weist im Gegensatz zu anderen dokumentierten Diskriminierungsformen niedrige Vorfallzahlen auf: 149 Fälle hatten ein behindertenfeindliches Motiv, von insgesamt über 8.000 gesammelten Fällen im Jahr 2025. Im Jahr 2024 waren es noch 77 gewesen.“ So heißt es in einer aktuellen Veröffentlichung des Berliner Register. Und weiter heißt es: „Denn Menschen mit Behinderung finden für ihre Anliegen wenig Aufmerksamkeit, sind im Alltag mit gesellschaftlichen Barrieren konfrontiert und, wie der Paritätische Wohlfahrtsverband (DPWV 2026: Drohender Kahlschlag im Sozialen) aufzeigte, von sozialen Kürzungen besonders bedroht. Betroffene machen zum Teil die Erfahrung, dass ihre Erlebnisse nicht ernst genommen werden. Oder es fehlt die Information darüber, dass abwertende oder ausschließende Erlebnisse gemeldet werden können.“







































