
Foto: mdr/Mia Medea
Leipzig (kobinet) 30 Jahre Selbstbestimmt – Die Sendung zum Jubiläum des Magazins feiert Geburtstag am 11. April im MDR Fernsehen und schaut auf 30 ereignisreiche Jahre zurück, teilte heute der Sender mit.

Leipzig (kobinet) 30 Jahre Selbstbestimmt – Die Sendung zum Jubiläum des Magazins feiert Geburtstag am 11. April im MDR Fernsehen und schaut auf 30 ereignisreiche Jahre zurück, teilte heute der Sender mit.

BREMEN (kobinet) Steigende Mieten und Immobilienpreise machen es selbst Normalverdiener schwer, passenden und bezahlbaren Wohnraum zu finden. Menschen mit einer Beeinträchtigung sind hier oft besonders benachteiligt. Deshalb haben sich der Bremer Martinsclub und die Wohnungsbaugesellschaft GEWOBA jetzt zusammengetan, um diesem Zustand zu begegnen. Dazu eignet sich das von der GEWOBA ins Leben gerufene und von der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau geförderte Projekt des „Bremer Punktes“ in Wohnquartieren der GEWOBA.

BERLIN (kobinet) Nach Angaben der Bundesregierung wurden im vergangenen Jahr zwölf Integrationskurse für Gehörlose und neun Integrationskurse für Blinde begonnen. Das ergibt sich aus der Antwort der Bundesregierung auf ein Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN. Im Vergelich zu den Vorjahren sind die Zahlen der Intergrationskurse somit rückläufig.

Berlin (kobinet) Am Vorabend der Werkstätten-Messe, die dieses Jahr online stattfindet, lädt das NETZWERK ARTIKEL 3 am Dienstag, den 13. April 2021 von 17:00 bis 18:30 Uhr, zu einer Online-Veranstaltung zum Budget für Arbeit ein. Bei der Veranstaltung mit dem Titel „Es muss nicht immer Werkstatt sein – Budget für Arbeit nutzen“ soll die Möglichkeit der Nutzung eines Budgets für Arbeit als Alternative zu einer Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet werden.

Berlin (kobinet) Nachdem immer wieder von Bundeskanzlerin Angela Merkel gefordert wurde, durchzugreifen und bundesweit einheitliche Regelungen sicherzustellen, hat sie sich nun Luft verschafft und nach langen Beratungen verkündet, dass Deutschland endlich ein gutes Barrierefreiheitsrecht bekommt. „Deutschland wird barrierefrei“, teilte sie in den frühen Morgenstunden des heutigen 1. April mit. Nun verbleiben den Bundestagsabgeordneten noch 86 Tage um den als unveränderlich eingeschätzten Gesetzentwurf der Kanzlerin für ein gutes Barrierefreiheitsrecht in dieser Legislaturperiode zu beschließen.

München (kobinet) Vor Ostern gibt es eine erfreuliche Nachricht aus der arbeitsgemeinschaft behinderung und medien (abm): „Wir haben eben die Förderzusage der Aktion Mensch für unser neuestes Projekt ‚Social Media meets Television‘ erhalten! Mit dem Vorhaben möchten wir die Präsenz und Message unseres bundesweit ausgestrahlten TV-Jugendformats ‚yoin‘ – in der dramaturgischen Aufbereitung schon nah an den Erzählformen von Instagram und YouTube – intensiv auf den Social Media Kanälen ergänzen und ‚verlängern'“, teilte der Geschäftsführer der abm Hermann Hoebel mit.

Berlin/Düsseldorf (kobinet) Der Ausschuss für Heimat, Kommunales, Bauen und Wohnen des Landtags von Nordrhein-Westfalen (NRW) befasste sich am 19. März in einer schriftlichen Anhörung mit dem ersten „Bericht zur Lebenssituation von Menschen mit Beeinträchtigungen und zum Stand der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (Teilhabebericht Nordrhein-Westfalen)“. Darauf hat die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention beim Deutschen Institut für Menschenrechte hingewiesen und fordert, dass aus Daten nun Taten folgen müssen.

Straßburg (kobinet) Der deutsch-französische Kultursender Arte zeigt heute Abend um 20.15 Uhr den Film „Lieber leben“ von dem franzöischen Poetry-Slammer und Musiker Fabien Marsaud, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Grand Corps Malade (Großer kranker Körper).

DÜSSELDORF (kobinet) Der Sozialverband VdK hat die größte Studie zur häuslichen Pflege in Bezug auf die Leistungen der Pflegeversicherung inititiiert. Die Studie wird in Zusammenarbeit mit der Hochschule Osnabrück durchgeführt. Sie richtet sich an Personen, die selbst pflegebedürftig sind, an pflegende Angehörige aber auch an Personen, die noch gar keine Berührungspunkte mit dem Thema Pflege hatten. Die Befragung starten am morgigen 1. April 2021 und eineTeilnahme ist bis zum 09. Mai 2021 möglich.

HAMBURG (kobinet) Übermorgen, am 2. April, ist Welt-Autismus-Tag. Wegen der aktuellen Kontaktsperren können Veranstaltungen zu diesem Tag nur online stattfinden. Es gibt allerdings eine Reihe von Veranstaltungen, die sich vorgenommen haben, diesen Tag zu würdigen und für Autismus zu sensibilisieren.

Berlin (kobinet) Gab es vor einigen Wochen kaum Bewegung bei den Wahlumfragen, hat sich die politische Stimmung knapp ein halbes Jahr vor der Bundestagswahl am 26. September in den letzten Wochen massiv verändert. Die derzeit regierende Koalition aus CDU/CSU und SPD hätte bei den derzeitigen Umfragen keine Mehrheit mehr. Ob sich angesichts dieses Stimmungsumschwungs auch Chancen für behindertenpolitische Verbesserungen in der Zielgeraden dieser Legislaturperiode ergeben könnten und was dies für die Bundestagswahl am 26. Sepember bedeuten könnte, damit hat sich kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul in seinem Kommentar beschäftigt.

Kassel (kobinet) „Wir wollen ein gutes Gesetz. Barriere-Freiheit ist für alle Menschen wichtig. Barriere-Freiheit hilft Menschen mit Behinderung. Damit sie selbst-bestimmt leben können“, so bringt Mensch zuerst, das Netzwerk von Menschen mit Lernschwierigkeiten, die Notwendigkeit für ein gutes Barrierefreiheitsrecht auf den Punkt. Heute, am 31. März, da den Bundestagsabgeordneten noch 87 Tage verbleiben, um ein gutes Barrierefreiheitsrecht in dieser Wahlperiode zu verabschieden, erinnert Mensch zuerst daran, dass auch das Recht auf Leichte Sprache zu einem guten Barrierefreiheitsrecht gehört. „Damit alle Menschen verstehen können, worum es geht.“

Bonn (kobinet) Was bei der Entwicklung der Luca-App wahrscheinlich versäumt wurde, weil diese, wie im Rahmen der 100 Tage Kampagne für ein gutes Barrierefreiheitsrecht berichtet, für blinde und sehbehinderte Menschen bisher noch nicht barrierefrei nutzbar ist, will die Aktion Mensch bei der Entwicklung ihrer App-Anwendungen anders machen. Die Aktion Mensch hat behinderte Menschen nämlich dazu aufgerufen, App-Tester*in für die Aktion Mensch App zu werden.

Köln (kobinet) Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) ist das Projekt, in welchem die Peer Counselorin Rose Jokic seit nunmehr drei Jahren bei Selbstbestimmt Leben Behinderter Köln arbeitet. Ein kleines Résumé der Beraterin zeigt, wie vielfältig die Tätigkeiten und Angebote der Beratungsstelle sind.

Berlin (kobinet) „Vor einigen Tagen wurde ein Arbeitsentwurf des angestrebten Pflegereformgesetzes bekannt und behinderte Menschen, sowie die behindertenpolitische Verbändelandschaft wurden vor vollendete Tatsachen gestellt ohne beteiligt zu werden. Auch die Inhalte gehen in eine völlig falsche Richtung: „Aus dem vorliegenden Papier geht ganz deutlich hervor, dass sich der Fokus und die Förderung auf die stationären Strukturen und damit auf exkludierende Settings richtet“, so Thomas Koritz, gesundheitspolitischer Sprecher der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), der sich fragt, ob Bundesgesundheitsminister Jens Spahn eigentlich den Artikel 19 der UN-Behindertenrechtskonvention kennt.

Berlin/Wallenhorst (kobinet) Uwe Wypior ist nicht nur CASCO-Coach und Inklusionsbotschafter, sondern engagiert sich politisch für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention: In Hochschulen, Gewerkschaften und Verbänden gibt er sein Fachwissen zu Bewusstseinsbildung, politischer Teilhabe und das menschenrechtliche Verständnis von Behinderung weiter. Sein Mottto: „Barrierefreiheit beginnt in den Köpfen.“ Maria Trümper vom Projekt „CASCO – Vom Case zum Coach“ der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), das 2020 endete führte mit Uwe Wypior ein Interview über sein Wirken.

Berlin (kobinet) „Fechtsport für Alle“ war das Motto des Projekts FECHTEN INKLUSIV des Berliner Fechterbund, welches am 26. März im Rahmen einer öffentlichen Online-Konferenz seinen Abschluss fand. Unter Mitwirkung von Studierenden der Katholischen Hochschule für Sozialwesen, der Berliner Fechtvereine sowie zahlreicher Expert*innen und Institutionen ist ein umfangreiches Konzept entstanden, welches den Fechtsport auf seine Eignung als inklusive Sportart untersucht.

Berlin (kobinet) Heute der zweite Pieks in den Oberarm. Am kommenden Dienstag, sagt die Ärztin, entfaltet der Impfstoff die volle Schutzwirkung gegen den Virus. Unangenehme Nebenwirkunen keine. Darum mal ein positiver Bericht des Berliner kobinet-Korrespondenten. Der soll aber nicht über die ungelösten Probleme von behinderten Menschen hinwegtäuschen, die weiter auf einen Impftermin warten.

KÖLN (kobinet) Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich Deutschland vor zwölf Jahren verpflichtet, ein inklusives Schulsystem aufzubauen. Dessen völlig ungeachtet sollen in Lünen im Landkreis Unna Millionenbeträge für den Bau einer zusätzlichen dritten Förderschule Geistige Entwicklung ausgegeben werden. Dies hat jetzt der Kreistag fast einstimmig beschlossen.

Halle/Hamburg (kobinet) Warum Barrierefreiheit dringend gesetzlich festgeschrieben werden muss, zeigt ein neuestes Beispiel: Die Luca-App, die bei der Kontaktverfolgung in der Corona-Pandemie helfen soll, ist für blinde und sehbehinderte Menschen bisher nicht barrierefrei zugänglich, wie der mdr berichtet. Heute, am 30. März, verbleiben den Bundestagsabgeordneten noch 88 Tage, um in dieser Legislaturperiode ein gutes Barrierefreiheitsrecht zu beschließen. Darauf weist ein Bündnis von Behindertenorganisationen angesichts der vielfältigen Diskriminierungen hin.

Berlin (kobinet) Gemeinsam mit externen Sachverständigen erörterte der Deutsche Ethikrat vor kurzem im Rahmen einer öffentlichen Online-Abendveranstaltung die Priorisierung lebenserhaltender medizinischer Behandlungsressourcen in der Covid-19 Pandemie. Dabei wurden insbesondere die grundlegenden ethischen und rechtlichen Konflikte in den Blick genommen, die sich in Triage-Situationen stellen. In einer Presseinformation hat der Ethikrat über die Veranstaltung berichtet.

Berlin (kobinet) Zum 1. April 2021 stellt die DB ihre Service-Hotlines auf Festnetz-Rufnummern um. Damit erhalten Kund*innen sämtliche telefonische Auskünfte zum Ortstarif – von der Reiseauskunft über die Mobilitätsservice-Zentrale bis zum Servicecenter Fahrgastrechte. Die Mobilitätsservice-Zentrale ist damit ab dem 1. April unter der Rufnummer 030 65212888 zum Ortstarif zu erreichen. Kunden*innen, die noch die alte Rufnummer wählen, werden per automatischer Ansage auf die neue Rufnummer verwiesen.

Bonn (kobinet) Diese Woche ist die Moderatorin Pinar Atalay zu Gast im Aktion Mensch Podcast All Inclusive. Dabei äussert sie sich im Gespräch mit Nina LaGrande u.a. zum Thema Diversität und Inklusion in der Medienbranche sowie zur Rolle von Herkunft und Aussehen in unserer Gesellschaft. Pinar Atalay ist die erste Tagesschau-Moderatorin mit türkischen Wurzeln.

ERLANGEN (kobinet) Eine regionale Studie zum Thema „Corona und Inklusion“, welche das Netzwerkes Inklusion im Landkreis Tirschenreuth durchgeführt hat, zeigt hinsichtlich der Teilhabe in Zeiten der Pandemie das alarmierende Ergebnis, dass wesentliche Schritte in Richtung Teilhabe und inklusion durch die Zeit der Corona-Pandemie gefährdet oder gar in Frage gestellt werden.

OSNABRÜCK (kobinet) Bei der Lebenshilfe in Osnabrück freut man sich über die Idee, nach skandinavischem Vorbild im Herzen der Stadt eine neue Kultur- und Begegnungstätte errichten zu wollen. Diese soll dann allen Menschen offen stehen sowie in ihrer Art und barrierefreien Ausstattung gesellschaftliche Teilhabe fördern.

Halle (kobinet) Heute, am 29. März, da den Bundestagsabgeordneten noch 89 Tage verbleiben, um in dieser Legislaturperiode ein gutes Barrierefreiheitsrecht zu beschließen, fordert die blinde Journalistin Jennifer Sonntag aus Halle, dass endlich das Licht für Barrierefreiheit angeschalten wird. „Als blinde Journalistin darf ich das sagen: ‚Da, wo die Barrierefreiheit noch im Dunkeln steht, müssen wir ihr (symbolisch gesprochen) das Licht einschalten.‘ Barrierefreiheit ist kein ‚hehres‘ Ziel, sondern ein Menschenrecht. Aber wir haben uns hier gerade mal die Schuhe angezogen, viel zu oft die Hemmschuhe“, betonte Jennifer Sonntag.

Berlin (kobinet) „Anstatt die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen wirklich zu stärken, werden lediglich kleine Reparaturen vorgenommen. Dabei hat die Corona-Krise offenbart, dass gesellschaftliche Teilhabe noch immer nicht die Lebenswirklichkeit von Menschen mit Behinderungen ist. Das Teilhabestärkungsgesetz bleibt hinter den Erwartungen zurück“, so die Kritik des teilhabepolitischen Sprechers der FDP-Bundestagsfraktion Jens Beeck zum am Freitag in erster Lesung im Bundestag behandelten Teilhabestärkungsgesetz.

Kassel (kobinet) Brigitte Faber vom Weibernetz setzt sich in einem Beitrag für das Diskussionsforum zum Rehabilitations- und Teilhaberecht auf auf der Plattform www.reha-recht.de mit den Anforderungen von Mädchen und Frauen mit Behinderung an ein inklusives Gesundheitssystem auseinander.

Berlin (kobinet) Bezugnehmend auf die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage zum Thema „Integrationskurse für Menschen mit Behinderungen“ kritisierte Corinna Rüffer, behindertenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, dass der Bundesregierung die Integrationschancen behinderter Geflüchteter anscheinend egal sind.

Berlin (kobinet) „Die großen Erwartungen, die das Teilhabestärkungsgesetz mit seinem Namen weckt, können leider nicht erfüllt werden. Anstatt das schon länger in der Kritik stehende Zwangspooling zu beenden und den Kostenvorbehalt in § 104 SGB IX zu streichen oder echte Teilhabe von Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt oder im Alltag zu ermöglichen, werden diese prekären Punkte erwartungsgemäß ausgespart“, erklärte Sören Pellmann, Sprecher für Inklusion und Teilhabe der Fraktion DIE LINKE. im Deutschen Bundestag.

Berlin (kobinet) Es kommt niemals ein Pilger nach Hause, ohne ein Vorurteil weniger und eine neue Idee mehr zu haben. (Thomas Morus)

Berlin (kobinet) Für Jessica Schröder von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) wird es endlich Zeit, dass sich die Abgeordneten des Deutschen Bundestages behinderten Menschen zuzuwenden und für alle eine barrierefreie, gleichberechtigte und teilhabeorientierte Gesellschaft zu gestalten. So zumindest ihr Resümee von der Bundestagsdebatte zum Teilhabestärkungsgesetz vom 26. März, zu der sie folgenden Kommentar verfasst hat:

Kassel (kobinet) Am 18. März hat ein Bündnis von Behindertenorganisationen damit begonnen, täglich daran zu erinnern, wieviel Tage den Bundestagsabgeordneten noch bis zur letzten regulären Bundestagssitzung in dieser Legislaturperiode am 25. Juni verbleiben, um ein gutes Barrierefreiheitsrecht zu verabschieden. Heute, am 28. März, da es nur noch 90 Tage sind, blickt Ottmar Miles-Paul auf die bisherigen Aktivitäten der Kampagne zurück und darauf, welche Zeichen es dazu bisher von der Politik gibt. Zudem greift er einige Tipps auf, was getan werden kann, um den politischen Druck auf die Abgeordneten zu erhöhen.

Berlin (kobinet) Trotz um eine Stunde vorgestellter Uhr, die uns weiter voran in den Frühling bringt, blickt der Hobby-Chronist Dr. Martin Theben 40 Jahre zurück. Bei seinen Recherchen zum UNO-Jahr der Behinderten von 1981 ist er u.a. auf die Ausgabe 5/81 des Frauenmagazins EMMA gestoßen. Passend zum UNO-Jahr waren dort Frauen mit Behinderung Thema und berichteten über ihre Situation.

Berlin (kobinet) In einem Reflexionspapier des MHE (Mental Health Europe), werden europaweite Praktiken vorgestellt, die inklusiv den Zugang zur Justiz für Menschen mit psychosozialen Behinderungen fordern und die generell das Menschenrecht zur Durchsetzung von Selbstbestimmungsrechten fördern. Das Reflexionspapier enthält Verweise auf die neue EU-Strategie für Behindertenrechte 2010-2030. Wir Kellerkinder freuen uns, als Good-Practice Beispiel für Deutschland mit unserem partizipativen Landschaftstrialog und der Vereinsarbeit generell aufgelistet worden zu sein (S. 12). Bisher steht das Dokument nur in englischer Sprache zur Verfügung.

BERLIN (kobinet) Die Deutsche Bahn stellt in der nächsten Zeit den Verkauf von Papiertickets im Zug ein. Davon hatte kobinet-Leser Martin F. aus den Medien erfahren. Bei dieser Information gab es jedoch keine Auskunft darüber , wie dann mit den Fahrkarten für sehbehinderte Fahrgäste verfahren wird. Diese Frage reichte unser Leser an die kobinet-Redaktion weiter. Wir haben dazu eine erste Antwort von der Deutschen Bahn erhalten.

Berlin/Ellmau, Österreich (kobinet) „Die Veranstaltung machte wieder einmal deutlich: Barrierefreiheit geht uns alle an, schadet Niemandem und muss endlich zum Standard werden.“ So fasst Jessica Schröder von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) ihren Bericht über die Online-Veranstaltung „Mit Herz und Verstand barrierefrei“ der gabana Online-Akademie zusammen. Heute, am 27. März, verbleiben den Bundestagsabgeordneten noch 91 Tage, um in dieser Legislaturperiode ein gutes Barrierefreiheitsrecht zu verabschieden. Die Expert*innen sind sich einig: „Barrierefreiheit muss auch in der gebauten Umwelt zum Standard werden.“

Frankfurt am Main (kobinet) „Georg Gabler ist 1944 in Saarbrücken geboren und lebt seit 1967 in Frankfurt am Main. Er ist Spastiker und halbseitig gelähmt. Er war und ist ein Aktivist in der Behindertenbwegung und hat die Zeit der aktionistischen Behindertenbewegung in Deutschland miterlebt und mitgestaltet. 1975 besuchte er in Frankfurt den Volkshochschulkurs von Ernst Klee.“ So heißt es im Vorspann eines Zeitzeugen-Interviews des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos), in dem Georg Gaber über seine vielfältigen Erfahrungen mit der Behindertenpolitik und -bewegung spricht.

Berlin (kobinet) Der Bundesrat hat das Gesetz zur Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts verabschiedet. Am gestrigen Freitag, den 26. März, stimmte die Länderkammer mit großer Mehrheit für die Reform. Das Gesetz tritt am 1. Januar 2023 in Kraft. Durch die Reform wird die rechtliche Betreuung umfassend modernisiert und neu strukturiert.

Berlin (kobinet) Eine tierisch geprägte Debatte fand heute im Deutschen Bundestag zum Teilhabestärkungsgesetz statt. Denn bei dem Gesetz geht es u.a. auch um die Verbesserung der Situation von Nutzer*innen von Assistenzhunden. Aber auch Themen wie die noch nicht gelöste Assistenz im Krankenhaus, die Verbesserung der beruflichen Inklusion beispielsweise durch das Budget für Ausbildung und die Barrierefreiheit standen im Zentrum der Redebeiträge der Bundestagsabgeordneten.