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Corona gefährdet Inklusion

Grafik zeigt Corona-Virus auf der Webseite der WHO
Corona-Virus
Foto: WHO

ERLANGEN (kobinet) Eine regionale Studie zum Thema „Corona und Inklusion“, welche das Netzwerkes Inklusion im Landkreis Tirschenreuth durchgeführt hat, zeigt hinsichtlich der Teilhabe in Zeiten der Pandemie das alarmierende Ergebnis, dass wesentliche Schritte in Richtung Teilhabe und inklusion durch die Zeit der Corona-Pandemie gefährdet oder gar in Frage gestellt werden.

Damit werden die Erfahrungen der Lebenshilfe Bayern insgesamt bestätigt, so Landesgeschäftsführer Jürgen Auer. „Wir fordern deshalb erneut, dass auch in Zeiten einer Pandemie Schutz und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen besser abgewogen werden.“

Die Studie zeigt nach Einschätzung der Lebenshilfe Bayern, dass Inklusion in Politik und Gesellschaft noch nicht fest verankert ist. Menschen mit Behinderungen und ihre Familien sind vor allem zu Beginn der Pandemie bei Corona-Maßnahmen oft schlicht vergessen worden. Unterstützung und Entlastung fielen plötzlich weg, Informationen kamen zu spät und waren schwer verständlich. „Das mussten wir auch auf Landes- und Bundesebene immer wieder feststellen“, erläutert Auer. „Wir appellieren deshalb an die Politik, weiter aus diesen Erfahrungen zu lernen!“ Denn Inklusion könne nur gelingen, wenn bei allen nötigen Maßnahmen ganz selbstverständlich auch die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und deren besondere Lebenslagen beachtet werden.

Weitere Informationen zu dieser Studie sowie der Text der Studie sind HIER nachzulesen.

ERLANGEN (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/safmxy1