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Assistenz im Krankenhaus regeln

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Foto: ht

Berlin (kobinet) Das Deutsche Institut für Menschenrechte forderte heute den Gesetzgeber auf, noch in dieser Legislatur einen Leistungsanspruch auf Assistenz im Krankenhaus im Sozialgesetzbuch zu verankern. „Das Fehlen einer Begleitung führt zu massiven Verunsicherungen bei den Betroffenen und kann zur Folge haben, dass Krankenhausaufenthalte verschoben werden oder ganz entfallen. Deshalb benötigen wir dringend eine praxistaugliche Regelung“, erklärt Britta Schlegel von der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Instituts.

Bündnis für inklusive Bildung befürchtet Aushölung der Inklusion

Emoji Inklusion der Aktion Mensch
Emoji Inklusion
Foto: Aktion Mensch

KÖLN (kobinet) Das Bündnis für inklusive Bildung in Nordrhein-Westfalen wirft der Schulministerin vor, die Inklusion an den Schulen weiter auszuhöhlen. Gemeinsam mit Elternvertretern, Sozial- und Behindertenorganisationen, der Landesschülervertretung und der Bildungsgewerkschaft GEW fordert dieses Bündnis, den neuen Erlass zum „Gemeinsamen Lernen an der Grundschule“ zurückzuziehen.

Freiluftkonzerte als Balsam für die Seele

Emoji Musik - Bild eines Schlagzeuger
Emoji Musik
Foto: Aktion Mensch

BERLIN (kobinet) Von KulturLeben Berlin und der Deutschen Orchestervereinigung wurde bereits im Jahr 2020 die Kampagne #MusikerFürMusikerBerlin initiiert. Ziel dieser Initiative war und ist während der Pandemie die kulturelle Teilhabe von Menschen in sozial schwierigen Situationen zu stärken und gleichzeitig in Not geratene freischaffende Berliner MusikerInnen zu unterstützen. Diese Kampagne wird auch im Jahr 2021 forgesetzt.

Erinnerung an „Euthanasie“-Konferenz vor 80 Jahren

Dr. Martin Theben
Dr. Martin Theben
Foto: privat

Berlin (kobinet) Der Besucherdienst des Abgeordnetenhaus von Berlin erinnert in einem aktuellen Video unter dem Hashtag #AGHauspost an eine der dunkelsten Kapitel des Parlamentsgebäudes. Im heutigen Plenarsaal, damals als Haus des Fliegers bezeichnet, fand am 23. und 24. April 1941 eine Konferenz statt, in der die damaligen führenden Juristen des NS-Staates vom Reichsjustizminister Schlegelberger angewiesen wurden, Fälle von Ermordungen behinderter Menschen nicht zu verfolgen. Dieses Ereignis jährt sich nun zum 80zigsten mal in diesem Jahr. Der Chronist der kobinet-nachrichten, Dr. Martin Theben, erinnert in seinem Beitrag an die damalige „Euthanasie“-Konferenz und die weitere Entwicklung.

Rote Karte für Barrieren – Keine Barrierefreiheit ist wie Draußen-bleiben

Logo: Noch 64 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Noch 64 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Marleen Soetandi

Krautheim (kobinet) Unter dem Motto „Rote Karte für Barrieren“ zeigt der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) allen baulichen Barrieren anlässlich des Europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung die rote Karte. Heute, am 23. April, haben die Bundestagsabgeordneten noch 64 Tage Zeit, um ein gutes Barrierefreiheitsrecht in dieser Legislaturperiode zu verabschieden, so dass die rote Karte immer weniger nötig wird. Auf der roten Karte des BSK steht der bezeichnende Text: „Keine Barrierefreiheit ist wie Draußen-bleiben“

Real-Talk zur Inklusion zum Protesttag

Screen-Shot vom Live-Talk Inklusion der Aktion Mensch
Real-Talk der Aktion Mensch
Foto: omp

Bonn (kobinet) Der Real-Talk der Aktion Mensch ist im Vorfeld des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen in eine neue Runde gegangen. Sollen Gebäude nur noch barrierefrei geplant werden? Eine Quote für Menschen mit Behinderung in der Vorständen von Unternehmen – ja oder nein? Das sind einige Fragen, die von Cindy, Kübra und Leeroy ganz offen diskutiert werden. Dabei spielen die Themen Barrierefreiheit und Inklusion eine zentrale Rolle.

#MehrBarrierefreiheitWagen heute in Berlin gestartet

Bild vom Mehr Barrierefreiheit Wagen
Mehr Barrierefreiheit Wagen
Foto: Hans-Günter Heiden

Berlin (kobinet) Dr. Sigrid Arnade und Hans-Günter Heiden vom NETZWERK ARTIKEL 3 sind heute mit ihrem umgestalteten VW Bus als #MehrBarrierefreiheitWagen in Berlin gestartet. Bei eiskaltem Berliner Wind, aber guten Mutes, haben Sie den Auftakt ihrer Tour für ein gutes Barrierefreiheitsrecht bis zum 9. Mai mit Gesprächen mit dem Bundesbehindertenbeauftragten Jürgen Dusel und mit dem Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales Dr. Rolf Schmachtenberg an zwei verschiedenen Stationen in Berlin begonnen.

Umfassende Barrierefreiheit ist wohl gegenwärtig ein zu dickes Brett

Portraitfoto Dr. Matthias Bartke MdB
Dr. Matthias Bartke MdB
Foto: Susie Knoll

BERLIN (kobinet) Heute vor fünf Wochen, am 18. März, hat sich die kobinet-Redaktion mit ihrer Berichterstattung unter dem Motto „Noch 100 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht“ darauf gerichtet, vorrangig auch über die Aktivitäten eines Bündnisses für ein gutes Barrierefreiheitsrecht zu berichten. In den vergangenen Tagen konnten dabei über viele Aspekte der Barrierefreiheit berichtet werden. Es ist gut, dass sich nun auch Bundestagsabgeordnete wie Dr. Matthias Bartke (SPD) bei kobinet zu Wort melden.

Teilhabestärkungsgesetz verabschiedet – viele Chancen vertan

Bild vom Bundestagsplenum vom 21.4.21 zur TSG-Debatte
Ansicht in den Bundestag am 21.4.21 zur TSG-Debatte
Foto: omp

Berlin (kobinet) Das Teilhabestärkungsgesetz wurde heute im Deutschen Bundestag verabschiedet. Obwohl die Koalitionsfraktionen aus CDU/CSU und SPD noch einige Änderungsanträge ins Gesetz mit aufgenommen hatten, blieben diese weit hinter ihren Erwartungen zurück. Das Gesetz bringt zwar ein paar Verbesserungen, aber viele Chancen für die längst überfällige Weiterentwicklung einer an der UN-Behindertenrechtskonvention orientierten Behindertenpolitik wurden wieder einmal vertan. So bleibt viel klein-klein und wenig echte Veränderung.

Corinna Rüffer zum Barrierefreiheitsstärkungsgesetz

Corinna Rüffer
Corinna Rüffer
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Unter dem Motto „Noch 100 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht berichtet „kobinet“ über die Aktivitäten eines Bündnisses für ein gutes Gesetz, das Barrierefreiheit in einer Breite verbindlich regelt, die den Anforderungen an Barrierefreiheit gerecht wird. An der Debatte dieses Themas hat sich auch die Bundestagsabgeordnete Corinna Rüffer beteiligt.

Bundesregierung legt Entwurf des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes vor

Blaues Paragraphenzeichen auf grauem Grund
Paragraphenzeichen
Foto: H. Smikac

BERLIN (kobinet) Die Bundesregierung hat heute den Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2019/882 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Barrierefreiheitsanforderungen für Produkte und Dienstleistungen und zur Änderung des Jugendarbeitsschutzgesetzes vorgelegt. Mit diesem Gesetz soll die EU-Richtlinie, soweit eine Umsetzung nicht bereits in anderen Gesetzen erfolgt ist, in Deutschland umgesetzt werden.

Teilhabestärkungsgesetz: letzte Chance für schwerbehinderte Arbeitssuchende

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) VdK-Präsidentin Verena Bentele fordert die Bundesregierung eindringlich auf, die Ausgleichsabgabe wie angekündigt zu erhöhen: Betriebe, die niemanden mit Schwerbehinderung beschäftigen, müssen endlich mehr zahlen. Das Teilhabestärkungsgesetz, das heute am 22. April im Bundestag verabschiedet wird, biete dazu die letzte Chance für behinderte Arbeitssuchende.

Kinder- und Jugendstärkungsgesetz vom Bundestag beschlossen

Blick in den Bundestag am 22. April zur Debatte beim Kinder und Jugendhilferecht
Blick in den Bundestag
Foto: omp

Berlin (kobinet) Bereits in der letzten Legislaturperiode wurde es diskutiert, scheiterte aber letztendlich, heute hat der Deutsche Bundestag nun den von der Bundesregierung eingebrachten Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (Kinder- und Jugendstärkungsgesetz) mit kleineren Änderungen verabschiedet. Darin enthalten ist auch die sogenannte inklusive Lösung für Hilfen aus einer Hand für Kinder mit und ohne Behinderungen im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe. Der Bundesrat muss nun noch zustimmen, damit das Gesetz in Kraft treten kann.

Für ein Barrierefreiheitsgesetz, das seinen Namen verdient

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Foto: omp

Berlin (kobinet) Heute wird das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz in den Bundestag ohne die sonst übliche Debatte eingebracht. Behindertenverbände, wie beispielsweise die Intereessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) und der Sozialverband Deutschland (SoVD), richten daher einen erneuten Appell an den Bundestag, um die Forderungen und den nötigen Handlungsbedarf eindrücklich aufzuzeigen. „Denn es ist noch nicht zu spät für Bewegung im Prozess und Nachbesserungen für ein echtes Barrierefreiheitsstärkungsgesetz, das seinen Namen verdient hat“, betonte die ISL. Der SoVD kritisiert: „Ein bisschen Barrierefreiheit irgendwann – das reicht nicht“.

Umsetzung von Barrierefreiheit lästige Pflichtübung

Logo: Noch 65 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Noch 65 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Marleen Soetandi

Berlin (kobinet) Als eine der letzten Amtshandlungen in dieser Legislaturperiode soll in den kommenden Wochen das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz verabschiedet werden. Es geht um ein Gesetz, das großen Einfluss darauf hat, ob Menschen mit Behinderungen endlich selbstständig ihre Bankgeschäfte erledigen, online einkaufen oder Mobiltelefone nutzen können. Leider wird nun deutlich, welchen Stellenwert die Stärkung der Barrierefreiheit für die Große Koalition hat. Die 1. Lesung des Gesetzes im Bundestag ist ganz offensichtlich nicht mehr als eine lästige Pflichtübung, denn sie soll ohne Debatte stattfinden. Darauf weist der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) hin. Heute, am 22. April, sind es noch 65 Tage, die den Bundestagsabgeordneten noch für die Verabschiedung eines guten Barrierefreiheitsrechts in dieser Legislaturperiode verbleiben.

Inklusive Kinder- und Jugendhilfe darf nicht scheitern

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Foto: Bundestag, gemeinfrei

Berlin (kobinet) Der Bundestag wird das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz voraussichtlich heute, am 22. April, in zweiter und dritter Lesung verabschieden. Die Debatte ist von 9:40 bis 10:20 Uhr im Bundestagsplenum angesetzt und wird live auf www.bundestag.de übertragen. Die Lebenshilfe zeigt sich im Vorfeld der Debatte erleichtert, dass diese wichtige Reform nun beschlossen werden soll. Im Mai werden aber noch die Länder zustimmen müssen. Ein erneutes Scheitern im Bundesrat, wie es schon in der vorangegangenen Legislaturperiode der Fall war, wäre nach Ansicht der Lebenshilfe und vieler anderer Verbände eine riesige Enttäuschung für Familien von Kindern mit Behinderung. Ihnen stünden bislang Leistungen für Kinder und Jugendliche ohne Behinderung gar nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung,

Verstoßen Werkstätten gegen die UN-Menschenrechtskonvention?

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Foto: Susanne Göbel

Köln (kobinet) Heute, am 22. April ab 19:30 Uhr geht es bei einer Online-Veranstaltung der Jungen Union Köln um die Frage „Verstoßen Werkstätten für Menschen mit Behinderung gegen die UN-Menschenrechtskonvention?“ Mit dabei ist u.a. Hubert Hüppe, der sich immer wieder sehr kritisch über das bundesdeutsche Werkstättensystem geäußert hat.

Erhöhung der Ausgleichsabgabe vom Tisch

Daumen unten
Daumen unten
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Bei der Welttagsveranstaltung des Deutschen Behindertenrates war es die Topmeldung, als Bundesarbeitsminister Hubertus Heil die Verdoppelung der Ausgleichsabgabe für Betriebe ankündigte, die keinen einzigen behinderten Menschen beschäftigen. Was am 3. Dezember 2020 als Tiger losgesprungen ist, ist mittlerweile wieder als schnurrende Katze auf der Couch gelandet, denn die Erhöhung der Ausgleichsabgabe ist vom Tisch. Weder im Regierungsentwurf für ein Teilhabestärkungsgesetz noch bei den Änderungsanträgen der Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD, die heute im Bundestag beraten und voraussichtlich verabschiedet werden, ist davon etwas zu sehen. Vielmehr soll weiteres Geld aus der Ausgleichsabgabe für die Aufklärung und Beratung von Arbeitgeber*innen verwandt werden. Geld, das fehlt, wenn behinderte Menschen auf Hilfen am Arbeitsplatz angewiesen sind.

Live-Blog zu Aktivitäten zum Europäischen Protesttag

Zeichnung verschiedener Menschen mit Titel: "Deine Stimme für Inklusion - mach mit!"
Zeichnung: Deine Stimme für Inklusion – mach mit!
Foto: Aktion Mensch

Kassel (kobinet) Vom 24. April bis 9. Mai finden auch dieses Jahr trotz Corona-Pandemie wieder Hunderte von Aktivitäten zum Eurpopäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen statt. Die kobinet-nachrichten berichten in Zusammenarbeit mit der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) in einem Live-Blog über die verschiedenen Aktivitäten, die unter dem Motto „Deine Stimme für Inklusion – mach mit!“ stehen. Dabei spielt der Einsatz für ein gutes Barrierefreiheitsstärkungsgesetz auch eine wichtige Rolle, wie Ottmar Miles-Paul, der den Live-Blog betreut, mitteilte.

Luca-App erst wenn barrierefrei einsetzen

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Foto: ht

Hamburg (kobinet) in einem offenen Brief haben sich die Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen (LAG) und der Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) an den Ersten Bürgermeister der Hansestadt Hamburg, Dr. Peter Tschentscher, gewandt. Sie kritisieren den Einsatz der Luca-App, da dieser gegen gesetzliche Bestimmungen verstoße und Teile der Bevölkerung bewusst ausschließe. Die Unterzeichner fordern, die App erst einzusetzen, wenn diese den Anforderungen der Barrierefreiheit vollumfänglich entspricht.

Änderungen am Infektionsschutzgesetz

Bundesadler im Plenarsaal
Bundesadler im Plenarsaal
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Der Bundestag hat heute Änderungen am Infektionsschutzgesetz mit den Stimmen der Regierungskoalition nach kontroverser Debatte beschlossen. AFD, FDP und Linksfraktion stimmten dagegen. Bündnis 90/Die Grünen enthielten sich.

Bundesregierung will Forschung für inklusionsorientierten Bildung fördern

Foto Geld
Geld
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Forschungsprojekte mit dem Ziel der Weiterentwicklung einer Diagnostik und ihren Rahmenbedingungen in einem zunehmend inklusionsorientierten Bildungswesen sollen durch die Bundesregierung gefördert werden, das wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mitgeteilt. Das bestätigt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage der FDP-Fraktion zu Förderschulen für Kinder mit Behinderungen in der Corona-Pandemie.

#MehrBarrierefreiheitWagen wirbt für gutes Barrierefreiheitsrecht

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Foto: ht

Berlin (kobinet) Am 22. April lädt das NETZWERK ARTIKEL 3 die Presse zum Auftakt der Bustour unter dem Motto #MehrBarrierefreiheitWagen in Berlin ein. Zwei Aktivist*innen vom NETZWERK ARTIKEL 3 e.V. werden zwischen dem 22. April und dem 9. Mai 2021 mit einem entsprechend aufgeschmückten VW-Bus durch Deutschland fahren, mit Politiker*innen und anderen Verantwortungsträger*innen sprechen und dafür werben, dass das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) erheblich nachgebessert und noch in dieser Legislaturperiode verabschiedet wird.

Auf der Suche nach Inklusion

Lupen für die Inklusion
Lupen für die Inklusion
Foto: LAG BW Gemeinsam leben – gemeinsam lernen

ULM (kobinet) Die Landesarbeitsgemeinschaft Baden-Württemberg Gemeinsam leben – gemeinsam lernen hat sich die Sondierungsergebnissen von Grünen und CDU in Baden-Württemberg angesehen und fragt nun wo da die Inklusion vorkommt. Die Mitglieder dieses Vereins konnten bisher die Inklusion in den Dokumenten der Koalitionsverhandlungen nicht finden. Aus Angst, etwas überlesen zu haben, wurden deshalb 100 Lupen mit der angehängten Presseerklärung an bildungspolitische Akteure in Baden-Württemberg verschickt.

Filme über Behinderung im DOK.fest München

Banner des Dokfest
Banner des Dokfest
Foto: DOK.fest München – Internationales Dokumentarfilmfestival München

MÜNCHEN (kobinet) Im DOK.fest München, dem internationalen Dokumentarfilmfestival in München stehen in diesem Jahr 131 Filme online auf der digitalen Leinwand und richtet sich somit an Zuschauerinnen und Zuschauer in ganz Deutschland. Darunter sind drei drei sehr unterschiedliche Filme über Behinderung:

Heute fallen wichtige Würfel in Sachen Barrierefreiheitsrecht

Logo: Noch 66 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Noch 66 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Marleen Soetandi

Berlin (kobinet) Bereits um 8:00 Uhr beginnt heute am 21. April die Sitzung des Ausschusses für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages und dabei geht es für behinderte Menschen um einiges. Dort fallen nämlich die Würfel, welche Änderungsanträge zum Teilhabestärkungsgesetz vom Ausschuss beschlossen werden und evtl. auch, ob und wann eine Anhörung des Ausschusses zum Barrierefreiheitsstärkungsgesetz stattfindet. Heute, am 21. April, haben die Bundestagsabgeordneten in dieser Legislaturperiode noch 66 Tage Zeit, um ein gutes Barrierefreiheitsrecht zu verabschieden.

Über Corona-Notbremse entscheiden

Foto zeigt Reichstagskuppel
Reichstagskuppel
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Der Bundestag stimmt heute über Änderungen am Infektionsschutzgesetz ab. Mit einer bundeseinheitlichen „Notbremse“ sollen die Kontakte angesichts alarmierender Corona-Zahlen eingeschränkt werden. Gegner der Auflagen wollen demonstrieren. Die Polizei bereitet sich auf einen Großeinsatz vor.

Michael Feller unterstreicht als CASCO-Referent menschenrechtliche Standards

Porträit von Michael Feller
Michael Feller
Foto: ISL

Berlin/Freiburg (kobinet) Michael Feller ist als als Sozialarbeiter und Peer für die Belange von Menschen mit Behinderungen tätig, aber nicht nur dort: Eine inklusive Stadtentwicklung liegt im ebenso am Herzen wie politische Partizipation oder eine für alle zugängliche Gesundheitsversorgung. Erst vor kurzem hat er eine neue Stelle als EUTB-Berater im Zentrum für Selbstbestimmtes Leben in Würzburg angetreten. Maria Trümper vom Projekt „CASCO – Vom Case zum Coach“ der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), das 2020 endete, führte mit Michael Feller ein Interview über sein Wirken.

Neue Podcastreihe für gelebte Inklusion von Sascha Lang

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) „IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben“, so lautet die nun gestartete neue Podcastreihe für gelebte Inklusion mit dem Inklusator Sascha Lang. Zum Start ist nun die Episode 0 erschienen, in der die Frage erörtert wird: „Wer ist der Inklusator“. Dabei wird der Macher des Podcast Sascha Lang von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul interviewt.

FDP-Anträge zur Umwandlung großer Einrichtungen in Bayern

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Foto: Susanne Göbel

München (kobinet) Unabhängig von einer Behinderung wünschen sich die meisten Menschen ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben. Hierzu zählen auch individuelle Wohnmöglichkeiten. Die sogenannten Komplexeinrichtungen der Behindertenhilfe, die Wohnen, Arbeit, Therapien und Freizeit unter einem Hut anbieten, liegen oft abgeschottet außerhalb von Stadt- und Gemeindezentren und sind in der Regel schlecht an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Die FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag will daher mit einem Antragspaket zur Umwandlung der großen Behinderteneinrichtungen neue Wahlfreiheiten für Menschen mit Behinderung ermöglichen.

Empowerment-Workshop für Frauen „Wir und die Arbeit – Behinderung als Stärke“

Text wie in Beschreibung 29.-30. April 2021 je 8:30 - 12:00 Uhr per Zoom
Plakat Empowerment-Workshop für Frauen. Wir und die Arbeit. Behinderung als STärke
Foto: NetzwerkBüro Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung NRW

Berlin (kobinet) Das NetzwerkBüro NRW bat uns diese Workshop-Ankündigung zu veröffentlichen.

Für Frauen mit Behinderung ist das Thema Arbeit oft mit frustrierenden Erfahrungen verbun-den. „Das kannst Du ja doch nicht,“ hören sie in Schule, Berufsberatung oder Behörden, von Arbeitgeber*innen oder Sachbearbeiter*innen, in der Werkstatt oder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Und ihre Stärken werden einfach übersehen.

Lebenshilfe: Nachbesserungen beim Teilhabestärkungsgesetz

Logo der Lebenshilfe
Logo der Lebenshilfe
Foto: Lebenshilfe

Berlin (kobinet) Der Bundestag will das Teilhabestärkungsgesetz am kommenden Donnerstag, 22. April, in zweiter und dritter Lesung verabschieden. Die Lebenshilfe begrüßt das Vorhaben, verlangt aber Nachbesserungen.

Assistenz im Krankenhaus – noch immer nicht umfassend geregelt

Logo der ForseA-Kampagne "Ich muss ins Krankenhaus ... und nun?"
Ein Mensch wird ins Krankenhaus geschoben
Foto: ForseA e.V.

Hollenbach (kobinet) Die Assistenz im Krankenhaus ist noch immer nicht umfassend geregelt. Dabei ist das Thema seit 2006 umfassend evaluiert und der Politik bekannt. Sie hat im Jahre 2008 auch schon signalisiert, dass das Thema wichtig ist und geregelt werden muss. Das ist bis heute nur in Tippelschritten erfolgt. Nach wie vor gibt es gewaltige Probleme, die immer mal wieder auch Menschenleben gefährden und auch kosten. Der Bundesverband ForseA e.V. schreibt dazu auf den seit 2006 offenen Kampagnenseiten „Ich muss ins Krankenhaus … und nun„:

3. Symposium Partizipativer Landschaftstrialog Psychiatrie und psychosoziale Versorgung

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Partizipativer Landschaftrialog
Foto: Kellerkinder e.V.

Berlin (kobinet) Der Partizipative Landschaftstrialog ist ein Projekt der Selbstvertretungsorganisation Kellerkinder e. V. Berlin.

In unserem gleichberechtigten Austausch über Verbesserungen der psychiatrischen und psychosozialen Versorgungslandschaft durch die Umsetzung der Menschenrechte machen Beteiligte aller Interessengruppen mit.

Bereits seit der Auftaktveranstaltung realisieren wir alle Treffen und Veranstaltungen online. Über ein Jahr hinweg haben sich Teilnehmende in sechs Arbeitsgruppen getroffen und enorm viel und vielseitig über ihre Erfahrungen diskutiert. Insgesamt sind wir ca. 60 Teilnehmende in den Arbeitsgruppen und kommen aus allen Ecken der Bundesrepublik. Wir können uns auch über Online-Besuche aus der Schweiz und Italien freuen.

Armut und Reichtum in Deutschland

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Seit Jahrzehnten geht die Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland immer weiter auseinander. In den vergangenen beiden Jahren hat die Corona-Pandemie die Wirtschaft ausgebremst, was zugleich Einfluss auf die Entwicklung der Einkommensverhältnisse hat. Während Aktie- und Immobilieneinkommen weiter stiegen, müssen Kurzzeitbeschäftigte und Arbeitslose weitere Einbußen hinnehmen. Die Bundestagsfraktion der Partei „Die Linke“ hat deshalb aktuell die Bundesregierung nach der Verteilung von Armut und Reichtum gefragt.

Bewegungs- und Sportaktionen am Weltspieltag

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Emoji Sportlich
Foto: Aktion Mensch

BERLIN (kobinet) Am 28. Mai ist Weltspieltag. Das Deutsche Kinderhilfswerk und die Deutsche Sportjugend rufen Familien und Vereine zu einer großen und ideenreichen sowie den Corona-Bedingungen angepassten Bewegungs- und Sportaktion in der Woche rund um diesen Tag der Bewegung und der Spiele auf. Dabei sollen in den sozialen Medien unter den Hashtags #Weltspieltag und #lasstunswasbewegen Fotos oder Videos gepostet werden, die Menschen entweder bei ihrer geliebten Sportart, beim Sport an ungewöhnlichen Orten oder bei einer für sie unbekannten Sportart zeigen.

Mal schnell barrierefrei Geld holen – oft nicht einfach

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Noch 67 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Marleen Soetandi

Berlin-Tegel (kobinet) Was von vielen mal schnell nebenher erledigt wird, kann für behinderte Menschen zum Hürdenlauf werden. Dr. Sigrid Arnade und Hans-Günter Heiden vom NETZWERK ARTIKEL 3 haben sich in Berlin-Tegel umgeschaut, wie es dort mit der Barrierefreiheit von Banken bestellt ist und wie leicht bzw. schwer es für mobilitätsbehinderte Menschen ist, mal schnell Geld abzuheben. Heute, am 20. April, verbleiben den Bundestagsabgeordneten noch 67 Tage in dieser Legislaturperiode, um ein gutes Barrierefreiheitsrecht zu verabschieden. Dass es dringend nötig ist, nicht nur Geldautomaten selbst barrierefrei nutzbar zu gestalten, sondern dass auch der Zugang dazu barrierefrei sein muss, das zeigen die Erfahrungen der beiden.

Freiheit wird vom Unterdrücker niemals freiwillig gewährt …

Michael Gerr
Michael Gerr
Foto: privat

Würzburg (kobinet) Michael Gerr ist nicht nur seit vielen Jahren als Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik der Grünen aktiv, sondern wirbt seit vielen Jahren dafür, dass mehr behinderte Menschen den Einzug in die Parlamente schaffen und setzt sich für eine Gesellschaft der Vielfalt ein. Am vergangenen Wochenende hat er selbst es zwar nicht auf einen aussichtsreichen Listenplatz der Grünen zur Bundestagswahl in Bayern geschafft, seine gehaltene Rede gibt aber gerade im Vorfeld des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen eine Reihe von Denkanstößen zur Überwindung von Aussonderung und Diskriminierung.

SoVD für kostenlose Nutzung von Bus und Bahn für Ehrenamtliche

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Foto: ht

Hannover (kobinet) Mehr als 3,3 Millionen Menschen in Niedersachsen engagieren sich nach Informationen des Sozialverband Deutschland (SoVD) Niedersachsen ehrenamtlich und seien damit eine unverzichtbare Stütze der Gesellschaft. Anlässlich des Tages der Anerkennung von Freiwilligen am heutigen 20. April fordert der Sozialverband eine bessere Förderung des ehrenamtlichen Engagements – etwa indem man den Engagierten den kostenlosen Zugang zu Bussen und Bahnen ermöglicht.

Beratungen zur EU-Strategie zugunsten behinderten Menschen 2021 – 2030

Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Foto: European Union 2019 – Source : EP

Brüssel (kobinet) Vom 19 – 20. April hat die portugiesische Ratspräsidentschaft eine High-Level Konferenz zur neuen EU-Strategie zugunsten von Menschen mit Behinderungen angesetzt. Unterschiedliche Akteur*innen, Minister und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) diskutieren, wie die Europäische Union Punkte wie Barrierefreiheit, selbstbestimmtes Leben sowie inklusive Beschäftigung und Bildung in den Mitgliedsstaaten voranbringen kann. Die Grüne Vize-Vorsitzende des Sozialausschusses und Verfasserin des Berichts „Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf“, Katrin Langensiepen, ist mit dabei und fordert u.a. einen inklusiven Arbeitsmarkt.