Werbung:
Banner Fotos für die Pressefreiheit 2020
Hilfsaktion für Hournalist'innen in Afghanistan
Cartoon Phil Hubbe Ausschnitt Rolli liest kobinet
Springe zum Inhalt

Assistenz im Krankenhaus – noch immer nicht umfassend geregelt

Logo der ForseA-Kampagne "Ich muss ins Krankenhaus ... und nun?"
Ein Mensch wird ins Krankenhaus geschoben
Foto: ForseA e.V.

Hollenbach (kobinet) Die Assistenz im Krankenhaus ist noch immer nicht umfassend geregelt. Dabei ist das Thema seit 2006 umfassend evaluiert und der Politik bekannt. Sie hat im Jahre 2008 auch schon signalisiert, dass das Thema wichtig ist und geregelt werden muss. Das ist bis heute nur in Tippelschritten erfolgt. Nach wie vor gibt es gewaltige Probleme, die immer mal wieder auch Menschenleben gefährden und auch kosten. Der Bundesverband ForseA e.V. schreibt dazu auf den seit 2006 offenen Kampagnenseiten "Ich muss ins Krankenhaus ... und nun":

"Das Kapitel "Assistenz im Krankenhaus" ist eines der düsteren in der Politik für behinderte Menschen in diesem Jahrhundert. Obwohl die oft lebensbedrohliche, meist jedoch diskrimierende Unterversorgung behinderter Menschen im Gesundheitsbereich der Politik mehr als bekannt ist, ähnelt der Kampf für eine diskrimierungsfreie Versorgung der Echternacher Springprozession. Millimeter für Millimeter werden Fortschritte erkämpft. Beharrlich verweigert sich die CDU/CSU einer umfassenden Regelung. Oftmals geht es gar nicht um die Kosten, sondern deren Verschiebung von einer Tasche zur anderen. Immer aber geht es darum, aufgrund der Krankheit für den eigenen Haushalt Kosten zu sparen, die ohne die Erkrankung klaglos erstattet würden. Hauptursache dafür ist ein Begriffsirrtum, der vorgeschoben wird. Die Krankenhäuser seien für die Pflege zuständig. Damit ist jedoch die erkrankungstypische Pflege gemeint, nicht der mitgebrachte Pflegebedarf, der unabhängig von der Behandlung nie Inhalt der ohnehin umstrittenen Fallpauschalen sein kann. Alle Welt weiß es, nur die Politik will es nicht regeln. Denn wo kämen wir hin, wenn man den Forderungen nach einer umfassenden Lösung ohne Tippelschritte nachkommen würden? Verhindert vielleicht auch die Lobby der Anstaltsbetreiber und der Sozialkonzerne, die ambulante Dienste betreiben, eine Lösung? Denn diese würden vermutlich in Erträge der Investoren beeinflussen."

Diese Seite wird mit der damaligen Kampagne fortgesetzt und enthält viele Informationen zum Thema.

Hollenbach (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sbcstw9