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Bluthochdruck nicht unterschätzen

Kopie eines Blutdruckpasses
Kopie eines Blutdruckpasses
Foto: KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation

NEU – ISENBURG (kobinet) Morgen ist Welt-Hypertonie-Tag. Dieser Tag steht unter dem Motto „Blutdruck messen, Gesundheit erhalten!“ Auf einen gesunden Blutdruck zu achten, ist sehr wichtig, denn es gibt einen engen Zusammenhang zwischen Bluthochdruck und, zum Beispiel. Nierenerkrankungen.

Sommerblut – Kultur digital

Screenshot der Veranstaltungen
Screenshot der Veranstaltungen
Foto: Sommerblut Kulturfestival

KÖLN (kobinet) Bereits seit einer Woche ist Kultur digital zu erleben – das Sommerblut Kulturfestival hat seine Zelte im virtuellen Raum aufgeschlagen. Das digitale Festivalgelände auf Gather Town ist ein Treffpunkt, an dem Kulturliebhaber, Zuschauer und Künstler zusammenkommen…. und das noch bis in den Oktober. Niemand hat somit bisher viel verpasst und kann sich immer noch digital anschließen

schaut hin – und sorgt endlich für echte Inklusion

Porträt von Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: Susanne Göbel

Kassel (kobinet) Das Leitwort zum 3. Okumenischen Kirchentag, der heute am 16. Mai in Frankfurt am Main zu Ende geht, hätte nach Ansicht von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul mit „schaut hin“ angesichts der Gewalttaten in Behinderteneinrichtungen nicht besser gewählt werden können. In seinem heutigen Kommentar plädiert er jedoch dafür, das Leitwort zu erweitern: „schaut hin – und sorgt endlich für echte Inklusion“.

Barrierefreiheitsrecht: Solidarität ist keine Einbahnstraße

Logo: Noch 5 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Noch 5 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Marleen Soetandi

Berlin (kobinet) Über 100 Milliarden Euro Corona-Wirtschaftshilfen wurden bereits seit Beginn der Pandemie von staatlicher Seite an Unternehmen gezahlt. Dass Solidarität keine Einbahnstraße ist, darauf hat der Bundesbehindertenbeauftragte Jürgen Dusel mit Verweis auf Artikel 14 des Grundgesetzes, wonach Eigentum verpflichtet, im Zusammenhang mit der Beschäftigungspflicht Schwerbehinderter immer wieder hingewiesen. Heute, am 16. Mai, da den Bundestagsabgeordneten noch 5 Tage bis zur Abstimmung über das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz am 20. Mai verbleiben, hoffen viele behinderte Menschen und ihre Verbände, dass gemäß dieses Grundsatzes endlich auch Unternehmen zur Barrierefreiheit ihrer Dienstleistungen und Produkte gesetzlich verpflichtet werden.

Mindestlohn oder Basisgeld: Kritik an der Kritik

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Berlin / Trier (kobinet) Die Petition von Lukus Krämer aus Trier für einen Mindestlohn für behinderte Menschen, die in Werkstätten für behinderte Menschen arbeiten, macht derzeit nicht nur Schlagzeilen, sondern hat bereits über 100.000 Unterstützer*innen auf der Petitionsplattform change.org. Nachdem sich der Verein Werkstatträte Deutschland vom Inhalt der Petition distanziert hat und seine Forderung nach einem Basisgeld bekräftigt hat, wird nun rege über die verschiedenen Positionen diskutiert und dabei auch die Position von Werkstatträte Deutschland kritisch beleuchtet.

Online-Fachkonferenz zum Budget für Arbeit

Logo: Budget für Arbeit nutzen - Allgemeiner Arbeitsmarkt
Logo: Budget für Arbeit nutzen
Foto: NW3

Berlin (kobinet) Zu einer kostenfreien Online-Fachkonferenz zum Budget für Arbeit lädt die Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH am 2. Juni von 10:00 bis 13:30 Uhr ein. Die Anmeldung für die kostenfreie Veranstaltung ist noch bis zum 28. Mai möglich.

Podcast: Vor 35 Jahren erfuhr ich in Amerika was Barrierefreiheit richtig heißt

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg / Kassel (kobinet) „Vor 35 Jahren erfuhr ich in Amerika was Barrierefreiheit richtig heißt“, so hat Sascha Lang seinen neuesten, mittlerweile vierten Podcast in der Reihe „IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben“ getitelt, der vor kurzem erschienen ist. Dabei geht aktuell natürlich auch um das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz und darüber, wie dies bereits 1990 in den USA schon geregelt wurde.

Der lange Weg zur Barrierefreiheit

Logo: Noch 6 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Noch 6 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Marleen Soetandi

Köln / Berlin (kobinet) Bald soll es in Deutschland ein Gesetz geben, das die Barrierefreiheit von Produkten und Dienstleistungen regelt. Nur, was regelt das eigentlich? Sind die Regeln auch gut und wann gelten sie endlich? Darum geht’s im neuesten Podcast der Deutschen Welle „Echt behindert!“ mit der Juristin des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV), Christiane Möller. Heute, am 15. Mai, da den Bundestagsabgeordneten noch 6 Tage bis zur Abstimmung im Bundestag am 20. Mai über das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz verbleiben, lohnt ein genauerer Blick darauf, was im Gesetzentwurf drin ist und wie stark das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz wirklich ist.

Zeitzeugin Rebecca Maskos berichtet

bifos Logo
Logo des bifos
Foto: bifos

Jena (kobinet) „Rebecca Maskos wurde 1975 in Bremen geboren und wuchs in Delmenhorst auf. Sie ist studierte Psychologin, freie Fachjournalistin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin für Disability Studies. Aufgrund ihrer angeborenen sogenannten Glasknochenkrankheit (Osteogenesis imperfecta) ist sie auf einen Rollstuhl angewiesen und bezeichnet sich selber als kleinwüchsig. Schon früh hatte sie für Hörfunk und Zeitungen geschrieben.“ So heißt es zum Zeitzeugen-Interview des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) mit Rebecca Maskos auf der entsprechenden Internetseite des Zeitzeug*innen-Projektes. Dort berichtet sie über ihre vielfältigen Erfahrungen.

Computerspiele barrierefrei aufgerollt

Logo barrierefrei aufgerollt Kopfhörer mit Schriftzug
Logo barrierefrei aufgerollt
Foto: BIZEPS

WIEN (kobinet) Die 43. Sendung des Projektes „barrierefrei aufgerollt“ des BIZEPS – Zentrum für Selbstbestimmtes Leben in Wien hat sich die Barrierefreiheit von Computerspielen vorgenommen.

Bundesverfassungsgericht: Erfolg zur Wahlfreiheit gesetzlicher Betreuung

Foto vom Bundesverfassungsgericht
Foto zeigt Bundesverfassungsgericht
Foto: Bundesverfassungsgericht

Karlsruhe (kobinet) Mit einem am 12. Mai veröffentlichtem Beschluss hat die 2. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts eine fachgerichtliche Entscheidung in einem betreuungsrechtlichen Verfahren aufgehoben und zur erneuten Entscheidung zurückverwiesen. Die Beschwerdeführerin und Mutter einer gesetzlich betreuten Frau setzte sich gegen eine fachgerichtliche Entscheidung zur Wehr, mit der ihre Entlassung als Betreuerin bestätigt wurde. Der Wunsch der Tochter war es ausdrücklich, von ihrer Mutter weiter betreut zu werden.

So könnten Unternehmen zur Barrierefreiheit verpflichtet werden

Logo: Noch 7 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Noch 7 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Marleen Soetandi

Berlin (kobinet) Wenn die Bundestagsabgeordneten wollten, wäre es nicht schwer, Unternehmen angemessen zur Barrierefreiheit ihrer Dienstleistungen und Produkte zu verpflichten. Hierfür hat das Forum behinderter Juristinnen und Juristen entsprechende Vorschläge gemacht, die sich u.a. an den schon lange in Österreich geltenden Regelungen orientieren. Heute, am 14. Mai, bleiben den Bundestagsabgeordneten noch 7 Tage bis zur Abstimmung am 20. Mai im Bundestag Zeit, aus dem schwachen Barrierefreiheitsstärkungsgesetz ein gutes und umfassendes Barrierefreiheitsrecht zu machen. Dafür könnte ein Blick auf die Vorschläge des Forums behinderter Juristinnen und Juristen helfen.

Meine Seele fragt die SPD: Warum soll ich wählen gehen?

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) „Meine Seele fragt die SPD: Warum soll ich wählen gehen?“ So lautet der Titel einer Online-Veranstaltung, die die Kellerkinder am 25. Mai von 13:00 bis 14:00 Uhr mit der Bundestagsabgeordneten Angelika Glöckner von der SPD durchführen. Im Mittelpunkt der von Eike Düring moderierten Veranstaltung soll das Thema des gesellschaftlichen Umgangs mit Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen / Behinderungen stehen.

Barrierefreiheitsstärkungsgesetz: Anhörung am 17. Mai

Symbol Bundestag Adler
Bundestag Symbol
Foto: Bundestag, gemeinfrei

Berlin (kobinet) Nächste Woche wird über das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz im Deutschen Bundestag entschieden. Den Auftakt bildet dafür am Montag, den 17. Mai von 10:30 – 11:30 Uhr eine Anhörung zum Gesetzentwurf der Bundesregierung und einem Antrag der Grünen für umfassende Barrierefreiheit. Die Anhörung wird online im Parlamentsfernehen und auch mit Gebärdensprachdolmetschung übertragen. Viele behinderte Menschen, die sich zum Teil schon seit Jahrzehnten für Barrierefreiheit einsetzen, haben bereits angekündigt, die Sitzung und die Haltung der einzelnen Fraktionen sehr aufmerksam zu verfolgen.

Kritik an Gesetzesvorhaben für Triage-Software

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Während behinderte Menschen immer noch auf die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über die Verfassungsbeschwerde von AbilityWatch zu Regelungen zur Triage und letztendlich auf eine Entscheidung des Bundestages zu diesem Thema warten, droht bereits neue Ungemach. Anlass ist ein Gesetzesentwurf der Bundesregierung, wonach algorithmengestützte Systeme bald erste Einschätzungen für medizinische Notfälle abgeben könnten. Diese Entwicklung kritisiert die Landesbehindertenbeauftragte von Berlin, Christine Braunert-Rümenapf, die die kobinet-nachrichten auf einen entsprechenden Beitrag in ZEIT ONLINE hingewiesen hat.

Berlins Gehörlosenzentrum in der Krise

Foto zeigt Berliner Gehörlosenzentrum
Gehörlosenzentrum Friedrichstraße 12
Foto: Privat

Berlin (kobinet) Die Corona-Pandemie trifft den traditionsreichen Begegnungsort und Lebensmittelpunkt für Gehörlose schwer, erfuhr kobinet heute vom ausschließlich aus tauben Mitgliedern bestehenden Vorstand der “Gesellschaft zur Förderung der Gehörlosen in Berlin (GFGB e.V.). Droht nun das Aus für Sozialberatung, Jugendclub, Freizeitangebote und Gebärdensprachkultur?

Monitoringstelle fordert Ausbau des Gewaltschutzes

Logo Deutsches Institut für Menschenrechte
Logo Deutsches Institut für Menschenrechte
Foto: Von Institut für Menschenrechte – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0

BERLIN (kobinet) Die Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte weist seit Jahren auf die Notwendigkeit eines besseren Gewaltschutzes für Menschen mit Behinderungen hin. Menschen mit Behinderungen, die in Einrichtungen leben, sind, wie der damatische Vorfall im Potsdamer Oberlinhaus zeigt, noch immer nicht ausreichend vor Gewalt geschützt.

Reittherapiezentrum ist jetzt paralympisches Trainingszentrum

Gianna Regenbrecht auf Qaskaya mit PTZ-Leiterin Simone Krychowski
Gianna Regenbrecht auf Qaskaya mit PTZ-Leiterin Simone Krychowski
Foto: Gold-Kraemer-Stiftung

FRECHEN / WARENDORF (kobinet) Das Pferdesport- und Reittherapiezentrum der Gold-Kraemer-Stiftung in Frechen ist zum Paralympischen Trainingszentrum für den Para Dressursport ernannt worden. Der Deutsche Behindertensportverband hat als zuständiger Sport-Dachverband für den Leistungssport im Para Dressursport damit erstmals in Deutschland einer Reitsportanlage die Anerkennung zu einem Paralympischen Trainingszentrum ausgesprochen.

Barrieren beseitigen, um sich entspannt begegnen zu können

Logo: Noch 8 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Noch 8 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Marleen Soetandi

Berlin (kobinet) Während in Sonntagsreden meist das gemeinsame Miteinander behinderter und nichtbehinderter Menschen beschworen wird, tun die Regierenden nur wenig dafür, dass Barrieren, die eine solche Begegnung behindern, umfassend abgebaut werden. Deshalb ärgert sich die Referentin der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), Jessica Schröder, über das mangelnde Engagement der Bundestagsabgeordneten von CDU/CSU und SPD. Heute, am 13. Mai, haben diese noch 8 Tage Zeit, um bis zur geplanten Abstimmung über das sogenannte Barrierefreiheitsstärkungsgesetz am 20. Mai Änderungen im Gesetzentwurf vorzunehmen, die auch Unternehmen umfassend zur Barrierefreiheit verpflichten, so dass deren Angebote und Dienstleistungen barrierefrei werden müssen.

Online-Regionalkonferenz: inklusiv gestalten

Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die inklusive Gestaltung von Stadträumen und Wohnungen leistet einen bedeutenden Beitrag für eine eigenständige Lebensführung von Menschen mit Behinderungen. Genauso bedeutsam ist zudem ein Arbeitsplatz, der auf ihre individuellen Bedürfnisse eingeht und Teilhabe am Arbeitsleben ermöglicht. Daher hatte der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, für den 12. Mai gemeinsam mit der Bundesarchitektenkammer und der Bayerischen Architektenkammer zur Regionalkonferenz „Inklusiv gestalten – Arbeit und Inklusion“ eingeladen.

Mindestlohn – NEIN! Basisgeld -JA!

Logo Werkstatträte Deutschland e.V.
Logo Werkstatträte Deutschland e.V.
Foto: Werkstatträte Deutschland e.V.

Berlin (kobinet) Werkstatträte Deutschland e.V. fordert das Basisgeld für Werkstattbeschäftigte. Der Verein ist der Ansicht, dass der Mindestlohn nicht der richtige Weg ist, um die Situation der Beschäftigten in Werkstätten wirklich zu verbessern.

Leg die Sanduhr quer

Das Plakat zeigt eine Sanduhr in der Horizontalen
Das Plakat zeigt eine Sanduhr in der Horizontalen
Foto: Gitta Goletz

Hollenbach (kobinet) Unter diesem Motto gibt die Würzburger Künstlerin Gitta Goletz im dortigen Spitäle einen Überblick über ihr bisheriges Schaffen. Die Rollstuhlnutzerin, die kräftige Farben liebt, versteckt in vielen ihrer Werke kleine Botschaften, dabei kommt auch ihr Humor zum Vorschein.

Barrierefreiheit: Aber beim nächsten Mal dann

Dr. Martin Theben
Dr. Martin Theben
Foto: privat

Berlin (kobinet) „Ja, auch mir fehlt im BGG der private Sektor. Den hätte ich gerne auch ins Gesetz reingebracht. Es ist nicht gelungen, aber beim nächsten Mal dann.“ Diese Sätze könnten auch dieses Mal in der Debatte zum Barrierefreiheitsstärkungsgesetz am 20. Mai fallen, wenn es um die mangelnde Verpflichtung von Unternehmen zur Barrierefreiheit geht. Der Hobbyhistoriker der kobinet-nachrichten und Rechtsanwalt Dr. Martin Theben ist auf diesen Satz aus dem Munde der früheren Bundessozialministerin Andrea Nahles in einem Bericht des ZDF heute journals vom 12. Mai 2016 gestoßen, der zeigt, wie dei Behindertenverbände bereits damals vertröstet und hingehalten wurden. Ein weiterer Blick von Martin Theben 40 Jahre zurück offenbart ebenfalls Parallelen zu heute.

Mehr gesellschaftliche Anerkennung für pflegende Angehörige gefordert

Stilisiertes großes "A" mit dem Text:  Deutschen Alzheimer Gesellschaft - Selbsthilfe Demenz
Logo der Deutschen Alzheimer Gesellschaft
Foto: Deutschen Alzheimer Gesellschaft

BERLIN (kobinet) Zum heutigen Internationalen Tag der Pflege fordert die Deutsche Alzheimer Gesellschaft – Selbsthilfe Demenz mehr gesellschaftliche Anerkennung für pflegende Angehörige. Sie leisten nicht erst seit Pandemiebeginn als „größter Pflegedienst der Nation“ eine unersetzliche Arbeit für rund 2,5 Millionen Pflegebedürfte in Deutschland.

Die Pflege verdient eine ehrliche Debatte

Logo des Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe
Logo des Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe
Foto: VDAB

BERLIN (kobinet) Nach Einschätzung des Verbandes Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDAB) haben Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste auch im zweiten Corona-Jahr bewiesen, dass sie leistungsfähig sind und auch in einer Krise wie dieser die Versorgung der Pflegebedürftigen auf einem hohen Niveau sicherstellen.Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf die aktuelle Diskussion um eine Reform der Pflegeversicherung braucht es jetzt aus Sicht dieses Verbandes grundsätzlich eine klare Analyse und ehrliche Debatte zur Zukunft der Pflege.

Paritätischer fordert überzeugende Pflegereform noch vor der Neuwahl

Foto zeigt Dr. Ulrich Schneider
Dr. Ulrich Schneider
Foto: Paritätischer Gesamtverband

BERLIN (kobinet) Anlässlich des heutigen Tages der Pflege erneuert der Paritätische Wohlfahrtsverband seine Forderung an die Großer Koalition in Berlin, noch in dieser Legislaturperiode eine überzeugende Pflegereform zu beschließen. Der Verband appelliert an die Bundesregierung, die verbleibenden Wochen dieser Legislatur zu nutzen, um ihr Versprechen aus dem Koalitionsvertrag einzulösen und endlich eine überzeugende Pflegereform auf den Weg zu bringen.

Von Brüssel über Berlin an deinen Computer

Logo: Noch 9 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Noch 9 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Marleen Soetanid

Berlin (kobinet) „Von Brüssel über Berlin an deinen Computer – Die Reise des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes“, so lautet der Titel eines Beitrags von Sarah Krümpelmann vom Projekt Barrieren Brechen der Sozialhelden auf Die Neue Norm. Heute, am 12. Mai, da den Bundestagsabgeordneten noch 9 Tage verbleiben, um bei der abschließenden Beratung des Gesetzentwurfs für ein Barrierefreiheitsstärkungsgesetz am 20. Mai umfassende Regeln für ein gutes Barrierefreiheitsrecht mit aufzunehmen, gibt Sarah Krümpelmann einen Überblick über den Hintergrund, die Inhalte und die Schwächen des vorliegenden Gesetzenwurfs.

Gleichberechtigte Teilhabe geht nur barrierefrei

Zeichnung: Frau mit Kinderwagen an steiler Treppe
Zeichnung: Frau mit Kinderwagen an steiler Treppe
Foto: Bundestagsfraktion der Grünen

Berlin (kobinet) „Gleichberechtigte Teilhabe geht nur barrierefrei – uns geht’s ums Ganze“, so lautet ein Slogan der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, die vom 10. bis 12. Mai Aktionen in verschiedenen Wahlkreisen zur Barrierefreiheit durchführen. Dadurch dass der Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales bereits heute in einer Woche, am 19. Mai, die Weichen stellen wird, ob und wie der schwache Gesetzentwurf für ein Barrierefreiheitsstärkungsgesetz geändert wird, hat die Aktion einen aktuellen Bezug. Diskutiert wird dabei auch ein Antrag der Bundestagsfraktion der Grünen für umfassende Barrierefreiheit.

Kommt die Pflegereform Light?

Logo SOVD
Logo SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.
Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.

Berlin (kobinet) Gute Pflege ist nach Ansicht des Sozialverband Deutschland (SoVD) wichtig. Für eine nachhaltige und zukunftsfähige Ausgestaltung der pflegerischen Versorgung in Deutschland und dessen Finanzierung seien allerdings umfassende Schritte notwendig. Umso mehr bedauert der SoVD, dass es die angekündigte Pflegereform unter der aktuellen Bundesregierung wohl nicht mehr geben wird. Aber gibt es zumindest noch eine „Pflegereform Light“? – das fragt der Verband anlässlich des heutigen Tages der Pflege am 12. Mai.

Deutsche Gebärdensprache als Immaterielles Kulturerbe der UNESCO anerkannt

Symbol Gebärdensprache
DGS Symbol Gebärdensprache
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Am 19. März 2021 haben die Deutsche UNESCO-Kommission und die Kultusministerkonferenz in ihrer gemeinsamen Pressemitteilung bekannt gegeben, dass die Deutsche Gebärdensprache in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurde. Das ist nach Ansicht des Deutschen Gehörlosen-Bundes (DGB) ein historischer und großartiger Tag für alle Gebärdensprachnutzer*innen. Der Verband freue sich über diese Entscheidung und sei stolz darauf, heißt es in einer aktuellen Presseinformation des DGB.

Ökumenisch erarbeitete Bibeltexte in Leichter Sprache für den Ökumenischen Kirchentag

Blick über eine Versammlung zur Bibelarbeit in Leichter Sprache, Podium und Menschen davor
Bei der Bibelarbeit in Leichter Sprache zum Deutschen Evangelischen Kirchentag vor Corona
Foto: Michael Hofmann

Berlin (kobinet) Uns bat der Autor Michael Hofmann aus Dortmund , einen Bericht über Leichte Sprache beim Ökumenischen Kirchentag zu bringen. Danke für den Bericht.

Erstmals haben katholische und evangelische Expert*innen für Leichte Sprache zusammen eine ökumenische Übertragung biblischer Texte in Leichte Sprache erstellt.
Aufgrund der Corona-Pandemie findet der ökumenische Kirchentag 2021 vorwiegend digital statt. Es gibt diesmal keine Bibelarbeiten in Leichter Sprache „in Präsenz“ sondern digital.

Heute vor 5 Jahren: 22stündiger Protest am Reichstagsufer in Berlin

Protestaktion am Reichstag in Berlin am 11.5.2016
Protestaktion am Reichstag in Berlin
Foto: omp

Berlin (kobinet) Heute vor fünf Jahren, am 11. Mai 2016, befand sich die Behindertenbewegung in einer ähnlichen Situation wie heute – mitten im Kampf für ein gutes Barrierefreiheitsrecht. Damals führte die Behindertenbewegung eine 22stündige Ankettaktion in der Bannmeile des Reichstags am Reichstagsufer in Berlin durch. Vor fünf Jahren war es die Reform des Behindertengleichstellungsgesetz (BGG), das im Bundestag zur Entscheidung anstand. Heute ist es das schwache Barrierefreiheitsstärkungsgesetz, das am 20. Mai zur Abstimmung im Bundestag ansteht. Und heute wie damals geht es darum, inwieweit auch Unternehmen, die öffentliche Produkte und Dienstleistungen anbieten, zur Barrierefreiheit verpflichtet werden. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul blickt auf die Aktion vor fünf Jahren am 11. und 12. Mai 2016 zurück.

Wir haben Recht(e) – seid unbequem

Symbol Paragrafenzeichen
Symbol Paragraf
Foto: omp

Ludwigsburg (kobinet) Über 120 behinderte und nichtbehinderte Menschen haben am 8. Mai an der Online-Konferenz von Selbstvertreterinnen und Selbstvertretern und ihren Verbündeten mit dem Titel „Wir haben Recht(e)“ teilgenommen. Die Veranstaltung, zu der der Verein Selbstbestimmt Leben im Landkreis Ludwigsburg, die Evangelische Hochschule Ludwigsburg und die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) geladen hatte, fand im Rahmen des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen statt.

Zahl der Beratungsanfragen bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes gestiegen

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

BERLIN (kobinet) Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat jetzt den Jahresbericht 2020 vorgelegt. Wie sich aus dem Bericht ergibt, so ist die Zahl der Beratungsanfragen bei der Antidiskriminierungsstelle im Vergleich zum Vorjahr so stark gestiegen wie nie zuvor. Insgesamt hat die Stelle im vergangenen Jahr in 6383 Fällen rechtliche Auskunft erteilt, Stellungnahmen eingeholt oder gütliche Einigungen vermittelt. Damit ist die Gesamtzahl der Anfragen im Vergleich zum Vorjahr um 78,3 Prozent gestiegen (2019: 3580 Fälle)

Gemeinsamer Appell: Barrierefreiheit nicht auf die lange Bank schieben

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Mainz (kobinet) Mit einem gemeinsamen Appell für ein wirklich starkes Barrierefreiheitsstärkungsgesetz wenden sich alle ehemaligen sowie der derzeitige Landesbehindertenbeauftragte von Rheinland-Pfalz an die Abgeordneten des Deutschen Bundestags. Sie fordern im Vorfeld der Entscheidung des Deutschen Bundeatages am 20. Mai über das Gesetz, Barrierefreiheit nicht auf die lange Bank zu schieben und ein starkes Gesetz zu verabschieden.

SOD schließt weitere Kooperationsvereinbarung ab

Logo Special Olympics Deutschland
Logo Special Olympics Deutschland
Foto: SOD

BERLIN (kobinet) Eine Kooperationsvereinbarung haben jetzt Special Olympics Deutschland (SOD) und die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) abgeschlossen Die Vereinbarung soll erst einmal fünf Jahre gelten und hat zum Inhalt, sich künftig gemeinsam für die Gesundheit und Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung einzusetzen.

Der Countdown läuft: Am 20. Mai entscheidet der Bundestag zur Barrierefreiheit

Logo: Noch 10 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Noch 10 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Marleen Soetanid

Berlin (kobinet) Jetzt steht es fest und geht plötzlich ganz schnell: Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden voraussichtlich am 20. Mai über den Gesetzentwurf für ein Barrierefreiheitsstärkungsgesetz im Bundestagsplenum debattieren und entscheiden. Damit verbleiben heute am 11. Mai nur noch 10 Tage für die Bundestagsabgeordneten, den Gesetzentwurf entscheidend zu verbessern. Auch für behinderte Menschen tickt die Uhr, denn der zuständige Ausschuss für Arbeit und Soziales des Bundestages wird voraussichtlich schon am 19. Mai über entsprechende Änderungsanträge zum Gesetzentwurf entscheiden. Diese Woche gilt es also, den Abgeordneten deutlich zu machen, dass wir auch in Deutschland endlich ein gutes Barrierefreiheitsrecht brauchen und der bestehende Gesetzentwurf dem nicht gerecht wird.

Grüne werben für Teilhabe überall

Poster: Teilhabe überall mit blinder Person im Kino- oder Konzertsaal
Poster: Teilhabe überall mit blinder Person im Kino- oder Konzertsaal
Foto: Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Berlin (kobinet) „Menschen sind nicht behindert, sie werden behindert. Barrieren aller Art verhindern gleichberechtigte Teilhabe & Selbstbestimmung: von zu hohen Bordsteinen bis zu fehlenden Untertiteln. Das wollen wir ändern.“ So heißt es in einem Facebook-Post, den die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen anlässlich ihrer Aktionstage #Barrierefreiheit vom 10. bis 12. Mai zusammen mit einem Bild von einer blinden Person in einem Kino oder Konzertsaal derzeit in den sozialen Medien verbreitet.

ZsL Mainz sucht neue*n Geschäftsführer*in

Logo des ZsL Meinz
Logo des ZsL Meinz
Foto: ZsL

Mainz (kobinet) Wenn es um die Selbstbestmmung behinderter Menschen in Mainz oder in Rheinland-Pfalz geht, ist das Mainzer Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen meist mit dabei. Der Verein mit einer Vielzahl von Angeboten zur Beratung behinderter Menschen sucht nun eine*n neue*n Geschäftsführer*in.

SoVD fordert erweitertes Pflegegeld

Logo SOVD
Logo SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.
Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.

Hannover (kobinet) Fast eine Viertelmillion Pflegebedürftige werden in Niedersachsen von ihren Angehörigen zuhause betreut. Gerade in finanzieller Hinsicht werden sie jedoch von der Politik oft alleine gelassen. Deshalb fordert der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen anlässlich des internationalen Tags der Pflege am 12. Mai ein erweitertes Pflegegeld, um die Betroffenen in ihrer schwierigen Situation stärker zu entlasten.