Werbung:
Banner Fotos für die Pressefreiheit 2020
Banner kobinet unterstützen
Cartoon Phil Hubbe Ausschnitt Rolli liest kobinet
Springe zum Inhalt

Mehr gesellschaftliche Anerkennung für pflegende Angehörige gefordert

Stilisiertes großes "A" mit dem Text:  Deutschen Alzheimer Gesellschaft - Selbsthilfe Demenz
Logo der Deutschen Alzheimer Gesellschaft
Foto: Deutschen Alzheimer Gesellschaft

BERLIN (kobinet) Zum heutigen Internationalen Tag der Pflege fordert die Deutsche Alzheimer Gesellschaft - Selbsthilfe Demenz mehr gesellschaftliche Anerkennung für pflegende Angehörige. Sie leisten nicht erst seit Pandemiebeginn als „größter Pflegedienst der Nation“ eine unersetzliche Arbeit für rund 2,5 Millionen Pflegebedürfte in Deutschland.

Die informelle Pflege, also Pflege durch Angehörige, Freunde oder Nachbarn, macht in Deutschland den größten Teil der Versorgung von Pflegebedürftigen aus. Etwa Dreiviertel aller Pflegebedürftigen wird zu Hause von Angehörigen betreut, dies gilt auch für die rund 60 Prozent der Demenzerkrankten.

Diese Unterstützung erfolgt in der Regel durch eine einzige Hauptpflegeperson, häufig rund um die Uhr. Durch den Pandemie bedingten Ausfall von Tagespflegen und Betreuungsgruppen, ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie Physio- oder Ergotherapien waren pflegende Angehörige im vergangenen Jahr auf sich alleine gestellt.

„Mehr denn je sehen wir, wie wichtig pflegende Angehörige, ebenso wie beruflich Pflegende, für unser Gesundheitssystem sind“, sagt Sabine Jansen, Geschäftsführerin der Deutschen Alzheimer Gesellschaft und stellt nachdrücklich fest: „Sie verdienen daher nicht nur unsere Wertschätzung sondern auch Unterstützung auf allen Ebenen".

BERLIN (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sepstz6