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Protestaktion für selbstbestimmte Intensivpflege heute in Berlin

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Foto: ht

Berlin (kobinet) „Wir sagen nein! Gegen Fremdbestimmung und Fürsorge in der außerklinischen Intensivpflege!“ So lautet der Titel einer Protestaktion, die heute am 9. September von 9.30 Uhr – 13:00 Uhr auf dem Vorplatz der Gutenbergstr. 13 in Berlin Tiergarten stattfinden soll und zu der in den sozialen Medien aufgerufen wurde. Heute findet nämlich die Online-Anhörung des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) von Betroffenen und ihren Verbänden sowie weiteren Expert*innen im Rahmen der Erarbeitung einer Richtlinie zur Außerklinischen Intensivpflege (AKI-RL) statt.

Lausitzer Seenland baut barrierefreie Angebote weiter aus

Beim Test der Rad- und Handbike-Tour um den Senftenberger See unterwegs
Beim Test der Rad- und Handbike-Tour um den Senftenberger See unterwegs
Foto: K. Lehmann

SENFTENBERG (kobinet) Bereits seit seiner Gründung des Tourismusverband Lausitzer Seenland im Jahr 2012 arbeitet dieser intensiv am hema Barrierefreier Urlaub. Dieses Angebot soll auch in Zukunft ständig ausgebaut werden. Dazu trafen sich Anfang September Vertreter und Vertreterinnen der brandenburgischen Reisegebiete auf Einladung der Landesmarketingorganisation Brandenburg im Lausitzer Seenland zu einem Erfahrungsaustausch. Begleitet durch NeumannColnsult und tourismus plan B wurde darüber beraten, wie das barrierefreie Angebot ständig erweitert und die touristischen Akteuere in der Praxis in ihrem Bemühen unterstützt werden kann.

Umfrage: Mehrheit für Bürgerversicherung

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Foto: ht

Berlin (kobinet) Sie wird schon lange auch von vielen Behindertenverbänden gefordert und findet sich in den aktuellen Wahlprogrammen von SPD, Grünen und LINKEN wieder – die Bürgerversicherung, mit der die Finanzierung der Gesundheitskosten auf eine breitere Basis gestellt werden soll. Eine neueste Umfrage von ifratest dimap zeigt, dass ein solches Modell von einer Mehrheit der Bevölkerung unterstützt wird. 69 Prozent sprechen sich demnach für eine Bürgerversicherung aus, wie die tagesschau berichtet.

Behindertenpolitischer Stammtisch bietet gute Möglichkeiten

Bei den Gesprächen des sechsten behindertenpolitischen Stammtisches
Bei den Gesprächen des sechsten behindertenpolitischen Stammtisches
Foto: Hannes Kreschel

STENDAL (kobinet) Anfang September haben wieder zwölf Gäste im Publikum am nun bereits sechsten Behindertenpolitischen Stammtisch in der Kleinen Markthalle in Stendal teilgenommen. Fünf Interessierte hatten sich von daheim über ZOOM eingewählt. Dieses Format des Dialogs entwickelt sich damit, moderiert von Berater EUTB Carsten Rensinghoff, zu einer Tradition und erweist sich als gute Möglichkeit, um auf Augenhöhe alle Punkte und Fragen unter Einbeziehung von Betroffenen zu debattieren.

Anklage gegen Pflegerin wegen Tötungen im Oberlinhaus erhoben

Blaues Paragraphenzeichen auf grauem Grund
Paragraphenzeichen
Foto: H. Smikac

Potsdam (kobinet) Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet hat die Staatsanwaltschaft nun vier Monate nach der Gewalttat mit vier Toten in einem Potsdamer Wohnheim für Behinderte Anklage gegen die tatverdächtige Pflegekraft erhoben. Der 52-jährigen Frau werde Mord in vier Fällen sowie versuchter Mord in drei Fällen in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vorgeworfen, wie es in dem Bericht heißt.

All Inclusive Podcast zu Diversität in den Medien

Banner des Podcast All inclusive der Aktion Mensch
Banner des Podcast All inclusive
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Ninia spricht im neuesten All Inclusive Podcast der Aktion Mensch mit den Journalistinnen Ferda Ataman und Judyta Smykowski über Inklusion in der deutschen Medienlandschaft.

Lindner gegen Einbeziehung aller Erwerbstätigen in gesetzliche Rentenversicherung

Christian Lindner
Christian Lindner
Foto: VdK

Berlin (kobinet) Der Spitzenkandidat der FDP für die Bundestagswahl, Christian Lindner, lehnt den Vorschlag des VdK ab, alle Erwerbstätigen in die gesetzliche Rentenversicherung mit einzubeziehen. Die FDP wolle bei der Altersvorsorge einen anderen Weg gehen. „Wir wollen die individuelle und auch kapitalgedeckte Vorsorge stärken“, sagte er bei einem Gespräch mit VdK-Präsidentin Verena Bentele. Zudem sprach er sich für einen individuellen Renteneintritt ab 60 Jahren aus:

Hospitalisierungsrate als Indikator für Schutzmaßnahmen

Grafik zeigt Corona-Virus auf der Webseite der WHO
Corona-Virus
Foto: WHO

Berlin (kobinet) Die Hospitalisierungsrate wird zukünftig ein entscheidender Faktor für Schutzmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie sein. Dies hat der Deutsche Bundestag gestern mit der entsprechenden Änderung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Dazu hat sich der stellvertretende Vorsitzende der Arbeitsgruppe Gesundheit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Hennrich, zu Wort gemeldet und betont, dass auch weitere Faktoren zukünftig mit berücksichtigt werden müssen.

Sören Pellmann: Wahl-O-Mat vergisst Barrierefreiheit

Portraitfoto des Bundestagsabgeordneten Sören Pellmann
Sören Pellmann, Die Linke, MdB
Foto: Inga Haar / Deutscher Bundestag

Berlin (kobinet) „Es ist schon befremdlich, dass Menschen mit Behinderung für die Bundeszentrale für politische Bildung scheinbar keine Rolle zu spielen scheinen. Während die demokratischen Parteien beispielsweise in Leichter Sprache über die Programme informieren, fehlt diese Option im ‚Wahl-O-Mat‘ gänzlich. Dieser Umstand verfestigt die Ausgrenzung von Menschen mit Behinderung und trägt zu mehr Politikverdrossenheit bei, obwohl deren Beteiligung und Inklusion essentiell wäre.“ Darauf weist der Sprecher für Inklusion und Teilhabe der Fraktion DIE LINKE. im Deutschen Bundestag, Sören Pellmann, hin.

Vom „Quälebus“ zu BerlMobil

Foto zeigt Ausschnitt aus der BBZ vom September 2021
Neuer Betreiber des Sonderfahrdienstes vorgestellt
Foto: sch

Berlin (kobinet) Der Berliner Telebus wurde früher von seinen behinderten Fahrgästen mitunter als „Quälebus“ bezeichnet. Probleme mit dem Sonderfahrdienst gab es immer wieder. Ab dem 1.Oktober soll nun BerlMobil alles richten. Der Name steht für Berlin und Mobil sein. Die Berliner Behindertenzeitung (BBZ) interviewte Valerie von der Tann, die das Geschäft des neuen Betreibers ViaVan in Deutschland leitet.

Tokio 2020 ist Geschichte

IPC Logo
IPC Logo
Foto: Paralympic

BERLIN (kobinet) Die Paralympischen Spiele von Tokio, die eigentlich bereits im Jahr 2020 stattfinden sollten und wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben werden mussten, sind nun trotz Verschiebung des Termins Geschichte. Mit einer bunten, modernen und fröhlichen Abschlussfeier gingen die 16. Paralympischen Spiele 2020 in Tokio zu Ende. Nach übereinstimmenden Einschätzungen waren es trotz schwieriger Bedingungen sensationelle Spiele. In allen möglichen Sportarten wurden Weltrekorde gebrochen. Das wurde als Beweis dafür gewertet, dass die paralympische Bewegung stärker ist als je zuvor ist.

10. Offene Kölner Meisterschaften im Rollstuhltennis waren großes Ereignis

Das Foto zeigt die 14jährige Ela Porges aus Seeheim. Sie  ist derzeit beste Nachwuchsspielerin in Deutschland
Die 14jährige Ela Porges aus Seeheim ist derzeit beste Nachwuchsspielerin in Deutschland
Foto: Ronny Edelstein

KÖLN (kobinet) Auf der barrierefreien Tennisanlage des Marienburger Sport-Club (MSC) boten die Sportlerinnen und Sportler bei der 10. Auflage des Turniers Rollstuhltennis auf hohem Niveau. Genau eine Woche vor den Deutschen Meisterschaften im Rollstuhltennis in Leverkusen nutzten sie die Chance, nicht nur ihren persönlichen Leistungsstand abzufragen, sondern auch Punkte für die Deutsche Rangliste zu sammeln.

mdr mit weiterer Ausgabe des Magazins Selbstbestimmt

Startbild der mdr-Sendung "Selbstbestimmt"
Startbild der mdr-Sendung „Selbstbestimmt“
Foto: mdr Selbstbestimmt

LEIPZIG (kobinet) Am kommenden Wochenende stahlt der Mitteldeutsche Rundfunk die nächste Ausgabe seines Fernsehmagazins über ein Leben mit Behinderungen „Selbstbestimmt“ aus. Auch diese Sendung wird Sonntags vom mdr-Fernsehen gesendet. Die barrierefreiem Zusatzangebot mit Deutscher Gebärdensprache (DGS) und Audiodeskription stehen bereits ab dem10. September vorab in der ARD Mediathek ab dem 12. September im Livestream des MDR-Fernsehen zur Verfügung.

Hubert Hüppe: Kämpfer für Inklusion will wieder in den Bundestag

Plakat der CDU mit Hubert Hüppe: Danke für das Vertrauen der Kreisvertreterversammlung. Ich kandidiere wieder!
Plakat von Hubert Hüppe mit Dank für die Wahl
Foto: CDU Hubert Hüppe

Unna (kobinet) Hubert Hüppe sieht mit Schrecken, dass zwar überall über Inklusion geredet wird, aber sich gleichzeitig die Sonderstrukturen weiter festigen und mehr werden. Seiner Ansicht nach machen wir seit einigen Jahren eher Rückschritte als Fortschritte. Dazu und zu anderen Fragen nimmt Hubert Hüppe, der im Wahlkreis Unna 1 für den Deutschen Bundestag kandidiert, im kobinet-Interview Stellung.

Nein gegen Fremdbestimmung in der außerklinischen Intensivpflege

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) „Wir sagen nein! Gegen Fremdbestimmung und Fürsorge in der außerklinischen Intensivpflege!“ Diesem Aufruf für eine Protestaktion am 9. September, über den die kobinet-nachrichten bereits berichtete, schließt sich der Verein ALS-mobil an. Am 9. September soll von 9.30 Uhr – 13:00 Uhr auf dem Vorplatz der Gutenbergstr. 13 in BerlinTiergarten eine Protestaktion durchgeführt werden. Anlass ist die an diesem Tag stattfindende Online-Anhörung des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) von Betroffenen und ihren Verbänden sowie weiteren Expert*innen zur Erarbeitung einer Richtlinie zur Außerklinischen Intensivpflege (AKI-RL).

Flucht und Behinderung – Betroffene stärken

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Trotz rechtlicher Grundlagen fehlt es nach Informationen der Aktion Mensch vielen Geflüchteten mit Behinderung an passender Unterstützung hier in Deutschland. Das erlebe auch Nujeen Mustafa aus Syrien. Sie setzt sich als Selbstvertreterin bei Handicap International ein. Deren Projekt „Crossroads“ bildet Berater*innen aus, um Betroffene zu stärken und zu unterstützen, wie es im aktuellen Newsletter der Aktion Mensch heißt.

kobinet-Monatsrückblick für August 2021 im IGEL-Podcast

Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Foto: IGEL

Bad Segeberg/Kassel (kobinet) Die Episode 18 des Podcasts Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) vom Inklusionator Sascha Lang bietet einen Monatsrückblick mit Ottmar Miles-Paul über die Berichterstattung in den kobinet nachrichten im August 2021 und die Themen, die im letzten Monat behindertenpolitisch relevant waren. Unter dem Titel „Wenn Gleichstellung und Lufthansa kollidieren“greift Sascha Lang zum Beispiel die diskriminierenden Erfahrungen auf, die Andrea Schatz bei einem Flug mit der Lufthansa erleben musste und über die die kobinet-nachrichten berichteten.

Gipfel zum Thema barrierefreier ÖPNV und Fernverkehr gestartet

Plakat zum Gipfel
Plakat zum Gipfel
Foto: Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten

Berlin (kobinet) „Etwa 30 von 83 Millionen Menschen in Deutschland können nicht wie alle anderen auch einfach zur Arbeit fahren, Reisen, Familie oder Freunde besuchen, wenn sie öffentliche Verkehrsmittel benutzen. Egal ob Rollstuhl, Kinderwagen, Rollator oder Gehhilfe: problemlos selbständig und mobil sein – Fehlanzeige!“ Darauf macht die Fördergemeinschaft Querschnittgelähmter (FGQ) anlässlich des heute in Berlin begonnen Gipfels zum Thema barrierefreier öffentlicher Personennahverkehr und Fernverkehr deutlich. Wegen des Lokführerstreiks haben sich die Veranstalter kurzfristig entschieden die Vorträge von 10:00 bis 12:00 Uhr auch im Livestream per Zoom zu übertragen.

Selbstständige Stimmabgabe durch Wahlschablonen ermöglichen

Logo BSVH Blinden- und Sehbehindertenverband Hamburg
Logo BSVH
Foto: BSVH

HAMBURG (kobinet) Es sind nur noch 20 Tage bis zur Wahl des 20. Deutschen Bundestages Für die 2.300 blinden und zirka 40.000 sehbehinderten Hamburgerinnen und Hamburger stellt dazu der Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) Wahlschablonen sowie eine Audio-CD mit Informationen zur Wahl zur Verfügung.

7. behindertenpolitisches Gebot zur Bundestagswahl

Zeichnung von Franziska Keil und Peggy Turan
Franziska Keil und Peggy Turan
Foto: Kellerkinder

Berlin (kobinet) „Gewaltschutzstrategien und unabhängige Beschwerdestellen werden erarbeitet und eingerichtet, um vulnerable Gruppen wie behinderte Mädchen und Frauen effektiv zu schützen.“ So lautet das siebt der insgesamt 10 Gebote für eine zukunftsfähige Behindertenpolitik zur Bundestagswahl, die von der LIGA Selbstvertretung veröffentlicht wurden. Der Verein Kellerkinder hat in Zusammenarbeit mit der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) das Video veröffentlicht, auf dem Franziska Keil und Peggy Turan das siebte Gebot vorträgt.

Videobeitrag zu queere Menschen mit Behinderung

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Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) „Bei ihrem Besuch in Berlin lernt Kübra den Aktivisten Ed kennen. Er ist transgender und Rollstuhlfahrer. Dadurch erfährt er doppelte Ausgrenzung – beim Feiern, in der queeren Community, aber auch in der Arztpraxis. Ed zeigt Kübra, an welchen Orten in Berlin er hingegen Zusammenhalt, Wertschätzung und Gemeinschaft erfährt. Zum Gespräch gibt’s zwei Videos!“ So lautet die Ankündigung des Beitrags im aktuellen Aktion Mensch Newsletter.

Gipfel zu barrierefreiem ÖPNV und Fernverkehr mit Livestream

Plakat zum Gipfel
Plakat zum Gipfel
Foto: Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten

Berlin (kobinet) Auf vielfachen Wunsch und aufgrund der Situation mit dem Lokführerstreik bietet die Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten heute am 6. September in der Zeit von 10.00 bis 12.00 Uhr einen Livestream der Vorträge im Plenum des Gipfels zum barrierefreien ÖPNV und Fernverkehr an, der heute im Hotel Estrel in Berlin stattfindet. Die Veranstaltung wird per Zoom übertragen.

Über 15.000 arbeitslose Schwerbehinderte mehr als vor der Corona-Pandemie

Symbol Prozentzeichen
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Foto: ht

Nürnberg (kobinet) Die aktuellen Arbeitslosenzahlen zeigen, dass die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen weiterhin erheblich höher ist als vor der Corona-Pandemie. Im August 2021 wurden 171.965 arbeitslose Schwerbehinderte registriert. Im August 2019 lag diese Zahl noch bei 156.453. Im August 2020 wurden 177.722 arbeitslose Schwerbehinderte gemeldet. Angesichts der anhaltend hohen Zahl der arbeitslos gemeldeten schwerbehinderten Menschen wird die Forderung nach Erhöhung der Ausgleichsabgabe für beschäftigungspflichtige Betriebe immer lauter.

Momentaufnahme 227

Venedig bei Sonnenaufgang
Venedig bei Sonnenaufgang
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Plump und zu bunt ist Rom, und Neapel ein Haufe von Häusern;

Aber Venedig erscheint eine vollendete Stadt. (August von Platen-Hallermünde)

Spannende Spiele der Blindenfußball-Bundesliga

Szene des Spieles FC Sankt Pauli gegen Borussia Dortmund
Szene des Spieles FC Sankt Pauli gegen Borussia Dortmund
Foto: Carsten Kobow

HENNEF / TRIER (kobinet) Bei den drei Spielen in der Blindenfußball-Bundesliga auf dem Viehmarkt am Rande der Trierer Altstadt kam es zu interessanten Spielen und spannenden Wettkämpfen. Dieser Spieltag hatte im Rahmen der Fußball-Inklusionstage „ZusammenSPIEL“ der DFB-Stiftung Sepp Herberger stattgefunden, die mit Unterstützung des Fußballverbandes Rheinland und der Stadt Trier ausgerichtet wurden.

22. Peer Counseling Weiterbildung gestartet

Gruppenbild von der 22. Peer Counseling Weiterbildung
Bild von der 22. Peer Counseling Weiterbildung
Foto: privat

Uder (kobinet) Kurz nachdem die 21. Peer Counseling Weiterbildung coronabedingt nach gut anderthalb Jahren wieder in Präsenz stattfinden konnte, startete am Montag, den 30. August auch schon die 22. Peer Counseling Weiterbildung des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos). Die Trainerinnen Jenny Bießmann und Catharina Wesemüller waren daher sehr gespannt und voller Vorfreude, wie es sein würde, endlich wieder einen Kurs in Präsenz geben zu können, heißt es in einem Bericht von Lea Voitel, die an der Weiterbildung teilnimmt und den kobinet-nachrichten einen Bericht geschickt hat.

Aktionsbündnis für bedarfsgerechte Heil- und Hilfsmitteversorgung gegründet

Emoji sportlicher Rollstuhlfahrer - fliegende Haar und Wolke hinter dem Rollstuhl zeigen Geschwindigkeit an
Emoji sportlicher Rollstuhlfahrer
Foto: Aktion Mensch

DORTMUND (kobinet) Die sportlichen Leistungen der Athletinnen und Athleten mit Behinderungen bei den Paralympics in Tokio sind bewundernswert. Sie zeigen jedoch auch, was Menschen mit Behinderungen möglich ist, wie bedarfsgerechte Versorgung zu Teilhabe in allen Lebensbereichen, dem Breitensport und der Bildung beitragen kann. Gerade Kinder und Jugendliche mit Behinderungen müssen in eine gemeinsame Zukunft auf diesem Weg „mitgenommen“ werden. Dazu hat sich kürzlich ein Aktionsbündnis für bedarfsgerechte Heil und Hilfsmitteversorgung gegründet .

Zeitzeugin Barbara Stötzer-Manderscheid berichtete

Bild von Barbara Stötzer-Manderscheid
Barbara Stötzer-Manderscheid
Foto: privat

Jena (kobinet) Barbara Stötzer-Manderscheid, 1953 in Südthüringen geboren und im Oktober 2016 verstorben, war eine wichtige Aktivistin der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung. Infolge einer Muskelerkrankung nutzte sie seit 1984 einen Rollstuhl. Sie studierte in der DDR Informationswissenschaften, nach der Wende Sozialarbeit und absolvierte u.a. von 1994-1996 die erste Staffel der Peer-Counseling-Ausbildung (ISL). Ein Zeitzeuginnen-Interview mit Barbara Stötzer-Manderscheid wurde vom Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) im Rahmen eines Zeitzeug*innen-Projektes durchgeführt und dokumentiert.

Paralympics weiterhin mit spannenden Wettbewerben

IPC Logo
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Foto: Paralympic

BERLIN (kobinet) Die Paralympischen Spiele in Tokio sind weiterhin von spannenden Wettbewerben um Höchstleitungen, Siege und Medailen bestimmt. Nach insgesamt 453 von 539 Entscheidungen hat das Team Deutschland elf goldene, elf silberne und 17 bronzene Medaillen errungen und liegt mit diesen Resultaten auf Platz elf des von China dominierten Medaillen-Spiegels.

Inklusion im Kommunalwahlkampf kaum zu finden

schwarz-rot-goldene Wahlurne mit Aufschrift Wahl 2021
schwarz-rot-goldene Wahlurne mit Aufschrift Wahl 2021
Foto: ZsL Stuttgart

OSNABRÜCK (kobinet) Die Lebenshilfe Osnabrück bemängelt, dass das Thema Inklusion im aktuellen Kommunalwahlkampf augenscheinlich gering geschätzt wird und kaum eine Rolle spielt. Sowohl in den Programmen der Osnabrücker Parteien als auch der Oberbürgermeisterkandidaten findet dieses Thema kaum statt. Dabei ist aus Sicht der Lebenshilfe Osnabrück der Wandel zu mehr Inklusion insbesondere in Pandemiezeiten eines der drängendsten Themen einer funktionierenden Stadtgesellschaft.

Behindertenpolitische Themen im Wahlkampf sichtbar machen

Logo Liga Selbstvertretung
Logo Liga Selbstvertretung
Foto: Liga Selbstvertretung

Berlin (kobinet) Bei ihrem gestrigen Online-Treffen der LIGA Selbstvertretung haben die Vertreter*innen von Selbstvertretungsorganisationen ihre Mitglieder und Verbündeten dazu aufgerufen, sich in der heißen Phase des Wahlkampfs verstärkt einzumischen und behindertenpolitische Themen sichtbar zu machen. Aktuelle Umfragen zeigten, wie viel Dynamik derzeit noch im Wahlkampf herrscht und dass jede Stimme zähle.

Fünf Video-Interviews zu acht Wahlprüfsteinen zur Bundestagswahl

schwarz-rot-goldene Wahlurne mit Aufschrift Wahl 2021
schwarz-rot-goldene Wahlurne mit Aufschrift Wahl 2021
Foto: ZsL Stuttgart

Berlin (kobinet) Der Deutsche Gehörlosen-Bund (DGB) hat in den vergangenen zwei Wochen insgesamt fünf Interviews mit Abgeordneten der Bundestagsfraktionen CDU/CSU, SPD, FDP, DIE LINKE und Bündnis 90/Die Grünen veröffentlicht. Diese Abgeordneten sind in der Legislaturperiode 2017-2021 für behindertenpolitische Themen zuständig. Die Interviews wurden vom Referenten für politische Arbeit, Daniel Büter, geführt und von Helmut Vogel, dem DGB-Präsidenten oder Elisabeth Kaufmann, der 1. Vizepräsidentin des DGB, moderiert. Alle Filme sind nun mit Deutscher Gebärdensprache und deutschen Untertiteln versehen für maximale Barrierefreiheit online verfügbar.

Immer mehr Corona-Patient*innen auf Intensivstationen

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Foto: ht

Stuttgart (kobinet) Angesichts steigender Zahlen von Corona-Patient*innen auf Intensivstationen hat sich die baden-württembergische Gesundheitsstaatssekretärin Dr. Ute Leidig zu Wort gemeldet und fordert: „Wir sind mitten in der vierten Welle, die Lage ist ernst. Wir müssen jetzt darauf achten, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet wird.“ Fast doppelt so viele Menschen wie noch vor einer Woche müssen derzeit wegen eines schweren Verlaufs einer Corona-Erkrankung in den baden-württembergischen Krankenhäusern behandelt werden.

Florian Jaenicke und Sandra Maischberger mit BOBBY ausgezeichnet

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Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Fotograf und Autor Florian Jaenicke sowie TV-Moderatorin Sandra Maischberger haben den BOBBY 2020 mit einem Jahr Verspätung erhalten. Wegen der Corona-Pandemie konnte der Medienpreis der Bundesvereinigung Lebenshilfe erst am Abend des 1. Septembers in Berlin verliehen werden. „Sandra Maischberger und Florian Jaenicke setzen sich für eine inklusive Gesellschaft ein und erreichen damit eine große Öffentlichkeit“, erklärte die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe Ulla Schmidt.

Webinar Selbstbestimmt Leben mit Beatmung am 21.09.2021

Bild Marcel Renz und Text online Webinar Selbstbestimmt Leben mit Beatmung am 21.09.2021 18-19 Uhr
Plakat mit Marcel Renz
Foto: evalumed

Berlin (kobinet) Sicherlich ist die Frage mehr als berechtigt, wie Selbstbestimmung mit Heimbeatmung möglich ist? Ist das nicht ein Widerspruch, weil so viel Technik im Spiel ist und jederzeit etwas kaputtgehen kann? Hierzu sagt Marcel Renz, Autor, Blogger und Referent, der selbst mit Dauerbeatmung lebt, ganz klar: „Es ist absolut kein Widerspruch und überhaupt ist mein ganzes Leben als muskelkranker E-Rollstuhlfahrer ein Risiko.“

Bahnkunden an Lokführer

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Foto: ht

Berlin (kobinet) Der Bahnkunden-Verband DBV bedauert heute, dass die Lokführer-Gewerkschaft GdL das neue Angebot der Bahn abgelehnt hat und den Streik fortsetzt. Von dem Lokführer-Streik sind auch Menschen mit Behinderungen und ihre Verbände betroffen.

Anmeldung für Aktion Mensch-Tagung zum Thema Recht und Digitalisierung jetzt möglich

Logo Aktion Mensch
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Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Am 29. September findet von 9:30 – 13:45 Uhr die Online-Fachveranstaltung der Aktion Mensch „Recht und Digitalisierung: Bessere Chancen für einen gleichwertigen Zugang zum Recht für Menschen mit Behinderung durch Legal Tech?“ statt. Unter dem Schlagwort „Legal Tech“ werden gemeinhin ganz unterschiedliche digitale Anwendungen im Bereich des Rechts zusammengefasst. Die Veranstaltung zielt darauf ab, einen fachübergreifenden Dialog zur möglichen Rolle digitaler Technologien für den Zugang zum Recht für Menschen mit Behinderung anzuregen. Seit heute ist die Anmeldung für die Online-Veranstaltung möglich.

Unterstützung im Alltag für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen

Deckblatt der neuen Broschüre der Deutschen Alzheimer Gesellschaft über den Aufbau von Angeboten
Deckblatt der neuen Broschüre der Deutschen Alzheimer Gesellschaft über den Aufbau von Angeboten
Foto: DAlzG

BERLIN (kobinet) Für eine gute Lebensqualität mit Demenz braucht es Angebote, welche den Betroffenen die Möglichkeit zu sozialen Kontakten und gesellschaftlicher Teilhabe bieten. Gleichzeitig benötigen Angehörige Unterstützungsangebote, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind, um durch die jahrelange Betreuung und Pflege nicht in eine Überforderungssituation zu geraten. Mit der neuen Broschüre „Angebote zur Unterstützung im Alltag“ informiert die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) über die Voraussetzungen, Qualitätskriterien und Finanzierungsmöglichkeiten für den Aufbau solcher Angebote.

Auftaktveranstaltung: Ich will in meiner Kommune was verändern, aber wie?

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Foto: Susanne Göbel

Köln (kobinet) „Ich will in meiner Kommune was verändern, aber wie?“, so lautet der Titel einer Online-Auftaktveranstaltung über Zoom von Selbstbestimmt Leben Behinderter Köln, um ins Gespräch darüber zu kommen, wie politische Teilhabe möglich wird und wie sich eigenes Engagement für eine zielgerichtete Umsetzung auszahlen kann. Die Online-Veranstaltung findet am 29. September von 17:00 bis 19:00 Uhr statt, um Anmeldung bis zum 22. September wird gebeten.

Neue Einschätzungskriterien zur Corona-Pandemie geplant

Grafik zeigt Corona-Virus auf der Webseite der WHO
Corona-Virus
Foto: WHO

Berlin (kobinet) Die geplante Abkehr von der Sieben-Tage-Inzidenz als zentralem Maßstab für die Verhängung von Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 ist bei Sachverständigen im Rahmen einer öffentlichen Anhörung des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages auf breite Zustimmung gestoßen. Es gab jedoch auch Forderungen nach einer weitergehenden Differenzierung als dies bislang von der Bundesregierung und den Koalitionsfraktion geplant ist. Darüber berichtet der Informationsdienst Heute im Bundestag.