
Foto: privat
Hamburg (kobinet) Die Tageszeitung (taz) Nord berichtet über einen Zählspaziergang mit Ines Helke aus Hamburg. Dabei ging es um Barrieren, die es immer noch gibt, über die die engagierte hörbehinderte Frau im Interview berichtet.

Hamburg (kobinet) Die Tageszeitung (taz) Nord berichtet über einen Zählspaziergang mit Ines Helke aus Hamburg. Dabei ging es um Barrieren, die es immer noch gibt, über die die engagierte hörbehinderte Frau im Interview berichtet.

Berlin (kobinet) „Ein Europäischer Schwerbehindertenausweis muss für alle Mitgliedsländer gelten, die wesentlichen Arbeits- und Lebensbereiche einbeziehen und für alle Anbieter von Leistungen sowie Diensten verpflichtend sein.“ Dies fordert die Landesvorsitzende des Sozialverband Deutschland (SoVD) von Berlin-Brandenburg Ursula Engelen-Kefer. Nur dann könne er auch für die Menschen mit Behinderungen die in der EU geltende Bewegungsfreiheit ermöglichen.

Bonn (kobinet) In knapp zwei Wochen ist Bundestagswahl. Du willst wissen, welche Partei deinen Wunsch nach Inklusion am stärksten vertritt? Oder wer sich besonders für Barrierefreiheit einsetzen will? Die Aktion Mensch und der Verein Sozialhelden haben die Wahlprogramme analysiert und die Verantwortlichen nach ihren Plänen zu einer inklusiven und starken Gesellschaft befragt. So kündigt die Aktion Mensch ihren nun online gegangenen Internetauftritt mit Informationen zur Bundestagswahl unter dem Motto „Deine Wahl für Inklusion“ in ihrem neuesten Newsletter an.

Berlin (kobinet) Das Geheimnis des Lebens liegt im Suchen nach Schönheit. (Oscar Wilde)

Hannover (kobinet) In zwei Wochen findet am 26. September die Bundestagswahl statt. Einen Stimmungstest dafür dürfte es heute geben, denn in Niedersachsen finden die Kommunalwahlen statt. Da viele Aspekte der Politik vor Ort entschieden werden, hat die Wahl gerade auch für behinderte Menschen eine große Bedeutung. Zudem treten auch einige behinderte Menschen bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen an.

Köln (kobinet) Die Zahl der Nutzer*innen des Persönlichen Budgets bei den Leistungen der Eingliederungshilfe des Landschaftsverband Rheinland (LVR) ist zwischen 2018 und 2020 um 43 Prozent auf insgesamt 1.913 Leistungsberechtigte angestiegen. Dies geht aus einem Datenbericht des LVR-Dezernates Soziales für den Sozialausschuss hervor. Ein Großteil dieser Steigerung geht allerdings auf Einmaleffekte aufgrund von Zuständigkeitsänderungen im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes zurück. Rechnet man diese heraus, bleibt ein Anstieg von rund 13 Prozent, wie es im Newsletter des LVR heißt.

München (kobinet) „Andreas Vega wurde 1960 in Darmstadt geboren. Aufgrund seiner angeborenen Spinalen Muskelatrophie ist er Rollstuhlfahrer. Seine Schulzeit verbrachte er in Sondereinrichtungen für Behinderte im hessischen ländlichen Raum, bis er sich in der Nähe von München in einer Behinderten-WG selbständig machte. Er engagiert sich in der behindertenpolitischen Vereinsarbeit, vor allem beim Verbund behinderter Arbeitgeber*innen. Dabei kämpft er für ein verbessertes Bundesteilhabegesetz und generell für ein bedarfsgerechtes Kostendenken, für persönliche Assistenz und Selbstbestimmung.“ So heißt es zum Zeitzeugen-Interview des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) mit Andreas Vega.

Bad Segeberg (kobinet) „Demokratie bedeutet, alle dürfen teilnehmen. Das ist allerdings in der Praxis nicht immer so umsetzbar, daher eine klare Diskrimination. Bis zu diesen Wahlen im September 2021 durften rund 85.000 Personen in Deutschland mit einer geistigen Einschränkung nicht mit wählen. Wahlen sollten so ausgerichtet sein, dass jeder selbstbestimmt daran teilnehmen kann. Blinde und Sehbehinderte können dies mit Hilfe der Wahlschablone. Ist die sicher genug?“ Das fragt Sascha Lang u.a. in seinem 19. Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), der mittlerweile erschienen ist.

Berlin (kobinet) Über einen regen Austausch beim Job-Speed-Dating der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland im TUECHTIG in Berlin berichtet Alexander Ahrens. Der Organisator der Veranstaltung, die im Rahmen eines von der Aktion Mensch geförderten Projektes stattfindet, weist zudem auf einen kurzen Filmbericht hin, den der rbb heute Abend in der Abendschau senden will. Ein Drehteam war vor Ort und hat entsprechende Bilder und Stimmen eingefangen.

Berlin (kobinet) Für Julian Peters aus Nettetal geht am 26. September ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Der 33-jährige Mann mit Down-Syndrom nimmt zum ersten Mal in seinem Leben an einer Bundestagswahl teil. Bisher durfte er das nicht – weil das Gericht für ihn eine rechtliche Betreuung in allen Angelegenheiten verfügt hat. Gegen diese verfassungswidrige Diskriminierung von Menschen mit Behinderung hatte die Lebenshilfe und viele andere Verbände viele Jahre gekämpft. Und erst als das Bundesverfassungsgericht am 29. Januar 2019 Recht gab, machte der Bundestag den Weg frei für ein Wahlrecht für alle.

Berlin (kobinet) VdK-Präsidentin Verena Bentele appelliert vor der Bundestagswahl an Union und FDP, ihre Ablehnung einer Bürgerversicherung angesichts einer Infratest-Dimap-Umfrage zu überdenken: „Union und FDP sollten ihren Widerstand dagegen aufgeben, da selbst die Mehrheit ihrer Anhänger die Zusammenlegung der privaten und gesetzlichen Krankenversicherung wünscht“, forderte Verena Bentele.

Berlin (kobinet) Facebook, Instagram und Twitter nutzen, aber die Bilder werden als schwarze Fläche angezeigt – für Sehende eine absurde Vorstellung, für blinde und sehbehinderte Menschen leider Alltag. In den Sozialen Medien spielen Bilder oft die Hauptrolle. Um Menschen mit Seheinschränkung nicht auszuschließen, gibt es die Möglichkeit, Bilder zu beschreiben, ihnen einen sogenannten Alternativtext zuzuordnen. Leider wird diese Möglichkeit viel zu selten genutzt. Ergebnis: Blinde und sehbehinderte Menschen lesen einen Post, beispielsweise mit dem Text „Super Aktion!“, ihnen wird auch angezeigt, dass es ein Bild dazu gibt, aber das war’s – sie erfahren nicht, um was es geht. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) hat deshalb die Internetseite www.dbsv.org/bildbeschreibung-4-regeln gestartet.

Berlin (kobinet) Das Erste startet morgen um 8.15 Uhr das neue Reportage-Format „Carl Josef trifft …“ Als Kindertipp des Tages wird die Sendung in meiner Programm-Zeitschrift angekündigt. Vor der Wahl sollten auch Politiker mal reinschauen, was dort unter Federführung von rbb und Radio Bremen fürs Fernsehen produziert wird.

Berlin (kobinet) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) führt heute wieder ein Job-Speed-Dating für Menschen mit Behinderungen durch. Dabei treffen sich heute am 10. September von 9:00 bis 13:00 Uhr im TUECHTIG in Berlin sieben Arbeitgeber*innen und 14 Bewerber*innen mit Behinderungen Die Arbeitgeber*innen sitzen an sieben Tischen, die durch Sichtschutzelemente voneinander getrennt sind. Die Bewerber*innen rotieren, wobei jede*r im Wechsel ein 8-minütiges Gespräch führt oder eine 8-minütige Pause hat. Per Gong werden die Gespräche eröffnet und beendet, wie es in einer Presseinformation der ISL heißt.

Berlin (kobinet) Unter dem Motto „Wir sagen nein! Gegen Fremdbestimmung und Fürsorge in der außerklinischen Intensivpflege!“ haben sich heute am 9. September einige behinderte Menschen auf dem Vorplatz der Gutenbergstr. 13 in Berlin Tiergarten anlässlich der Online-Anhörung des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) im Rahmen der Erarbeitung einer Richtlinie zur Außerklinischen Intensivpflege (AKI-RL) versammelt. Ganz früh mit dabei war Laura Mench, die den kobinet-nachrichten ein Bild zur Aktion geschickt hat.

WIEN (kobinet) In der 45. Folge der Sendung „barrierefrei aufgerollt“ des gleichnamigen BIZEPS-Projektes geht es dieses Mal um das Tanzen. In dieser Sendung werden die Zuhörer in die Welt des Tanzes entführt. Tanzen kann sehr vielfältig sein. Es kann eine Möglichkeit sein andere Menschen kennen zu lernen und Spaß zusammen zu haben, dabei ist es egal ob man im Rollstuhl sitzt oder nicht. Irgendwie tanzen kann jeder.

Berlin (kobinet) Die Arbeit der Schwerbehindertenvertretungen in den Betrieben muss dringend gestärkt werden. Das fordert die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Verena Bentele: „Wir brauchen endlich einen klar geregelten Anspruch auf tage- oder stundenweise Freistellung von Vertrauensleuten, gerade auch in kleinen und mittleren Unternehmen, um die vielfältigen Aufgaben zu erledigen. Es reicht nicht, wenn die Politik immer nur betont, wie wichtig Inklusion in der Arbeitswelt sei, sie muss endlich auch die Voraussetzungen dafür schaffen.“

Hannover (kobinet) immer mehr Menschen in Niedersachsen sind von Armut bedroht – viele von ihnen wissen es allerdings nicht. Um für das Thema zu sensibilisieren und die Politik endlich zum Handeln zu bewegen, hat der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen im vergangenen Jahr die Kampagne „Wie groß ist dein Armutsschatten?“ ins Leben gerufen. Nach zahlreichen Aktionen in ganz Niedersachsen findet nun am 17. September von 14 bis 16 Uhr die große Abschlusskundgebung auf dem Steintorplatz in Hannover unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen statt.

Berlin (kobinet) Heute am 9. September wird im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), dem obersten Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen, über die Zukunft der außerklinischen Intensivpflege diskutiert. Angehört werden heute auch Selbstvertretungsverbände und Betroffenenvertretungen zur sogenannten „Außerklinischen Intensivpflegerichtlinie“ – kurz AKI-RL. Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) fragt sich dabei, wie es in Zukunft um selbstbestimmte Intensivpflege am selbstgewählten Wohnort bestellt ist, denn nach gründlicher Betrachtung ist der nicht öffentliche Richtlinienentwurf in seiner jetzigen Form nicht mit der UN-Behindertenrechtskonvention vereinbar. Dies hat die ISL bereits in einer Positionierung öffentlich hinterfragt.

Hannover (kobinet) Da in Niedersachsen bereits am kommenden Sonntag die Kommunalwahlen und dann zwei Wochen später die Bundestagswahl ansteht, hat die niedersächsische Landesbehindertenbeauftragte Petra Wontorra dazu aufgerufen, das Wahlrecht bei der Kommunalwahl und der Bundestagswahl wahrzunehmen. Dabei wies sie auch darauf hin, dass es nun für eine Reihe von behinderten Menschen möglich ist zu wählen, die vorher von der Wahl ausgeschlossen waren.

Berlin (kobinet) „Wir sagen nein! Gegen Fremdbestimmung und Fürsorge in der außerklinischen Intensivpflege!“ So lautet der Titel einer Protestaktion, die heute am 9. September von 9.30 Uhr – 13:00 Uhr auf dem Vorplatz der Gutenbergstr. 13 in Berlin Tiergarten stattfinden soll und zu der in den sozialen Medien aufgerufen wurde. Heute findet nämlich die Online-Anhörung des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) von Betroffenen und ihren Verbänden sowie weiteren Expert*innen im Rahmen der Erarbeitung einer Richtlinie zur Außerklinischen Intensivpflege (AKI-RL) statt.

SENFTENBERG (kobinet) Bereits seit seiner Gründung des Tourismusverband Lausitzer Seenland im Jahr 2012 arbeitet dieser intensiv am hema Barrierefreier Urlaub. Dieses Angebot soll auch in Zukunft ständig ausgebaut werden. Dazu trafen sich Anfang September Vertreter und Vertreterinnen der brandenburgischen Reisegebiete auf Einladung der Landesmarketingorganisation Brandenburg im Lausitzer Seenland zu einem Erfahrungsaustausch. Begleitet durch NeumannColnsult und tourismus plan B wurde darüber beraten, wie das barrierefreie Angebot ständig erweitert und die touristischen Akteuere in der Praxis in ihrem Bemühen unterstützt werden kann.

Berlin (kobinet) Sie wird schon lange auch von vielen Behindertenverbänden gefordert und findet sich in den aktuellen Wahlprogrammen von SPD, Grünen und LINKEN wieder – die Bürgerversicherung, mit der die Finanzierung der Gesundheitskosten auf eine breitere Basis gestellt werden soll. Eine neueste Umfrage von ifratest dimap zeigt, dass ein solches Modell von einer Mehrheit der Bevölkerung unterstützt wird. 69 Prozent sprechen sich demnach für eine Bürgerversicherung aus, wie die tagesschau berichtet.

STENDAL (kobinet) Anfang September haben wieder zwölf Gäste im Publikum am nun bereits sechsten Behindertenpolitischen Stammtisch in der Kleinen Markthalle in Stendal teilgenommen. Fünf Interessierte hatten sich von daheim über ZOOM eingewählt. Dieses Format des Dialogs entwickelt sich damit, moderiert von Berater EUTB Carsten Rensinghoff, zu einer Tradition und erweist sich als gute Möglichkeit, um auf Augenhöhe alle Punkte und Fragen unter Einbeziehung von Betroffenen zu debattieren.

Potsdam (kobinet) Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet hat die Staatsanwaltschaft nun vier Monate nach der Gewalttat mit vier Toten in einem Potsdamer Wohnheim für Behinderte Anklage gegen die tatverdächtige Pflegekraft erhoben. Der 52-jährigen Frau werde Mord in vier Fällen sowie versuchter Mord in drei Fällen in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vorgeworfen, wie es in dem Bericht heißt.

Bonn (kobinet) Ninia spricht im neuesten All Inclusive Podcast der Aktion Mensch mit den Journalistinnen Ferda Ataman und Judyta Smykowski über Inklusion in der deutschen Medienlandschaft.

Berlin (kobinet) Der Spitzenkandidat der FDP für die Bundestagswahl, Christian Lindner, lehnt den Vorschlag des VdK ab, alle Erwerbstätigen in die gesetzliche Rentenversicherung mit einzubeziehen. Die FDP wolle bei der Altersvorsorge einen anderen Weg gehen. „Wir wollen die individuelle und auch kapitalgedeckte Vorsorge stärken“, sagte er bei einem Gespräch mit VdK-Präsidentin Verena Bentele. Zudem sprach er sich für einen individuellen Renteneintritt ab 60 Jahren aus:

Berlin (kobinet) Die Hospitalisierungsrate wird zukünftig ein entscheidender Faktor für Schutzmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie sein. Dies hat der Deutsche Bundestag gestern mit der entsprechenden Änderung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Dazu hat sich der stellvertretende Vorsitzende der Arbeitsgruppe Gesundheit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Hennrich, zu Wort gemeldet und betont, dass auch weitere Faktoren zukünftig mit berücksichtigt werden müssen.

Berlin (kobinet) „Es ist schon befremdlich, dass Menschen mit Behinderung für die Bundeszentrale für politische Bildung scheinbar keine Rolle zu spielen scheinen. Während die demokratischen Parteien beispielsweise in Leichter Sprache über die Programme informieren, fehlt diese Option im ‚Wahl-O-Mat‘ gänzlich. Dieser Umstand verfestigt die Ausgrenzung von Menschen mit Behinderung und trägt zu mehr Politikverdrossenheit bei, obwohl deren Beteiligung und Inklusion essentiell wäre.“ Darauf weist der Sprecher für Inklusion und Teilhabe der Fraktion DIE LINKE. im Deutschen Bundestag, Sören Pellmann, hin.

Berlin (kobinet) Der Berliner Telebus wurde früher von seinen behinderten Fahrgästen mitunter als „Quälebus“ bezeichnet. Probleme mit dem Sonderfahrdienst gab es immer wieder. Ab dem 1.Oktober soll nun BerlMobil alles richten. Der Name steht für Berlin und Mobil sein. Die Berliner Behindertenzeitung (BBZ) interviewte Valerie von der Tann, die das Geschäft des neuen Betreibers ViaVan in Deutschland leitet.

BERLIN (kobinet) Die Paralympischen Spiele von Tokio, die eigentlich bereits im Jahr 2020 stattfinden sollten und wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben werden mussten, sind nun trotz Verschiebung des Termins Geschichte. Mit einer bunten, modernen und fröhlichen Abschlussfeier gingen die 16. Paralympischen Spiele 2020 in Tokio zu Ende. Nach übereinstimmenden Einschätzungen waren es trotz schwieriger Bedingungen sensationelle Spiele. In allen möglichen Sportarten wurden Weltrekorde gebrochen. Das wurde als Beweis dafür gewertet, dass die paralympische Bewegung stärker ist als je zuvor ist.

KÖLN (kobinet) Auf der barrierefreien Tennisanlage des Marienburger Sport-Club (MSC) boten die Sportlerinnen und Sportler bei der 10. Auflage des Turniers Rollstuhltennis auf hohem Niveau. Genau eine Woche vor den Deutschen Meisterschaften im Rollstuhltennis in Leverkusen nutzten sie die Chance, nicht nur ihren persönlichen Leistungsstand abzufragen, sondern auch Punkte für die Deutsche Rangliste zu sammeln.

LEIPZIG (kobinet) Am kommenden Wochenende stahlt der Mitteldeutsche Rundfunk die nächste Ausgabe seines Fernsehmagazins über ein Leben mit Behinderungen „Selbstbestimmt“ aus. Auch diese Sendung wird Sonntags vom mdr-Fernsehen gesendet. Die barrierefreiem Zusatzangebot mit Deutscher Gebärdensprache (DGS) und Audiodeskription stehen bereits ab dem10. September vorab in der ARD Mediathek ab dem 12. September im Livestream des MDR-Fernsehen zur Verfügung.

Unna (kobinet) Hubert Hüppe sieht mit Schrecken, dass zwar überall über Inklusion geredet wird, aber sich gleichzeitig die Sonderstrukturen weiter festigen und mehr werden. Seiner Ansicht nach machen wir seit einigen Jahren eher Rückschritte als Fortschritte. Dazu und zu anderen Fragen nimmt Hubert Hüppe, der im Wahlkreis Unna 1 für den Deutschen Bundestag kandidiert, im kobinet-Interview Stellung.

Berlin (kobinet) „Wir sagen nein! Gegen Fremdbestimmung und Fürsorge in der außerklinischen Intensivpflege!“ Diesem Aufruf für eine Protestaktion am 9. September, über den die kobinet-nachrichten bereits berichtete, schließt sich der Verein ALS-mobil an. Am 9. September soll von 9.30 Uhr – 13:00 Uhr auf dem Vorplatz der Gutenbergstr. 13 in BerlinTiergarten eine Protestaktion durchgeführt werden. Anlass ist die an diesem Tag stattfindende Online-Anhörung des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) von Betroffenen und ihren Verbänden sowie weiteren Expert*innen zur Erarbeitung einer Richtlinie zur Außerklinischen Intensivpflege (AKI-RL).

Bonn (kobinet) Trotz rechtlicher Grundlagen fehlt es nach Informationen der Aktion Mensch vielen Geflüchteten mit Behinderung an passender Unterstützung hier in Deutschland. Das erlebe auch Nujeen Mustafa aus Syrien. Sie setzt sich als Selbstvertreterin bei Handicap International ein. Deren Projekt „Crossroads“ bildet Berater*innen aus, um Betroffene zu stärken und zu unterstützen, wie es im aktuellen Newsletter der Aktion Mensch heißt.

Bad Segeberg/Kassel (kobinet) Die Episode 18 des Podcasts Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) vom Inklusionator Sascha Lang bietet einen Monatsrückblick mit Ottmar Miles-Paul über die Berichterstattung in den kobinet nachrichten im August 2021 und die Themen, die im letzten Monat behindertenpolitisch relevant waren. Unter dem Titel „Wenn Gleichstellung und Lufthansa kollidieren“greift Sascha Lang zum Beispiel die diskriminierenden Erfahrungen auf, die Andrea Schatz bei einem Flug mit der Lufthansa erleben musste und über die die kobinet-nachrichten berichteten.

Berlin (kobinet) „Etwa 30 von 83 Millionen Menschen in Deutschland können nicht wie alle anderen auch einfach zur Arbeit fahren, Reisen, Familie oder Freunde besuchen, wenn sie öffentliche Verkehrsmittel benutzen. Egal ob Rollstuhl, Kinderwagen, Rollator oder Gehhilfe: problemlos selbständig und mobil sein – Fehlanzeige!“ Darauf macht die Fördergemeinschaft Querschnittgelähmter (FGQ) anlässlich des heute in Berlin begonnen Gipfels zum Thema barrierefreier öffentlicher Personennahverkehr und Fernverkehr deutlich. Wegen des Lokführerstreiks haben sich die Veranstalter kurzfristig entschieden die Vorträge von 10:00 bis 12:00 Uhr auch im Livestream per Zoom zu übertragen.

HAMBURG (kobinet) Es sind nur noch 20 Tage bis zur Wahl des 20. Deutschen Bundestages Für die 2.300 blinden und zirka 40.000 sehbehinderten Hamburgerinnen und Hamburger stellt dazu der Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) Wahlschablonen sowie eine Audio-CD mit Informationen zur Wahl zur Verfügung.

Berlin (kobinet) „Gewaltschutzstrategien und unabhängige Beschwerdestellen werden erarbeitet und eingerichtet, um vulnerable Gruppen wie behinderte Mädchen und Frauen effektiv zu schützen.“ So lautet das siebt der insgesamt 10 Gebote für eine zukunftsfähige Behindertenpolitik zur Bundestagswahl, die von der LIGA Selbstvertretung veröffentlicht wurden. Der Verein Kellerkinder hat in Zusammenarbeit mit der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) das Video veröffentlicht, auf dem Franziska Keil und Peggy Turan das siebte Gebot vorträgt.