
Foto: IGEL Media
Bad Segeberg (kobinet) „89 Gründe, warum der Inklusator auch dir dankbar ist“, so lautet der Titel, der nunmehr 89. Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), den der Inklusator Sascha Lang herausgibt.

Bad Segeberg (kobinet) „89 Gründe, warum der Inklusator auch dir dankbar ist“, so lautet der Titel, der nunmehr 89. Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), den der Inklusator Sascha Lang herausgibt.

Berlin (kobinet) Im Verlag für wissenschaftliche Literatur Frank & Timme GmbH erschienen vier neue Bände zu Leichte Sprache bei Behörden, Verbänden und im Gesundheitswesen sowie deren Qualitätssicherung. Der Verlag stellte uns kurze Informationen zur Verfügung.

STUTTGART (kobinet) Das Land Baden-Württemberg investiert im Dezember über neun Millionen Euro in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen sowie weitere Inklusionsvorhaben. Wie Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha in Stuttgart mitgeteilt hat, setzen sich die Investitionen dieser zweiten Fördertranche zu knapp 3,94 Millionen Euro aus Landesmitteln und 5,4 Millionen Euro aus Ausgleichsabgabemitteln zusammen.

HANNOVER (kobinet) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) weißt in Niedersachsen darauf hin, dass Anträge auf Wohngeld, Grundsicherung oder Hartz IV schnell vereinfacht und für die Betroffenen verständlicher gemacht werden muss. Wer diese Leistungen beantragen muss, wird mit zahllosen Anträgen und komplizierten Formularen konfrontiert. Das gilt gerade im Hinblick auf die Wohngeld-Reform, die Anfang 2023 in Kraft tritt.

KÖLN (kobinet) Nach dem überraschenden Sieg gegen Wiesbaden geht es für die Rollstuhlbasketballer des RBC Köln 99ers in der 1. Rollstuhlbasketball-Bundesliga am morgigen Samstag in das letzte Heimspiel der Hinrunde und des Jahres 2022. Gegen das internationale Spitzenteam der Thuringia Bulls kann unsere Truppe entspannt aufspielen und weiter lernen.

Brüssel (kobinet) Die Europäische Kommission hat vor kurzem zwei Vorschläge angenommen, um Gleichstellungsstellen zu stärken: Letztere sollen unabhängiger werden und mehr Ressourcen und Befugnisse erhalten, um Diskriminierung in Europa wirksamer bekämpfen zu können. Gleichstellungsstellen, wie beispielsweise die Antidiskriminierungsstelle des Bundes in Deutschland, sind von zentraler Bedeutung, wenn es darum geht, Diskriminierungsopfern zu helfen und sicherzustellen, dass die EU-Antidiskriminierungsvorschriften vor Ort umgesetzt werden.

Dieses Artikelbild ist lizenziert unter Creative Commons BY-SA 4.0 .
Baindt (kobinet) Vor drei Jahren trat die Reform der Eingliederungshilfe im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes in Kraft und auch in Sachen Barrierefreiheit könnte Deutschland schon viel weiter sein. Wie sich die Situation in Oberschwaben gestaltet, damit hat sich Marion Jurgovsky beschäftigt und einen entsprechenden Beitrag für die kobinet-nachrichten mit dem Titel „Oberschwaben in Baden-Württemberg – Ein Entwicklungsgebiet im Bereich der Inklusion“ verfasst. Soviel sei vorweg gesagt, wer in einer großen Behinderteneinrichtung sein Leben fristen möchte, für diejenigen könnte Oberschwaben eine gute Adresse bieten. in Sachen Inklusion scheint diese Region dem Bericht zufolge nicht empfehlenswert.

Berlin (kobinet) Am 15. Dezember hat der Deutsche Bundestag die Energiepreisbremsen verabschiedet, um die Kosten für Verbraucherinnen und Verbraucher abzufedern. Für die VdK-Präsidentin Verena Bentele reichen Preisbremsen allerdings nicht aus. Sie betont: „Wir brauchen einen echten Härtefallfonds.“

Nürnberg (kobinet) Um Familien besonders zu unterstützen, wird ab Januar 2023 das Kindergeld einheitlich auf monatlich 250 Euro pro Kind erhöht. Die Beträge werden automatisch von der Familienkasse angepasst und ab Januar in der neuen Höhe ausgezahlt. Kindergeldberechtigte müssen nichts veranlassen, wie es von der Bundesagentur für Arbeit heißt.

MÜNCHEN (kobinet) Sprengfallen, Minen und explosive Kriegsreste bedrohen das Leben vieler Menschen in der Ukraine. Besonders Kinder und jene Geflüchtete, die wieder in ihre Gemeinden zurückkehren, sind sich oft der tödlichen Gefahr nicht bewusst. Die Hilfsorganisation Handicap International (HI) hat in mehreren Städten begonnen, vor allem Kinder in Schulen aufzuklären und vor Explosionen und Blindgängern zu warnen.

KRAUTHEIM (kobinet) Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen haben grundsätzlich Anspruch auf Versorgung mit Heilmitteln. Die bisher gültige Richtlinie über die Versorgung mit Hilfsmitteln wurde jetzt durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA). Im Sommer 2022 ist diese überarbeitete Richtlinie in Kraft getreten. Marion Rink, selbst Patientenvertreterin im G-BA, stellt die neuen Bestimmungen In einer jetzt überarbeiteten Neuauflage der Broschüre „ABC Heilmitte-Richtlinie“ des Bundesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter vor.

Berlin (kobinet) Ein Drittel der Befragten sagt einer aktuellen Studie zufolge: „Alte Menschen sollen ‚Platz machen‘ für die jüngere Generation‘. Negative Stereotype und fragwürdige Rollenklischees gegenüber älteren Menschen sind weit verbreitet. Das zeigt die Studie „Ageismus – Altersbilder und Altersdiskriminierung in Deutschland“ im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, die heute, am 15. Dezember in Berlin vorgestellt wurde. „Wir müssen besser über Altersdiskriminierung aufklären“, erklärte dazu die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung Ferda Ataman.

Berlin (kobinet) Bei allen finanziellen Anstrengungen im Mobilitätsbereich müssen die Belange von Menschen mit Behinderungen und Mobilitätseinschränkungen mitgedacht werden. Dies fordert die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL). Im Dezember entscheidet der Bundestag über mehr Geld vom Bund für die Bundesländer im Bereich des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und des Schienenpersonennahverkehrs durch sogenannte Regionalisierungsmittel. Unter anderem geht es dabei um den baulichen Ausbau der öffentlichen Nahverkehre und die Finanzierung eines preisreduzierten Deutschlandtickets.

Merzhausen (kobinet) Nicht von Science Fiction handelt die folgende Glosse im verlängerten Kurzgeschichtenformat, vielmehr von Ereignissen der allernächsten Zukunft, die soeben begonnen hat. Einem 9-Euro-Ticket zum Mond. Von der Energiepartnerschaft mit Naturvölkern auf fremden Planeten. Auf der Marsoberfläche sich vermehrenden Robotern und Rollstuhlfahrern und einem Blinden, der sehen kann. Von seiner ungetrübten Sicht auf schwarze Löcher und was das alles mit grünem Wasserstoff zu tun hat. Doch der Reihe nach.

Kassel (kobinet) Der Haushalt 2023 des Landeswohlfahrtsverbandes (LWV) Hessen sieht Ausgaben in Höhe von 2,19 Milliarden Euro vor. Das bedeutet eine Steigerung von rund 111,50 Millionen Euro gegenüber 2022. Um den LWV sowie die Landkreise und kreisfreien Städte zu entlasten, haben die Abgeordneten der Verbandsversammlung erneut an den Bund und das Land Hessen appelliert, sich für eine Neuregelung aller sogenannten systemwidrigen Leistungen einzusetzen. Als systemwidrige Leistungen werden jene eingestuft, die keine originären Leistungen der Eingliederungshilfe sind, vom LWV aber erbracht werden, weil etwa rechtliche Regelungen fehlen oder andere Leistungsträger sie wegen einer restriktiven Bewilligungspraxis nicht erbringen.

Mainz (kobinet) Ein Tag am Meer, eine Schneewanderung im Winter oder gemeinsame Begegnungen: Unter dem Motto „Mein schönstes Erlebnis“ zeigt eine Ausstellung im rheinland-pfälzischen Sozialministerium Kunstwerke von Menschen mit Behinderungen. Gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern eröffnete Sozialminister Alexander Schweitzer am 14. Dezember in Mainz die Ausstellung. Die Wanderausstellung mit über 100 Werken wird an verschiedenen Orten in Rheinland-Pfalz zu sehen sein. Begleitend erscheint ein Kalender mit einer Auswahl von eingereichten Bildern.

HANNOVER (kobinet) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) reagiert in Niedersachsen mit Empörung auf die Forderung von CDU, Junger Union, Jungen Liberalen und dem Regionselternrat Hannover, die Förderschulen Lernen zu erhalten. Anstatt die Inklusion in Niedersachsen weiter zu blockieren, sollten sich alle Beteiligten lieber konstruktiv in den Prozess einbringen und ein System schaffen, das auch für Kinder mit Behinderung die gleichberechtigte Teilhabe ermöglicht, so der größte Sozialverband in Niedersachsen.

Dieses Artikelbild ist lizenziert unter Creative Commons BY-SA 2.0 .
ERFURT (kobinet) Eine inklusive Gesellschaft kann nur funktionieren, wenn die Kommunen die notwendigen Voraussetzungen dafür schaffen. Davon ist der Geschäftsleiter der LIGA Selbstvertretung Thüringen, Alexander Brick, überzeugt Daher sind aus seiner Sicht die kommunalen Maßnahmenpläne ein wichtiger Schritt, diesem Ziel näher zu kommen. Vor diesem Hintergrund teilt die LIGA SV nach Bricks Worten auch die Sorge, dass sich durch falsche Sparmaßnahmen die Umsetzung der Maßnahmenpläne verzögern oder gar ins Leere laufen. .

BERLIN / FREIBURG (kobinet) Um ihre Kräfte zu bündeln haben der Deutsche Schwerhörigenbund (DSB) und die Deutsche Cochlea Implantat Gesellschaft (DCIG) am 10. Dezember 2022 den Deutschen Hörverband (DHV) gegründet. Die erfolgreiche Gründungsversammlung hatte in Frankfurt am Main stattgefunden. Zu ihr hatten sich die beiden Selbsthilfeverbände gemeinsam mit Landes- und Regionalverbänden sowie weiteren Gästen getroffen.

Berlin (kobinet) Für Dennis Buchner, den Präsidenten des Abgeordnetenhauses von Berlin war das Berliner Behindertenparlament, das am 3. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen, im Berliner Abgeordnetenhaus stattfand, ein Meilenstein für Inklusion. Das geht aus einem Bericht von Christiane Müller-Zurek über die Veranstaltung hervor, den Niclas Beier vom Berliner Behindertenparlament den kobinet-nachrichten zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat.

Dieses Artikelbild ist lizenziert unter Creative Commons BY-SA 4.0 .
Berlin (kobinet) Arbeits- und Fachkräfte fehlen im ganzen Land. Trotzdem stellen über 40.000 Unternehmen keine Menschen mit Behinderung ein Daher müssen die rechtlichen Rahmenbedingungen für einen sozialen und inklusiven Arbeitsmarkt dringend auf den Weg gebracht werden. Die jetzt vorgesehene Erhöhung der Ausgleichsabgabe kann dabei nach Ansicht der Bundesvereinigung Lebenshilfe nur ein erster Schritt sein. „Menschen mit Behinderung müssen die Möglichkeiten haben, dort zu arbeiten, wo auch andere arbeiten – und auch dort ihre Unterstützung bekommen. Und es braucht mehr Unternehmen, die Menschen mit Behinderung beschäftigen. Das sind Voraussetzungen für einen inklusiven Arbeitsmarkt.“, erklärte Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe.

Stuttgart (kobinet) Nach den Louis Braille Festivals in Hannover, Berlin, Marburg und Leipzig geht es nach fünf Jahren vom 3. bis 5. Mai 2024 in die schwäbische Metropole. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV), die Nikolauspflege – Stiftung für blinde und sehbehinderte Menschen – und der Blinden- und Sehbehindertenverband Württemberg (BSVW) laden gemeinsam zu einem in Europa einzigartigen Fest der Begegnung zwischen blinden, sehbehinderten und sehenden Menschen nach Stuttgart ein, wie der DBSV mitteilte.

MAINLEUS (kobinet) Stefan O. ist Autist. Um ihm eine Ausbildung und somit eine Chance auf ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, hat sich das Haus Schmeilsdorf der Rummelsberger Diakonie in Mainleus eigens bei der Handwerkskammer als Ausbildungsstätte zertifizieren lassen. Nach mehreren Jahren auf Jobsuche hat er mit Unterstützung der Kulmbacher Geschwister Gummi-Stiftung und des Jobcenters Kulmbach eine Umschulung zum Kaufmann für Büromanagement bei der Rummelsberger Diakonie begonnen.

BERLIN (kobinet) Das Deutsche Studierendenwerks (DSW) hatte im November das 40-jährige Bestehen seiner Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung (IBS) gefeiert und aus diesem Anlass in Berlin eine zweitägigen Fachtagung zum Thema „Stand und Perspektiven der Inklusion an Hochschulen“ veranstaltet. Zugleich ist in dem Zusammenhang die neue Publikation „inklusiv studieren“ erschienen.

BERLIN (kobinet) Wer die Nachrichten verfolgt, ist über das militärische Geschehen auf dem Gebiet der Ukraine gut informiert, kennt die Truppenbewegungen und weiß ebenso von den Opfern und Zerstörungen. Über das Leben der Menschen erfährt man dennoch insgesamt wenig – und das schon gar nicht wenn es sich dabei um Menschen mit Behinderungen handelt. Dem will der mehrsprachige Blog „Ukraine-Net“ etwas entgegensetzen indem der uns jetzt Walentyna Dobrydina vorgestellt hat. Sie ist Vertreterin des Regierungsbeauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung der Militärverwaltung der Region Tscherniwzi und leitet die Organisation für Menschen mit Behinderung in dieser Region. .

Kiel (kobinet) Wer kennt das nicht? Im Briefkasten ist das lang erwartete Schreiben der Behörde. Sofort springt das fett gedruckte Wort „Widerspruchsbescheid“ ins Auge. Dann: „Der Widerspruch wird zurückgewiesen“. Die Begründung ist auch nach mehrmaligen Lesen unverständlich. Enttäuschung macht sich breit. Und Angst, denn die beantragten Leistungen werden dringend benötigt. Und nun? Rechtsanwält*innen sind teuer. Selbst klagen? Kaum jemand weiß, wie das geht. Wie wäre es, wenn es eine Selbstvertretungsorganisation gäbe, die für behinderte Menschen klagt und versucht, deren Rechte durchzusetzen? Die den behinderten Menschen die Wahl lässt, sich aktiv am Gerichtsverfahren zu beteiligen, oder lieber das Geschehen aus der Distanz zu beobachten. Die dafür keine Kosten in Rechnung stellt. Egal, ob der Prozess gewonnen oder verloren wird. Dieses Angebot gibt es ab Januar 2023 im Norden. „Meine Rechte durchsetzen!“ so heißt das neue Projekt vom Zentrum für selbstbestimmtes Leben Norddeutschland (ZSL Nord).

Berlin (kobinet) Seit Ende Oktober bietet die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) einen wöchentlich stattfindenden Mittwochstreff zur Selbstvertretung geflüchteter Menschen in ukrainischer Sprache an. Der online über Zoom stattfindende Austausch findet jeweils von 17:00 bis 19:00 Uhr im Rahmen des Projektes „Wir für uns! Selbstvertretung geflüchteter Menschen mit Behinderungen und/oder chronischen Erkrankungen in Deutschland!. Für das letzte in diesem Jahr stattfindende Treffen am 14. Dezember ist eine Anmeldung für behinderte oder chronisch kranke geflüchtete Menschen noch bis Mittwoch 15:00 Uhr möglich, wie die Projektleiterin Emine Kalali von der ISL mitteilt.

Erfurt (kobinet) Der Thüringer Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Joachim Leibiger, warnt vor der Streichung einer Personalstelle im Haushalt 2023, die in seinem Büro zugunsten von kommunalen Projekten vorgesehen ist, in den derzeit zwischen der Koalition und der CDU laufenden Haushaltsverhandlungen. Auch der Geschäftsleiter der LIGA Selbstvertretung Thüringen, (LIGA SV), Alexander Brick warnt vor einer solchen Verschlechterung: „Eine inklusive Gesellschaft kann nur funktionieren, wenn die Kommunen die notwendigen Voraussetzungen dafür schaffen. Daher sind die kommunalen Maßnahmenpläne ein wichtiger Schritt, diesem Ziel näher zu kommen“, teile Alexander Brick mit.

Bremen (kobinet) Nach jahrelangen Verzögerungen eröffnete das Medizinische Behandlungszentrum für Erwachsene mit geistigen oder schweren Mehrfachbehinderungen im Sommer 2021. Nach nicht einmal eineinhalb Jahre hat der Zulassungsausschuss der Kassenärztlichen Vereinigung vergangene Woche nun entschieden, die Ermächtigung für das Zentrum ruhen zu lassen. Grund ist unter anderem fehlendes Personal. Bis auf Weiteres können keine Patient:innen im Zentrum behandelt werden. Der Bremer Landesbehindertenbeauftragte, Arne Frankenstein wirft dem Senat daher schwere Versäumnisse vor.

Hannover (kobinet) Vor interessierten Personen aus Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung und Wissenschaft haben Dr. Leander Palleit, Leiter der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte, und Andreas Heimer, Direktor der Prognos AG, vor kurzem in der Hannoveranischen Leibniz-Bibliothek die Ergebnisse der Evaluation der Niedersächsichen Aktionspläne Inklusion vorgestellt. Darauf weist die Monitoringstelle hin.

Dieses Artikelbild ist lizenziert unter Creative Commons BY-SA 4.0 .
Berlin (kobinet) Der Staatssekretär im Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI), Dr. Markus Richter, hat vor kurzem den Startschuss für das Portal IT-Barrierefreiheit gegeben: www.barrierefreiheit-dienstekonsolidierung.bund.de. Das Portal wurde in Zusammenarbeit zwischen dem Bundesministeriumj des Innern (BMI), dem Informationstechnikzentrum Bund, der Landesbeauftragten des Landes Hessen für barrierefreie IT und dem Bundesverwaltungsamt entwickelt.

Dieses Artikelbild ist lizenziert unter Creative Commons BY 2.0 .
VERDEN (kobinet) Allein in Niedersachsen können jedes Jahr gut 300 junge Menschen zwischen 16 und 26 eine Chance zum Freiwilligen Ökologischen Jahr auf einem Biohof nutzen. Dabei gibt es die Möglichkeit, „den Horizont zu erweitern und mehr über sich selbst zu lernen“ wie die Homepage der Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz (NNA) informiert.

Dieses Artikelbild ist lizenziert unter Creative Commons BY 2.0 .
TETTENWEISS (kobinet) Blinde und Sehbehinderte, die sich mit dem Gedanken tragen, ihre mobile Freiheit durch einen Blindenführhund zu erweitern, sollten sich den Mai 2023 vormerken. Nach dreijähriger Coronapause wird dann der Verein Dogxaid – Verein zur Förderung der Mobilität durch Blindenführ- und Servicehunde -, erstmals wieder ein Seminar für blinde und sehbehinderte Menschen veranstalten. Im Mittelpunkt des dreitägigen Seminars, das Anfang Mai im thüringischen Hörselberg-Hainich stattfinden wird, soll für die Teilnehmer die Frage “Ist ein Blindenführhund ein geeignetes Hilfsmittel für mich.“ beantwortet werden

Berlin (kobinet) Der Stiftung Anerkennung und Hilfe ist die Aufarbeitung, Anerkennung und Erinnerung vor Ort ein wichtiges Anliegen. Deshalb unterstützen alle Errichter der Stiftung (Bund, Länder, Evangelische Kirche in Deutschland, Deutsche Bischofskonferenz) nachdrücklich die Initiative des überregionalen Fachbeirats der Stiftung, allen Einrichtungen der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendpsychiatrie das Anbringen von Gedenktafeln vorzuschlagen. Auf diese Weise soll an das geschehene Leid und Unrecht erinnert und den davon betroffenen Menschen ein ehrendes Gedenken bewahrt werden.

Berlin (kobinet) Die ARD hat ihr HD-Programmangebot um eine sprachoptimierte Tonspur erweitert und startete im Juni 2022 im Hauptprogramm Das Erste HD sowie in einigen Dritten Programmen das barrierefreie Angebot „Klare Sprache“. Ziel der zusätzlichen Tonspur „Klare Sprache“ ist eine bessere Sprachverständlichkeit für alle Zuschauer*innen, wie es vonseiten der ARD heißt. Mit der Tonspur „Klare Sprache“ wird zusätzlich zum Stereo-Programmton des laufenden Fernsehprogramms ein technisch aufbereitetes Audiosignal übertragen, das eine bessere Sprachverständlichkeit ermöglicht.

Berlin (kobinet) „Im Aufzug mit Kevin Kühnert“, so lautet die aktuelle Folge der Podcast-Reihe von Raul Krauthausen, die nun erschienen ist. Dabei hat Raul Krauthausen dem Generalsekretär der SPD Kevin Kühnert die Tür seines Aufzugs geöffnet und mit ihm ein ausführliches Interview geführt.

Bonn (kobinet) „Pünktlich zur Weihnachtszeit läuft in der Kinderkochschule in Duisburg der Herd für Kekse und Gebäck warm. In dem Projekt lernen Kinder mit und ohne Behinderung, wie gesunde Ernährung funktioniert und wie sie sich gutes Essen selber zubereiten können. Unser Gewinner Lars hat die Kinderkochschule besucht und gibt uns einen kleinen Einblick“, so heißt es im neuesten Newsletter der Aktion Mensch zu dem von ihr geförderten Projekt.

Berlin (kobinet) „Kaviar zum Nachtisch: Hineingeboren in eine sch… Familie“, so lautet der Titel eines Buches von Norbert Sandmann, auf das die kobinet-nachrichten hinweisen. „Dieses Buch erzählt die Biografie von Stefan Fuhrmann, einem Jungen der unter zum Teil schlimmsten familiären Verhältnissen aufwachsen musste“, heißt es u.a. zum Inhalt des Buches auf amazon. „Der Autor Norbert Sandmann stellt auf beeindruckende Art und Weise die Auswirkungen auf Menschen dar, deren Leben durch sexuellen Missbrauch, physischer und psychischer Gewalt in der Kindheit massiv in Mitleidenschaft gezogen wurde. Als Autor schafft er es, seine Lesenden an den Gefühlen seiner Hauptfigur Teilhaben zu lassen. Er zeigt auch den Weg auf, um die abgespeicherten Erlebnisse zu verarbeiten und die immer wieder aufploppenden Bilder verblassen zu lassen“, heißt es zum Autor.

MÜNCHEN (kobinet) Vor 25 Jahren wurde der Friedensnobelpreis an die Internationale Kampagne für das Verbot von Landminen (ICBL) für ihren Einsatz gegen Antipersonen-Minen verliehen. Die Hilfsorganisation Handicap International (HI) ist eine der Mitgründerinnen der ICBL. Sie räumt bis heute Landminen, versorgt Verletzte mit Prothesen und engagiert sich für eine weltweite Umsetzung des Verbots von Antipersonen-Minen. Zwar gibt es deutliche Fortschritte, aber eine Bedrohung für Millionen durch Minen besteht weiterhin.

Berlin (kobinet)