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Wie ein Blindenführhund das Leben verändern kann

auch ein Blindenhund war da von Michael Beat

Dieses Artikelbild ist lizenziert unter Creative Commons BY 2.0 .


TETTENWEISS (kobinet) Blinde und Sehbehinderte, die sich mit dem Gedanken tragen, ihre mobile Freiheit durch einen Blindenführhund zu erweitern, sollten sich den Mai 2023 vormerken. Nach dreijähriger Coronapause wird dann der Verein Dogxaid - Verein zur Förderung der Mobilität durch Blindenführ- und Servicehunde -, erstmals wieder ein Seminar für blinde und sehbehinderte Menschen veranstalten. Im Mittelpunkt des dreitägigen Seminars, das Anfang Mai im thüringischen Hörselberg-Hainich stattfinden wird, soll für die Teilnehmer die Frage “Ist ein Blindenführhund ein geeignetes Hilfsmittel für mich.“ beantwortet werden

Diesmal steht es neben Interessenten auch Vertretern der Krankenkassen frei sich bei dem Seminar mit dem Hilfsmittel Blindenführhund vertraut zu machen. Die stellvertretende Dogxaid-Vorsitzende Peggy Jacob begründet die Zielgruppenerweiterung: „Nach der langen Coronapause schadet es nicht die ohnehin verbesserungswürdige Kompetenz auf den aktuellen Stand zu bringen.“

Möglichen zukünftigen Blindenführhundhaltern wird in diesem Rahmen das alltägliche Leben mit einem Blindenführhund umfassend vermittelt.

„Die Entscheidung, die Verantwortung für einen gut ausgebildeten Blindenführhund zu übernehmen, sollte niemals aus einer spontanen Laune heraus getroffen werden! Im Gegenteil: Dieser das Leben verändernde Schritt bedarf einer tiefgründigen Vorabinformation und will – auch innerhalb der Familie und des gesamten Umfeldes – sehr gut überlegt, das Für und Wider sorgfältig abgewogen und alles Weitere intensiv vorbereitet werden. Unser Infoseminar bietet hierfür eine hervorragende Grundlage“, meint Vereinsvorsitzender Alexander Spörr.

Einzelheiten zu diesem Seminar sind auf dieser Internetseite nachzulesen.